Stimmbandlähmung

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Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 16.02.2013
@Tatjana3062
Wenn Sie nach Stimmbelastung zunehmend Probleme bekommen und sich beim Sprechen anstrengen müssen, dann sollten Sie in der Tat Stimmschonung betreiben! Denn dann haben Sie mit anzunehmender Sicherheit eine hyperfunktionelle Stimmstörung, die sich bei Belatung weiter verschlechtern wird. Sie brauchen als Erstes eine Diagnose betreffend das was die Stimmbandlähmung bei Ihnen ausgelöst hat.
Das kann eine Glottisinsuffizienz (unvollständiger Stimmlippenschluss) und/oder eine hyperfunktionelle Stimmstörung oder sonstwas sein! Erst dann kann man eine vernünftige Therapie planen. Bitte suchen Sie einen HNO-FA oder Phoniater auf, damit dies erfolgt. Auch die logopädinnen Therapie braucht diese Diagnose als Grundlage. Falls Sie weitere Fragen haben, so können Sie mich auch auf meiner Emailadresse : dr.schedler@[Link anzeigen] kontaktieren.
Einstweilen wünsche ich Ihnen gute Besserung
Ihr Dr. Michael Schedler
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Dr. Schedler  sagt am 16.02.2013
@mokabol,
leider bin ich über die Phonochirurgie in Österreich nicht auf dem Laufenden und kann Ihnen daher keinen Tipp geben. Ich berate Sie/Ihre Mutter aber gerne medizinisch, wenn Sie mir nähere Infos zukommen lassen wollen.
Zunächst mal alles Gute für Ihre Mutter und Sie
Ihr Dr.Michael Schedler
 
Turnover  sagt am 12.03.2013
Ich habe Anfang des Jahres eine Hals-OP gehabt. Seit einigen Jahren hatte ich immer ein ständiges Räuspern. Morgens stärker als im Verlauf des Tages. Da ich als freiberuflicher Trainer auf meine Stimme angewiesen bin, war das zwar nervig manchmal aber es ging. 2012 habe ich aber zweimal so eine Atemnot bekommen, dass ich schon glaubte meine letzte Sekunde ist gekommen. Mein HNO-Arzt unternahm paar Dinge aber letztlich brachte erst ein MRT die Erkenntnis, dass sich in meinem Hals eine ca. 3,5 cm große Geschwulst befand. Im Krankenhaus in Hamburg war man sich zunächst auch nicht sicher was es ist, da die Lage eher gegen eine Zyste sprach. Nach der OP stellte sich heraus, dass ich ein sogenanntes Schwannom hatte, was mir entfernt wurde. Dieses Schwannom hatte sich um den Stimmbandnerv "gewickelt" und engte den Nerv ein und durch sein Wachstum (pro Jahr ca. 2mm) drückte es auch auf meine Luftröhre. Leider habe auch ich nach der OP eine einseitige Stimmbandlähmung. Da ich beruflich auf meine Stimme angewiesen bin, bin ich jetzt ein wenig in Panik zumal ich freiberuflich tätig bin. Die OP ist Anfang Januar 2013 gewesen. Seit Februar bekomme ich Logopädie. Es geht zwar voran aber doch sehr langsam. Ein Taubheitsgefühl im Hals ist noch vorhanden. Frage: Wie lange dauert das an? Meine Logopädin sagte, dass sich Gewebe neu bilden muss, wenn sich dieses gebildet hat, hat dies auch seine Auswirkungen auf den Nerv? Wer kennt zudem sehr gute Logopäden und HNO-Ärzte(Phoniatoren) im Bremer Raum?
LG Andre
 
dalpi  sagt am 13.03.2013
Hallo Herr Doktor Schedler !
Ich bin neu hier in diesem Forum. Mein Sohn hat seit Geburt eine beidseitige Stimmbandlähmung. Jetzt ist er sieben Jahre ALT. Wir sind in einer Klinik in Österreich in guter Behandlung. Uns wurde empfohlen mit einer Operation zu warten,da es fälle gab die sich von selbst heilten. Bei der Untersuchung im Herbst 2012 bewegten sich die Stimmbänder deutlich mehr als zultzt, jedoch immer noch zu wenig auseinander. Jetzt vor der Schule im September werden wir ihn wahrscheinlich Operieren lassen. Die Kanüle auf Dauer ist wahrscheinlich auch keine Lösung. Jetzt die Frage: Was halten Sie von der Lateralfixation und wie ist die Stimme und bekommt er normalerweise genügend Luft nach dieser Operation. Ist diese Methode besser als die bei der der Kehlkopf praktisch gespalten wird. Mit der Bitte um ihre Meinung. Schöne Grüße Reinhard !
 
