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Steißbeinfistel rezidiv

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Akkah  fragt am 25.04.2010
hallo,

ich hatte am Januar den 15.01.2010 meine erste Operative Steißbeinfistel behandlung. Bei mir wurde die 10cm lange Wunde zu genäht. Von außen ist die Narbe gut veheilt (aber innen hatte ich ein merkwürdiges Gefühl), letztendlich hatte sich eine kleine Öffnung am Narbengewebe nach 3 Wochen der Operation gebildet und in regelmäßigen abständen Geitert. Dies ging die letzten 4 Monate immer so weiter, natürlich war ich beim Arzt und hab es fachkundlich anschauen lassen und behandeln lassen mit Salben (Fuciutan Creme + Fucicort). Jetzt aktuell ist am Freitag den 23.04.10 die ganze Narbe verhärtet, rot und heiß gworden. Am Sonntag 25.04.10 ist es schließlich zur einem durchbruch gekommen wo das ganze Narbegewebe 2 cm lang uns 1 cm tief aufgbrochen ist und man deutlich den Fistelgang sehen kann zudem kommen kleinen blutungen vor.

Meine Frage ist ob man problemlos Duschen kann und zudem, da der Druck auf der Wunde weg ist, aufgrund der offene Wunde, ein paar tage warten kann, bis man zur Notaufnahme in ein Stättisches Krankenhaus geht oder sollte man sofort gehen und es machen lassen?
 
oktavia01  sagt am 28.05.2010
Hallo ich bin schon zwei mal operiert worden und ich habe noch immer probleme gehe am besten gleich zum arzt und lass es dir noch einmal anschaun.
 
Steissbeinfistel  sagt am 18.06.2010
Hallo,ich habe am Mittwoch den 16.06.´10 meine 3.te Operation wg.Pilonidalsinus gehabt.Meine erste war vor 3 Jahren;war nach innen wuchernd ,sehr schmerzhaft;ohne Austritt von Blut oder Eiter;und musste sofort entfernt werden,da schon die sog.Tunnel oder Gänge kurz vor dem Darm waren.Da bei der Vollnarkose etwas nicht ganz in Ordnung war,ist bei der 2.ten OP 9 Monate später nur eine sog.Sattelblock-Narkose vorgezogen worden.Dabei wird wie bei gebärenden Frauen ähnlich einer PDA verfahren.Zuerst eine Betäub.Spritze für die Einstichstelle am Rückenmark danach die eigentl.Spritze zwischen die Wirbel.Vorteil:Man umgeht die Vollnarkose und deren Risiken.Nachteil:Man bekommt so ziemlich alles mit was schon relativ unangenehm ist!Schmerzen sind wirklich keine zu spüren,nur ein drücken und wackeln.Danach hatte ich 2Jahre Ruhe bis mir auffiel,dass aus einer Narbe zeitweise Spuren von Blut und Eiter zu sehen waren.Jetzt kommt das eigentlich unglaubliche:Ich ging zum Hausarzt,der mich zum Chirurgen überwies,dieser widerrum zur Klinik.Dies ging so 3 Tage,in dieser Zeit hörte die Blutung aber auf worauf die im Städt. Klinikum mich mit dem Vermerk "FEHLALARM"nach Hause schickten.Das alles ging insgesamt 3mal.Ich schaffte es mit Sitzbädern das ganze immer wieder etwas zu besänftigen.Bis in der letzten Woche vor der OP nichts mehr ging,aber das Städt.klinikum es als Lapalie abtat,vermutlich um sich die vorigen Male nicht selber unrecht zu geben.Naja auf jeden Fall fand ich einen fähigen Chirurgen der die OP diesmal wieder in Vollnarkose machte,und mir den Tipp gab bei einer solchen Sache sich nicht zum Spielball der Halbgötter in weiss machen zu lassen.Sondern in Eigeninitiative einen fähigen Arzt zu suchen und sich nicht leichtfertig von seiner Meinung abbringen zu lassen.Denn wäre es vor einiger Zeit operiert worden könnte gut die hälfte des Gewebes noch gerettet werden.Jetzt habe ich durch diese Verzögerungen eine 15cm*12cm (!!!!)grosse Wunde.Und nur durch den Zufall dass der operierende Chirurg auch plast.Chirurg ist konnte er durch eine spezielle Operationsmethode und entsprechende Naht,eine riesen Wunde mit einer hässlichen Narbe verhindern.Dafür bin ich ihm sehr dankbar.Falls du etwas wissen willst über diese Methode frag einfach (ich muss die genaue Bezeichnung beim Arzt erfragen).Vektor2@[Link anzeigen]
 
