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Kopfschmerzen nach Nasenmuschel lasern

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Schneewittchen51  sagt am 01.06.2012
hallo,
jetzt einmal eine positive Antwort: habe mir gestern die Nasenmuscheln plus ein Überbein an der Nasenscheidewand entfernen lassen, unter Vollnarkose und ohne Tamponade danach. Nach dem Aufwachen war alles frei, im Laufe des Tages aber durch das Sekret und Blut wieder dicht. Habe Nasensalbe, Nasentropfen, Antibiotika und Schmerzmittel bekommen. Das Antibiotikum soll ich 3 Tage benutzen, die Salbe 2x täglich und die Nasentropfen sogar 4x täglich - auf das Schmerzmittel konnte ich verzichten!!!! Heute war ich zum Absaugen beim HNO, alles soweit ok, bis auf die Wunde vom Sporn. Der Arzt hat mir auch Tropfen gespritzt nach dem Absaugen und meinte, es sei normal, dass die Nase erst einmal dicht ist - es wird aber besser!
Na dann, schauen wir mal......
 
Timo  sagt am 27.11.2012
Hallo alle zusammen,
ich finde es auch sehr interessant aber auch schockierend was die verschiedenen Ärzte so für Meinungen und Methoden haben.
Ich habe mich im Februar 2012 nach 2-jährigem Leiden operieren lassen (Nnh, Nasenscheidewand).
Nach dem ersten Abschwellen war zwar eine leichte Besserung zu spüren, aber von "Durchatmen" kann nicht die Rede sein. Jetzt im November 2012 habe ich mir von meinem HNO (nachdem er den termin 4x verschoben hat, also um insg. 2 monate) die schleimhaut lasern lassen.
Das war vor einer Woche und meine Nase geht eigentlich von Tag zu Tag mehr zu.
was mich interessieren würde:
darf ich nach so einem eingriff eine nasenspülung/-dusche machen bzw natürliches nasenspray o.ä. verwenden?
Grüße und Gute Besserung an alle die immernoch damit zu kämpfen haben
Timo
 
Nasenclown  sagt am 29.01.2013
So… nachdem ich soo viele Geschichten hier über katastrophale Nasenmuscheln Operationen gelesen habe, muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich habe es auf dem „klassischen Weg mit OP Skapell und Narkose“ hinter mich gebracht.
Bei mir begann es letzten Herbst, dass ich nach einer Erkältung nur noch durch ein Nasenloch Luft bekam, Nasenspray hin oder her- links tat sich in der Nase nichts. Also ab zum Doc, der stellte auch fest, dass die Nasenscheide schief war und die Nasenmuscheln zu groß. Ersteres überraschte mich, weil ich 2004 schon ne Scheidewandbegradigung hab machen lassen. Zweiteres überraschte mich nicht so sehr, da ich ja schon gemerkt hatte, dass meine Nase dauerdicht ist.
Als mitdenkender Arbeitnehmer wollte ich nach Terminvereinbarung im Krankenhaus mal „googlen“ wie lange man denn tatsächlich krankgeschrieben ist. Bin Erzieher im Krippenbereich und war davon ausgegangen, dass etwas länger dauern wird.
Ich las den Foreneintrag den zweiten und den dritten. Und danach war ich so schockiert, darüber was alles schief gehen gehen, dass ich beinahe alles abgesagt hätte. Ich hatte richtige Angst und das drei Wochen lang bis zur OP. Obwohl ich ja schon einmal an der Nase operiert worden war und es mir gut getan hat.
Dann kam der Tag der Voruntersuchung im KH, dort stellte man fest, dass eher die Nasenmuscheln das Problem seien, die Scheidewand sei nur geringfügig schief. Das verunsicherte mich noch mehr, aber ich wollte wieder atmen können.
Die Operation:
ich bin mit einem Schmunzeln in die Narkose gesegelt- das letzte, was der Doc mich fragte, war ob ich schon was von der Narkose merken würde, und ob ich die Wirkung in Caipis ausdrücken könne. Die OP verlief ohne Probleme, es war ein Donnerstag. Diesen Tag habe ich auch weitgehend verschlafen.
Die Tamponage:
Natürlich ist es nicht schön, wenn man Tampons in der Nase hat, wenn man es zum ersten Mal hat, ist es sehr gewöhnungsbedürftig, aber man kommt damit klar- ist meine Sichtweise. Am Freitag sollte die Tamponage dann gezogen werden. Leute- wenn ihr lest, dass es das schlimmste sei, was passieren könne- glaubt es nicht zu 100%. Ich habe es wie gesagt nun schon 2 Mal hinter mir und beide Male ging es soooo schnell, dass mein Gehirn gerade noch melden konnte „ungewohntes Gefühl“. Bevor ich darüber nachdenken konnte, ob es weh tut, war es auch schon vorbei. Für mich persönlich neige ich sogar so weit zu gehen, dass ich sage, es war ein lustiges Gefühl.
Die Schmerzen:
Ich glaube ich habe nur am Tag der OP Schmerzmittel genommen, den Freitag und auch den Samstag bin ich erst einmal ohne Schmerzmittel zurecht gekommen. Allerdings habe ich gegend immer ein wenig Kopfschmerzen gehabt, sodass ich dann doch etwas genommen habe. Es waren aber leichte, nervige Schmerzen- Nein ich habe mich nicht auf dem Boden gewälzt und gebrüllt, dass alles so weh tue.


