Kahnbeinbruch

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plim95  sagt am 09.11.2010
Hallo,

Also ich muss am Donnerstag auch zum Röntgen des Daumensattelgelenks.(Auf dem Rezept steht "Röntgen in 2 Positionen bei Schmerzen im carpometacarpalgelenk 1 ")
Kann das auch etwas mit dem Kahnbein zutun haben? Also der Arzt konnte mir keine weitere Auskunft geben da er schnell zu einem Notfall musste aber ich will das nun echt wissen! (oder was mich erwarten könnte)
Also ich habe Schmerzen bei druck auf den Daumenballen oder bei Liegestützen oder wenn ich mich auf diesem Arm aufstütze zwischen Handgelenk und Unterarm. Achso ich Torhüter im Fußball.
Was könnte das sein? Vielleicht ein Kahnbeinbruch?

Viele Grüße
 
downwash  sagt am 10.12.2010
Hallo,

ich hatte einen behandelten Kahnbeinbruch in der Jugend. Dieser wurde mit Laser- und Ruhigstellungstherapie behandelt.
Seit einem Jahr habe ich wieder Probleme mit der Hand und ich denke es liegt an der mehr als 10 Jahre zurück liegenden Kahnbeinfraktur. Aus dieser hat sich nach meiner Diagnose Kahnbeinpseudarthrose entwickelt.

Wenn ich einen normalen Beruf hätte wäre ich vermutlich sofort zum Arzt gegangen. Allerdings bin ich zumindest zur Zeit noch auf meine rechte Hand 100% angewiesen und ich kann es mir nicht leisten dass diese nach einer OP nur eingeschränkt funktioniert. Sonst bin ich aus meinem Beruf raus.

Daher ein paar Fragen:

1. Wie lange dauert es im Schnitt bis die Hand wieder voll und schmerzfrei funktionsfähig ist?
2. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass was schief läuft oder die Hand nur noch eingeschränkt bewegbar ist?
3. Wäre es schlimm damit noch zu warten? Ich bekomme in 1-2 Jahren eine Beförderung und werde dann in meinem Job die wichtigen Sachen nur noch mit links bedienen. Daher fiele eine etwas "behinderte" rechte Hand gar nicht mehr auf... und würde mir die weitere Ausübung meines Berufs problemlos ermöglichen... ;)
 
hehu  sagt am 12.12.2010
Hallo,
ich habe auch einen Kahnbeinbruch und soll operiert werden. Könnt ihr einen guten Chirugen bzw. Klinik im Raum Stuttgart/Karlsruhe/Heidelberg empfehlen?
Ich würde mich über Info freuen.
 
Petra2  sagt am 28.12.2010
Hallo,
bei mir ist ganz frisch eine Kahnbeifraktur (gestern, Sturz vorgestern) festgestellt worden. Röntgenbild gestern. Diagnose KBF, sollte operieren lassen, Arzt Meinung, wenn seine Hand. 5 min später nach weiterer Konsultation? gleicher Arzt, Bruch so sauber, OP könne nicht besser richten. Natur ihren Lauf lassen. UA-Gipsschiene. Habe verschiedene Infos aus dem Net und bin sehr verunsichert. OP ja/nein ? will nicht 12 Wochen Gips oder so lange beruflich ausfallen. Heute Gipskontrolle anderer Arzt - Nachfrage wie lange dauert.. er hat nochmals Schmerzempfinden abgefragt, weil seines Erachtens nach das Röntgenbild merkwürdig aussieht. - nicht sicher ob Bruch - egal ob OP oder nicht - NUR 4 Wochen Gips, dann 2 Wochen langsam wieder anfangen...??? übermorgen soll neu geröngt werden.. bin aber nun total verunsichert. ist eine konservative Behandlung mit 4 Wochen Gips für kpl Heilung möglich? Wer hat hier Erfahrung? Wie könnt ihr mit Gips Autofahren (Versicherung?)
Bin für jede Info dankbar die mir für meine weitere Behandlung weiterhilft
 
