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Wie lange hält der Juckreiz NACH erfolgreicher Krätzebehandlung an?

1143 Beiträge - 564038 Aufrufe
 
Pittiplatsch1872  sagt am 03.12.2018
ich werde irre, ich habe heute neue Gänge entdeckt. Ich werde die Krätze nicht mehr los. Was mache ich nur?
 
Pappnase1980  sagt am 15.12.2018
Die Ivermecibtabletten heißen bei uns normal über den Hausarzt verschrieben: SCABIORAL und man muss als erwachsener kassenpatient ca 10,50 Euro zuzahlen,kinder sind umsonst.Hab meine Familie auch damit "gefüttert", Anfang November. Es wurde besser, aber seit gestern sind wieder neue pünktchen da die jucken. Weiß nicht ob es jetzt heißt das die Behandlung nicht gewirkt hat und es jetzt wieder los geht oder ob es noch Reste sind. Weiß jemand ob man ca 5-6 wochen nach Ivermecin-Behandlung nochmal nen Juck-schub bekommt?
 
Pittiplatsch1872  sagt am 15.12.2018
wann habt Ihr die Tabletten eingenommen? und wieoft?
 
Pittiplatsch1872  sagt am 15.12.2018
Ich habe meine Tabletten schön teuer auf Privatrezept verschrieben bekommen. Letzte Woche wieder eine Dosis. Nach meiner Erfahrung haben die Tabletten keine ovizide Wirkung. Der Hersteller verneint das und sagt sie haben lt. neuen Studien ovizide Wirkung, was nicht stimmen kann. Auch andere Bücher belegen die nicht ovizide Wirkung. Sowie diverse Evidenzberichte von anderen Leidplagenden,welche an der Krätze leiden. Durch diese Ignoranz von Ämtern und Ärzte werden Patienten immer wieder reinfiziert.
 
Bienchensumm  sagt am 20.12.2018
Hallo zusammen. Wir sind eine 6 köpfige Familie. Ich bin im 6. Monat schwanger. Seit den Sommerferien herrscht bei uns die krätze. Zig Fehl diagnosen und dann zig Behandlungen haben wir hinter uns. Die kleine 2 1/2 und ich haben mittlerweile auch aus purer Verzweiflung scabioral genommen. Die letzte Einnahme ist nun 16 Tage her und jetzt fängt es wieder an bei der kleinen und mir. Ich bin echt verzweifelt. Ich behandelt natürlich immer alle gleichzeitig mit der Creme, sowie Tabletten. Waschen und eben das volle Programm. Ich weiß nicht ob wir nun noch mal die Tabletten nehmen sollten. Gerade da niemand weiß wie es auf das ungeborene wirkt. Hat jemand Erfahrung? Die Ärzte sind leider überhaupt keine Hilfe..... Danke schon mal
 
Pittiplatsch1872  sagt am 20.12.2018
Hi Bienchensumm,

wenn Du die erste Tablette gut vertragen, wird es mit der zweiten sicherlich nicht anders sein. Ich kann es nicht sagen, aber ich denke die Tabletten werden dem Ungeborenen nicht schaden. Ich habe grade meine Leberwerte prüfen lassen, ist alles top in Ordnung trotz mehrmaliger Einnahme des Ivermectin.

Deutsch Ärzte sind leider nicht in der Lage Krätze zu behandeln, man muss es selbst in die Hand nehmen, das ist Fakt. Ich habe mir zur Unterstützung noch ein Lotion aus der Veterinärmedizin gekauft. Tötet nur die adulten Milben, aber gut für die Haut.
 
Pittiplatsch1872  sagt am 20.12.2018
ach so Du solltest nicht Stillen, wenn Du Ivermectin nimmst.
 
Scabresist  sagt am 07.01.2019
Ich habe in einem Post gelesen, dass die Franzosen mit Ivermectin am 1/3/5/8 Tag behandeln. Also die 4malige Einnahme. Kann es in offiziellen Quellen allerdings nicht finden. Weiß jemand hier etwas dazu? Es erscheint mir ein kluges Schema
 
Hs19  sagt am 08.01.2019
Moin,

Um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Wie lange hat denn bei euch der Juckreiz, nach Einnahme von Medikamenten, in Form von Tabeltten und Salben, angehalten ?