Die Nachbehandlung:
Es ist Wahnsinn, welche Mengen die Nase produzieren kann. Ich bin donnerstags operiert worden, und samstags entlassen worden. (War länger geplant, aber da es mir so gut ging, musste das KH mich schon Samstag entlassen.)
Ab dem Montag danach musste ich zur Nachbehandlung- meine Nase reinigen lassen, insgesamt musste ich 2 Wochen lang alle 2-3 Tage zum Doc um „Staubsaugen zu lassen“ wie ich es später erklärte. Die ersten Male waren wirklich unangenehm, aber die Freude über eine freie Nase danach war größer. Die Behandlung wurde auch von Mal zu Mal weniger unangenehm. Parallell dazu musste ich 5 bis 6 Mal täglich Salznasenspray nehmen.
Nach zwei Wochen, war dann auch die Nachbehandlung beim Doc vorbei und ich durfte/ musste mit dem Nasenspülen anfangen. Ja ich habe das Markenprodukt von Emser gekauft und ja auch das teure Salz dafür. Bei der ersten Nasendusche stand ich im Bad und hatte einen Lachkrampf. Ich habe es natürlich nicht auf Anhieb perfekt hinbekommen und es war ne Sauerei und die Grimassen, die ich dabei schnitt waren einfach mal der Lacher schlecht hin. Aber nach dem dritten oder vierten Mal klappte es ziemlich gut und jetzt bin ich ein Meister darin.. Ich habe 2 Monate lang zwei Mal täglich die Nase gespült und fand es jedes Mal eigentlich auch erfrischend. Bin mittlerweile ein Fan der Nasendusche.
Insgesamt war ich gut 2 Wochen lang krankgeschrieben.
Fazit:
Knappe 3 Monate nach der OP kann ich folgendes behaupten:
- Ich habe keinerlei Verlangen mehr nach Nasenspray. Vorher hatte ich grundsätzlich ein Nasenspray auf dem Nachttisch, eines in der Jackentasche und eines am Arbeitsplatz.
- Ich schlafe besser und wache morgens nicht mehr mit einem trockenen Hals auf.
- Ich kriege wesentlich besser Luft, das Nasenvolumen wurde auch geprüft und für gut befunden.
- Ich rieche und schmecke deutlich besser!
Noch ein paar Worte zu der Schreckensmeldung „Nach dieser Operation ist man ständig katastrophal dauerkrank und am Boden zerstört!!:
Ich arbeite wie gesagt in einer Krippe, dort werden 60 Krippenkinder betreut und zwar nach dem offenem Konzept, das heißt ich habe 5 Tage die Woche quasi zu jedem dieser Kinder auch Kontakt. Ich arbeite Vollzeit 40 Stunden die Woche. Ich bin seit der OP kein einziges Mal ernsthaft krank geworden. (Toi Toi Toi!!!). Im Gegenteil ich hatte vorher öfter mal Halsschmerzen, dies habe ich nun nicht mehr. Und meine Nase sieht genauso aus wie vorher.

