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tinnitus nach lauter musik? kann das wieder verschwinden?

110 Beiträge - 51464 Aufrufe
 
NinaNina  sagt am 24.10.2018
Hallo,

das tut mir sehr leid... Meiner ist zwar nicht weg, aber tagsüber merke ich ihn nicht bzw ist leiser... morgens und abends merke ich ihn, aber zumindest nicht mehr so laut wie vorher.
Vielleicht probierst du den Noiser mal aus - die AOK zB übernimmt die Kosten - ich sollte den auch bekommen, aber wie gesagt, durch eine andere Erkrankung musste ich alles abbrechen.

Sprich sonst mit deinem HNO dass du die Infusion gerne versuchen möchtest - Versuch ist es wert... Auch wenn du es selbst zahlen musst ...

So ein Tinnitus ist echt quälend ...

LG Nina
 
Chrissie123  sagt am 26.10.2018
Hallo Nina,

das freut mich, dass es Dir besser geht. Ich habe heute nochmal vom HNO Arzt Cortison Tabletten bekommen. Bin mir jedoch nicht sicher , ob ich die nehmen soll, wegen anderen gesundheitlichen Problemen.

Lieben Gruß
 
NinaNina  sagt am 27.10.2018
Hallo Chrissie,

frage dann einfach mal nach ob du sie nehmen darfst iVm deinen anderen gesundheitlichen Problemen...

Wie lange hast du deinen Tinnitus schon?
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 27.10.2018
Das kann man so nicht sagen. auch beim TTS (Tensor tympani Syndrom) ist das Geräusch überwiegende ein Klicken, nur wenn noch ein zusätzlicher Myoklonus des Gaumenmuskels auftritt kann es den von Ihnen beschtiebenen Effekt geben. Der Klonus des Musc. stapedius ist seltener und weniger mit Angstgefühlen und Schlafstörungen verbunden.Bitte lassen Sie ausschließen, dass nicht auch ein sog Palatoklonus bei Ihnen vorliegt!
Beste Grüße Ihr Dr. Michael Schedler
 
Chrissie123  sagt am 28.10.2018
Sehr geehrter Herr Dr. Schedler,

wollte mich mal zurückmelden: Also der lange Flug in die USA ist mir nicht so bekommen . Meine Ohren haben danach ziemlich lange gedröhnt, sowas hatte ich vor meinem Tinnitus noch nie bei Langstreckenflügen.
Das ACC akut habe ich ca 5 bis 6 Wochen genommen.leider hat es meinen Tinnitus nicht beeinflusst. War nun noch mal beim Ohrenarzt wegen Druck und Schmerzen in den Ohren vor allem links. Hat nichts feststellen können Hörtest war auch okay. Er meinte, er könnte mir jetzt noch mal die Cortison Tabletten (50mg beginnend )verschreiben. Außerdem glaubt er , dass auch mein nächtliches Zähneknirschen zu meinem Tinnitus beitragen könnte. Eine Aufbissschiene trage ich schon nachts seit Monaten . Hat leider am Tinnitus nichts verändert.. Es kommt mir auch oft vor , als ob ich im linken Ohr Watte hätte und es etwas pocht/pulsiert. Wenn ich den Unterkiefer verschiebe , habe ich auch im Kiefergelenk Links mehr Schmerzen..
Was für eine Aufbissschiene würden Sie empfehlen ??ich habe eine ganz normale für nachts. Gibt aber auch Aqualizer im Internet.
Und wie soll ich mit der Therapie weiter verfahren?? Bin mir nun nicht sicher, wegen dem chronischen Augenherpes , ob ich diese Kortisontabletten( ,die mir vor 3 Monaten auch nicht so sehr viel gebracht hatten, evtl ein bisschen )nochmal nehmen soll .? Was weinen Sie? Was können Sie mir noch empfehlen?.. evtl ACC Infussionen, et C.,??
Sorry, bin gerade sehr am Verzweifeln und unsicher , wie ich weiter vorgehen soll. Es hat alles (Ohrgeräusche ) im Juni mit diesem Discobesuch angefangen. Die Kieferprobleme hatte ich auch vorher schon.