Bei mir entstehen nach ca. 2 Wochen immer noch Pusteln und rote Pünktchen und der Juckreiz hat wieder zugenommen. Mir wurde von einem Arzt bestätigt, dass die zuvor von ihm gefunden Milben, nicht mehr da sind. Ich selber konnte bisher auch keine neuen Milbenkanäle feststellen...Heißt es einfach noch abwarten?
 
Pittiplatsch1872  sagt am 09.01.2019
wie hat der Arzt das denn festgestellt? Wie hat er Dich untersucht?
 
Hs19  sagt am 09.01.2019
Hab ihm beim ersten Besuch von mir selbstgefundene Stellen gezeigt. Er hat sich das Ganze dann nochmal genauer mit einem Dermatoskop angeschaut und dort die Milben sehen können. Habe darauf hin Tabletten eingenommen und die Creme aufgetragen. Nach einer Woche erneut hin und er konnte an den bekannten Stellen keine Milben mehr sehen.
Das ist natürlich keine Garantie, dass wirklich alle Milben erwischt wurden...Habe dennoch nach 2 Wochen weiterhin Juckreiz und es entstehen auch neue rote Pünktchen und Bläschen, dass scheint aber normal zu sein. Konnte bisher keinen neuen Milbenkanal entdecken...

Wäre trotzdem mal schön, von jemanden, der mittlerweile geheilt ist, zu hören, wie lange der Juckreiz nach der Behandöung angehalten halt
 
Pittiplatsch1872  sagt am 10.01.2019
wann hast DU denn die letzten Tabletten eingenommen? rote Pusteln entstehen noch? Und keine neuen Gänge?
 
Scabresist  sagt am 10.01.2019
Hallo Katrinachen und Pittiplatsch1872
Ich finde es echt erstaunlich, dass ihr so ähnlich auf den Haaren rumreitet wie ich. Auch was Katrinachen beschreibt: dieses „Laufen“ auf der Haut und das Stechen, wo dann ein Loch in der Haut ist, als ob was reingebissen hat. Genau das habe ich auch. Wenn man das erzählt, denken die Leute, man hat einen an der Marmel. Ja, das Jucken ist schlimm, aber das Gewusel und das Beißen finde ich noch schlimmer, weil man so merkt, dass es Tiere sind, die einen bevölkern. Widerlich. Meine Dermatologin meinte, der Kopf hätte nie was und würde nur wegen der gesamten allergischen Reaktion jucken. Sehe ich nicht so. Man kann es ziemlich fühlen, dass sich da was bewegt. Die letzte Scabioral Behandlung für 2x im Abstand von 7 Tagen und die ganze Zeit Infectoscab weiter haben nur Besserung gebracht. Jetzt nach 5 Tagen ist alles wieder da. Und ich könnte so ausflippen. Wenn ich das schon höre: psychische Komponente! Ja, bin reif für die Klapse, aber das Gelaufe in meiner Haut, das Stechen und das Jucken sind real.
Kann es wirklich sein, dass einem nichts mehr helfen kann? Daran geht eine Familie kaputt. Ich bin echt am Ende.
 
Pittiplatsch1872  sagt am 11.01.2019
Hi Scabresist,

bei mir scheinen es auch nach wie vor die Haare zu sein, ich scheine es aber so langsam runter zu bekommen von den Haaren. Zum Arzt gehen lohnt sich allerdings nicht, denn die Milben gehen in Deutschland (lt. Lehrbüchern) nicht in die Haare. Wenn Du aber auf ausländischen Websites surfst, dort gehen die Milben auch in die Haare. Nur in Deutschland nicht und da ich in Deutschland lebe, ist es ausgeschlossen, das die Milben die Haare gehen. Es ist ein Kampf mit diesen Milben. Von dem Gesundheitssystem in diesem Land habe ich die Schnauze gestrichen voll. Man kann sich nur selbst helfen.
 