Sand72  sagt am 17.01.2011
Moin Leute!
Ich habe mir vor ca. 3 Wochen das Kahnbein gebrochen. Wurde direkt nach meinem Sturz im Krankenhaus entdeckt und mit einem Unterarmgips versehen.
Der Arzt hat nicht ein Wort über eine OP verloren und sagte mir 6 Wochen Gips würden reichen. Nun hab ich mich natürlich im Internet schlau gemacht und stoße zu 99% auf Patienten mit OP, Schrauben oder mindestens 10-12 Wochen Gips.
Jetzt ist natürlich meine Frage, ob ich mich wirklich auf weitere Wochen Gips einstellen kann, ob es stark von der Art des Bruchs abhängt oder ob ich vielleicht nicht doch noch eine andere Ärztemeinung einholen sollte. Auf die eventuellen Spätschäden, die hier oft zu Tage geführt werden kann ich nämlich verständlicherweise gut verzichten!

Gruß
 
Kelle  sagt am 19.01.2011
Hallo leider habe ich das problem seit 5 Jahren ich würde nichts machen würde erst mal den beruf machen.Bei mir sagt mann nur op op op hand stummlegen.das werde so zu sagen die hand still legen.Ich würde es dir nicht raten weil es gibt keine Heilung da Ich schon bei etlichen Ärzten war habe ich einige Erfahrungen gesammelt.
 
Kell  sagt am 19.01.2011
Stell dich damit ein lange Gips zu tragen lass dich gut beraten mit der op bei mir hat man gesagt schraube bleibt für immer drinne.Nach ein jahr kamm die schraube raus da die zu lang war.(ausage Arzt).
Jetzt ist es dadurch schlimmer geworden da der knochen an Stabilität verloren hat.Ich bin seit 5 Jahren dabei und für mich gibt es keine schmerzfreie tage mehr ausser ich lasse die hand Stum legen.
Muss halt damit Leben mein ganzez Leben hat sich dadurch geändert.
 
Kahnbein  sagt am 24.01.2011
Hallo Leute, dann will ich euch meine Geschichte auch ein mal erzählen. Sommer 2009 beim Fußball sonntags vorm Spiel ( ich bin Torwart) einen harten Schuss gegen meine linke Hand bekommen die darauf hin unknickte. Direkt höllischer Schmerz es fühlte sich total warm an und ich dachte auch gleich an einen bruch... Als dann aber nach wenigen Sekunden der Schmerz wieder komplett verschwand war ich verwundert und es tat auch nur noch bei Belastung weh. Als es am nächsten Tag immer noch da war Ging ich zum Arzt. Meine Hand wurde gerongt und es wurde nichts festgestellt, habe eine woche schiene bekomme. Das war's. Aber auch na h der Zeit ging der Schmerz nie so ganz weg, bei einem festen Schuss oder hoher Belastung tat meine Hand kurze Zeit Sehr weh aber es Horte dann auch genau so schnell wieder auf. Ich habe immer an eine Verletzung der Bänder gedacht die schon von alleine abheilen werden aber als auch nach der Winterpause ohne Sport und grosse Belastung der Hand der Schmerz bei Belastung noch genau so da war ging ich ca ein Jahr später Wieder zum Arzt.. Und was mir dann gesagt wurde war für einen Freitag keine schone Nachricht. Kahnbeinbruch mit Überweisung ins kh... Habe noch direkten dem Tag einen Gips bekommen. Den Montag darauf war ich sofort im kh und der Bruch wurde bestätigt. Da der Bruch schon 1 Jahr her war sollte ich eine Woche später zum MRT wobei untersucht werden sollte ob der abgebrochene teil des Knochens abgestorben ist. Ach ja man sagte mir zudem das ich mir das kahnbein an der schlechtesten Stelle gebrochen hab im unteren Drittel wo die Durchblutung noch schlechter ist als sowieso schon. Jedenfalls brachte das Mrt kein eindeutiges Ergebnis und mein Arzt wollte oparieren. 1 Monat nach dem der Bruch festgestellt wurde, wurde ich dann operiert mittels Schraube. Mir wurde ein Stuck Knochen aus der Speiche entnommen und eingesetzt. Schon vor der OP machte mir der Arzt klar das da der Bruch so schlecht liegt und so lange her ist meine heilungschancen nicht so gut aussehen. Da ich einen handwerklichen Beruf ausübe hat er mir bereits am ersten Tag gesagt das ich wohl für immer mit dem Gelenk Probleme haben werde und auch besser umschulen sollte... Danach war ich erstmal bedient. Die op verlief ganz gut bis auf das die ärzte in meinem Gelenk noch etwas Zysten artiges entdeckt haben. Nach der op hatte ich 13 Wochen Gips und die röntgenbilder haben nicht das erwünschte gezeigt. Die schraube sitzt gut aber der knochen ist noch kaum und an manchen stellen garnicht verwachsen. Nach ca 4 Monaten ruhig Stellung des Gelenks wollte der Arzt trotz schlechter Verwachsung mein Gelenk nicht noch langer ruhig stellen und ich sollte die nächsten 4 Wochen lang die Hand anfangen zu Bewegen a er nicht belasten. Nach den 4 Monaten konnte ich nahezu nichts mit der Hand. Kaum Bewegung oft Schmerzen und es knackt oft im Gelenk. Dies is Auch mein aktueller stand. In 2 Wochen muss ich wieder hin. Ich bin jetzt gut ein halbes Jahr mit dem Gelenk zugange und ich glaube nicht mehr an Heilung. Die Bewegung ist eingeschränkt und es schmerzt. Ich denke das dis Aussichten die mir der Arzt gestellt hat leider zutreffen sind. Mein Fazit: Brecht es euch lieber nicht, holt zwei Meinungen ein bei mir wurde es 1 Jahr später erst erkannt je früher je besser.


