Kalter Knoten Schilddrüse

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shetan  sagt am 19.10.2011
hallo,ich bin 47 jahre,männl. bei mir wurde die gesamte schilddrüse u. alle lymphknoten im halsbereich entfernt. die diagnose hat uns sehr erschüttert,zumal ich 4 jahre bei versch. HNO ärzten wegen hals u. Schluckbeschwerden in behandlung war. von entzündeten mandeln bis zu Magenspiegelung habe ich alles ertragen, keiner ist auf die schilddrüse gekommen. wäre diese vor 4 jahren untersucht worden ging es mir heut bedeutend besser. ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen die probleme nach der OP haben. heute, fast 5 wochen nach der OP habe ich immer noch starke schmerzen,im brust u. halsbereich. ich kann meinen kopf fast nicht bewegen ,drehen u. meinen oberkörper auch fast nicht. schlafen geht nur auf der seite u. ein neurologe kann mir auch nicht helfen. ich weis nicht ob es irgendwann besser wird oder alles so bleibt, ich fühl mich sehr allein gelassen, selbst mein hausarzt hat mir nur schmerztabletten verschrieben. wer hat auch solche erfahrungen gemacht u. kann mir vielleicht etwas positives mitteilen? meine OP dauerte übrigends 5 stunden u. ratiojodtheraphie hab ich auch schon hinter mir.
 
Schildkroete  sagt am 26.10.2011
an Elfriede, was meinst Du mit "allerdings lebe ich nun ohne Schilddrüse und das ist auch nicht so einfach". Kannst Du bitte mal genau schildern, wie es mit den Tabletten, der Dosierung ist, wie Du dich fühlst usw.? Bei mir hat man 2008 einen kalten Knoten und auch ein paar andere entdeckt. Sonogrfisch ist ein minimales Wachstum/ eine Zunahme der Knoten sichtbar, bei normalen Hormon-Werten. Ich weiß um das Krebs-Risiko, allerdings habe ich auch Angst, wie es nach der OP wird. Deswegen habe ich mich bisher nicht dazu durchringen können...am 4.11. ist mein OP-Termin...
 
Luca  sagt am 26.10.2011
Hallo! Vor 5 Wochen wurde meine re. Schilddrüsse rausgenommen(Kalter Knoten, 4 cm, path. auffälig). Ausser normalen Beschwerden nach der OP, geht es mir gut. Nehme z. Zt. Jodid 200 und L-Thyroxin 50, in den nächsten Tagen werde ich auf ein Kombipräparat: Thyronajod 75 wechseln.
LG Luca :-)
 
Hanny89  sagt am 02.03.2012
hallo alle zusammen,
ich bin fast 23 und bei mir wurde heute sehr großer kalter Knoten festgestellt. Mir wurde zu einer OP geraten, die so schnell wie möglich erfolgen soll. Da ich hier jetzt aber schon mehrfach gelesen habe, dass einige von euch daraufhin die komplette schilddrüse draußen hatten bin ich doch etwas beunruhigt. ist es typisch das die "gesamte" schilddrüßenseite entfernt wird? mir macht das ganze doch ein wenig angst.

liebe Grüße
Hanny
 
Luca  sagt am 02.03.2012
Hallo,
keine Angst. Normaleweise wird jede Arzt nur soviel wie nötig rausschneiden.
Meine Meinung: lieber raus bevor mehr draus wird.
Vorher aber zweite Meinung holen.

Wie groß ist der Knoten?

Habe selbst seit Sept 11 nur die li. SD. Bin froh dass ich mich für die OP schnell entschlossen habe.
 
Hanny89  sagt am 04.03.2012
hallo Luca,

der knoten umfasst schon einen Umfang von gut 8 cm. der nimmt sogut wie den gesamten Rechten SD-Lappen ein.
Ich habe einfach total angst vo der OP und keine ahnung, ich bin einfach total ängstlich. Wie läuft die OP ab?

 
Luca  sagt am 06.03.2012
Hallo Hanny,
ich hatte auch so furchtbar Angst.