MACD  sagt am 03.04.2013
Zum Thema Stimmbandlähmung
mein Beitrag:bin am 8.Februar 2012 an einer linken Stimmbandlähmung mit Eigenfett, erfolgreich operiert worden.Meine letzte Kontrolle war vor 4 Wochen ,habe keine Beschwerden mehr,bin vollkommen geheilt.
Mein HNO Arzt ist Dr.H.-H. Niehaus, er ist einer dr wenigen Chirurgen,die diesen Eingriff vornehmen.Sein Profil über [Link anzeigen] zu erfahren
Mit besten Grüssen MACD
 
Mummelmimi  sagt am 10.04.2013
Hallo an alle! Bin jetzt zum 3.Mal(!!!!) in Ramstein bei Dr.Schedler. Vor drei Wochen kam plötzlich meine Stimme wieder und ich hatte natürlich nichts besseres zu tun, als dem besten HNO-Arzt , den ich kenne, dieses sofort mitzuteilen.Er hat sich sehr mit mir gefreut und vorgeschlagen eine Aryknorpelrepositionierung zu versuchen, um die Atmung durch dieses "anschubsen" etwas zu verbessern. ich habe etwas gezögert, weil ich meine tolle neue "alte" Stimme nicht wieder verlieren wollte, aber da die Stimme immer besser wird, hab ich mich entschlossen und bin hergefahren. gestern wurde nach eingehender Untersuchung der Eingriff durchgeführt und ich bekomm noch besser Luft.Jetzt habe ich die Hoffnung dass ich vll wieder ganz gesund werden kann. Die Zeichen stehen jedenfalls gut.Also für mich steht eins fest: der Weg hier her (430 km) hat sich sehr gelohnt und es ist immer wichtig, die Geduld nicht zu verlieren. Es tut gut nach 1,5 Jahren zu spüren, dass doch wieder was passiert. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben und für die Zeit dazwischen gibt es viele Möglichkeiten die das Leben leichter machen. Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich Dr. Schedler gefunden habe und nicht die Angebote andere , vorher, behandelder Ärzte angenommen zu haben (Laterofixation und Tracheostoma). In diesem Sinne: es lohnt sich immer(!!) Dr. Schedler anzuschreiben! liebe Grüße an alle, Birgit Blume
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 11.04.2013
@dalpi,
Hallo, bin erst jetzt wieder mal in der Lage im Forum zu antworten und bitte um Verständnis dafür. Musste einfach mal ein paar Tage raus aus dem Stress und bin jetzt wieder verfügbar! Also zu Ihrer Frage:
ich freue mich ,dass Ihr Sohn eine offensichtlich gute Behandlung bekommen hat und denke, dass Sie diese Frage primär mit Ihren behandelnden Ärzten besprechen sollten, denn die kennen den Fall natürlich am Besten. Ich kann nur dazu Stellung nehmen, wenn ich ausführliche Unterlagen: Arztbbriefe, Op-Berichte etc., bekomme. Alles andere wäre unseriös. Ich kann nur prinzipiell sagen, dass ich die Laterofixation gerne zurückstelle und vorher in fast allen Fällen sog. Lserglottiserweiterungen vornehme, die großenteils hervorragende Ergebnisse bringen , ohne unwiderrufliche Fakten zu schaffen, die für das gesamte restliche Leben Bedeutung haben! Demnächst stelle ich Fälle in meiner Dropbox vor, wo man vor und nach Laserglottiserweiterungsergebnisse videographisch dokumentiert sehen kann! Gerade heute habe ich die "Mummelmimi" aus dem Forum mit der Videodokumentation auf USB-Stick wieder nach Hause entlassen. Bei Ihr konnten wir durch eine spezielle Form der Stellknorpelreposition (sog. Ary-Reposition) eine weitere Verbesserung schaffen. Sie steht, so mir zugesichert, gerne allen Forumsteilnehmern mit Rat und Tat zur Verfügung - vielleicht kontaktieren Sie sie mal!?
Fürs Erste mal alles alles Gute für Ihr Kind und Sie
Ihr Dr.Michael Schedler
 