 
oliver071  sagt am 08.02.2011
hallo ich habe mir am 30 august 2010 das kahnbein gebrochen das ist nun ein halbes jahr her nun mache ich ergo und Krankengymnastik nun kommst ich habe immer noch schmerzen im handgelenk und der medizinischer dienst meint ich könne nächste woche wieder arbeiten ich mache umzüge und maschinen transporte die haben einen vogel hat noch jemand so ein leiden der artz weis nicht mehr weiter
 
olivero71  sagt am 08.02.2011
hallo ich habe mir am 30 august 2010 das kahnbein gebrochen das ist nun ein halbes jahr her nun mache ich ergo und krankengymnastik nun kommst ich habe immer noch schmerzen im handgelenk und der medizinischer dienst meint ich könne nächste woche wieder arbeiten ich mache umzüge und maschinen transporte die haben einen vogel hat noch jemand so ein leiden der artz weis nicht mehr weiter
 
MavKahn  sagt am 14.02.2011
Mein letzter Beitrag ist auf der ersten Seite und war im Oktober.
Nun, fast 4 Monate nach der OP, gehts meiner rechten Hand bestens.
Der Bruch ist sehr gut verheilt, habe keine Schmerzen und kann auch schwere Sachen heben.
Die Wunde wurde mit 11 Stichen genäht und die Schraube wird wahrscheinlich für immer drinne bleiben.
Der Arzt meinte sogar, dass ich die Hand besser bewegen kann als die meisten anderen, die zwei gesunde Hände haben (nur das nach oben und nach unten Klappen der Hand funktioniert nicht so gut wie mit meiner linken) und auf dem Röntgenbild sehe ich als Laie so gut wie gar nix mehr vom Bruch.
Achja, den Gips musste ich 4 Wochen tragen und danach hat man für ein paar Tage ein paar Schmerzen, da die Hand nicht mehr gestützt wird, geht aber schnell vorbei.

Marvin, 16 Jahre
 
tom-tom323  sagt am 09.03.2011
Hallo Leidensgenossen,
am Faschingssamstag bin ich blöd ausgerutscht und hab mich mit der rechten Hand abfangen. Dabei hab ich mir wahrscheinlich das Kahnbein gebrochen - so vermutet der Arzt. Hab nur noch nicht verstanden, warum ich einen Oberarmgips mit Daumeneinschluss (so der Text vom Doc) bekommen habe.
Vielleicht kann mir hier jemand die völlige Ruhigstellung erklären?
Naja - in 10 Tagen sehen wir weiter
 
Bella84  sagt am 19.04.2011
Hallo ihr !!