Vielen ,vielen Dank für Ihre Zeit und herzlichen Gruß!!
 
NinaNina  sagt am 31.10.2018
Hallo Chrissie,

eine Aufbisschiene verhindert nicht, dass du nachts im Schlaf beißt ... die Schiene verhindert lediglich, dass du deine Zähne weiter abreibst - Druck verursachst du weiterhin ...
Vielleicht probiert du es mal bei einem guten Osteopath... Der kann evt feststellen, ob du tatsächlich nachts so doll unentspannt bist ...
Die AOK übernimmt 80% der Kosten - aber maximal 500€ pro Jahr...
Grds habe ich von Osteopathen usw nie was gehalten, bis ich meine erste Erfahrung selbst gemacht hatte ... ich hatte durch eine lange OP eine sehr starke Nackenverspannung, sodass ich meinen Kopf ohne Schmerzmittel nicht drehen konnte.
Nach einem Besuch beim Osteopathen - wirklich nach einem Besuch - konnte ich meinen Kopf wieder fast uneingeschränkt drehen!

Vielleicht probierst du es mal... Berichte ihm vom nächtlichen beißen und lass ihn mal schauen ob dein Kiefer gerade sitzt - ein guter Osteopath sieht das!
Es wäre zumindest ein Versuch ...

Und wie gesagt - die nächtliche Schiene verhindert nicht, dass du trotzdem zubeißt und du damit deinen Kiefer weiterhin nicht entspannst - im Schlaf!
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 31.10.2018
Also, natürlich hilft unser simples Behandlungsprotokoll nicht in allen Fällen. Tinnitus hat viele Ursachen und eine davon ist natürlich nächtliches Knirschen und Pressen der Zähne. Es ist durchaus richtig, dass eine Aufbissschiene keine Garantie dafür ist, dass man nicht doch das Kiefergelenk (KG) weiter belastet. Aber empfehlen würde ich eine solche Therapie auf jeden Fall, da durch die veränderte Position der Kiefer, andere Punkte im KG belastet und die überreizten Positionen geschont werden. Aber Schiene ist nicht gleich Schiene und es lohnt sich , sich einen Zahnarzt zu suchen, der sich mit CMD und Costen-Syndrom Behandlung auskennt und entsprechende Erfahrung hat. Wichtig wäre auch die Ursache des Knirschens zu eruieren und falls möglich gezielt auszuschalten. habe bspw bei einer Reihe von Pat., wo man es überhaupt nicht erwartete festgestellt, dass diese nachts erhebliche Abfälle der Sauerstoffsättigung während des Schlafes hatten, also eine SBAS (schlafbezogene Atmungsstörung, Schlafapnoe), was natürlich die Ohren gleich mehrfach belastet, da diese einerseits sehr empfindlich gegen Sauerstoffmangel sind und andererseits natürlich die Belastung des KG und die nackenverspannungen dazu kommen! Seit wir konsequent eine SBAS, auch bei schlanken Pat., die nicht schnarchen, ausschließen, haben wir einer ganzen Reihe von sog. "austherapierten Fällen" eine Behandlungsoption anbieten können, die erstaunlich oft hilft.
Hoffe das hilft ein Bisschen weiter. Übrigens die Option mit Manualtherapie und Osteopathie ist natürlich auch einen Versuch wert!
Ihr Dr. Michael Schedler
 
Chrissie123  sagt am 07.11.2018
Hallo Nina,

das mit Osteopathie probiere ich aus...guter Tip.

Danke und lieben Gruß
 
NinaNina  sagt am 07.11.2018
Hallo Chrissie,
sehr gerne ...
Berichte doch anschließend mal..
toi toi toi...
 
hubert5  sagt am 13.01.2019
Sehr geehrter Herr Dr. Schedler,

Wie lange darf/soll man die ACc Vitamin B6 Therapie machen?
Ich mache sie jetzt so um die 3 Wochen. dachte zuerst sie hilft, momentan ist es aber leider wieder etwas schlimmer.

Danke

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