Ich war ca. 4 Tage vor der OP bei der Sprechstunde im Krankenhaus. Mir wurde Blut abgenommen, EKG und gespräch mit Narkosearzt (biite ganz Ehrlich sein). Der beantwortete auch meine Fragen und nahm mir ein wenig Angst weg. Am OP Tag, nüchtern, auf der Station aufgenommen, umgezugen und ab ins OP.
Von der OP merkst Du sowieso nicht, danach ca. 1 Woche Beschwerden/Schmerzen beim Schlucken. Bis die Narbe verheilt dauert ein bisschen aber es gibt viel schlimmere Sachen.

Am bessten ist es: zweite Meinung holen(habe ich auch gemacht)!
Wurde der Knoten punktiert?

Viele Grüße
Luca
 
Hanny89  sagt am 06.03.2012
Hallo Luca,
nein der knoten wurde nicht punktiert aber es wurde ein Szintigramm gemacht. der knoten ist seit letzter Woche Freitag schon etwas größer geworden (merke ich, weil man ihn von außen schon deutlicher sieht)mir ist das echt unangenehm und ich versuche ihn zu verstecken..(doof ich weis) aber ich fühle mich so unwohl. ich hoffe wirklich dass das alles nicht so schlimm wird.

liebe grüße
Hanny
 
Luca  sagt am 06.03.2012
Hallo Hanny,
hast Du schon ein OP Termin?
Bist Du sicher daß es gewachsen ist?
Mir ging auch so, so lange ich nicht gewusst habe, habe ich nichts gesehen nicht gespürt. Dann als ich schon wusste: habe ich gedacht alle sehen es und es wächst und wächst. Sogar auf der andere Seite habe ich schon was gespürt.
LG Luca
 
momo37  sagt am 16.03.2012
Hallo zusammen
Ich hatte schon seid Jahren eine große Zyste an der Schilddrüse. Allerdings hat mich leider niemand ausreichend aufgeklärt. Mir wurde gesagt dass ich gar nichts unternehmen brauche solange sie nicht stört. Deshalb wusste ich nicht, dass sich eine Zyste in einen Knoten verwandeln kann. Sprich von mit Flüssigkeit gefüllt in mit Gewebe gefüllt. Hätte ich es gewusst wäre sie schon längst weg. 1x absaugen und fertig. Jetzt darf ich mich operieren lassen. Was ich allerdings nicht versteht ich folgendes, ich kam ins Krankenhaus, weil ich vermehrt Extrasystolen und Herzrasen habe. Ich wurde komplett auf den Kopf gestellt um die Ursache zu finden. Dabei stellt sich dann auch das mit dem Knoten raus. Beide Symthome sind Hinweise auf eine Überfunktion ABER die T3, T4 und Kalim Werte in meinem Blut sind ok. Wie kann das sein?? Weiß da jemand Rat? Ich habe ständig das Gefühl dass mein Herz nicht richtig schlägt und die Extrasystolen machen mir echt Angst. Ich bin erst 37 Jahre ALT und hab noch nie so viel über das Sterben nachgedacht. Klingt vielleicht übertrieben, ist es aber nicht. Mir ist auch klar dass ich mich nicht verrückt machen sollte aber das ist leichter gesagt als getan wenn dein Herz dich immer wieder daran erinnert wie vergänglich dein Leben ist.
Sonst wurde keine Ursache gefunden. Hatte ein 24 Std. EKG, Belastungs EKG und komplette Blutuntersuchung. Der Knoten ist 4,5 x 2,5 cm groß. Gestern war ich zum Stimmbandtest, am 28.3. habe ich ein Termin für ein Szintigramm und am 02.04 bereits Termin fürs Krankenhaus. Das Szintigramm ist für mich eigentlich überflüssig da ich ja bereits weiß dass es ein kalter Knoten ist und raus kommt der Konten schon Aufgrund der Größe auf jeden Fall.
 
Hanny89  sagt am 24.04.2012
Hallo Luca,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt schreibe...
ich hatte meine SD-OP am MI: 04.04.12, die rechte Seite wurde entfernt, der Schnellschnitt hatte ergeben, dass okay sei. Doch dann kam am Do: 05.04.2012 der Schock! Mein behandelnder Arzt kam gegen Nachmittag zu mir ins Zimmer und meinte, das nach genauerer Untersuchung des Knotens leider Bösartige Krebszellen gefunden wurden! ich war total geschockt und habe erstmal angefangen zu heulen!Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, das eine Krebsdiagnose jeden umhaut. Aber was macht eine Junge Frau mit gerademal 22 Jahren? Ich war Fix und Fertig! Wie geht es weiter? Wie erzähle ich das meinem Mann? und überhaupt, wie bringt man so eine Diagnose der Familie bei?