Mutterliebe  sagt am 21.06.2010
Hallo Vektor

Ich würde gerne was über die Methode Wissen. Mein Sohn wird hat am 6.7 eine Steißbeinfistel OP. Und seine Wunde wird nicht kleiner sein als bei Ihnen. Er soll eine Pumpe eingesetzt bekommen. Es ist seine erste OP , ist auch er 16. jahre ALT.
Danke

Manuela
 
RezidivNr-5  sagt am 26.06.2010
Hallo,
meinen ersten Pilonidalsinus hatte ich mit 20, er wurde großflächig entfernt und ich musste mich der ausgesprochen unangenehmen offenen Wundheilung hingeben. Diese dauerte, da der Abszess faustgroß war und dementsprechend auch die Wundhöhle die Größe einer Faust hatte, 2 Monate. Etwa 4 Wochen, nachdem es verschlossen war, öffnete sich das dünne Narbengewebe; hiergegen unternahm ich nichts-ich wusste es ja nicht besser. Etwa 2 Monate später hatte ich wieder Schmerzen, Fieber und eine massive Schwellung. Die 2. OP folgte. Da der postoperative Verlauf "nicht erfolgversprechend" (Zitat meines damaligen Chirurgs) war, entschied man sich, 2 Monate nach der OP (die Wunde war fast geschlossen) erneut zu einer großflächigen Exzision. Wieder hatte ich ein faustgroßes Loch im unteren Rückenbereich. Die Heilung dauerte fast 5 Monate (bis August 2005), bis die Wunde komplett verschlossen war. Danach war lange Ruhe. Ab Ende 2007 bekam ich wieder Beschwerden, wie leichte Druckschmerzen etc. Ich wurde wiederholt mit Antibiotika behandelt. Gebracht hat dies nichts, außer, dass ich diverse Allergien entwickelt habe. Im Herbst 2008 hatte ich wieder Symptome. Innerhalb von 2 Tagen wurden die Schmerzen so schlimm wie nie zuvor, ich hatte Schüttelfrost und eine deutliche Schwellung. In der 2. Nacht platzte der Abszess. In der Notaufnahme wurde die kleine Öffnung entleert und gereinigt, ich wurde nach Hause geschickt. Nachdem die kleine Wunde geschlossen war, wurde ich im Dezember 2008 wieder operiert. Diesmal wurde eine Plastik (acuh Primärnaht - die Wunde wurde also mit Fäden verschlossen) durchgeführt. Das positive war die Heilungsdauer: nach etwa 3 Wochen war ich wieder in der Lage, mein Leben "normal" zu führen. Das negative ist: nach etwa einem Vierteljahr begannen wieder die Beschwerden. Im Januar 2010 hatte ich meine mittlerweile 5. OP in den letzten 4 1/2 Jahren, diesmal wieder mit sekundärer Wundheilung. Ich war drei Monate krank geschrieben.
Fakt ist: Meine persönliche Rezidivrate scheint besonders hoch zu sein, da bei mir mittlerweile von einem Geburstfehler ausgegangen wird (überstehende/zu lange Wirbelsäule), der aber nicht weiter untersucht wird.
Ich bin weder männlich, noch übergewichtig, noch stark behaart, noch mangelt es mir an Hygiene. Auch in meiner Familie gab es bisher keine solche Erkrankung. Lese ich mir all die Abhandlungen durch, die man im Internet so findet, passe ich also überhaupt nicht ins Bild des "klassischen Betroffenen". Die einzige Übereinstimmung ist, dass ich viel und lange sitze (ich arbeite vollzeit in einem Büro, allerdings erst seit 4 Jahren).
Ich kann nur jedem raten: Wenn ihr entsprechende Symptome habt - geht zum Arzt. Sofort. Wenn eure Narben nässen, bluten, eitern: geht ins Krankenhaus! Sucht euch einen Chirurg, dem ihr vertraut und der ehrlich zu euch ist und nicht verspricht "in 2 Wochen so gut wie neu" zu sein, denn so funktioniert es leider nicht. Spielt nicht den Helden, denn es ist in der ersten Zeit die Hölle, z. B. die Verbandswechsel. Ich kann post-OP wärmstens einen Morphiumtropf empfehlen, den kann man, je nach Stärke der Schmerzen, selbst dosieren (leider nur stationär).
Und ganz wichtig: es gibt keinen Grund, sich für diese Krankheit zu schämen, es kann jeden treffen, offenbar auch jederzeit.
 