dalpi  sagt am 12.04.2013
Vielen Dank Für Ihre Antwort herr Doktor Schedeler!

Hätte aber noch eine kurze Frage; Ist die Lateralfixation immer noch eine aktuelle Operation oder ist die Laserglottiserweiterung im Bezug Luft/Stimme besser.

Vielen Dank
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 13.04.2013
Die Laterofixation ist immer noch die mit Abstand häufigste Operation bei beidseitiger Stimmbandlähmung! Die Laserglottiserweiterung wird nur von spezialisierten Fachärzten und wesentlich seltener durchgeführt.
Also ist die Laterofixation noch durchaus aktuell. Ich habe nur ausgeführt, dass die Laterofixation praktisch immer zu irreversiblen Veränderungen führt, die Laserglottiserweiterung hingegen nicht - daher ziehe ich diese bei der Erstbehandlung vor. Wie schon in anderen Beiträgen ausgeführt, hatte ich in den letzten 15 Jahren keine Notwendigkeit eine Laterofixation durchzuführen und bin in allen Fällen mit der Laserbehandlung ausgekommen.
Hoffe das hilft Ihnen ein Bisschen weiter.
Alles Gute Ihr Dr. Michael Schedler
 
dalpi  sagt am 13.04.2013
Vielen Dank Herr Doktor Schedler für die rasche Antwort.

Könnten Sie mir kurz beschreiben wie die Laserglottiserweiterung OP gemacht wird. Habe keine Ahnung von dieser OP.

Vielen Dank
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Dr. Schedler  sagt am 02.06.2013
Bei der Laserglottiserweiterung wird ein dreiecksförmiges Stück aus dem hinteren Drittel des gelähmten Stimmbandes entfernt. Dadurch kommt es zu einer verbesserten Atmung bei erhaltener Stimmfunktion. Die Kunst des Operateurs besteht darin die optimale Erweiterung bei guter Stimmfunktion im individuellen Fall abzuschätzen und durchzuführen. Im Gegensatz zur Laterofixation wird das Stimmband nicht unwiderruflich zur Seite fixiert, so dass es, im Falle einer - allerdings seltenen - Späterholung des Stimmbandnerven, noch zu einer völligen Normalisierung kommen kann. Aus diesem Grunde bevorzuge ich die Laserglottiserweiterungund führe die Laterofixation erst nach Versagen dieser Operationstechnik durch. In den letzten 15 Jahren war das in keinem einzigen Fall notwendig. Hoffe das hilft Ihnen ein Bißchen weiter. Alles Gute wünscht Ihnen
Dr.Michael Schedler
 