Mein Arzt meinte dann, dass er gerne an Karfreitag wohlgemerkt die linke Seite noch entfernen müsse. Ich meinte nur, es sei doch Feiertag, da werden nur Notfälle operiert. was ja auch in der Regel so ist. Doch das war ihm egal, sonst hätte ich drei Monate warten müssen bis wieder operiert werden hätte können. und da die wunde ja quasi noch offen war, musste er nur den Faden entfernen.

Gesagt getan. An Karfreitag nochmals in den Op. man ich hatte jetzt noch mehr schiss als vor der ersten OP!hab noch auf dem OP-tisch angefangen zu heulen, trotz der LMAA Tablette....

Mir wurde also auch die linke Seite komplett entfernt plus 6 Lymphknoten, da ja die gefahr bestand, dass der Krebs gestreut hat!

Nach der OP wurde ich trotz des Feiertags in den Aufwachraum gebracht (was an feiertagen eigentlich ebenfalls nicht die regel ist, doch die Narkoseschwester hat darauf bestanden!), wo sich die Nakoseschwester echt rührend um mich gekümmert hat. Ich habe 3 stunden gebraucht, bis ich soweit wieder auf demm Damm war, das ich wieder auf mein Zimmer durfte. Schmerzen hatte ich keine, da ich so vollgepumpt mit Schmerzmitteln war... Dann kam die Nachricht, das der Arzt leider während der den linken Stimmbandnerv einmal komplett durchtrennt hat, da der an einer ungewohnten stelle eine schleife machte, womit der Arzt nicht gerechnet hatte! Oberhalb des Stimmbandnervs hat wohl noch alles funktioniert, doch als er dann den Kehlkopf zur seite legte, merkte er, dass da etwas nicht stimmen konnte. also hat er zu nadel und faden gegriffen und den nerv wieder zusammen genäht.

Am Samstag dann fing es an. Mein GANZER Körper hat gekribbelt und wurde leicht taub! auch sprechen konnte ich nicht richtig, da sich mein Mund wie gelähmt anfühlte. Ich bekam gesagt, das läge an dem Calziummangel der entsteht wenn die SD komplett entfernt wird. Mittlerweile habe ich kein Kribbeln mehr und die Lähmungserscheinungen sind auch weg. (zum Glück! denn es war echt Ätzend!). Das Drainage ziehen ist übrigens garnicht so schlimm. Einmal tief einatmen und mit einem leichten sauggeräusch ist sie auch schon raus, es war etwas unangenehm, da die Drainage direkt an der Lufröhre lag. aber weh tat es nicht.

Ich bin nun seit dem 12.04.12 wieder zuhause. Meine Stimme.... naja was soll man sagen, hört sich an wie ein reibeisen ;) aber ist schon um einiges besser geworden, obwohl sich das linke Stimmband immer noch nicht bewegen will.... aber das ist im moment mein kleinstes Probelm. Ich glaube, ich weis noch immer nicht, wie ich mit der Krebsdiagnose umgehen soll. Klar es ist jetzt alles Weg und die Lymphknoten waren zum glück alle 6 NICHT befallen( was ja schonmal gut ist), doch ich fühle mich schlapp und müde, aber ich fühle mich auch irgendwie deprimiert! am Wochenende erst, hatte ich eine wirklich sehr kleine Auseinandersetzung mit meinem Mann. Ich habe mich weggeschlossen und habe stundenlang geheult! Nach außen hin gebe ich mich stark und klar ich habe mein Leben noch vor mir, aber ich habe irgendwie angst, dass ich damit nicht klarkomme!

Nächste Woche Do. am 03.05.2012 werde ich meine Radiojodtherapie beginnen um evtl. noch vorhandene Krebszellen zu zerstören. das Problem hier? Ich bin max 7 Tage in Quarantäne! ohne Besuch von meinem Mann oder der Familie! ich komme ja jetzt schon kaum klar mit der Situation und dann noch in Quarantäne? Ich habe solche ANgst das ich eine Depression falle! Hat einer von euch auch schon diese Diagnose gehabt und sich vielleicht ähnlich gefühlt, wie ich mich jetzt fühle? Für Ratschläge bin ich gerne Offen!