Pittiplatsch1872  sagt am 11.01.2019
ach ja und sie aus den Haaren zu bekommen, erscheint mir eine äußerst langwierige Aktion zu sein, denn ich habe neue Gänge auf dem Rücken, da wo es begonnen hat, sind immer wieder neue Gänge zu sehen, nach einigen Tagen der Einnahme der Tabletten, die Milben scheinen langsam von den Haaren runterzukommen, da jedoch machen sie noch Landungen auf dem Rücken. Ist ja auch ungewöhnlich, lt. Ärzten, das sie den Rücken befallen. Die Quacksalber können nicht denken, sie wollen auch nicht denken.
 
Pittiplatsch1872  sagt am 11.01.2019
ich könnte jetzt auch ausflippen, ich habe einen neuen Gang auf der Hand entdeckt, obwohl ich gestern die Tabletten genommen habe. Ich denke die Biester sind resistent geworden!!!!
 
Scabresist  sagt am 11.01.2019
Oh man, du arme
Von deutschen Milben kann doch eh nicht mehr die Rede sein, weil diese Scabieswelle in Deutschland entstanden ist seit der Flüchtlingswelle. Und deutsche Ärzte kennen sich mit der Erkrankung auch gar nicht mehr aus.
Ich würde am Liebsten der ganzen Familie den Kopf rasieren. Aber was für ein krasser Schritt
 
Pittiplatsch1872  sagt am 11.01.2019
ja ich bin am Verzweiflen, ich denke ich fliege nächste Woche in den Urlaub..... Wahrscheinlich muss ich die Tabletten öfters einnehmen.Im Ausland kommt man besser an die Tabletten ran.Ich habe auch gelesen, man soll die Tabletten zusammen mit dem Essen einnehmen? Hier sagt man 2 h vor der Einnahme nichts essen und 2 h danach nichts essen....Die Ärzte können einem oder wollen einem auch nicht helfen. Wie behandelt Ihr den Kopf?
 
Scabresist  sagt am 11.01.2019
Du solltest in jedem Fall 2h vorher und nachher nichts essen! Sonst kann es sein, dass das Medikament nicht richtig aufgenommen wird.
Wir haben Infectoscab auf den Kopf geschmiert zuletzt, 7 Tage lang. Aber bei langen Haaren ist das natürlich ein Witz. Die Kopfhaut kriegt nicht genug ab und der Rest verteilt sich so bisschen in die Haare. Der Cremeverbrauch ist gewaltig, wenn man die Haare mitmacht. Welcher Arzt verschreibt schon solche Mengen? Vorher haben wir Antiscabiosum auf den Kopf und Körper gemacht, verteilt sich besser. Aber ohooo, das brennt furchtbar im Gesicht! Die 2,5 jährige Tochter hat nur noch geschrien. Da hatten wir allerdings das Gefühl, dass wir die Viecher an Stellen verdrängen, an die wir nicht mehr hinkommen: Gehörgang, Nasenhöle, Augen. Deshalb gab es auch keine Chance mehr außer die Tabletten.
Überleg doch mal, ob du Scabioral einfach in kürzeren Abständen einnimmst. Zb alle 3 Tage und das 4x hintereinander. Habe auch schon gedacht, es so zu machen, aber wegen unserer kleinen Tochter mich nicht getraut
 
Pittiplatsch1872  sagt am 11.01.2019
das war bei mir genauso, ich habe mich eine Zeit mit Kokosöl und Teebaumöl gecremt, was auch geholfen hat und dann hatte ich die Milben in der Nasenhöhle, da haben auch nur noch die Tabletten geholfen. Welcher Arzt schreibt schon soviel Scabioral auf, das man sie alle 3 Tage nehmen kann?
 
