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erneuter Abriss des Diskuss vermutet

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pline  fragt am 26.03.2019
Hallo, ich bräuchte mal einen Rat, da ich ziemlich hilflos bin momentan. Die Geschichte wird etwas länger, aber muss wohl sein.
Also vor ziemlich genau zwei Jahren fiel ich beim Schlafen aus dem Bett. Nachdem die Schmerzen nach 2 Wochen nicht besser wurden und ich aufgrund meiner Erfahrungen wusste, dass kein Bruch vorliegt, ging ich zum Arzt, da ich einen Diskusabriss vermutete. 2,5 Monate und fünf Ärzte, die mir allesamt keinen Glauben schenkten, obwohl das MRT relativ eindeutig war, wurde am 15. Mai 2017 endlich eine Athroskopie gemacht. Natürlich lag ein Abriss vor. Der Diskuss wurde wieder angenäht. Anschließend hatte ich eine Gipsschiene für 8 Wochen und die ganze Zeit über schlimme Schmerzen. Nach Gipsentnahme folgte Physio und Ergotherapie, sowie die Diagnose von CRPS. Ich kam zu einer Schmerztherapeutin. Die ganze Zeit über sagte ich, dass da etwas nicht stimmz. Mir war klar, dass eim Nerv gestört war. Es gab bei Berührung starke Elektroschocks. Aber alles wurde aufs CRPS geschoben. Ich bekam Pregabalin, Amitriptylin und Schmerzmittel. Nach einem dreiviertel Jahr sagten Schmerztherapeutin, Physio und Ergo mir, ich sei Auszherapiert, obwohl Bewegungseinschränkungen und Schmerzen unverändert waren. Mein Chirurg schob die Symptome weiterhin auf das CRPS, obwohl die typiscgen Symptome, wie Kälte, Verfärbungen, Haarwuchs, verschwunden waren. Ich kämpfte weiter, dass man mir glaubt. Im Oktober 2018 hieß es dann, dass das CRPS ausgeheilt sei. Die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen blieben. Es wurde ein erneutes MRT auf mein Drängen gemacht. Dieses weißt zwar Kleinigkeiten, wie ne Flüssigkeitsansammlung und beginnende Arthrose auf, aber nichts eindeutiges, das auf eine Verletzung des Diskusses hinweist, da das Gewebe schon vernarbt ist und die Sicht einschränkt. Eine Athroskopie lehnte der Arzt ab. Die Schmerzen kämen nur vom Schmergedächtnis. Am 6.12.18 wurde ich noch einmal operiert. Es wurde ein Ganglion entfernt und ein Nerv durchtrennt, der übrige Nerv verlegt, damit die Elektroschocks aufhören. Seit dem haben sich die Symptome nur verlagert. Der Handrücken ist wegen des durchtrennten Nervs taub. Die Elektroschocks haben sich lediglich verlagert. Die Schmerzen haben sich verschlimmert und strahlen bis in den Ellenbogen aus. Hinzu kommt ein Brennen und Pieken. Zudem ziztert ab und an der kleine Finger, kribbelt und wird taub. Nun habe ich gestern ein Loch in eine Tischplatte gebohrt. Der Topfbohrer hat sich verkeilt und die Maschine schlug aus. Seit dem habe ich wieder extreme Schmerzen genau wie vor der 1. Op, nur schlimmer. An der selben Stelle. Ich trage nun eine Schiene und beiße die Zähne zusammen. Natürlich könnte alles nur gereizt sein, weswegen ich ne Woche abwarten werde, bis ich zum Arzt gehe. Ich möchte hier nazürlich auch keine Diagnose, nur Hilfe bzw Antworten zu folgenden Fragen:
Sollte der Diskus wieder ab sein, kann er überhaupt nich einmal operiert werden? Mein Arzt sagte, dass das nicht ginge. Lediglich das entfernen des Diskus sei möglich, was zu anderen Beschwerden führen würde. Ist das korrekt?
Der Arzt soll einer der besten sein. Mein Vertrauen in ihn ist jetzt nur eingeschränkt. Sollte ich mir einen anderen suchen, obwohl meiner zu den besten zählt?
Wenn der Diskuss wieder ab ist, wie sinnvoll wäre eine Versteifung, oder Teilversteifung. Könnte das gemacht werden? Welche Auswirkungen hätte dies auf die Schmerzen?
Welche Möglichkeiten hätte ich noch?
Wenn der Diskus intakt ist, was könnte sonst meine Beschwerden verursachen?
Mein Arzt glaubte mir nicht uns sagte nur, in anderen Worten “Leben Sie mit den Schmerzen.“. Ist das wirklich die einzige Option?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Ich war gerade dabei mich abzufinden und zurück ins Leben zu finden. Die Schmerzen nun werfen mich sehr zurück und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll und ob ich meinem Arzt glauben kann/muss.
Liebe Grüße

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