Achja, danke fürs lesen ;)

Liebe Grüße
Hanny
 
klara17  sagt am 24.04.2012
Hallo. Das hört sich genauso wie bei mir an. Die Werte ft3-20,9 und ft4 47,1. TSH liegen bei 0,03. Diagnose, Basedow..ich war nur zum Spaß beim Arzt und war natürlich geschockt über das Ergebnis. Übermorgen habe ich die Untersuchung beim Radiologen. Wie geht es dir im Moment. Gibt es schon was neues? Alles Gute für dich!!!
 
Hanny89  sagt am 24.04.2012
hallo,
naja der calziumwert liegt jetzt im normbereich bei 2,3.
mein TSH-Wert liegt zurzeit aufgrund der fehlenden Hormone und dadurch dass ich kein Jod zu mir nehmen darf bei 100. heute war wieder so ein tag, an dem ich viel geweint habe....

morgen gehts dann erstmal zur voruntersuchung für die RJT, mal schauen was da raus kommt...

wie geht es dir? Ich finde es ja immer schön, wenn man sich mit leuten unterhalten kann, denen es genauso oder ähnlich ergangen ist.

liebe grüße
Hanny
 
rosenresli  sagt am 26.04.2012
Hallo zusammen,

mir geht es auch nicht so gut. Es geht um meinen Mann, 46 J., bei dem ein Knoten rechts an der Schilddrüse entdeckt wurde. Ein paar mm. Das ist etwas, was wir gar nicht so brauchen können...Zumal er vor 16 Jahren Hodenkrebs hatte, vor 4 Jahren Darmkrebs (das war schon knapp...). Er überstand alles und nach einem Jahr Krankenstand machte er eine Umschulung, etwas neues lernen. Wollte sich nicht be-renten lassen, weil er zu Recht sagt, das sein Kopf bzw. Geist intakt und er zu jung ist.Im letzten Jahr bekam er, bedingt durch den Port, der nach der Chemo noch dringeblieben war, eine Halsthrombose, weswegen er 4 Wochen lang diese Spritzen nehmen musste gegen Thrombose, dann ließ er sich den Port entfernen. Die Thrombose verschwand dann auch. Vor einigen Monaten sagte er, das er ein seltsames Gefühl im Halsbereich hat. Ich sagte, weil mir besonders in den letzten Wochen auffiel, das er sich oft an den Hals fasst, als wäre etwas sehr lästig, das er das untersuchen lassen soll. Zudem ist er bei geringsten körperl. Belastungen wie etwa ein kurzer Spaziergang, immer völlig nassgeschwitzt, sodass er sofort die Sachen wechseln muss. Beim HNO war alles o.B., danach schickte ich ihn zum Gefäß-Doktor, hätte ja eine neue Thrombose sein können, Gefäße waren ok., aber ein Knoten der Schilddrüse sichtbar. Das besorgt uns natürlich sehr, zumal er die Umschulung erfolgreich abgeschlossen hat und nun neu beruflich durchstarten will. Bewerbungen laufen gerade, er hat erste Vorstellungsgespräche. Nun kommt es zu einer blöden Zeit(gibts überhaupt eine ideale Zeit dafür?)In der hiesigen Klinik hätte er erst im Juli und Oktober einen Termin bekommen. Ich sagte, er muss sofort was machen, er befinde sich doch im Berufs-finden u. er wolle doch nicht ernsthaft so lange warten, bei seiner Vorgeschichte doch nicht! Zumal er auch Diabetiker Typ 1 ist, was schon spannend genug ist, wegen gelegentlicher Unterzuckerungen. Er hasst es, alles den Leuten zu erzählen, aber in diesem Fall hat er dann eine Ärztin angeschrieben und alles zur Vorgeschichte gesagt. Im Handumdrehen ein Termin bekommen, am 2. Mai. Gott sei Dank. Nun also abwarten und beten.
 
Luca  sagt am 27.04.2012
Hallo Hanny!

