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Verschluss eines Tracheostomas

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Courtesy  fragt am 02.01.2019
Dear Community,

ich wäre dankbar, wenn mir mal jemand detailliert erklärt, wie genau ein längerfristiges Tracheostoma operativ verschlossen wird und wie das Ergebnis auszusehen hat? (Im Krankenhaus gab mir niemand eine Erklärung.)

Wird die Trachea selbst auch wieder zusammengenäht?

Ab wieviel Tagen nach der OP ist der ganze Bereich wieder (von einem sonst gesunden Menschen) voll belastbar? Inkl. Sport, kräftig Husten oder Niesen, Sprechen, schwer Tragen, sämtliche Bewegungen des Halses etc., unter dem Aspekt, dass

a) keine inneren Nähte (nach Ziehen der äusseren Fäden) reissen? (Mir sagte man lediglich nach der OP, beim Husten oder Sprechen solle ich auf den ehemaligen Stoma Punkt drücken, aber nicht wann ich damit aufhören kann)

b? die Narbe nicht noch hässlicher wird als voraussehbar?

Wenn man -geschlossene und verknotete!- OP Fäden 5 Tage nach der OP aushustet: Ist innerlich etwas gerissen und wächst ggf. falsch zusammen?

Wenn nach 5 Tagen das Pflaster abgenommen wird und die äusseren Fäden liegen einfach darin, ohne gezogen werden zu müssen: So schnell wächst doch keine Haut der Welt ästhetisch vertretbar zusammen? Was ist mit diesen -nicht selbstauflösenden- Fäden passiert? War das nicht richtig vernäht? Sind die vorher schon gerissen?

Ist das der Grund, dass die Narbe mehrere Millimeter breit ist? Lagen die Wundränder nicht eng genug zusammen?

Warum geht die Narbe (harmlos beschrieben) wie ein verzerrtes "Z" quer über den Hals, anstatt gleichmässig und gerade, halbwegs optisch verkraftbar zu verlaufen?

Da mein Kontrolltermin noch lange hin ist und ich nichts falsch machen resp. die Heilung bzw. Narbenbildung nicht negativ beeinflussen möchte, frage ich hier....

Danke für Antwort,
Courtesy

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