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Probleme nach Nachstar-Lasern

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Propellaella  fragt am 23.05.2012
Bei mir wurde mit 46 Jahren Grauer Star auf beiden Augen diagnostiziert. Da sich die Eintrübung auf dem linken Auge rasant ausgeprägt hat, habe ich mich zur OP im August/September 2011 entschlossen. Weitere Augenerkrankungen habe ich nicht. Vor zwei Tagen wurde ich am linken Auge wegen der Bildung eines Nachstars gelasert. Einen Tag später habe ich festgestellt, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Es ist so, als befände sich die Trübung als geballte Ladung auf meinem Auge und wandert immer hin und her. Wenn ich dann zwischendurch mal kurz scharf sehen kann, also ohne diese wandernde Trübung, merke ich jedoch eine deutliche Sehverbesserung, ich sehe gestochen scharf. Meine Augenärztin hat auf Nachfrage nur mit den Achseln gezuckt und meinte, sie wisse auch nicht, was das sein könnte, ich solle erst einmal abwarten. Am 25.06.2012 soll mein rechtes Auge gelasert werden. Allerdings werde ich das nicht machen, so lange nicht geklärt ist, was mit meinem linken Auge passiert ist. Ich bin sehr unzufrieden, da mich diese Trübung unheimlich nervt, insbesondere auch beim Auto fahren. Vielleicht hat jemand dieselbe Erfahrung gemacht. Ich weiß nicht, ob das irgendwann verschwindet oder ob vielleicht noch einmal gelasert werden muss. Ich bin für jede Antwort dankbar.
 
Neuer  sagt am 01.08.2012
Ich habe ähnliche Probleme nach einer Star-OP und daraufhin folgender Nachstar-Laserbehandlung im Jahr 2011. Gern würde ich mich näher mit Ihnen austauschen. Vielleicht über unsere Emailadressen?

Vielen Dank!
 
Propellaella  sagt am 02.08.2012
Ja, gerne.
 
ulikrefeld  sagt am 04.10.2012
Wie ist es weitergegangen.

Ich habe jetzt die gleichen Probleme nach dem Lasern im Aug. 2012.
Morgen früh bin ich wieder beim Arzt???
 
Propellaella  sagt am 05.10.2012
Also mein rechtes Auge habe ich nicht lasern lassen. Der OP-Arzt hat mein linkes Auge eindringlich untersucht und festgestellt, dass sich Kapselreste im Glaskörper gebildet haben. Das kommt wohl äußerst selten vor und hat er in seiner Praxis auch noch nicht gehabt. Toll, nun hat er mein linkes Auge also noch einmal gelasert. Es ist zwar besser geworden, aber immer noch nicht 100%ig in Ordnung. Mit meinem rechten Auge warte ich immer noch, habe Angst, dass dort dasselbe passiert. Allerdings macht sich der sogenannte Nachstar auf dem rechten Auge ganz schön bemerkbar. Muss Ende Oktober noch mal zu meiner Augenärztin. Ich werde sehen, was sie sagt. Ist es für mich erneut unbefriedigend, werde ich den Arzt wechseln. Ich wünsche viel Erfolg. Würde mich auch freuen, weiteres zu hören. Es ist glaube ich immer ganz gut, wenn man sich mit sogannten "Leidgenossen" austauschen kann.
 
ulikrefeld  sagt am 05.10.2012
Hallo,
mein Augenarzt hat heute morgen mein linkes Auge gründlich untersucht und festgestellt, daß an der Netzhaut alles in Ordnung ist? War garnicht gefragt.
Die Dinge die im Glaskörper rumfliegen, ist halt so, wird aber wohl mal besser, mal schle3chter sein. Angeblich kann mann nur etwas daran machen, wenn man eine größere Operation durchführt. Lt. meinem jetzigen Arzt sollte ich mich daran gewöhnen.
Ich warte jetzt mal ab, ob sich der Zustand verbessert. Sonst werde ich wohl auch den Arzt wechseln.
Danke für die Info
 
Propellaella  sagt am 06.10.2012
Hallo, ja meine Netzhaut ist auch in Ordnung zum Glück. Von alleine wird das nicht weggehen. Muss man wohl hat wirklich mit leben. Ich werde wieder berichten, wenn es bei mir was neues gibt. Bis dann...
 
pelznase  sagt am 19.04.2013
Hallo,

ich bin eine Leidensgenossin von Ihnen, denn auch ich sehe nach den Katarakt-OPs an beiden Augen (1.2.2013 und 8.3.2013) total verschleiert und unscharf. Meine einzig mögliche tägliche Beschäftigung ist das Fernsehen, denn das klappt einigermaßen gut.