Ich habe Deine Geschichte gelesen und bin schockiert! Mir war zum heulen.
Wie geht es Dir heute? Hast Du mir Deinem Arzt gesprochen uber Depressionen? Lass Dir rechtzeitig helfen!
Wie hat der Ehemann reagiert?
Mein Mann kam mit meiner Krankheit nicht klar, er war launisch, gereizt und einfach frech. Das hat 1,5 Monate gedauert, jetzt ist wieder alles gut. Das war seine Art damit umzugehen.
Was macht die Stimme? und die Blutwerte?

@ rosenresli:
Deine Ängste sind nachvollziehbar, aber vielleicht ist nicht so schlimm.

Aus welcher Gegend kommt Ihr?

Ich wünsche Euch viel Kraft und Geduld!
Denk positiv (ich weiß es ist nicht einfach)!
Liebe Grüße - Luca



 
Hanny89  sagt am 27.04.2012
Hallo Luca,

heute und auch gestern hatte ich einen sehr guten tag(2 tage am stück NICHT geweint). Gesprochen habe ich, bis mit meinem Mann, mit noch niemanden... Mein Mann bleibt eher ruhig, er nimmt mir stress der mit dem Haushalt anfällt und beruhigt mich, wenn ich mal wieder am ausrasten bin -.- Er tut wirklich alles, damit ich mich nicht anstrengen muss. ich war auch gestern und heute wieder auf arbeit, wenn auch nur für jeweils 3 Stunden.und ich muss sagen, seit der op habe ich mich nicht mehr so wohl und gut gefühlt. Mein Chef ist in dieser Hinsicht echt klasse! und überhaupt steht die ganze Kanzlei hinter mir! was man auch nicht von jedem Arebitgeber behaupten kann... naja wie ja oben schon geschrieben, war ich am mi:25.04. in der Uni-klinik in mainz zur voruntersuchung. ich bin fast durchgedreht! die konnten kein Blut abnehmen! ganze 4 mal haben die mich gepiekst und dann in der Vene drin rumkepuhlt, bis endlich mal das blut lief! das kann doch echt nicht sein oder? naja gestern bekam ich einen Anruf von der Klinik, das wie TSH werte mittlerweile so hoch seien, dass sie die Therapie gerne am Montag 30.04. beginnen möchten statt am DO. 03.05. da ich halt schon sehr stark in der gewünschten Unterfunktion wäre. Das Problem, ich habe Montag und Mittwoch noch berufsschule und an beiden Tagen werden jeweils 2 KLausuren geschrieben! außer dem habe ich am Montag 30.04. Geburtstag und ganz ehrlich, wer ist an seinem Geburtstag schon gerne in Quarantäne? ich mit sicher heit nicht. außerdem war es nur ein Wunsch weil ich sonst noch weiter in die Unterfunktion rutschen würde. aber mal im ernst, ich schreibe lieber jetzt meine klausuren, als dann nach der Therapie 5 oder 6 KLausuren schreiben zu müssen, dann komme ich ja mit dem Lernstoff garnicht mehr hinterher... außerdem ist es doch egal, ob nun am Montag die kleine Kapsel bekomme oder am Donnerstag, die 2 tage dazwischen, machen den Kohl doch auch nicht mehr fett oder?

Naja der Kalziumwert liegt immer noch bei 2,3 und das ist schon mal super das der sich so weit oben hält.

@ rosenresli:
ich kann deine Angst sehr gut verstehen. Aber wenn dein Mann einen evtl. einen kalten Knoten hat, dann heißt das nicht, das er, wie es leider bei mir der Fall war, bösartige Zellen beinhaltet. das "Glück" das hinter einem kalten Knoten etwas börtiges versteckt ist ist sehr gering, d.h. die wahrscheinlichkeit, dass es so ist liegt bei etwas weniger als 1% bei jährlich 3.500 neuerkrankungen. ich hatte einfach pesch. aber denke positiv, ihr habt schon so viel durchgestanden, dann schafft ihr das jetzt auch noch ;)
ich drücke euch die Daumen!