sigissu  sagt am 03.06.2013
Ich bin durch eine Gehirnblutung seit 42 Jahre links seitig spastisch gelähmt. Meine Stime ist verwischt und undeutlich, was mich sehr belastet. Lässt sich da operativ in Bezug auf die Stimmbänder noch etwas machen?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 03.06.2013
Ich bin durch eine Gehirnblutung seit 42 Jahre links seitig spastisch gelähmt. Meine Stime ist verwischt und undeutlich, was mich sehr belastet. Lässt sich da operativ in Bezug auf die Stimmbänder noch etwas machen?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 03.06.2013
Ich bin durch eine Gehirnblutung seit 42 Jahre links seitig spastisch gelähmt. Meine Stime ist verwischt und undeutlich, was mich sehr belastet. Lässt sich da operativ in Bezug auf die Stimmbänder noch etwas machen?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 03.06.2013
Ich bin durch eine Gehirnblutung seit 42 Jahre links seitig spastisch gelähmt. Meine Stime ist verwischt und undeutlich, was mich sehr belastet. Lässt sich da operativ in Bezug auf die Stimmbänder noch etwas machen?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 03.06.2013
Ich bin durch eine Gehirnblutung seit 42 Jahre links seitig spastisch gelähmt. Meine Stime ist verwischt und undeutlich, was mich sehr belastet. Lässt sich da operativ in Bezug auf die Stimmbänder noch etwas machen?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
noatem  sagt am 03.06.2013
Hallo, ich hatte im Juli 2012 eine Schilddrüsen OP, nach 2 Tagen hatte ich keine Luft bekommen und man mußte schnell einen Luftröhrenschnitt machen. Ich hatte dann bis November 2012 eine Trachestoma-Kanüle und keine Stimme mehr. Essen konnte ich nur in Püree-Form. Säfte und Salat war nicht möglich. Die Ärzte stellten fest, dass bei der OP meine Stimmbänder beschädigt wurden. Im November hat mein rechtes Stimmband sich bewegt und man konnte mir das Loch wieder zumachen. Das linke Stimmband bewegt sich bis heute nicht und die Ärzte sagen ich sollte Geduld haben. Ich habe auch Logopädie Anwendungen. Ich bin viel gewandert, geschwommen und Rad gefahren, was ich jetzt nicht machen kann, da ich Atemnot habe. Zur Arbeit kann ich auch noch nicht gehen, da ich täglich viele Telefonate mit Lieferanten und Kunden hatte. Am Telefon versagt mir die Stimme und es kommt nur noch ein Krächzen heraus. Schlafen kann ich auch nicht, denn ich meine mir hält einer den Hals zu und ich bekomme keine Luft - das ist das Trauma von der Not OP der Luftröhre. Hat jemand Erfahrung mit einer REHA und welche Kurklinik wäre empfehlenswert? Oder kann mir jemand einen Tip geben wegen Erwerbs minderung?
 
dalpia  sagt am 09.06.2013
Hallo Herr Doktor Schedler!
Hier Schreib Noch einmal Dalpi aus Aktuellem Anlass.
Mein Sohn Hätte am 6.Juni die Laterofixaton OP gehabt. Er war schon in Narkose als der Arzt kam um mit uns zu Sprechen. Er sagte er wüde das nicht machen weil der Erfolg wahrscheinlich ausbleibt. Grund; soviel ich verstanden habe bringt man das Stimmbannd nicht genug zur Seite. Sehr schlanker Kehlkopf und alles sehr eng und klein usw. Wir haben natürlich zugestimmt weil stimmband kaputt und trotzdem keine Luft ist auch keine Lösung. Also Kanüle verbleibt weiter. (wir sind aus allen Wolken gefallen weil wir uns schon auf diese OP und ein Ende der Kanülenzeit eingerichtet haben) Weiters wurde kurz vor der OP die Stimmbänder nochmals kontrolliert und sie bewegten sich wieder mehr wie bei der Letzten Untersuchung.
Ich würde gerne mit Ihnen in Kontakt treten. Die Krankenakte und ein Video der Stimmbänder Könnte ich Ihnen zusenden. Vielleicht funktioniert hier Ihre Methode besser.
Dieser Arzt betreut uns schon sehr lange und ich möchte sagen das wir ihm vertrauen und ihm auch glauben das es nicht gut geklappt hätte.

