Wie lange dauert eine Speiseröhrenentzündung? Und durch was wird sie alles ausgelöst?

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carm223  fragt am 27.02.2018
Hallo,
Zu mir, ich bin 22 Jahre ALT und meine Beschwerden fingen ende September 2017 an.
Nach einem Kennenlernwochende was bei uns an der Universität angeboten wurde fing es an mit einer leichten Erkältung, begeitet mit einem komischen Brennen im Bustkorb. Als es nicht besser wurde bin ich zum Arzt und hab die erste Runde Antibiotika und Cortison bekommen. Keine Besserung nach 2 Wochen also eine neue Runde dieser Kombination. Dies ergab ebenfals keine Besserung und ich hab mir einen anderen Arzt gesucht. Mitlerweile kamen auch Halsschmerzen und ein Globusgefühl hinzu. Der neue Arzt hatte dann den Verdacht, dass es mit dem Magen zusammen hängen könnte und verschrieb mir dann Omeprazol 10mg und machte einen Zungenabstrich. Dabei kam noch leichter Canditabefall hinzu und bekam Antipilzmittel.
Eine wirkliche Besserung trat aber nicht auf, sodass Omeprazol auf 40 mg erhöht worden ist. Ab dem Zeitpunkt bekam ich Magenschmerzen beim Essen und wenn dann das Brennen im Brustkorb wieder auftrat war es so Schmerzhaft, dass mir Schwindelig wurde.
Magenspiegelung wurde ende November gemacht, dabei kam lediglich raus, dass die Speiseröhre in Entzündung ist. Ich solle doch die Omeprazol weiter nehmen...
Irgendwann wurden die Magenschmerzen dann so schlimm, dass ich nicht mal Kamillentee mit Zwieback Essen konnte. Daraufhin bin ich dann ins Krankenhaus. Selbstverständlich wurde das mitlerweile 5te Blutbild gemacht und Ultraschall aber nichts. Das war dann bereits Dezember und mein Brustkorb fühlte sich an als hätte ich Glasscherben darin.
Darauf folgte eine PH-Metrie und die ergab, dass ich kein Sodbrennen habe und der Einsatz von PPI nicht zielführend wäre.... Toll und das nach 3 Monaten und 10 Kilo Gewichtsverlust! (Davor hatte ich bei einer Größe von 1.73m 75 Kilo gewogen)
Ich zum Röntgen, ob was auf den Magen drückt aber auch fehlanzeige.
Dann kam mir die Idee, ob es eventuell eine Lebensmittelunverträglichkeit ist. Weil durch ausprobieren mit Weizen und Milch doch eine kleine Veränderung da war. Sowohl Lactose, Fructose als auch Gluten war negativ.
Letzte Woche war ich dann nochmal zur Manometrie die, wer hätte es gedacht auch negativ war.
Mein momentaner Stand ist, dass ich immernoch Halsschmerzen habe, eine Art Knacken beim Schlucken und kurzzeitig immer mal ein Ziehen, Stechen und dumpfen Schmerz im Brustkorb und Magen verspüre.
Das letzte mal verspürte ich das Brennen vor 5 Wochen und hab seitdem nur auch milchhaltige Produkte verzichtet. Die Magenkrämpfe sind ebenfals weg. Kann es dann an Milch liegen? Weil der Lactosetest ja negativ war und der Internist von dem ich behandelt werde meinte da ist Milcheiweiß unwahrscheinlich.
Ist das normal, dass eine Speiseröhrenentzündung so lange zum Verheilen braucht?

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