Hab nun auch gerade Ébend diese Forum entdeckt und alles sehr gespannt gelesen. Ich möchte nun mal meine Geschicht erzählen. Ich bin vor einem Jahr vom Pferd auf glatteis gestürzt und hatte danach ziemlich starke Schmerzen. Wir sind am selben Abend noch in das AKH Celle in die Notaufnahme gefahren dort konnten sie so wie sie meinten nichts v´feststellen ( haben auch ein Rötngenbild gemnacht). Die haben mir dann ein Voltareen Verband gemacht und diese als "Prellung" abgestempelt. NUnd hatte ich immer konstant schmerzen. Vor einem halben Jahr bin ich dann zu einem Orthopäden gegangen da ich Probleme mit meinem Knie hatte und habe ihm dann mein Handgelenk auch gleich maln gezeigt. Dieser hat zuerst über 2 Wochen einen Zink-Leinen Verband gemacht danche eine handgelenksschiene aus der Apotheke und zu letzt danach 4 Wochen eine Gipsschiene draufgetan. Nach dieser Zeit wurde es mir zu Bunt und ich habe den Ortopäden gewechselt der neue hat dann sofort als erstes Röntgen aufnahemen angefertig und ein MRT. Und es stellte sich eine älter Kahnbeinfraktur bzw. ein Polkappen abriss herraus. Und diese überwies mich dann an den Henriettenstift in Hannover. Dort war ich heute. Dieser sagten dass, das Handgelenk opperiert werden müsste und mit Knochen aus dem Becken stabilisiert werden müsste. Danache bekomme ich dann 13 Wochen Gips. Für mich eine extrem schwierige Sache da ich auch reite....Naja nun bin ich total unglücklich aber ich glaube es bleibt mir keine alternative. Hab ihr schon Erfahrungen mit dem Henrietten Stift``??
 
mozpo  sagt am 27.05.2011
tach.
ich hat mir vor fast nen jahr das kahnbein an nen punshingball gebrochen und war dann ein paar tage danach gleich 2 mal beim arzt.
beim ersten mal dacht er,das es gestaucht war.1 tag später hat er mich zum chirurgen [Link anzeigen]m kam mein kahnbein schon beim ersten mal röntgen komisch vor und hat das nochmal ordentlich röntgen lassen.
5 tage nachdem ich es mir gebrochen hatte wurd ich operiert und mußt 7 wochen gips tragen.
zum glück funktioniert meine hand wieder fast so wie vorher
 
eric  sagt am 30.08.2011
hi,
selber gerade frisch da KB gebrochen. Kann echt ALLEN empfehlen sich operieren zu lassen. Gipszeit nur 4 statt 12 Wochen. Optimale Vorraussetzung ohne spätere Probleme.
Wenn die PseudoAtr. erstmal da ist werden die Probleme riesig !!
OP war letzten Freitag um 10:15...11:15 war ich wieder wach und um 12:30 lag ich zu hause auf der Gartenliege mit einem Kaltgetränk...
Also, alles kein grosser Zauber....
Gruss
eric
 
Mike85hh  sagt am 31.08.2011
Hallo @ all

Ich hatte im Juni einen Motorradunfall und habe mir eine Benett-Fraktur zugezogen die auch operativ behandelt wurde. Habe jetzt zwei Schrauben im Gelenk.
Bei einem Kontrollröntgen wurde dann 6!!! Wochen später festgestellt das mein Kahnbein gebrochen ist. War dann zum MRT, dann zwei Wochen Später zum CT und jetzt werde ich am 08.09 Operiert...

Mein Kahnbein ist wohl so ungünstig gebrochen und hat auch schon angefangen Gewebe anzubauen das sie mir auch knochen aus dem Beckekamm entnehmen müssen und mir dies mit einer Herbertschraube sowie mit den Kirschner drähten zusammenflücken müssen.

Der Arzt meinte danach auch das es evtl sein kann das ich danach einen Gips bis zu 16 !!!!! Wochen tragen muss, es kommt auf die verheilung drauf an.
Wenn ich ihn dann wirklich 16 wochen lang tragen muss habe ich insgesamt fast 27 Wochen einen Gips getragen -.-

Meine Benett Fraktur ist wohl ganz gut gelaufen, aber ich möchte nicht wissen was auf mich zu kommt wenn ich zur Krankengymnastik soll...
Habe dann den Daumen über 4 Monate nicht mehr bewegt -.-
 