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Mainz
Hanny
 
Hanny89  sagt am 08.05.2012
hallo,
ich bins nochmal. Die therapie ist nun rum und ich werde jetzt auf die Hormone eingestellt. momentan habe ich ein richtiges tief. heute werde ich mal mit meinem Arzt drüber reden....
ich fühle mich schlapp und könnt den ganzen Tag schalfen. nachts bin ich total unruhig. ich wache die ganze zeit auf, oder schreie sogar im schlaf ( das hat mir mein mann erzählt). was ist da los mt mir? hat jemand schon die selbe erfahrung gemacht und kann mir sagen, wie ich das in den griff bekomme?

danke schonmal
Liebe Grüße Hanny
 
denise82  sagt am 04.06.2012
Hallo, ich bin 30 Jahre und war heute auch wegen verschiedener Symptome bei meiner Hausärztin. Sie kam gleich auf meine vergrößerte Schilddrüse, die auch familiär bedingt ist. Nach einem Ultraschall wurde ein kalter Knoten festgestellt. Jetzt kommt noch die Blutuntersuchung usw. Bisher bin ich eigentlich noch sehr gelassen.Sie hat mir mögliche Schritte aufgezeigt, u.a. auch eine mögliche OP. Wenn was weg muss, dann muss das halt. Ist doch gut, wenn man die Beschwerden schon mal einer Sache zuordnen kann. Ein bisschen Angst ist immer dabei, ist auch klar.
 
chrissi1946  sagt am 05.06.2012
Hallo,
vor Jahren hatte ich eine OP wegen kalter Knoten, dabei hat sich herausgestellt das meine chronisch entzündet und ganz verwachsen war und fast ganz entfernt werden mußte. (eine seltene Entzüngung, bin bis heute noch nicht dahinter gekommen welche) Mein Hausarzt war ganz erstaunt da meine Blutwerte in Ordnung waren.
Heute nehme ich jeden Morgen eine Euthyrox 100 und jedes Jahr wird der Schilddrüsenwert überprüft.
Natürlich ist eine OP sehr belastend und das man davor Angst hat ist selbstverständlich aber laßt es nicht anstehen, habe eine liebe Freundin verloren die zu lange gewartet hat.
Zu der Schreiberin vor mir, wenn es weh tut dann tut es weh, keiner bildet sich Schmerzen ein und jeder Mensch ist anders.
Was man nicht am eigenen Leibe erfahren hat kann man nicht beurteilen!
Meine Devise ist Autogenes Training, das hilft etwas ruhiger zu werden.
Alles Gute!!!!!
 
Florida1  sagt am 12.01.2013
Hallo ich bin 62 Jahre und ich habe einen 1cm großen kalten Knoten,den soll ich evtl. entfernen lassen. Ich bin verunsichert, da ich jetzt topfit bin und meine Blutwerte sind in Ordnung. Ich habe gehört, dass viele Patienten anschließend doch Probleme mit dem Wohlbefinden haben. Schweißausbrüche Herzrasen, Müdigkeit, Muskelprobleme- Zuckungen. Wer kann mir seine Erfahrung nach der Operation mitteilen.
Evi
 
Pedram2013  sagt am 30.01.2013
Hallo,
bin 30, männl.
Bei mir wurde bei einem MRT der Halswirbelsäule vor ca. 2,5 Monaten nebenbefundlich eine Struma nodosa festgestellt. Ich habe einen Bandscheibenvorfall und 2 Vorwölbungen in der Halswirbelsäule und beim Neurologen ein Ulnaris-Syndrom am linken Ellenbogen festgestellt bekommen. Nun zur Schilddrüse: Das mit der struma nodosa ist mir erst vor 2 Wochen aufgefallen, als ich mir die Unterlagen anschaute. Dann habe ich es meinem Diabetologen erzählt, letzte Woche, als ich wegen Diabetes Typ 1 bei ihm war (seit 12 Jahren in Behandlung). Er ließ die Blutwerte kontrollieren: TSH 0,65 und machte ein Ultraschall. Dabei stellte er fest: großer Knoten linke Seite der Schilddrüse und einen unauffälligen Knoten rechts. Dann war ich heute beim Szintigramm. Da wurde deutlich, dass der linke Knoten die radioaktive Substanz nicht oder höchstens nur gering aufnahm (das ist glaub ich ein kalter Knoten?).
Nun sagte man mir, es gebe 2 Vorgehensweisen: Entweder 3 Monate später oder baldmöglichst kontrollieren durch die Entnahme einer Probe (punktieren). Dann sagte man mir, dass es drei Ursachen haben kann:1) Nichts wildes, weil gutartig, 2) Entzündung, 3) bösartiger Knoten, wobei Wahrscheinlichkeit nur 3% beträgt.
Kurz zu meinen Symptomen: Schluckbeschwerden, Halssschmerzen, Druckgefühl im Hals, Heiserkeit, Zittern der Hände, Herzrasen (zum Teil im Ohr zu hören), geschwollene Augenlider, usw. (seit ca. 6 Jahren, aber seit 1-2 Jahren vermehrt)
Kurz etwas, was vielleicht eine Rolle spielen könnte: Vor ca. 15 Monaten eine Mandelentzündung, die mit Penicillin-Tabletten behandelt wurde (11 Tage).
Meine Fragen: 1) Was könnte möglicherweise die Ursache sein? (Ich erfahr das Ergebnis nä. oder übernächste Woche, aber bin ungeduldig)
2) Hat jemand mit der Punktion der Schilddrüse Erfahrung, die mir bald bevorsteht?
3) Von vielen hab ich hier gelesen, dass es oft zur OP gekommen ist. Wie sind eure Erfahrungen damit?
Danke im Voraus
 