Der OP-Arzt berichtete mir, dass er die körpereigene Linse beidseits sich nicht komplett vom Kapselkopf loslösen konnte, so dass jeweils ein Rest davon zurück blieb und dadurch mein Sehen erheblich beeinflusst wird.

Seit der letzten OP bin ich wegen des enorm starken Trüb- und Unscharfsehens ständig auf die Unterstützung meines Mannes angewiesen. Auto fahren ist überhaupt nicht möglich. Ich bin nervlich fast am Ende und erhoffe mir durch das Lasern am 25.4.2013 durch meinen Augenarzt einen Erfolg. Durch Ihren Bericht allerdings treten leider wieder Zweifel auf.

Neugierig bin ich, wie es Ihnen in der Zwischenzeit geht. Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen sehr freuen.

LG


 
Propellaella  sagt am 19.04.2013
Hallo,
vielen Dank für Ihr Feedback. Tja, bei mir hat sich in der Zwischenzeit nicht viel geändert. Auto fahren geht bei mir nur tagsüber, abends oder in der Nacht gar nicht. Ich würde einen Fußgänger oder ein Tier, wenn es über die Straße geht, nicht sehen. Inzwischen habe ich den Arzt gewechselt. Am 26.04.13 habe ich einen Termin. Dort wird man mir die Augen träufeln und alles genau untersuchen. Das mit Ihren körpereigenen Linsen ist ja auch ein Ding. Habe ich auch noch nicht gehört. Hat der Arzt Ihnen das gleich gesagt oder mussten Sie nachfragen? Darf ich fragen, wie alt Sie sind? Ich bin 47 und jeder Arzt sagt immer: "Sie sind doch noch viel zu jung für den Grauen Star". Ja, was soll man machen, man sucht sich dass ja schließlich nicht aus. Ich werde auf jeden Fall berichten, was am 26.04. raus gekommen ist. Ich würde mich auch freuen, wenn Sie mir über den weiteren Verlauf berichten. Ich drücke Ihnen ganz doll die Daumen, dass alles gut wird. LG
 
pelznase  sagt am 22.04.2013
Hallo,

zunächst mal ganz lieben Dank für Ihre prompte Antwort.

Ich muss Ihnen mal von einem vor ca. 2 Jahren am Grauen Star aus unserem Freundeskreis Operierten berichten, was vielleicht Ihren Problemen ein wenig näher kommt und evtl. vieles erklären könnte:
Seit dem Lasern sieht er ab und zu Punkte o.ä., die sich vor seinen Augen bewegen, die aber immer wieder verschwinden. Ein Gespräch diesbezüglich mit seinem damals behandelnden Professor, der auch die OP und das Lasern durchführte, ergab, dass es sich bei diesen Punkten um sog. "Müll" handeln würde, also Rückstände der weggelaserten Wucherungen, die nun im Auge "herumschwirren". Das heißt im Klartext, dass diese Störungen des Öfteren das Sehvermögen kurzfristig beeinflussen könnten.
Vielleicht könnte es sich bei Ihnen um eine solche Störung handeln. Man kann dies ggf. operativ beheben.

Nun zu mir: Ich bin 66 Jahre alt, also ein Alter, in dem der Graue Star auftreten kann im Gegensatz zu Ihren jungen 47 Jahren.

Meine beiden Katarakt-OPs wurden – verbunden mit einem 2 ½-tägigen stationären Aufenthalt - per Vollnarkose in der Braunschweiger Augenklinik durchgeführt. Bereits nachmittags nach erfolgter OP wurde ich persönlich von meinem OP-Arzt darauf hingewiesen, dass die körpereigene Linse nicht komplett entfernt werden konnte, weil sie festklebte. Ein Wegkratzen der Restbestände hätte evtl. Schlimmeres verursachen können lt. seiner Aussage. Er riet mir zur Lasermethode oder aber auch zu einer erneuten OP.