Scabresist  sagt am 11.01.2019
Gar keiner ... Aber es gibt Mittel und Wege, daran zu kommen. Gib mir doch mal deine E-Mail-Adresse
Ach noch was: wenn du am Vortag die Tabletten genommen hast und danach einen Gang siehst, heißt das noch nichts. Denn dein Immunsystem reagiert ja auf den Milbenabfall, also Tote und ihren Kot etc. Dann kann der Gang einfach nur sichtbar werden, der vorher eben noch nicht zu sehen war.
Ganz liebe Grüße
 
Paulman  sagt am 11.01.2019
Hallo Leute,
hier meine Geschichte zur Krätze.
Vor ca einem Jahr habe ich für 2 Wochen bei einem Kumpel übernachtet. Nach einigen Tagen fiel mir auf, dass er sich überdurchschnittlich oft am Oberschenkel kratze, doch ich dachte mir nichts. Nach einigen Wochen sagte er mir dann: "Yo lass dich mal lieber untersuchen, weil bei mir Krätze diagnostiziert wurde, nicht dass du es auch bekommen hast"
Ich dachte mir, ach ich werde mich schon nicht angesteckt haben, schließlich hatte ich kein Körperkontakt mit ihm und über Textilien ist die Wahrscheinlichkeit sowieso sehr gering. Falsch gedacht! Nach einigen Wochen bekam ich einige rote Stellen zwischen den Fingerräumen, aber noch 0,0 Juckreiz und ich hoffte es war irgendetwas anderes, weil mein Kumpel anscheinend Juckreiz hatte, bevor man Stellen auf seiner Haut sah. Das Abwarten bereue ich bis heute, weil durch das Zögern zum Arzt zu gehen, kam dann bei mir der Juckreiz kurze Zeit später sehr schlagartig. Ich hatte so einen extremen Juckreiz am ganzen Körper, dass ich wochenlang kein Auge zudrücken konnte. Meine Psyche und mein Haut war einfach am Arsch. Früher war ich immer kerngesund und hatte perfekt Haut, nicht mal Pickel hatte ich im Gesicht, nur wirklich sehr selten. Ich dachte mein Imunsystem wäre gut, aber den Drecksviechern hält einfach nichts stand außer Medikamente. Als ich damals dann beim Arzt war ca. 2 Wochen nach Fund der roten Stellen zwischen den Fingern, verschrieb er mir eine Permethrin Behandlung. Natürlich extrem auf saubere Wäsche etc. geachtet in den darauffolgenden Wochen, komplett eingecremt zweimal in Abstand von 10 Tagen, doch der Juckreiz ging nicht weg, sondern wurde noch 100x schlimmer nach der Cremerei. Schließlich ging ich wieder zum Arzt erzählte, dass die Behandlung den Juckreiz noch schlimmer machte und er gab mir dann ein Scabi Oral Rezept (Ivermectin). Er sagte einmal Tabletten einnehmen und in 48h ist alles weg, einmal Bettwäsche wechseln, das reicht, der Rest wäre übervorsichtig. Ahhhhja.... :/
Naja auf jeden Fall nach der Tabletteneinnahme wurde der Juckreiz sogar noch schlimmer und einfach unerträglich, sodass ich nach einigen Tagen nochmal zum Arzt ging und der dann gesagt hat, ok dann stationieren wir Sie eben. Ich war sehr glücklich, dass die Hautklinik mich aufnahm und das obwohl meine Haut nicht mal so extrem schlimm aussah, aber ich wusste einfach, die werden den Juckreiz schon in Griff bekommen. 1. Tag in der Hautklinik ca. 5 Tage nach Tabletteneinnahme, erneute Permethrin Behandlung. Die Ärzte meinten Sie wollen komplett sichergehen, doch Sie "denken" ich habe sowieso nichts mehr, weil die Tabletten eigentlich alles abtöten. Ich bekam täglich Medikamte und Infusionen gegen den Juckreiz und schwup die wup war dieser auch komplett weg nach 2 Tagen und ich war überglücklich endlich juckreizfrei und vor allem milbenfrei wieder zu sein.
