Myoklonie

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Brischu1  fragt am 30.09.2019
Hallo,
ich habe seit einem halben Jahr diese nervigen teilweise morsetonartigen Muskelzuckungen im linken Ohr. Tagsüber nur leicht, allerdings unter dem linken Kiefergelenk ein Klossgefühl und Druck im linken Ohr. Der HNO hat mir nach zwei erfolglosen Trommelfellschnitten empfohlen zum Orthopäden zu gehen. Leider auch ohne Erfolg.
Physiotherapie ohne Erfolg , Ostheopatie brachte nur kurzfristig Erfolg..
Ein beim Kieferchirurgen angefertigtes Röntgenbild zeigt einen verlängerten Knochenfortsatz hinter dem Ohr , Eagle Syndrom, kommt sehr selten vor. Dieser könnte auch ein Auslöser des lästigen Ohrgeräusches sein. Leider kann mir der Chirurg nicht versprechen dass nach Entfernung desselbigen meine Beschwerden verschwinden. Ich verzweifle langsam.
Ich überlege nun eine operative Durchtrennung des Beteiligten Mittelohrmuskels. Nur glaube ich dass die Myoklonie gesichert sein muss. Nur wie soll dieser gesichert sein wenn ich die schlimmsten Beschwerden abends und nachts habe.
Somit kann das ja nicht in einer HNO Praxis festgestellt werden.
Ich trau mir gerade keinen Arzt mehr aufsuchen, habe das Gefühl ich bin die einzige Patientin mit diesen Beschwerden.
Hat jemand Tipps, vielleicht Adressen von Ärzten?

Viele Grüße aus Bayern

Brischu
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 01.10.2019
Guten Tag Brischu,

nach Ihrer Schilderung könnte ein Myoklonus vorliegen. Manchmal hat man Glück und kann auch tagsüber Trommelfellbewegungen mit einer speziellen Messung nachweisen.
Die Sehnendurchtrennung ist kein großer Eingriff und bei entsprechendem Leidensdruck aus meiner Sicht durchaus eine Option.

Viele Grüße

P. R. Issing
 
Brischu01  sagt am 01.10.2019
Vielen Dank Herr Professor Issing,

dann werde ich mich an der Uniklinik Regensburg vorstellen .

Schöne Grüße aus der Oberpfalz.

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