Die Klinik-Entlassungsärztin stellte bei mir zusätzlich noch eine Hornhautverkrümmung beidseits fest, was mir vorher nicht bekannt war. Diese Ärztin riet mir nach erfolgtem Lasern einen Optiker aufzusuchen, der mir eine entsprechende Brille oder sogar Kontaktlinsen zur Korrektur der Hornhautverkrümmung anpassen soll. Diese Hornhautverkrümmung könnte nämlich lt. Aussage der Ärztin auch noch Verursacher des verschwommenen Sehens sein.

Mein behandelnder Augenarzt wollte sich bisher zu diesem Thema noch nicht äußern, will zunächst mal das Ergebnis des Laserns abwarten.

So, liebe Leidensgenossin, nun heißt es für uns Beide einfach abwarten: Lasern bei mir am 25.4. und Tropfen bei Ihnen am 26.4.

Ich hoffe, dass wir Beiden danach über gute Erfolge berichten können.
Bis dahin alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße
 
pelznase  sagt am 27.04.2013
Hallo,

hier ein kurzer Bericht über den Ausgang beim Lasern am 25.4.:

Voller Erfolg! Es wurde erst mal das "gute" Auge gelasert. Seitdem sehe ich scharf, erlebe beim Sehen zusätzlich noch eine wesentlich bessere Farbqualität und - das gewaltige Verschleiert-Trübsehen ist endlich verschwunden.

Vielleicht ist meine Info in Bezug auf das Lasern für Sie doch ein wenig hilfreich:
Mein Augenarzt informierte mich nämlich darüber, dass durch das Lasern das Entfernen der durch die OP verbliebenen Reste und Neu-Zellbildungen entstandener "Müll" sich nach einiger Zeit von selbst auflösen würde.
Auch ich sehe ab und zu mal für einen kurzen Moment an der Linse vorbeischwimmende kleine schwarze Punkte, die aber nicht stören, weil sie schnell wieder verschwinden.

Nun hoffe ich, dass Sie auch mir über einen positives Ergebnis beim Augenarztbesuch am 26.4. berichten können. Ich wünsche es Ihnen so sehr!!!

Über einen zumindest kurzen Bericht darüber würde ich mich sehr freuen.
LG
 
Propellaella  sagt am 27.04.2013
Hallo,
Ich freue mich sehr für Sie, dass alles super geklappt hat. Als mein linkes Auge im letzten Jahr zum zweiten Mal gelasert wurde, hatte ich auch dieses Glücksgefühl. Farben waren wieder richtig bunt und der Kontrast war super, wie nie zuvor! Aber, wie gesagt, immer noch, wenn auch leicht, diese, ich sag mal "schwimmende Masse", Es sind keine Punkte. Man kann es schwer beschreiben, aber es ist immer so, als ob etwas im Auge wäre. Gut, aber damit kann ich jetzt leben. Habe mich ja schon daran gewöhnt.
Meine Ergebnisse waren am 26.04.13 zum Glück alle in Ordnung. Das rechte Auge (wo lasern noch ansteht), ist von der Mitte aus noch frei. An den Rändern ist der Nachstar zu sehen. Ich habe erst mal gekniffen. Sie hätten mein rechtes Auge gelasert, aber ich habe mich nicht getraut, weil ich Angst habe, dass das rechte Auge dann auch so wird. Also nehme ich erst mal die Trübung in Kauf, bis es schlechter wird. Auf jeden Fall hat mich der Arzt auch darüber aufgeklärt, dass das Auge durch das Lasern wenig belastet wird. Das hat mich schon mal beruhigt. Ich soll in einem Jahr zur Kontrolle wieder kommen oder wenn ich möchte auch früher. Das dumme ist nur, dass ich beruflich auch sehr viel lesen muss, das strengt mich mitunter ganz schön an. Wenn ich Ihre Erfahrung jetzt lese, bekomme ich Mut. Vielleicht werde ich es in diesem Jahr doch noch versuche. Wann wird denn ihr zweites Auge gelasert? Ich drücke jetzt schon die Daumen, dass alles gut geht!!! LG
 
pelznase  sagt am 29.04.2013
Hallo,

das Untersuchungsergebnis bei Ihrem Augenarzt konnte Sie hoffentlich doch ein wenig beruhigen, weil zumindest keine Augenerkrankung außer dem Nachstar vorliegt.