Firegirl100  sagt am 05.09.2011
Hi,
Ich hab mir auch vor über einem Jahr das Kahnbein links gebrochen. War dann im Spital, aber dort wurde es nicht erkannt. Ich konnte mich aber überhaupt nicht aufstützen. Nach viel hin und her, Röntgen, MRT und zum Schluss CT ist es dann doch erkannt wordern. So bin ich dann drei Monate später operiert worden und bekam eine Herbertschraube. Anschließend hab ich dann noch eine Ergotheraphie gemacht, damit ich das Handgelenk wieder bewegen kann. Jetzt ist die Operation bald ein Jahr her und ich hab noch immer Schmerzen beim abbiegen und aufstützen kann ich mich auch nicht. Zusätzlich spiele ich auch noch Fußball im Tor und mein Hangelenk is trotz Schiene immer wieder gleich beleidingt und schmerzt, wenn ein Ball fester kommt.

Jetzt weiß ich echt nicht waß ich machen soll, weil meine Chirurgin sagt, dass der Konochen wieder koplett zusammen gewachsen ist und alles in Ordnung ist...

Wäre super, wenn ihr Vorschläge hättet,
lg
 
mort  sagt am 28.09.2011
Hallo Leute,
ich hatte vor exakt 9 Wochen einen Motorradunfall (man fuhr mich um!), seitdem habe ich einen Gips an der rechten Hand, Diagnose: Kahnbein-Trümmerbruch, einmal mittig + Absplitterungen.
Anscheinend hatte ich noch Glück, da der Bruch direkt nach dem Unfall in der Unfallambulanz erkannt wurde. Ein, wie ich jetzt weiß, sehr guter junger Arzt, der zwar meine Sprache nur schlecht sprach, aber anscheinend ein sehr gutes Gespür für meine Verletzungen hatte. Der Mann hat den Bruch quasi VOR dem Röntgen durch Abtasten diagnostiziert, die Aufnahmen bestätigten dann seinen Verdacht. Da es bei so vielen von Euch nicht erkannt wurde, hab ich hier anscheinend riesen Glück gehabt.
Ich bakam direkt einen OP-Termin, da die klassische Mini HBS-Schraube eingesetzt werden sollte. 1 Woche nach dem Unfall wurde ich dann also operiert. Die OP verlief super, die Vollnarkose war eher wie ein erholsamer Mittagsschlaf. Die Narbe unten am Daumenballen ist winzig und nun nach 8 Wochen schon fast nicht mehr zu sehen.
Einziger Wermutstropfen ist, dass ich den Gips eigentlich schon 4 Wochen nach der OP abbekommen sollte. Daraus wurden 8 Wochen... die habe ich jetzt hinter mir. Ich komme aber grade aus dem Krankenhaus und die CT-Bilder zeigten, dass die Heilung bisher nur sehr langsam verlaufen ist. Die Folge: weitere 4 Wochen Gips ab heute... :(
Problem ist die Durchblutung. Wo kein Blut, da auch keine Heilung.
Also hab ich mir vorgenommen:
- weniger bis garnichtmehr Rauchen (weder Tabak, noch irgendwas anderes)
- viel Trinken
- ruhig auch mal bewegen und den Puls etwas auf trab bringen
- ausgewogen und vorallem regelmäßig Essen (ich warte schonmal, bis mir kalt ist... schlecht!)
- jeden Morgen eine halbe Aspirin zum Blutverdünnen
- positiv Denken (die Psyche hat glaub ich mehr mit solchen Prozessen zu tun, als man gemein annimmt)

Meine größte Angst ist die Pseudarthrose, die Bildung eines Fehlgelenkes, die zur Folge hätte, dass ich mein Leben lang Spaß mit der Hand hätte... ich werde die oben beschriebenen Maßnahmen nun durchziehen, ich muss was machen um die Sache voran zu treiben.

Wenn noch jemand Erfahrungen oder Tipps zum Thema Vorantreiben der Kahnbeinheilung hat, dann immer her damit.

Gruß, Alex
 
Zvoni86  sagt am 28.09.2011
Hallo, hatte vor 6 Tage eine kahnbeinop habe jetzt ne Art schiene uber dem ellebogen , es macht mich wahnsinnig, habe morgen einen Termin beim Chirurgen , er will die näte ziehen und mir einen oberarmgips verpassen und das für 6 wochen, es macht mich wahnsinnig, will nur einen unterarmgips , meint hr der Arzt geht drauf ein?
 