Also liebe Leute, glaubt nicht nur den Katastrophenmeldungen aus dem Internet. Es ist doch oft so, dass man immer nur das liest, was schiefgegangen ist. Der Normverlauf ist für viele keine Meldung wert, deswegen habe ich diesen Bericht geschrieben, denn mir hat diese OP nur geholfen und nicht geschadet- ich würde sie wiederholen, wenn sie notwendig wäre!

 
wegei1  sagt am 29.01.2013
Hallo Nasenclown,
freut mich, dass es Dir nach der OP so gut geht.
Mich würde interessieren, was letztendlich genau
bei Dir gemacht wurde. Scheidewand gerade gemacht?
Muscheln weggeschnitten? Geht das überhaupt.
Danke für Deine Antwort.
Bei mir ist es unverändert schlecht. Ich gehe jetzt
mal nach Salzburg, ins Landeskrankenhaus und lass
mich da mal beraten.
Gruß
Christian
 
Schnupferli  sagt am 15.03.2013
Hallo zusammen, ich möchte auch gerne über meine Erfahrungen berichten. Ich bin auch erstaunt wie viele Ärzte verschiedene Meinungen haben betreffend Nachbehandlung und Schonung nach dem Eingriff.
Ich hatte vor zwei Tagen eine ambulante Op mit der Celonmethode. Die Op war gut zu ertragen und ich ging mit leichtem Druckgefühl im Kopf nach Hause. Am nächsten Tag hab ich gearbeitet und hatte gegen Abend das Gefühl, dass es mich immer friert und später hatte ich so ein Gänsehautgefühl im Kopf. Die zweite Nacht nach der OP war wirklich der Horror! Der Druck in der Nase war enorm, schnäuzen ging nicht mehr, die Nase ist auf der rechten Seite sowas von angeschwollen. Beide Seiten waren komplett zu und an das Schlafen war nicht zu denken. Meine Drüsen am Hals sind angeschwollen und ich hatte Gliederschmerzen. Am Morgen dann wollte ich die Nase mit der Meersalzdusche spülen. Nachdem ich mich leicht gebückt habe, hatte ich einen Kreislaufzusammenbruch. Später dann ging ich notfallmässig zum HNO und er saugte nach einer Betäubungstamponage zuerst das Sekret aus der Nase. Es war viel schmerzhafter als der erste Eingriff. Beim absaugen ist dann noch eine Ader geplatzt und es blutete unaufhörlich. Im Hals sah der Arzt noch eine leichte Entzündung an den Seitensträngen. Toll auch das noch. Schon auf dem Stuhl war ich bleich und der Arzt riet mir mich im Wartezimmer eine halbe Stunde hinzusetzen. Leider hat's mir dann bis zum Wartezimmer nicht mehr gereicht und ich klappte wieder zusammen, wie peinlich. Dann musste ich auf einer Liege eine halbe Stunde warten bis es mir besser ging.da alles entzündet war verschrieb mir der Arzt Antibiotika und Iboprufen und viel Nasenspray. Zu Hause angekommen habe ich mich hingelegt und seit ein paar Stunden kann ich das Linke Nasenloch schnäuzen, was für ein Segen... Jetzt hoffe ich dass es Bergauf geht, weil mit den Komplikationen habe ich nicht gerechnet.
Ich benutze den Nasenspray nach wie vor denn ich habe keine Lust auf eine dritte MOE dieses Jahr...