Ich habe mal über Ihre durch das Lasern aufgetretenen Probleme nachgedacht und komme - natürlich als totaler Laie - auf folgendes Ergebnis:

Ob es sich vielleicht bei dieser "schwimmenden Masse" evtl. um einen durch das Lasern nicht erwischten, losgelösten "Müllbrocken" handeln könnte, der wegen der ständigen Beweglichkeit nicht (auch nicht beim Nachlasern) gepackt und zerkleinert werden konnte? Die von meinem Augenarzt beschriebenen Laserrückstände (Müll) schwimmen ja auch ab und zu mal vor den Augen und verschwinden dann wieder. Vielleicht handelt es sich wirklich bei Ihrer beschriebenen "schwimmenden Masse" um einen solchen, allerdings größer ausgefallenen "Müll".
Wenn dies der Fall sein sollte, so wird er sich -lt. Aussage meines Augenarztes - auch irgendwann auflösen.
Diese Erscheinung verläuft doch - wie ich verstanden habe - total schmerzfrei.

Was halten Sie übrigens davon, mal eine Augenklinik aufzusuchen, die mit Sicherheit über weitaus mehr und vor allem höherspezifizierte Geräte verfügt als eine Augenarztpraxis? Bereits in der Augenambulanz kann man feststellen, dass man hier "gut aufgehoben" ist.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Braunschweiger Augenklinik im Klinikum gemacht sowohl mit der Ambulanz als auch während der stat. Behandlung einschließlich OP mit Vollnarkose.

Übrigens mein nächster Lasertermin für das rechte Augen ist der 8.5. Ich danke Ihnen schon jetzt fürs Daumendrücken.

Ich würde mich freuen, wenn wir auch weiterhin als "Leidensgenossinnen" in Kontakt bleiben können und ich wünsche Ihnen alles Gute.

Bis bald
 
pelznase  sagt am 08.09.2013
Hallo Propellaella,

vielleicht können Sie sich noch an mich erinnern in Bezug auf das Lasern und den Folgen nach der Katarakt-OP.

Haben Sie inzwischen Ihr rechtes Auge lasern lassen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

Wie Sie ja wissen, hatte ich nach dem Lasern beider Augen wieder den vollen Durchblick gehabt, war völlig glücklich darüber.

Allerdings klage ich inzwischen leider auch über die sog. "geballte Masse", die ab und zu kurzfristig mein Sehvermögen behindert.

Außerdem stellt sich leider erneut eine Trübsichtigkeit beider Augen ein, die mein Scharfsehen enorm beeinträchtigt.
Ob es sich dabei wiederum um einen lästigen Nachstar handeln könnte? Diese Frage werde ich jedenfalls im Dezember beim nächsten Termin meinem Augenarzt stellen und ihn bitten, ggf. ein erneutes Lasern durchzuführen.

Wenn Sie (hoffentlich nicht!!!) eine ähnliche Erfahrung gemacht haben sollten, dann würde ich mich über Ihre Info freuen. Ansonsten melde ich mich im Dezember nach dem Augenarzttermin nochmal bei Ihnen.

Liebe Grüße
pelznase
 
Propellaella  sagt am 11.09.2013
Hallo Pelznase,
herzlichen Dank für Ihre Mitteilung. Ich habe mich entschieden, das Lasern erst einmal zu verschieben. Also ich im Frühjahr bei einer anderen Ärztin war, hat sie zwar einen Nachstar auf dem rechten Auge festgestellt, meinte aber, es wäre meine Entscheidung. Da ich ja auf Grund meiner schlechten Erfahrung etwas ängstlich in Bezug auf das Ergebnis bin, habe ich mich entschieden im nächsten Frühjahr erst einmal wieder zur Kontrolle zu gehen. Allerdings sicherte mir die Ärztin auch zu, dass das Auge durch das Lasern nicht stark belastet wird. Kann ich mir zwar nicht wirklich vorstellen, aber gut, wenn ein Arzt das sagt?. Ich werde mich dann auf jeden Fall wieder melden. Ihnen wünsche ich viel Glück und hoffe, dass es sich wirklich nur um einen Nach-Nach-Star handelt. Eigentlich war doch alles in Ordnung bei Ihnen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich im Dezember nach Ihrem Arztbesuch wieder melden würden. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles, alles Gute, liebe Grüße, Propellaella
 