Pedram2013  sagt am 31.01.2013
Was ich noch vergass: Es wurde eine TPO-Antikörper-Erhöhung bei gleichzeitiger Euthyreose festgestellt.
 
claudiabeate  sagt am 23.04.2013
Hallo,
mir geht es genauso wie dir. Auch ich habe keine Beschwerden, bin 52 und soll ebenfalls operiert werden. Was hast du gemacht? Bist du nun operiert?? Wenn ja, wo und wie geht es dir jetzt?
Danke
 
veysel  sagt am 25.04.2013
guten tag,
ich melde mich hier als angehöriger,mein partner hatte im september 2011
eine totale schilddrüsen OP ( schilddrüsenkarzinom) u. entfernung von ca. 60 lymphknoten im hals u. oberkörperbereich. nach angaben meines partners u. dessen leiden noch heute,hätte er mit dem jetzigen wissen diese op niemals gemacht. er leidet unter ständigen extremen schmerzen,kann den kopf auf einer seite fast nicht drehen,hat schwellungen im hals,gesichtsbereich u. fühlt sich einfach nur total kaputt. ich als partnerin bin auch völlig ausgebrannt,denn erst nach der op geht das kämpfen so richtig los.um alles ,manuelle lympfdrainage, untersuchungen u. vieles was einem keiner sagt. die rechte als patient,der bis vor der op als kerngesund galt,die gibt es nicht. um jede massage musst du kämpfen,man fühlt sich total allein gelassen, die ärtze sind froh,wenn sie meinen partner von hinten sehen, sie können sowieso nicht helfen. im moment gibt es keine metastasen u. die blutwerte sind o.k. aber 80% schwerbeschädigt,nicht mehr arbeitsfähig,das ist alles was bleibt.nun ist mein partner in der schmerzklinik,da gibt man auch nur extrem starke schmerzmittel,die einen zum zombie werden lassen. also wenn nicht notwendig,auf keinen fall OP!!! holt euch eine zweite oder sogar dritte meinung ein.
 
Mango  sagt am 17.07.2013
Hallo an alle zusammen,
ich habe mich überwunden hier zu schreiben, da ich befürchte der "Nicht-Wahrheit" bezichtigt zu werden.
Das medizinisch unglaubliche ist, dass meine Knoten geschrumpft sind. Seit 30 Jahren wachsen diese und hatte eine Dimension von re. 4,8 cm und links 3 cm. Therapie war die Operation. Genau diese wollte ich nicht, da meine Mutter sehr unter der Schilddrüsen-OP gelitten hatte.

Allerdings hab ich mein Leben radikal umgestellt! Gerne erzähl ich euch wie!! Meine Knoten sind jetzt re. 3 cm und li. 0,8 cm!!

Ich hoffe auf Interessenten! Beeindruckt habe ich bemerkt, dass die Ärzte das Schrumpfen nicht interessiert. Es heißt "kalte Knoten" schrumpfen nicht. Und was heißt es jetzt??

Lasst euch ja nicht sofort den Hals aufschneiden!

Herzliche Grüße

Eure Mango

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