Ich hätte da noch Fragen: hattet ihr nach der Op auch eine rinnende Nase, bei mir tropft s wie Wasser aus der Nase...
 
dolomitenman  sagt am 13.08.2013
Hallo bin schon 2 mal an der Nasenscheidewand operiert worden
hat nur sehr wenig geholfen
heute wurde die Nasenmuschel gelasert
seitdem ist die Atmung besser geworden durch die Nase aber dafür habe ich leichte Kopfschmerzen
das lasern hat überhaupt nicht weh getan kann ich nur jeden empfehlen
 
sweetjasmin  sagt am 11.01.2014
Hallo,
also nach jahrelanger verstopfter Nase und ständige Nebenhöhlenvereiterungen sowie Kopfschmerzen im Winter habe ich mir vor einer Woche die Nasemmuschelnbeidseitig lasern lassen.
Der Eingriff selbst war komplett schmerzfrei, da man vorher örtlich betäubt wird, übrigens u.a. mit Kokain.
Bei der Op, die nur rund 10 Minuten dauert, soll man durch den Mund atmen, damit es einem nicht durch den " verbrannten Fleisch Geruch" schlecht wird.
Die ersten 2 Tage hatte ich noch Nachblutungen und die Nase läuft ständig, was allerdings schon am dritten Tag viel besser war.
Allerdings ist die Nase noch mehr verstopft als vorher und ich soll deswegen auch Nasenspray nehmen und eine Pflegesalbe. Die Arztin meinte, dass es etwa 3-6 Wochen dauert, bis alles abschwillt und man dann besser durchatmen kann.
Ich bin 2 Wochen krank geschrieben und darf kein Sport machen.
Ich habe keine Kopfschmerzen und bin erst einmal positiv uberrascht, schauen wir mal was die Nase nach 3 Wochen sagt.
Viele Grüße
Sweetjasmin
 
dolomitenman3  sagt am 12.01.2014
ich habe mir 2 mal die Nasenmuscheln laser lassen das erste mal war da kein Erfolg jetzt beim zweiten mal ist es besser geworden
hatte auch am nachmittag kopfschmerzen die aber den nächsten tag wieder weg waren ist also normal
 
Pelipak  sagt am 13.01.2014
Konsultiere mal einen anderen Arzt noch hinzu wenn du die Möglichkeit hast ...
 
Sweetjasmin1  sagt am 31.01.2014
Hallo,
hier ein kurzes Update meiner Nasenmuschelverkleinerung beidseitig durch Laser. Inzwischen ist die OP 3 Wochen her und die ersten 2 Wochen davon hatte ich eine total verstopfte Nase aufgrund der Schwellung, die immer nach der Op eintritt. Nasenspray und Methol machten die Nase etwas frei, jedoch hatte ich wieder viel Kopfschmerzen. In der letzten Woche wurde setzte ich dann auf Ratschlag der Ärztin das Nasenspray ab, außerdem wurde mir beim rechten Nasenloch die abgestorbene Schleimhaut entfernt und dann alles schön abgesaugt.Man das war verdammt viel, kein Wunder das die Nase verstopft war. Jetzt bekomme ich schon viel besser Luft, das linke Nasenloch muss noch etwas warten, da die Wundheilung dort etwas länger dauert.
Die Ärtzin meint, dass es schon ganz gut aussieht, aber bei mir dauert der Heilungsprozess ein bischen länger, insgesamt bin ich 4 Wochen krankgeschrieben, Nachblutungen habe ich jetzt nicht mehr und die Nase läuft auch kaum noch.
Bis jetzt bin ich recht zufrieden mit der Op und kann sie inzwischen weiterempfehlen, man brauch aber etwas Geduld bis das gewünschte Ergebnis eintritt.
Viele Grüße Sweetjasmin
 
