Beschwerden nach Ringbandspaltung

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Nymeria  fragt am 29.10.2011
Hallo!

Am 26.09.11 wurde eine Ringbandspaltung am Ringfinger linke Hand bei mir durchgeführt, nachdem ich 2 Jahre lang darunter litt und keine konservative Maßnahme langfristig Erfolg brachte. Ein richtiges Schnappen hatte ich zwar nie, aber der Finger war immer gekrümmt und ließ sich nur mit Mühe für einen kurzen Moment strecken. Das schlimmste waren aber die Schmerzen. Oft bin ich weinend aufgewacht weil es so wehtat. So entschied ich mich schließlich für die OP. Diese ist jetzt fast 5 Wochen her. 2 Wochen nach der OP wurden mir die Fäden gezogen. Die Wunde war da noch nicht richtig zugeheilt. Die Schwester hat dann so einen sterilen Streifen raufgeklebt und gemeint ich könnte den am nächsten Tag schon wieder abmachen und das wär dann zugeheilt. Ich hab das Teil sogar zwei Tage drauf gelassen bevor ich es abgemacht habe. Es hat aber insgesamt noch eine Woche gedauert, bis es wirklich zugeheilt war. Niemand wollte mir glauben dass es noch nicht zugeheilt war, bis sie es mit eigenen Augen gesehen hatten.

Am Donnerstag jetzt war ich wieder beim Arzt zur Nachkontrolle. Ich habe meine Bedenken geäußert, da ich den Finger immer noch nicht ganz strecken kann und eine Faust kann ich auch noch nicht machen. Darüber schien sie etwas beunruhigt, meinte aber es sei normal und ich solle weiter fleißig zur Physiotherapie gehen. Außerdem ist meine Narbe immer noch sehr druckempfindlich. Auch das fand sie nicht ganz so toll, meinte aber auch hier, dass es schon wird und ich Geduld haben muss.

Heute, 3 Tage nachdem ich beim Arzt war, habe ich starke Schmerzen unterhalb der Narbe, diese Schmerzen ziehen ab und zu sogar in den kleinen Finger. Diese Schmerzen hatte ich in schwächerer Form schon nach der OP gehabt und ich hatte bereits vor 3 Wochen eine Verdickung festgestellt. Meine Physiotherapistin meinte aber das sei normal und würde sich schon legen. Heute schmerzt es aber wie gesagt viel mehr als sonst und man spürt richtig son dicken Strang in der Hand, der fängt so etwa am Handballen an und geht hoch bis zur Narbe. Man kann auch deutlich eine Verdickung dieser Stelle sehen.

Meine Frage: Ist das wirklich normal?

Mein Vertrauen in Ärzte ist getrübt...
 
steffi83  sagt am 25.01.2012
ich habe die selbe op am mittelfinger der linken hand vor 8tagen machen lassen, übermorgen sollen die fäden gezogen werden und nach aussage der Ärzte kann ich woll wieder ab Mo arbeieten gehen, aber ich kann weder den finger strecken noch richtig beugen und schongarnicht etwas mit der Hand heben. und ich brauche meine hand für meinen job-Altenpflegerin. Was soll ich tun????
 
Nymeria1  sagt am 09.02.2012
Hallo Steffi,

was du tun sollst kann ich dir nicht sagen. Meine OP liegt jetzt fast 5 Monate zurück und ich habe immer noch Beschwerden. Meine Narbe ist inzwischen nicht mehr ganz so drick, aber richtig flach ist sie immer noch nicht und druckempfindlich ist sie auch noch. Mein Finger hat auch sehr lange (3 Monate) gebraucht bis er sich richtig strecken und beugen ließ. Dann gings ne Weile gut. Seit ca zwei Wochen habe ich wieder Schmerzen im Finger und er lässt sich nicht richtig strecken und beugen. Wenn ich den Finger kräftig massiere geht's halbwegs, aber nach ein paar Minuten ist der Effekt schon wieder weg und ich habe wieder Bewegungsprobleme und die Schmerzen sind die ganze Zeit da...

Physiotherapie sagt dazu nur: ist ja ätzend, dass es noch Probleme macht.

Ach, da wär ich jetzt nicht drauf gekommen...

Beim Arzt war ich bis jetzt nicht nochmal, weil die sowieso nichts machen und meinen, ich soll Geduld haben. Das letzte Mal als ich da war (vor ca 1 1/2 Monaten) wurde mir zum erstem Mal Ultraschall verschrieben für die Narbe. Erst danach ist die Narbe flacher geworden, Narbensalben an sich haben bei mir nicht viel gebracht. Aber druckempfindlich ist es wie gesagt immer noch und belasten kann ich den Finger auch nicht, tut ja im Ruhezustand schon weh.

Beispiel: Wenn ich Einkaufen gehe und schwere Tüten tragen muss, geht das nur mit der rechten Hand. Dadurch tut mir jetzt an der rechten Hand der Ringfinger weh... -.-

Bei dir ist die OP ja aber noch nicht so lange her und wenn du wirklich noch extreme Probleme mit strecken/beugen hast, dann solltest du dich vielleicht einfach noch zwei Wochen krank schreiben lassen. Denn wenn man den Finger ständig belastet kann er nicht richtig heilen.

PS. Ich bin Nymeria, die Thread-Stellerin. Irgendwie kann ich mich bei meinem Account nicht mehr anmelden, darum bin ich jetzt hier als Nymeria1
 
hundebande  sagt am 26.03.2012
-meine (verpfuschte)Daumenbeugesehnen -OP ist 8 Jahre her u. Schmerzen habe ich bis heute am Daumen u. im Unterarm. Besonders Metall ,z.B. Besteck,kann ich bis heute nicht ohne Schmerzen anfassen...
 
Weisnich  sagt am 12.01.2013
Mir geht es ähnlich. Habe mir vor drei Jahren ein Ringband in der rechten Hand spalten lassen, bin nach drei Wochen arbeiten gegangen und alles war gut. Mittlerweile kommen die Beschwerden wieder. Vor drei 1/2 Monaten war das gleiche mit der linken Hand. Ich kann sie heute noch nicht belasten und muss daher alles mit der rechten Hand machen, was auch nicht förderlich ist. Allerdings wird die linke Hand stetig besser aber eben nur sehr langsam. Inzwischen bin ich in meinem erlernten Beruf arbeitsunfähig und musste mir nun eine neue Arbeit suchen. Ist manchmal der bessere Weg. Der Chirurg meinte auch nur ich solle mich nicht so anstellen.
 
rennfloh  sagt am 18.03.2013
hallo,ich habe eine ringbandspaltung am daumen li.,nur schmerzen und der li.damen ist taub.ein kleiner eingriff mit großen folgen!!!!!!!!!!!!!!
 
Elfe02  sagt am 14.12.2016
Auch ich hatte eine Ringbandspalltung,die OP war am 27Okt,kann immer noch keine Faust machen oder meine Linke Hand(ich bin Linkshänder)richtig nutzen.Mein Arzt weiss nicht woran es liegt,muss Freitag wieder hin,dann eventuell zur Handchirugie....Bereue die Op,doch ohne wär mein Finger steif geworden.Aber sehe bin nicht allein mit meinem Problem.

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