Kahny94  sagt am 04.10.2011
Hallo,
ich weiß nicht mehr weiter...

Aaalso ich bin vor ca. 1 1/2 Jahren auf Eis ausgerutscht und gestürzt. War dann im Kh dort wurde mein Handgelenk geröngt und es wurde nichts gefunden ausser einer Prellung,dann solllte ich mein Handgelenk schonen. Nach einenm halben Jahr hatte ich etwas mit dem Knie und war dadurch zufall bei einem chirugen diesem hab ich dann mein immer noch schmerzendes Handgelenk untersucht und meinte es wäre eine überlastung. Zuert habe ich eine Bandage dann einen Zinkleinenverband bekommen dann zuletzt eine Gipsschiene. Das alles half nichts und es wurde sogar noch ein bisschen schlimmer. Nun ging ich nochmal zu einem anderen chirug dieser röntge das und stellte nun die Diagnose Kahnbeinbruch. Ich wurde zum MRT geschickt und danach in die Klinik. Dort wurde mir unterbreitet das ich eine OP vor mir habe und zwar das mir ein stück vom Hüftkamm in die Lücke zwischen den brüchen eingesetzt werden. So nun kam ich in die Klinik und dann sollte diese Op los gehen. Doch als ich nach der Op aufwachte hatte ich weder einen Gips noch war was an meiner Hüfte anders. Nun meinten die Ärzte der Bruch hat sich nicht so schlimm dargestellt und die haben das Kahnbein ohne fixierung nur zusammen geschoben. Nun hatte ich wochen lang KG gehabt und es wird wird nicht besser hab den selben Belastungsschmerz. Nun war ich beim Arzt und der hat festgestellt das es schon besser ist. Und nun muss ich nochmal in die Klink. Aber ich weiß nicht wie das weiter gehen soll...Brauche eure Hilfe.
 
Zvoni86  sagt am 04.10.2011
Hallo kahny94

Das ist alles scheisse, kann dich total verstehen. Hatte vor 2 Wochen eine op mit kammbecken usw. habe jetzt nen obersmgips ..... Ich finde es ne pure katastrophe. Und die heilungschancen sind 70./' ja 30./' nein, da ich eine kahnbeinbruch mit pseudatrose ( Falschgelenkbildung) erlitten habe. Und nun 6 Wochen oberarmgips. Naja danach noch 6 Wochen unteramgips, und dann kann man nur hoffen.
Ich würde dir raten einen C't machen zu lassen und mehrere meinungen einholten guck im internet bei [Link anzeigen] welcher handchirurg gut ist und besuche den mal.... Hoffe ich konnte dir helfen!
 
Ola90  sagt am 09.11.2011
Hey Bruce habe auch einen Kahnbeinbruch an der linken Hand erlitten.
Mir erging es ähnlich wie dir & wochen Gips heute hab ich den abbbekommen und habe immer noch schmerzen de Artzt meinte das ist normal wegen dem Gips.ich fühle mich grade überhaupt nicht als könnte ich in 2 wochen wieder Arbeiten..Mich würde intressiern wie es bei dir weiterginge mit den Schmerzen???währ nett von dir wenn mir mal schreibst=)

Danke MFG Chris
 
magic36  sagt am 15.12.2011
hallo,
habe mir am 27.11. das kahnbein im linkenhandgelenk gebrochen. bin 2 wochen mit ner schiene rumgelaufen bis man beim mrt entdeckt hat das es ein bruch ist.seit 13.12. habe ich gips der 6-8 wochen bleiben soll. man könnte auch später noch ne op machen da der knoch schön gerade gebrochen wäre. mal schauen wie es bei mir ausgeht.