Marillomaus  sagt am 07.11.2013
Guten Abend/Nacht,

ich selbst bin ebenfalls Nachstar patientin.Bin 49 Jahre alt und habe mir den grauen Star durch einen Sturz 2010 zugezogen.
Die Aufhängung der Linse war extrem gelockert , wodurch ich Schwankungen von 3-4 Dioptrien hatte.
Da sich die Sehstörungen nach dem Sturz erst ca. 9 Monate später bemerkbar machten ( als haätte ich bis zur Augenmitte Wasser im auge stehen ), konnte ich zunächst keinen Zusammenhang mit dem Sturz erkennen.
Ich habe insgesamt 2 Augenkliniken in Köln und Bonn aufgesucht, sowie 10 Augenärzte "verschlissen".
Alle sagten es ein einfacher grauer Star, aber niemand konnte mir die ungewöhnlichen Schmerzen im,am und um das Auge erklären, ebenso wenig wie die extrem schwankenden Tageswerte ( mein Optiker hat mich da über einen Zeitraum von 4 Wochen mehrmals täglich gemessen. ).
Alles sei kein Problem und ich solle mir gefälligst endlich den Star operieren lassen.
Überzeugen konnte man mich aber nicht und nachdem ich einen Arzt gebeten habe mir zu erklären, warum die Werte der Vorderkammertiefe mehr als der Norm entsprechend von einander abwichen , sagte er die OP 1 Woche vorher ab, da er in der Kürze der Zeit ( die Frage habe ich über 4 Wochen vor der OP gestellt ) diese Frage nicht beantworten könne und ich lieber in eine Klinik gehen sollte.Die hatte ich ja mit gleichem unbefriedigtem Ergebnis besucht.

Dann habe ich eine Augenärztin gefunden, die Unfallaugenärztin in Düsseldorf war.Sie erkannte sofort mein Problem ( Halterung der Linse extrem gelockert ( u.a. verantwortlich für die wechselnde Vorderkammertiefe ( Abstand zum Linsenrand ).Dadurch die extrem wechselnden Dioptrienwerte .Der Grau Star war dann nur noch ein zusätzlicher Störfaktor.Zusätzlich ein unruhiges Auge ( springt für mich kaum merkbar hin und her ) und andere Sturzbedingte Schädigungen.
Erfolgreich operiert im August 2012(rechtes Auge ) und Oktober 2012 linkes Auge.
Die Schlußwerte vor Op waren -10 auf dem rechten Auge mit einem Augendruck von 45 und links mit + 3.5 .
Brille hatte ich bis zum Unfall keine nötig.
Nach Op benötige ich nur eine leichte Lesebrille zwischen 0.5 und 0.75 .
Den Nachstar habe ich dann im Sommer 2013 auf dem rechten Auge bemerkt.
Laserung war vor 1 1/2 Wochen.
Mein Augenärztin hat mich darüber aufgeklärt, daß ich nach der OP alte Glaskörpertrübungen wieder besser sehen kann, sogenannte Mouche volantes ,fliegende Mücken .Dies geschah auch, besserte sich aber etwas.
Eine weitere mögliche Komplikation und hier könnte ich mir vorstellen, daß dies bei ihnen vorliegen könnte, ist ein zystoides Makulaödem.Der Punkt des schärfsten Sehens ist durch die OP/ und/oder auch durch die Laserung geschwollen.Dies kann mit Augentropfen behandelt werden und verschwindet dann wieder ganz.
Vielleicht suchen Sie einen anderen Augenarzt auf, denn dies sind alles mögliche Komplikationen auf die der Arzt vor der OP/Laserung hätte hinweisen müssen .Allerdings erkennen nur die wenigsten Ärzte das Problem.
Und wenn man sie auf Problemlösungen anspricht, kann es ja nicht sein, daß man mehr wissen könnte als der Arzt.

Ich drücke Ihnen die Daumen und hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Hinweis helfen.