Chris4711  sagt am 05.03.2014
Bei mir wurden gestern die unteren Nasenmuscheln gelasert. Der eingiff dauerte 5 Minuten plus vorheriger Betäubung. Schmerzen hatte ich überhaupt keine. Nach dem Eingriff bin ich mit meiner frau shoppen gegangen. Abends und die ganze nacht über war die nase dicht. Heute morgen habe ich dann -obwohl ich darauf verzIchten wollte- nasenspray genommen. Danach konnte ich wieder atmen. Hätte ich nicht den geruch von verbranntem Fleisch wargenommen, würde ich jetzt glauben der laser wäre nicht angewesen. Insgesamt bin ich jetzt nur 2 Tage Krank geschrieben. 2 bis 4 Wochen kommt mir jetzt als sehr viel vor. Wobei natürlich bei jedem die Wundheilung anders ist. Allerdings kann ich noch nicht an den langfristigen Erfolg der OP glauben. Kann mir nicht vorstellen das sich das gewebe in den nächsten Wochen so zusammenzieht das die Nasenmuscheln abschwellen? Habe jetzt ein Kortisonhaltiges Nasensparay bekommen. Das normale soll ich nur im "Notfall" nehmen.
 
Sally05  sagt am 25.03.2014
also ich habe mir vor 5 stunden beide seiten lasern lassen.... derzeit horrer :D keine chance auch nur den hauch von luft durch die nase zu bekommen.... op "falls man das so nennen kann" echt harmlos also das schlimmste ist wirklich wenn er dir diese binden mit dem narkose mittel bis zum anschlag hochschiebt, vom lasern selbst habe ich nichts auser dem geruch mitbekommen. bin auch zwei tage krankgeschrieben und muss morgen wieder hin, angeblich solls dann besser werden bin gespannt! merkt man gleich am nächsten tag nach dem weiteren arzt besuch besserung?
 
mones  sagt am 26.07.2014
Hallo,
hier mal meine Erfahrungen zum Thema Nasenmuschellasern:
Vor zwei Tagen (24.7.) wurde bei mir rechts die Nasenmuschel mittels Laser "bearbeitet". Der Eingriff an sich war eher unangenehm als schmerzhaft, auch danach hatte ich keinerlei Schmerzen, weder in der Nase noch im Kopf. Bisher war sie leider auch eher zu als endlich mal offen (auch Nasenspraysuchti seit geraumer Zeit, hab mich dann aber auch nicht mehr getraut es zu benutzen seither). Ich habe zur Nachsorge dann das Emser Nasenspülset und ein Nasenöl bekommen, leider hat man mir nicht gesagt, wie oft die Nase gespült werden soll... Dass sie immer noch zu ist, schreibe ich auch eher der Tatsache zu, dass sich eben noch dicke Blutklumpen darin ansammeln, wie ich heute bemerkt hab. Leider hatte ich dann auch doch wieder Nasenbluten heute und man hat mir nicht gesagt, was ich dann tun soll, soll ich spülen, soll ich nicht... Keine Ahnung, hat irgendwann dann aufgehört. Bisher ist das nur nach Entfernung der Tamponade und eben heute passiert. Übermorgen nochmal zum Check beim Doc, mal gucken. Ich halte ehrlich gesagt auch nichts davon, schon zur Vorbeugung Antibiotika einzunehmen, das trägt nur zur Resistenzbildung der Bakterien bei, wie ich finde. Schlafen ist bei mir momentan auch eher wünschenswert als vorhanden aber ich denke zu Beginn ist das normal, dass nich viel durchkommt. Soweit man mich informiert hat, schwillt die Muschel erst durch die beginnende Narbenbildung ab. Und Sport machen darf ich auf keinen Fall, ich darf nicht mal Haare waschen...
Also, für ein Fazit ist es jetzt wohl noch etwas zu früh aber der Versuch, endlich ohne Nasenspray atmen zu können, war es mir wert. Mal schauen wie sichs entwickelt. Zahlen musste ich übrigens nichts, abgesehn von dem Öl und dem Spülkrams.
LG und auch von mir Gute Besserung an alle, die sich rangetraut haben.
Mones
 