Nicnic  sagt am 10.03.2011
Hey,
bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich entspreche nicht dem "klassischen" Bild derjenigen, die es bei dieser Krankheit trifft. Ich wurde am 17.12.10 operiert und 2 Monate später habe ich wieder Schmerzen. Ich war jetzt wieder im Krankenhaus und die meinten, dass eine Operation jetzt schnellst möglich nötig sei. Dass es nach 2 Monaten wieder eintreffen kann hätte ich nicht gedacht. Ich weiß auch nicht woran es liegt. Jeder Arzt erzählt mir eine andere Geschichte. Und die Frage nach dem Warum oder welche Methode am besten sei wird nie geklärt :(
Dr.(H) Haffner  sagt am 15.03.2011
Das Problem bei Steißbeinfisteln ist die Tatsache, dass diese oft viele, für den Chirurgen nicht sichtbare "Ausläufer" haben, die manchmal sogar Haare beinhalten. Beim schließen des Steißbeinfistels, welche als "voll entfernt" geglaubt ist, kommt es dann zur Erneuerung,was eigentlich nichts anderes ist, als der Durchbruch der nicht gesehenen Teile. Manchmal eitert sich ein Steißbeinfistel auch dann, wenn alle Fistelteile restlos entfernjt worden sind, einfach deshalb, weil das umliegende Gewebe viel Bakterien beinhaltet. Wir lassen die Fistel "ruhen" und dann in einem reizlosen Stadium doch komplett entfernen. So haben wir die größte Chance das Wiederauftreten zu vermeiden. Die Heilung erfolgt dann durch eine kaum erkennbare feine Narbe. Weitere Infos unter [Link anzeigen] Dr (H) Th. Haffner
 
UnbekannterUser  sagt am 11.04.2011
Guten Tag,

auch ich bin einer der betroffenen. Vor 2 Jahren im Februar 2009 hat alles angefangen bei mir. Ich lief zuvor in meiner jugendlichen Dummheit ein halbes Jahr mit einem kleinen Pickel am Steiß herum und habe mir nichts weiter dabei gedacht. Als ich dann endlich mal beruflich etwas mehr Zeit hatte bin ich dann doch mal zum Arzt gegangen um mir dann anhören zu müssen das ich doch eine Steißbeinfistel hab und diese doch operativ entfernt werden müsse.

Gesagt getan. Ich habe mich in ein Krankenhaus begeben und mir den ganzen Kram unter einer Spinalanästhesie rausschneiden lassen. Nun war ich stattlich 1 Jahr zu Hause!!! Hatte Wundheilungsstörungen aber die Ärzte haben sich schlicht und ergreifend einen Dreck drum gekümmert und meinten halt das es daran liegt das ich n paar Kilo zu viel auf den Rippen hab. Ähm...ich muss dazu anmerken ich bin kein fetter Sack. Ja ich habe ein paar Kilos zu viel aber ich kann meine Beine und Genitalien von oben noch sehen *fg*.

So als dann nach einem Jahr alles wieder recht gut verheilt ist bin ich auch normal wieder in Dienst gegangen. Als ich dann letztes Jahr im Oktober aufeinmal schmerzen hatte, nachdem ich regelmäßig wieder Sport gemacht hatte, was mir vom Arzt erlaubt war, ging ich darauf wieder zum Arzt nach 1 Woche Beobachtungszeit der Schmerzen und musste mir dann anhören das ich ein Rezidiv hätte. So ab wieder ins Krankenhaus und diesesmal passte wirklich ein Football in die Wunde. Es war zum Kotzen.