Liebe Grüße
 
pelznase  sagt am 07.11.2013
Hallo Marillomaus,

das ist ja ein Super hilfreicher Hinweis, den ich im Dezember bei meinem nächsten Augenarztbesuch meinem Augenarzt sofort weiter vermitteln werde. Ich weiß zwar, dass die Ärzte sich nicht gerne oder sogar überhaupt nicht ins "Handwerk pfuschen lassen" wollen, aber, weil Ihr Tipp für mich wie ein Sechser beim Lotto ist, lasse ich mich nicht abwimmeln.

Zunächst einmal danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Anteilnahme und Ihren Ratschlag. Ich werde Sie auf jeden Fall über den weiteren Verlauf in Kenntnis setzen.

Liebe Grüße
pelznase
 
Marillomaus  sagt am 07.11.2013
Guten Abend Pelznase,
das freut mich so sehr.Sie glauben gar nicht wie sehr.Nachdem ich selbst ja mit meinem Problem so eine Odyssee hinter mir hatte, wäre ich glücklich wenn ich Ihnen hier geholfen hätte.
Bin schon ganz gespannt und drücke fest die Daumen.
Aus welchem PLZ-Bereich sind Sie?Ich kann Ihnen in Köln oder auch in Fürth je einen Augenarzt/Augenärztin nennen.Zu letzteren hatte ich nur Emailkontakt, aber die haben aufgrund meiner Unfallschilderung, genau das Problem der Losen Linsenhalterung vermutet, welches all die anderen bei körperlicher Untersuchung nicht gesehen haben.

Herzlichste Grüße und viel Erfolg

Marillomaus

P.S. Makularödem nicht mit Makulardegenration verwechseln
 
pelznase  sagt am 08.11.2013
Liebe Marillomaus,

ich freue mich sehr über Ihre Anteilnahme und den wahrscheinlich hilfreichen Tipp in Bezug auf meine Augenprobleme.

Ich wohne im PLZ-Bereich 38667 Bad Harzburg (Harz) und kann aus Entfernungsgründen leider Ihre augenfachärztlichen Empfehlungen nicht in Anspruch nehmen.

Mein hiesiger Augenarzt führt eine Gemeinschaftspraxis mit 2 weiteren bestens qualifizierten Augenärzten in Goslar und genießt einen fachlich ausgezeichneten Ruf. Allerdings beläuft sich die Patientenbetreuung auf mittlerweile 8000-9000.
Darum werde ich mein Anliegen wegen mangelnder Zeit sehr diplomatisch angehen müssen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass er sich nicht gerne "reinreden" lässt. Trotzdem muss er sich mein Anliegen mit dem Tipp anhören!

Bis im Dezember liebe herzliche Grüße
von der pelznase
 
pelznase  sagt am 12.12.2013
Hallo Propellaella,
heute melde ich mich wieder mal nach längerer Pause, um Ihnen über das Ergebnis meines gestrigen Augenarztbesuches zu berichten.
Es seien weder Nach-Nachstar-Probleme noch sonstige krankhafte Veränderungen bzw. Befunde an beiden Augen erkennbar. Außerdem sei eine gewaltige Verbesserung meiner Sehleistung seit der letzten Überprüfung eingetreten. Demnach würde keineswegs ein Grund zur Besorgnis bestehen, und ich solle doch bestens mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Tatsächlich konnte ich auch eine Verbesserung der Sehleistung beobachten. Sogar benötige ich seit den beiden Katarakt-OPs und dem Lasern auch keine Lesebrille mehr, sogar für Kleingedrucktes nicht mehr.

Mein Problem, dass ich bei einer stärkeren Lichteinwirkung trüb sehe, besteht jedoch nach wie vor, obwohl mein Augenarzt mir – wie erwähnt – „keine krankhaften Befunde“ bescheinigt.
Ich hätte ihm noch gerne einige Fragen diesbezüglich stellen wollen, deren Beantwortung aber aus Zeitgründen (Patientenbetreuung aus bis zu einer Entfernung von 70 km) leider nicht mehr möglich gewesen war. Vielleicht hätte man mehr Glück als Privatpatient gehabt….