Erichl  sagt am 27.07.2014
Ich wurde zweimal an der Nasenscheidewand operiert.
Leider half das gar nichts ich bekommte wieder keine Luft durch die Nase. Nach meheren Jahren bekam ich noch Asthma hinzu das war eine Folgeerkrankung da ich nur duch den Mund atmen konnte.
Jetzt lies ich meine Nasenmuschel lasern es ist dann besser geworden - untertags bekomme ich jetzt genug Luft duch die Nase doch wenn ich im Bett liege dann schwellen die Nasenmuscheln wieder an und die Luftzufuhr wird wieder unterbrochen
hat jemand Erfahrung bzw das gleiche Symptom
 
Nervig  sagt am 05.09.2014
Hallo,

meine Nase würde gestern gelasert, auf beiden Seiten, weil ich immer schlecht Luft dadurch bekommen habe. Heute ist sie Mega dicht und lässt mich die ganze Nacht bisher nicht schlafen, ich kriege die Krise! Mir wurde auch gesagt, dass ich am nächsten Tag wieder Sport machen darf und ich habe ne nasendusche, Nasenspray (Öl) und ne Salbe bekommen die ich 3x am Tag hintereinander anwenden soll.
 
mones  sagt am 21.12.2014
Hey,
also, nachdem jetzt ein paar Monate vergangen sind kann ich sagen, dass ich mir das nicht noch einmal antun werde. Mittlerweile ist es eher schlimmer als vorher, die Nase ist andauernd zu und ohne Spray geht einfach gar nix... Für mich persönlich war es ne totale Quälerei mit sehr enttäuschendem Ergebnis.

LG an alle Leidensgenossen,
mones
 
Siebenfuenf94  sagt am 14.06.2018
Hallo ihr Lieben,

nun zu meiner Geschichte. Ich bin als Kleinkind vom Hochstuhl gefallen und habe mir dabei die Nase gebrochen, dies wurde allerdings damals nicht von der Kinderärztin erkannt und so ist meine Nase gebrochen zusammen gewachsen. Hatte auch so nie Probleme hab Leistungssport gemacht und Nachts oft . Jetzt mit 23 habe ich mich doch zur OP entschieden. Ich wurde gestern operierten die musste bereits vorgestern ins Krankenhaus. Die OP ging länger als gedacht da alles krumm war und mein Doc mir eine Schiene aus Knochen basteln musste. Als ich aufwachte hätte ich einen sehr trocknen Mund und hab zweimal Spray bekommen im Aufwachraum. Danach kam ich wieder auf Stadtion. Die Tamponaden haben genervt aber es ging. Mein Mund war nur trocken und trinken war nicht so einfach. Die erste Nacht war ganz okay war nur öfters mal wach. Heute am ersten Tag der OP war es morgens auch noch gut konnte bereits wieder laufen und mehr essen. Richtig Hunger habe ich nicht. Es blutet kaum nur der Schleim läuft. Habe eine Nasenschleuder um. Heute Abend hätte ich starke Kopfschmerzen und zieht bisschen an der Nase. Morgen kommen die Tamponaden raus und ich darf heim. Am Dienstag dann die Schienen. Zusätzlich habe ich die ganze Zeit einen Eisbeutel im Nacken, das sie hilft mir. Aso meine Nasenmuscheln wurde bei dem Eingriff auch verkleinert. Ich hoffe das hilft euch.

Lg Tamara
 
Hannibald  sagt am 12.07.2018
Hallo zusammen. Ich hatte am 2.7. 18 meine OP. Nasenscheidewand begradiegt, nasenmuscheln verkleinert, nebenhöhlen geöffnet. Ich war freiwillig 4 Tage im kh. Es war schlichtweg hie Hölle. Ich würde es nie wieder tun und auch keinen empfehlen. Mein Arzt meinte vorher das wäre alles nicht so schlimm... So wie eine Erkältung.... Seit der OP habe ich Kopfweh, meine Nase stinkt ab und an und ist total zu. Nachts bin ich min. 2x wach.... Und irgendwie wird das auch nicht besser oder nimmt ein Ende ... Also ich persönlich nie wieder....
 