So jetzt laufe ich nun wieder mit der Wunde rum und seit gestern hatte ich sich das Narbengewebe leicht verhärtet und heute morgen kam Eiter heraus.

Jetzt werde ich morgen wieder zum Arzt rennen und beten das es nicht schon wieder ein Rezidiv ist weil sonst kann ich mich von meiner Karriere verabschieden.

Also allen Leuten die zum Ersten mal eine Fistel haben sei gesagt, geht zu einem qualifizierten Arzt und lasst euch bestmöglich behandeln!

Ansonsten habt ihr damit eine Ewigkeit zu tun.
 
sehrtraurig  sagt am 20.04.2011
Hallo,
ich wurde 2005 schon zweimal an einer Steißeinfistel operiert, die heilung dauerte über 1Jahr :-( letzten Jahres im Mai bekam ich ein Rezidiv und musste wieder mit vollnarkose unters Messer, die Wunde war 8cm lang und 3cm tief. knapp 8Monate später war sie nach vielen höhen und tiefen endlich verheilt. oberflächlich ging die narbe leider ab und zu nochmal auf, wuchs aber schnell (nach ca. 2-5Tagen) wieder zu. jetzt suchte ich einen Hautarzt auf, der schaute sich das ganze an und entdeckte ein kleines loch und meinte das wir es erstmal mit crems ausprobieren, da er sich nicht sicher ist ob es wieder ein rezidiv sei. Mein chirug ist leider im Urlaub.

ich habe ein bissl im Internet recherchiert und bin auf einen Chirurgen in Berlin gestoßen der Steißbeinfisteln mit einer neuen Methode operiert! es klingt wirklich gut, nur muss man selber 600Euro dazu zahlen! das geld würde ich natürlich bezahlen, wenn ich wüsste das es wirklich etwas bringt und nicht das ich wieder ein jahr mit der heilung zu kämpfen habe :-(

JETZT MEINE FRAGE: kennt bzw war schonmal jemand bei dem dr.Leonid Sverdlov in Berlin ??? [Link anzeigen]/
lohnen sich die kosten???????
 
Arachnophobia  sagt am 14.08.2011
Hi,
mein 16jähriger Sohn hat jetzt schon die zweite Steißbeinfistel-OP innerhalb von knapp 2 Jahren hinter sich. Die letzte OP ist jetzt 10 Wochen her und eine kleine Stelle schließt sich wieder nicht richtig. Das darf doch nicht wahr sein, dass man das nicht in den Griff kriegen kann! Weiss jemand was über praventive Massnahmen? Das Kind wird ja seines Lebens nicht mehr froh, außerdem kommen die enormen Fehlzeiten in der Schule dazu.Weiss jemand Rat?
 
Schwamm  sagt am 05.09.2011
Hallo ich hatte seid Jahren Steißbeinfistel und vier mal rezidiverende Fistel mit riesigen Wunden es war schrecklich aber dank ein Tip vom Bekannten bin ich nach (in Juli 2011) Nürnberg in die Wallenstein Klinik gegangen die haben da Ein Laser mit dem die mich behandelt haben Gott soll die Klinik segnen dank Dr. Koc bin ich wieder fit und ohne Narben geheilt nach drei Wochen es ist ein Wunder ich kann jeden empfehlen da hin zu gehen als ich da Stationär lag waren Menschen aus aller Welt da mein Zimmernachbar war aus USA er sagte mir das die Klinik die einzige ist die die Methode anwendet weil die Methode in der Klinik entwickelt wurde informiert euch es lohnt sich.

An alle gute Besserung.
 