Weil der Augenarzt aus Altersgründen im April seine Praxis schließt, werde ich mich schnellstens nach einem anderen Augenarzt umschauen. Vielleicht / hoffentlich hat dieser dann mehr Zeit für jeden einzelnen Patienten. Außerdem ist mir seine Meinung und Befundung in Bezug auf meine Augenprobleme sehr wichtig. (Gute Vergleichsmöglichkeit!).
Darum möchte ich mich gerne nochmal im April nach der Begutachtung durch den neuen Augenarzt bei Ihnen melden.
Sie werden doch im Frühjahr auch nochmal bei Ihrem Augenarzt vorstellig werden zwecks Überlegung der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf Lasern des Nachstars. Oder hat sich in der Zwischenzeit etwas Anderes ergeben?

Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt wegen Austauschs unserer Erfahrungen.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, zufriedenes Neues Jahr.

Herzlichst
pelznase
 
pelznase  sagt am 12.12.2013
Hallo Propellaella,

heute melde ich mich wieder mal nach längerer Pause, um Ihnen über das Ergebnis meines gestrigen Augenarztbesuches zu berichten.

Es seien weder Nach-Nachstar-Probleme noch sonstige krankhafte Veränderungen bzw. Befunde an beiden Augen erkennbar. Außerdem sei eine gewaltige Verbesserung meiner Sehleistung seit der letzten Überprüfung eingetreten. Demnach würde keineswegs ein Grund zur Besorgnis bestehen, und ich solle doch bestens mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Tatsächlich konnte ich auch eine Verbesserung der Sehleistung beobachten. Sogar benötige ich seit den beiden Katarakt-OPs und dem Lasern auch keine Lesebrille mehr, sogar für Kleingedrucktes nicht mehr.

Mein Problem, dass ich bei einer stärkeren Lichteinwirkung trüb sehe, besteht jedoch nach wie vor, obwohl mein Augenarzt mir – wie erwähnt – „keine krankhaften Befunde“ bescheinigt.
Ich hätte ihm noch gerne einige Fragen diesbezüglich stellen wollen, deren Beantwortung aber aus Zeitgründen (Patientenbetreuung aus bis zu einer Entfernung von 70 km) leider nicht mehr möglich gewesen war. Vielleicht hätte man mehr Glück als Privatpatient gehabt….

Weil der Augenarzt aus Altersgründen im April seine Praxis schließt, werde ich mich schnellstens nach einem anderen Augenarzt umschauen. Vielleicht / hoffentlich hat dieser dann mehr Zeit für jeden einzelnen Patienten. Außerdem ist mir seine Meinung und Befundung in Bezug auf meine Augenprobleme sehr wichtig. (Gute Vergleichsmöglichkeit!).
Darum möchte ich mich gerne nochmal im April nach der Begutachtung durch den neuen Augenarzt bei Ihnen melden.
Sie werden doch im Frühjahr auch nochmal bei Ihrem Augenarzt vorstellig werden zwecks Überlegung der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf Lasern des Nachstars. Oder hat sich in der Zwischenzeit etwas Anderes ergeben?

Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt wegen Austauschs unserer Erfahrungen.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, zufriedenes Neues Jahr.

Herzlichst
pelznase
 
pelznase  sagt am 12.12.2013
Hallo Marillomaus,

heute melde ich mich wieder mal nach längerer Pause, um Ihnen über das Ergebnis meines gestrigen Augenarztbesuches zu berichten.

Es seien weder Nach-Nachstar-Probleme noch sonstige krankhafte Veränderungen bzw. Befunde an beiden Augen erkennbar. Außerdem sei eine gewaltige Verbesserung meiner Sehleistung seit der letzten Überprüfung eingetreten. Demnach würde keineswegs ein Grund zur Besorgnis bestehen, und ich solle doch bestens mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Tatsächlich konnte ich auch eine Verbesserung der Sehleistung beobachten. Sogar benötige ich seit den beiden Katarakt-OPs und dem Lasern auch keine Lesebrille mehr, sogar für Kleingedrucktes auch nicht.

Mein Problem, dass ich bei einer stärkeren Lichteinwirkung trüb sehe, besteht jedoch nach wie vor, obwohl mein Augenarzt mir – wie erwähnt – „keine krankhaften Befunde“ bescheinigt.