Vielen Dank Reinhard
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 12.06.2013
@dalpia,
das ist aller Ehren wert, was der Kollege gemacht hat! Das würde nicht jeder tun, wenn die Narkose bereits eingeleitet wurde noch eine Op abzublasen. Wenn Sie meine Beiträge zur Laterofixation gelesen haben, so wissen sie, dass ich prinzipiell nichts gegen diese Op habe, dass ich aber immer vorher weniger eingreifende Maßnahmen durchführe, da damit oft genauso gute, manchmal sogar bessere Ergebnisse zu erzielen sind.
Gerne können Sie mit mir in Kontakt treten und mir die Unterlagen zu schicken. Ich freue mich sehr, dass sie einen Arzt Ihres Vertrauens in Ihrem bisher behandelnden Arzt gefunden haben. Er ist es offensichtlich wert und ich werde sehr gerne mit ihm zuammen arbeiten, um vielleicht einen Beitrag zur Genesung Ihres Sohnes leisten zu können. Bitte kontaktieren sie mich unter meiner Emailadresse: dr.schedler@[Link anzeigen] , dann können wir das weitere Vorgehen abstimmen.
Einstweilen wünsche ich alles Gute für Ihren Sohn und Sie
und verbleibe mit den besten Grüßen Ihr Dr.Michael Schedler
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 12.06.2013
@sigissu,
ich bitte um Entschuldigung für die späte Rückmeldung auf Ihre Anfrage, bin leider ein Bisserl überarbeitet und komme erst heute mal wieder an den Computer! Nun zu Ihrer Frage.
Ja, auch bei landauernder Beeinträchtigung der Stimme durch Lähmung, lässt sich in vielen Fällen eine Verbesserung des Stimmlippenschlusses durch spezielle Maßnahmen, wie z.B. Stimmbandunterspritzungen u.ä., erreichen. In Ihrem Fall kann ich erst, wenn ich Ihre Krankengeschichte und den aktuellen Kehlkopfbefund gesehen habe eine Stellungnahmen abgeben. Die Qualität der Stimme kann oft verbessert werden. Wenn die verwaschene Sprache von einer verminderten Zungenbeweglichkeit kommt allerdings nicht! Am Besten ist Sie lassen mir die Informationen zukommen, dann kann ich mir ein Urteil bilden.
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 12.06.2013
@noatem,
wenn sie nicht schlafen können, weil Sie, sogar in Ruhe im Bett, keine Luft bekommen, dann müssen Sie ein Schlaflabor machen lassen und zusätzlich eine anatomische Engstellung durch eine Somnoskopie (Schlafendoskopie) ausschliessen lassen! Ich habe schon einige Fälle von Stimmbandlähmung gehabt, bei denen sich ein sog. EILO-Syndrom ausgebildet hat. Dabei kommt es zu einer belastungsabhängigen Verengung der Atemwege, die von Spezialisten behandelt werden kann. Für einen erholsamen Schlaf werden Sie dann möglicherweise ein NCPAP-Gerät, wie die Schlafapnoiker, brauchen. Hoffe die Info hilft ein Bißchen weiter.
Gute Besserung wünscht Ihnen Dr. Michael Schedler
 
sigissu  sagt am 12.06.2013
Sehh geehrter Herr Dr. Schedler,
vielen Dank für Ihre Antwort, die mich hoffen läßt. Meine Krankengeschichte nach 42 Jahren noch aufzufinden, ist glaube ich nicht möglich. Meine Zunge kann ich optimal bewegen. Könnte ich mich einmal persönlich vorstellen u. wo? Übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 12.06.2013
Sehh geehrter Herr Dr. Schedler,
vielen Dank für Ihre Antwort, die mich hoffen läßt. Meine Krankengeschichte nach 42 Jahren noch aufzufinden, ist glaube ich nicht möglich. Meine Zunge kann ich optimal bewegen. Könnte ich mich einmal persönlich vorstellen u. wo? Übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 12.06.2013
Sehh geehrter Herr Dr. Schedler,
vielen Dank für Ihre Antwort, die mich hoffen läßt. Meine Krankengeschichte nach 42 Jahren noch aufzufinden, ist glaube ich nicht möglich. Meine Zunge kann ich optimal bewegen. Könnte ich mich einmal persönlich vorstellen u. wo? Übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina
 
sigissu  sagt am 12.06.2013
Sehh geehrter Herr Dr. Schedler,
vielen Dank für Ihre Antwort, die mich hoffen läßt. Meine Krankengeschichte nach 42 Jahren noch aufzufinden, ist glaube ich nicht möglich. Meine Zunge kann ich optimal bewegen. Könnte ich mich einmal persönlich vorstellen u. wo? Übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten?
Mit freundlichen Grüssen
S. Kulina

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