Paar Tage später war ich wieder zu Hause, der Putzwahn ging nochmal los, weil ich Angst hatte, dass irgendeine Milbe noch irgendwo überlebt hat. Seit der Entlassung vom Krankenhaus verspürte ich nie wieder so einen Juckreiz wie zum damaligen Zeitpunkt vor den ganzen Behandlungen, doch ich bekam wieder auffallende merkwürdige Stellen, sodass ich es mir nicht lassen konnte mich regelmäßig vom Doktor checken zu lassen. Ich war bestimmt alle 10-15 Tage immer einmal beim Hautarzt, diese sagten mir wirklich monatelang, da ich kaum Juckreiz mehr hatte, dass es ein postscabiöses Ekzem bei mir sei und dass ich Geduld haben soll bis die Haut sich wieder regeneriert. Ich bekam lediglich Kortisonsalbe für die betroffenen Stellen. Diese half mir zwar, doch die Stellen kamen und verschwanden immer und immer wieder. Ich bekam sogar Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln als Folge der Kortisonsalbe, passt echt auf mit dem Zeug.
Nach einigen Monaten war ich wie immer mal wieder zur Kontrolle beim Arzt diesmal in einer anderen Spezialklinik für die Haut. Die Ärztin meinte dort, sieht nach post scabies aus, also eig nicht schlimm, doch sie verschrieb mir erneut Permethrin um sicher zu gehen. Na super, der Spaß ging von vorn los. Einschmieren, waschen, abwarten. Es wurde besser doch dann wieder post scabiöse Stellen, wirklich zum verrückt werden. Als ich dann eine Freundin bekommen hatte war meine Angst wirklich riesen groß sie anzustecken, jeder Arzt sagt mir, ich hätte keine aktive Scabies mehr und ich solle mir keine Sorgen machen, doch meine Psyche spielte verrückt. Nach 6 Wochen dann der Super Gau, meine Freundin hat Scabies. Wir waren beide gleichzeitig beim Arzt, bei mir sagte der Arzt, ich hätte nichts und bei ihr, ja sie hätte Milben. Ich dachte mir, das kann doch nicht wahr sein, dass ich nichts habe und sie schon, als ob sie es sich irgendwo anders geholt hat, also so hoch kann der Zufall einfach nicht sein. Naja auf jeden Fall mieden wir daraufhin länger Körperkontakt und bekamen beide Permethrin, um uns zu behandeln. Bei Ihr 0,0 Juckreiz 0,0 post Stellen, alles perfekt, Gott sei dank. Bei mir auch fast kein Juckreiz (war wohl wahrscheinlich schon chronisch bei mir), aber immer noch komische Stellen. Die Creme habe ich bzw. wir übrigens natürlich immer 2 Mal aufgetragen in Abstand von 10 Tagen. Als mich Wochen später immer noch Hautstellen skeptisch machten, ging ich erneut zum Arzt, dieser meinte zu mir dann, dass ich wohl schon resistent gegen die Creme bin und die Milben wohl monatelang mitgeschleppt habe als saubere Krätze und deswegen auch kaum Juckreiz mehr hatte und auch keine extremen Stellen. Er gab mir ein Scabi Oral Rezept (Ivermectin) und meinte diesmal sollten die Tabletten wirklich helfen. Und wieder ging die Geschichte von vorn bei mir los. Waschen, Tabletten schlucken, Abwarten. Ich bekam alles in Griff, keine Symptome wie Juckreiz, doch die Haut wurde einfach immer nur paar Tage besser nach den Tabletten danach wieder schlechter. Es vergingen wieder Wochen und die Hautstellen kamen und gingen. Ich selber und auch die Ärzte fanden keine eindeutigen Bohrkanäle mehr nach Tabletteneinnahme doch ich bestand auf ein erneutes Tabletten-Rezept, weil ich in eine neue Wohnung zog und ich mir dachte, komm das wäre nochmal ideal 1 Tag vorm Umzug, sich die Tabletten zu schmeißen, um dann in Ruhe die neue Wohnung genießen zu können. 