WernerB  sagt am 05.09.2011
Mein Sohn hatte von kurz vor dem Abi bis hin zur Mitte seines Studiums eine Steißbeinfistel. Anfangs hatte der Hautarzt ihn falsch behandelt und nur "Schwarze Salbe" aufgetragen. Später wurde geschnitten und der Eiter ausgedrückt.
Bald konnte ich das nicht mehr mit ansehen. Ich empfahl meinem Sohn, zu einem niedergelassenen Chirurgen zu gehen. Der operierte zwar, nähte aber die Wunde zu, das Falscheste, was man machen kann. Auch färbte er die Fistelkanäle nicht mit Farbstoff an, um zu sehen, wohin sich die Kanäle ziehen. Bei einer der nächsten OPs trennte er meinem Sohn sogar eine Blutbahn durch, sodass dieser zu Hause mehrere Handtücher durchblutete. Wir brachten ihn wieder zur Praxis, wo die Ader dann zugeschweißt wurde.
Danach tat mein Sohn das einzig Richtige (ich weiß nicht, warum wir uns so lange davor gedrückt hatten): Er ging ins Krankenhaus, aber in die Proktologie! Wir haben da eine Abteilung, die weit über Duisburg hinaus auch dafür bekannt ist. Und hier endlich wurde er nur noch einmal operiert, war 4 oder 5 Tage stationär aufgenommen und konnte dann nach Hause. Die Wunde blieb offen und war laut OP-Bericht L=11 x B=11 x T=7 cm groß. Ich wechselte seine Verbände täglich, duschte die Wunde aus und stopfte wieder Verbandmaterial hinein. Und so wuchs alles ohne weitere Medikamente zu. Mein Sohn musste nicht mal Schmerzmittel nehmen.
 
Bina15487  sagt am 22.12.2012
Ich bemerkte im Herbst 2009 einen schmerzhaften Pickel nichtsahnend habe ich versucht ihn auszudrücken. Ich hatte höllische Schmerzen am nächsten Morgen und konnte nicht mehr sitzen. Mein Vater meinte dann ganz klar. Das ist ne Steißbeinfistel hatte er auch einmal. (offene Heilung, 3 Monate)
Ich bin zum Hausarzt der die Diagnose bestätigte er versuchte mit einer Spritze von dem Eiter abzusaugen was kurze Erleichterung verschaffte. Einen Tag später waren die Schmerzen größer denn je ich bin zum örtlichen Chirurgen der einen 1cm großen Schnitt machte und massig Eiter "rausholte". Er meinte ich wäre jetzt für ca. 1-2 Monate schmerzfrei weil der Druck weg sei, müsse aber unbedingt zur OP. Ich hatte dann bis zur OP wirklich 6 Wochen keine Schmerzen. Ich wurde dann ambulant mit der Lindenberglappen- Methode unter Vollnarkose operiert. Ich bekam eine Drainage und durfte nach 6 Stunden heim. Ich hatte keine Schmerzen lediglich einen leichten Druck. Am nächsten Morgen bin ich selbst mit dem Auto wieder zur Praxis gefahren was allerdings ein Abenteuer war ;)Sitzen war 2 Tage die Hölle aber notgedrungen machbar. Ich saß quasi nur auf den Schenkeln die ich mit Kissen so gepolstert hatte dass die Wunde frei ist der Kopf stand am Dach an. ;) Die Drainage blieb 3 Tage, die Fäden eine Woche. Ich hatte nie Schmerzen wenn dann nur vom ewigen liegen und konnte nach 3 Tagen wieder richtig gut sitzen. Das ganze ist jetzt 3 Jahre her.

Vor ca. eieer Woche hab ich bemerkt das wieder irgendwas nässte was aber inzwischen wieder vorbei ist. Jetzt bilde ich mir einen Druck in der Region ein.
Ich kann jedem die "Zunäh-Methode" empfehlen. Ich war nach 2 Wochen wieder Arbeiten.
 
Harz  sagt am 15.01.2017
Ich hatte meinen Fistel OP im Dezember 2011. Wobei das Gewebe großflächig entfernt wurde. Allerdings hab ich das auch umgehend machen lassen. Hab die Wunde mehrmals täglich mit Verbands Mull ausgelegt. Welcher mit Octenisebt getränkt war und auch die Wunde vorher ausgeduscht und damit eingesprüht. Bis jetzt zum Glück alle gut. Wundheilung ca. 10 Wochen. Allerdings täglich viel Zeit auf Wundversorgung verwendet.
 
Nitropenta  sagt am 15.02.2017
Hallo Harz,

warum die Metzgermethode?
Da gibt es mittlerweile bessere Ärzte.

Grüße

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