gruß
 
Kahnbeinbruchtw  sagt am 05.01.2012
Die Heilung eines Kahnbeinbruches hängt vor allem mit dem Alter ab. Müsste man beispielsweise mit 40 Jahren sein Handgelenk operieren lassen im Gegensatz zu einem 15 Jährigen, merkt man einen sehr deutlichen Bewegungsunterschied! Im jungen Alter heilt dies viel besser. Ich bin 15 Jahre und hatte vor ca 3 jahren einen Kahnbeinbruch, durch umknicken der linken Hand, als ich versucht habe einen Ball zu halten( Bin Torwart ) So wurde meine Hand dann schließlich im Oktober operiert, es wurde unter Anderem ein Stück Knochen aus dem Beckenkamm genommen und in die Hand eingesetzt, und dort mit einer Schraube fixiert, die ich mein Leben lang behalten werde. So musste ich dann 6 Wochen nach der Op mit einem Gips rumlaufen, danach ncoh einmal 6 Wochen eine Bandage mit Schiene. Schon heute kann ich wieder ins Tor, wie der Chirurg sagte. Also vor allem hängt ein Kahnbeinbruch von dem Alter ab, von der guten Physiotherapie und natürlich auch wie die Operation verläuft. Operiert wird nur wenn man schon länger einen Kahnbeinbruch mit sich trägt, ich werde meine hand auch nie wieder richtig bewegen können ( d.h. das ich zwar wieder ins Tor kann, doch ich kann nicht in die Liegestützform mit der Hand.) Lasst euch nicht vom Internet verrückt machen.
 
farmer  sagt am 06.01.2012
Hallo zusammen,
ich hab mir das linke Kahnbein Ende 1999 gebrochen und es wurde nicht erkannt.
Es wurde immer als Prellung, Entzündung oder Zerrung hingestellt. Ich war es leid von Arzt zu Arzt zu laufen und jeder denkt du hast einen Vogel und willst nur den gelben Schein. Im Laufe der Zeit hatte ich immer mehr Probleme, die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten. An Sport war gar nicht mehr zu denken. Auto fahren, sogar das öffnen von Schraubverschlüssen und Schraubgläsern war ein Problem.
Im Januar 2011 hat wurde ich dann zum Arzt gebracht der mich sofort in die Handchirurgie eingewiesen hat. Da gab´s dann das volle Programm: Röntgen, MRT...
Ergebnis: Kahnbeinbruch nicht verheilt, zwischen den Bruchstücken eine Zyste von fast 5mm, die Bruchstücke selbst sind so gut wie abgestorben Pseudarthrose (die Bildung eines Fehlgelenkes) und die restlichen Handknochen drücken in die Bruchstelle.
Bei der OP im März wurde etwas von der Elle genommen uns zwischen den Bruchstücken des Kahnbeins gesetzt. Das Kahnbein wurde der Länge nach durchbohrt, mit einem Draht fixiert und mit Spannung zusammengedrückt. Zusätzlich wurde der Schmerznerv durchtrennt. Als Belohnung gab es dann 8 Wochen eine Gipsschiene. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus das nur geringe Fasern zusammengewachsen sind. Der Draht wurde in einer weiteren OP entfernt. Damit war ich insgesamt 11 Wochen außer Gefecht.
Da es jederzeit bei dem kleinsten Stoß wieder brechen konnte hütete ich die Hand wie ein rohes Ei. Die Nachkontrolle im November ergab nichts Gutes. Die anderen Handknochen drücken weiterhin auf das Kahnbein, kippen regelrecht in die Bruchstelle so dass das Kopfbein schon beschädigt ist. Im Dezember 2011 wurde eine 3. OP angesetzt. Es gab zwei Möglichkeiten:
1. Komplettversteifung des Handgelenkes, wird wohl meist bei Leuten höheren Alters angewendet. Das Ergebnis ist ja wohl klar.
2. Entfernung der unteren Handknochenreihe und somit zurücksetzen der Hand. Als Ergebnis soll die Beweglichkeit bleiben aber die Belastbarkeit ist nicht mehr voll gegeben.
Weil das beides nicht so toll ist haben uns für eine Teilverblockung mit einer „Flowerplate“ und der Entfernung des Kahnbeins entschieden. Die Belastbarkeit soll wieder gewährleistet werden. Die Bewegung ist schon jetzt mit ca. 50% beeinträchtigt und wer weiß ob da noch was kommt. Ich glaub nicht. Nach 3 OP´s…wen wundert´s.
Mitte Januar muss ich wieder zur Kontrolle und dann kommt die Schiene wohl ab.
Hoffentlich bin ich dann endlich mit dem Thema durch.

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