H.P.  sagt am 12.11.2018
Hallo !

Meine frühere Hausärztin warnte mich vor einer Nasen OP.
Es würde nur noch schlimmer werden als vorher.

Beste Grüße !
 
...........  sagt am 12.11.2018
Hallo !

Lag wegen Lasern der Nasenschleimhaut schon auf dem OP Tisch.
Stellte die eine und andere Frage, wurde mißtrauisch und hüpfte vom
OP Tisch und Tschüß !!!
Warte mit dem operativen Abschwellen lieber noch auf eine bessere
Methode.
Zur Nasenscheidewand OP sagte mir meine alte Hausärztin einmal, daß
es dann nur noch schlimmer werden würde. Dies war Mitte der 80 er !!!

Beste Grüße, H.P.
 
Topnose  sagt am 20.12.2018
Hallo zusammen,

Da sich im Internet schlimme Infos immer schneller verbreiten, hier mal mein Bericht der positiven Sorte.
Zuerst einmal dachte ich das wird wie eine Zahnbehandlung, bis zu den notwendigen Vorgesprächen. Die sind echt schlimm und hätte ich nicht gebraucht. Ich schlafe seit 20 Jahren auf rechts da ich nur durch eine Seite atmen konnte. Auf links oder dem Rücken hat die Schwerkraft dafür gesorgt das beide Löcher zu schwellen und ich nur durch den Mund atmen konnte. Ich hatte ein wirklich schiefe Scheidewand (ich denke durch intensives poppel als Kind und jugendlicher, klingt doof aber nach OP sieht meine Nase auch nicht mehr schief aus.)
Nach Jahren immer kürzerer schlafperioden, und sich häufender Infekte, die zuletzt sogar die Ohrspeicheldrüse mit einbezogen, habe ich mich entschlossen endlich die OP zu wagen, zumal Freunde und Kollegen von der neu hinzugewonnenen Lebensqualität schwärmten. Jeder erzählte natürlich tamponaden horrorstorys aber es würde so fies, dass es mir das Wert war.
Nun der operationstag kam und ich kam nüchtern ins Krankenhaus. Die OP gegen Mittag unter vollnarkose. Meine erste OP und Krankenhaus im Leben und dass mit 43, daher vielleicht auch nicht argwöhnisch oder ängstlich. Ich bin gleich weggenickt mit der Narkose und hatte unter Narkose den erholsamen Schlaf seit 20 Jahren :). Ich bekam nur eine silikonschiene, keine tamponaden. Das war überraschend gut. Das einzige was ich nach der OP hatte, war ein Bärenhunger, da ich nüchtern kam und abends im kh nur 4 Scheiben Brot und ein wenig Wurst bekam, das war alles an dem tag. Nachts konnte ich dann nicht schlafen weil mein zimmernachbar schnarchte und meine Nase mit Sekret zu war. Dann kam das absaugen am nächsten Morgen, nicht angenehm aber, Gott die Nase war frei das war hammer, dann bekam ich nasenspülung, cremetropfen und spray. Cool wie ich war hab ich natürlich gespült (eine Ampulle kochsalzlösung pro nasenloch). Eine ampule! Ich dachte viel hat es nicht genutzt.
Die zweite Nacht war echt fies. Ich konnte nicht schlafen, da beide nasenlöcher zu waren und ich nur mit offenem Mund schlafen konnte. Spätestens nach einer Stunde wachte ich krächzend auf und musste trinken. Ich wartete schon früh um 6 auf der Station auf den doctor zum absaugen. Das war jetzt nicht angenehm aber Boah wie ich mit einmal atmen konnte.
Die Schwester kritisierte, das ich unbedingt richtig spülen muss und regelmäßig und warum, dann ging es heim. (2 Nächte kh)
Zu Hause hatte ich Angst vor ebenso fiesen nächten. Nach Info vom pfleger machte ich erstmal 2 Liter Wasser mit 200g Meersalz, kochte das ganze und spülte damit die Nase. Aufgrund der Menge konnte ich endlich mal so lange spülen, bis die Nase frei war. Dann vorsichtig mit Tempo das übrige Wasser und Sekret rausgeholt. Dazu habe ich immer eine feine Ecke gedreht und wie einen Anker genutzt um Sekret Vorsicht raus zu streifen. Das war der burner und hat es echt erträglich gemacht. Die nasenschwellung hatte an Tag 3 und 4 ihren Höhepunkt plus Sekretbildung. Dann klang es langsam ab. Jeden Tag besser, zu Beginn spülte ich 3-5 mal nach Bedarf, wenn die Nase zu voll war bis zu Tag 6-8 nur noch 1-2 mal. Als dann am 8ten die schienen raus kamen, war das in der fantasy der horror aber in Realität dann nen Witz :) und was ich dann atmen konnte, fühlte sich an wie Wahnsinn. Ich dachte erst die haben mir einen staubsauger implantiert so viel Luft bekam ich. Das erste Mal seit mehr als zwanzig Jahren, dass ich genug Luft bekam ohne den Mund zu öffnen. Ich verstand sofort was alle meinten, als sie von Lebensqualität sprachen.
Übrigens, in den ersten 4-5 Tagen brauchte ich nur nasenspülung und ab und an ne ibuprofen.
Ich bin völlig schmerzfrei gewesen, hatte nur mit unangehmen, nervig voller Nase zu kämpfen. Das war unangenehm aber nie schmerzhaft. Nur ab und zu Kopfschmerzen durch Sekret hochziehen, was ich mit Spülung in den ersten 8 Tagen gut in den Griff bekam.
Nachdem die Schiene raus war begann mein neues Leben.
Der Arzt war übrigens der beste den ich je hatte und am liebsten, würde ich den für alles haben wollen :).