Ich hätte ihm noch gerne einige Fragen diesbezüglich stellen und vor allem über Ihre unbedingt sehr interessanten und bestimmt nützlichen Tipps sprechen wollen, deren Beantwortung aber aus Zeitgründen (Patientenbetreuung aus bis zu einer Entfernung von 70 km) leider, leider nicht mehr möglich gewesen war. Vielleicht hätte man mehr Glück als Privatpatient gehabt….

Weil der Augenarzt aus Altersgründen im April seine Praxis schließt, werde ich mich schnellstens nach einem anderen Augenarzt umschauen. Vielleicht / hoffentlich hat dieser dann mehr Zeit für jeden einzelnen Patienten.
Außerdem ist mir seine Meinung und Befundung in Bezug auf meine Augenprobleme sehr wichtig. (Gute Vergleichsmöglichkeit!).
Selbstverständlich werde ich mich mit ihm über Ihre in Erwägung gezogenen Ursachen unterhalten. Daran liegt mir nämlich sehr viel.

Darum möchte ich mich gerne nochmal im April nach der Begutachtung durch den neuen Augenarzt bei Ihnen melden.

Wie geht es Ihnen denn jetzt? Haben Sie hoffentlich mittlerweile keinen Kummer mehr mit Ihren Augen?

Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt wegen Austauschs unserer Erfahrungen.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, zufriedenes Neues Jahr.

Herzlichst
pelznase
 
Marillomaus  sagt am 31.12.2013
Hallo Pelznase,
schön dass Sie Fortschritte gemacht haben und nun sogar ohne Lesebrille lesen können.
Ich hoffe das sich das Trübesehen mit Lichteinwirkung noch bessert.
Bei mir hat sich zunächst nach dem Lasern des Nachstars auch eine Verschlechterung ergeben.Bei Lichteinfall von oben hatte ich von 11 auf 5 Uhr wie einen durchgehenden Lichtstrahl.Auch haben sich meine Nervenschmerzen auf der rechten Gesichtsseite zunächst wieder verstärkt.Seit ein paar Tagen ist aber alles etwas beser geworden und ich hoffe auf baldige "Normalsicht".
Auf dem linken Auga hat sich auch nach 13 Monaten noch kein Nachstar gebildet.Auf dem rechten Auge habe ich ihn ja bereits nach 9 Monaten wahrgenommen.
Mal sehen.Vielleicht geht es links ja gut.

Ich freue mich auf neue Nachrichten und wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und erfolgreiches 2014

Bis bald

Marion
 
Yag-Laser  sagt am 13.08.2014
Nach einer Epiretinal-Memraneopration musste ich auch an Katarakt
operiert werden. Nach 2 Jahren bekam ich Nachstar. Jetzt sollte das Auge mit
Yag-Laser behandelt werden. Ich habe aber angst
vor lasern und nochmals mit Retina Probleme zu bekommen. Hat jemand Erfahrung.
 
pelznase  sagt am 13.08.2014
Hallo Marillomaus,

nach einem durch die neue Augenärztin angeordneten langen Ärztemarathon melde ich mich endlich.-

Wie Sie sich wahrscheinlich noch erinnern können, wechselte ich wegen Aufgabe der Praxis aus Altersgründen meinen Augenarzt.

Bevor die neue etwa 28-jährige Ärztin mit der Behandlung begann, schickte sie mich zwecks Untersuchung der Fettwerte, des Blutdrucks, der Halsschlagader und zum OCT zunächst zu diversen Ärzten und zur Augenklinik ihrer Schwiegereltern.
Die Befunde sollten ihr Klarheit verschaffen über die Durchblutung des Sehnervs, der durch mein zu spät erkanntes Glaukom schon angegriffen ist.

Wegen der für das Glaukom notwendigen Innendruckmessungen muss ich vierteljährlich zur Augenärztin. Dies ist zum Erhalt des Sehnervs äußerst wichtig.
Außerdem muss ich 2x täglich tropfen.

Die Untersuchung meiner Augen auf einen evtl. Nachnachstar hat keinen Befund ergeben. Zum Glück ist das Trübsehen seit einiger Zeit ohne weitere medizinische Maßnahmen verschwunden.

Wie geht es Ihnen mittlerweile? Hat sich nun alles wieder normalisiert?
Ich wünsche es Ihnen so sehr.

Alles Gute und einen lieben Gruß
pelznase

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