14 Tage nach erneuter Tabletteneinnahme ging ich zur Kontrolle zum Arzt, der sich diesmal sehr viel Zeit für mich genommen hat. Er meinte, wie ich schon so oft hörte in den letzten 12 Monaten, dass ich definitiv nichts habe und wenn überhaupt meine Haut einfach länger braucht, um den Milbenkot etc. zu entfernen und sich zu regenerieren, doch er meinte zu mir, es empfiehlt sich durchaus, 9-15 Tage nach erster Tabletteneinnahme, nochmal Tabletten zu nehmen, um mögliche Eier und Larven zu töten. In der Packungsbeilage von Scabi Oral und im Internet steht, man solle dies nur bei sehr schlimmen Fällen tun und ich dachte, das sollte ich auf keinen Fall bei mir machen, weil ich ja eigentlich nur bisschen Hautprobleme habe und keine akute Scabies mit bekannten Symptomen. Auf jeden Fall verschrieb der Arzt mir nochmal Tabletten, die ich dann sofort auch noch an dem Tag einnahm. So nun sind genau 1 Jahr rum nach seit der Erstinfektion und 4 Wochen nach der Tabletten Therapie (2 Mal Tabletten in Abstand von 14 Tagen). Ich fühle mich wirklich sehr gut, kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich immer noch etwas habe, doch meine Psyche ist einfach sehr belastet nach den letzten harten 12 Monaten. Ich habe im Internet auch etwas von Dermazoen Wahn gelesen, was auch teilweise auf mich zutrifft, jeden Abend vorm Schlafen gehen checke ich meine Haut nach Kanälen oder sonstigem ab mit einer Taschenlampe. Ich mache mich immer noch verrückt trotz 2 maliger Tabletteneinnahme innerhalb von 14 Tagen. Das einzige was kommt und geht sind kleine mini Pusteln auf der Haut, wie so kleine mini Pickel, die manchmal sehr leicht jucken, diese schmiere ich mit einer sehr niedrig dosierten Kortisonsalbe ein, gehen dann eig auch sofort weg am nächsten Tag. Wie sind eure Erfahrungen mit post Haut Stellen nach erfolgreicher Scabies Bekämpfung? Ich dachte vllt geht das paar Wochen so, aber dann muss doch alles so sein wie früher. Meine Vermutung ist, dass ich wohl schon seit Monaten, nach erneuter Tabletteneinnahme, wohl nichts mehr habe. Aber durch die Psyche und durch das wiederholte Schlucken der Tabletten aufgrund der neuen Wohnung habe ich meine Haut einfach nochmal mehr überbelastet. Ich bin auch viel empfindlicher geworden zb. bei heißen Duschen, wo ich mir früher nicht mal Gedanken darüber gemacht habe. Schreibt mir bitte eure Erfahrungen wie es bei euch war mit der "post scabies" bzw. wie lange es gedauert hat, als eure Haut sich wirklich komplett regeneriert hat. Ich wünsche wirklich jedem viel Erfolg bei der Bekämpfung der Drecksviecher, ich bevorzuge wirklich 1 Monat im Bett liegen und erkältet zu sein, als sich 12 Monate fühlen wie ein wandelnder ansteckender Parasit, obwohl man sehr hygienisch immer war.
Lg
 
Pittiplatsch1872  sagt am 12.01.2019
das klingt nach einer gepflegten scabies. Kortison wofür? Willst Du die Sekundärinfetion heilen? Oder die Primärinfektion?
 
Pittiplatsch1872  sagt am 12.01.2019
Hi, ja hier gibt es auch keinen Arzt der die Tabletten öfters aufschreibt. Habe auch schon Wege gefunden, nur so kommt Heilung.Ich habe auch mit einem Bekannten gesprochen, der sagt auch Tabletten solange nehmen, bis nix mehr da ist. Für die Haare nehme ich seit 3 Wochen Milbizid, Dr. Schätte (Tierarznei), viel besser verträglich und erheblich günstiger (bei der Verbrauchsmenge) als die Humanmedizin, hat allerdings keine ovizide Wirkung. Kopf juckt heute mal nicht. Auch Apfelessig habe ich schon 2 Tage darauf getan, soll angeblich helfen und wenn es trocken ist riecht es nicht und ist nicht ölig.
 
Pittiplatsch1872  sagt am 12.01.2019
Paulman:Du hast eine gespflegte Scabies. Scabioral hat keine ovizide Wirkung.

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