Also lasst euch nicht bange machen, spült gut und spätestens wenn die Schiene raus ist, ist es wie ne wunderheilung :).

Gruß Marco
 
nasenmensch  sagt am 22.12.2018
Moin zusammen 22.12.2018

Bitte durchlesen


Ich bin 16jahre alt und habe am 04.09.18 eine Nasenscheidewandbegradigung bekommen und untere nasenmuscheln entfernt. Meine nase fühlt sich trocken an aber es geht. Wenn ich mich beruhige und nichts mache kann ich gut atmen, jedoch wenn ich aktiv spreche oder irgendwo mitwirken möchte schwillt meine untere nasenmuschel an. meistens von mir ausgesehen die linke. Ich habe keinerlei Allergien (alles getestet). gegen trockenheit habe ich meerwasser sprays mit dexpanthenol getestet was am anfang geholfen hat, jetzt nicht mehr und nasensalbe bepanthen, die hat am besten geholfen, jedoch auch nicht wirklich befriedigend. ruedi spirig salbe mit menthol und kampfer hat unglaublich gut bei der ersten anwendung geholfen, jedoch jetzt garnicht mehr. Ich benutze jetzt seit 3tagen Nasonex und werde es noch 2wochen bis 1monat testen. es hilft ein bisschen.
Ich trinke viel auch Tees, inhaliere zwischendurch und spüle meine nase mit meerwasser täglich ich habe auch schon getestet es nicht zu tun, weil salz zieht ja wasser und das trocknet.
ich achte auch auf die frische luft und alles mögliche

Meine Frage lautet: kennt jemand noch irgendwas was helfen kann zur befeuchtung das ich nicht genannt habe? Am besten ein paar wäre sehr dankbar!!!

Da ich noch 16bin hoff ich das es gut verheilt und meine nase feuchter wird.

LG

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