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Schmerzen nach offener Narbenhernienverschluss in IPOM Technik??

27 Beiträge - 16867 Aufrufe
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Nicole1970  fragt am 16.10.2009
Hallo,
mich würden Erfahrungen und Meinungen interessieren wie Lange man nach OP wieder Beschwerdefrei wird?
INFO: Meine OP ist am 01.10.09 erfolgt, Narbenhernienverschluss in IPOM-Technik mit einem 15x15 großem Proceed-Netz, die OP erfolgte auf Grund vieler Bauch-OP's offen.
Ich habe leider immer noch heftige Probleme, damit habe ich so nicht gerechnet.
Über Antworten würde ich mich freuen-DANKE
Gruss
Nicole
 
iman  sagt am 28.10.2009
hi, ich hatte am 2.10.09 eine zweite Narbelbruchop mit Einsatz eines Netzes. Habe sofort nach Op schon beschwerden gehabt. Bin Dauergast im Krankenhaus. Oberhalb meines Narbels habe ich eine Verhärtung die nicht weggeht. Druckschmerzen am ganzen Bauch.Habe morgen wieder ein Termin mal gucken was jetzt rauskommt.
 
Nicole1970  sagt am 29.10.2009
Hallo Iman,
danke für die Antwort. Na dann bin ich mal gespannt was sie im Krankenhaus heute sagen werden!! Ich war gestern bei meinem Hausarzt und er hat mir eine Überweisung für's Krankenhaus gegeben damit der Chirurg sich das nun mal anschauen soll. Ich habe immer noch Probleme vor allem wenn "Spannung" auf die Bauchdecke kommt.
Trägst du denn noch eine Bauchbinde??
Gruss
Nicole
 
blutegel  sagt am 30.10.2009
Hallo(w.51J.)
Hatte 2005 2 Ileus-op!
Nun Narbengitterbrüche im Oberbauch,ohne Beschwerden!
Op in IPOM-Technik am 23.10.09,
20 mal 15cm VENTRALEX-Netz mittels Prolenefadenfixierung und 36 PermaSorbClips unter die Bauchdecke gebracht.
Sofort nach dem Erwachen aus der Narkose hatte ich sehr,sehr heftige Schmerzen im rechten Oberbauch und das gefühl,man hätte mich "zu kurz"wieder zusammen genäht.
nach 11 T. KH-Aufenthalt,8 T. zu Hause und erneuten 11 T. KH-Aufenthalt(nur Schmerzmittel und blöde Gesichter)bin ich wieder nach Hause gegangen(in gebückter,schmerzhafter Haltung!!)
Bis heute(30.Oktober!)habe ich diese Spannungsschmerzen im rechten Oberbauch.Der Doc. sagte,er könne da mittels Bauchspiegelung nochmal rein schauen,ob es besser würde,könne er mir auch nicht versprechen.Eventuell sei ein Nerv eingenäht?oder angeclipt?Jetzt frage ich:"Kann mir jemand bestätigen,dass sich die Schmerzen minimieren,wenn sich diese Clips auflösen?"Der Doc. meinte das.Ich habe keine Lust auf eine erneute OP.Und wenn,dann nicht mehr in diesem KH.Gibt es eine Spezialklinik für Narbengitterbrüche?Hat jemand Erfahrung damit?
Ich dope mich mit Novalgin und Tilidin und Ibuprofen 800mg.Das kann aber nicht die Endlösung sein!!
 
Nicole1970  sagt am 30.10.2009
Hallo Blutegel,
Du schreibst die OP sei am 23.10.09 gewesen??????? Irgend wie kommt das mir etwas komisch vor!!!!!!11Tage KH, 8 T. zu Hause dann erneut KH!!!! Heute ist erst der 30.10.
Ich habe glaube ich keine Clips mein Netz wurde nach aussen (durch die Bauchdecke) fixiert. Die Fäden wurden dann nach 12 Tagen alle gezogen war wie ein Rechteck fixiert. Aber Probleme habe ich auch immer noch aber nicht mehr so wie am Anfang!!!
Vielleicht weiß ich am Montag mehr!!!!!
 
blutegel  sagt am 30.10.2009
Narbengitterbruch...
Sorry..
ja klar ist das komisch:-)
Die OP war natürlich am 23.09.09
Es wurde nicht offen operiert,endoskopisch.
Das Netz ist an den 4 Eckenden durch die bauchdecke fixiert worden.Die Fäden wurden nicht gezogen.Kann sein,dass sie noch sitzen oder sich auflösen,habe vergessen zu fragen aber die Stellen machen keine Probleme,nichts im Bauch machte längere Schmerzen,auch nicht die großen,gelösten Verwachsungen.Das ist alles O.K.
Eine ca.8cm lange,2cm breite Fläche,direkt unter dem rechten Rippenbogen,da ist es "zu kurz" geraten und macht heftigen Spannungsschmerz.Etwas aufheben geht nur unter Schmerzen und in Zeitlupentempo.
TJT...wenn man voller DOPE ist,dann hat man so seine Konzentrationsmacken...OP war am 23.09.09 ....SORRY
 
Nicole1970  sagt am 30.10.2009
Hallo Blutegel,
ist doch nicht weiter schlimm!!!!!
Also war die OP genau 1 Woche vor meiner. Mein Netz ist mit 9 Fäden fixiert wurden und in der Mitte ist ein ca. 10cm langer Schnitt gemacht wurden. Aber meine Hauptprobleme liegen auch rechts und etwas oberhalb des Schnittes. Ich kann nicht gescheit schlafen denn jede Bewegung macht mir dann Probleme und bin eigentlich ein Bauchschläfer-aber das geht gar nicht.
Was sagen denn deine Ärzte dazu???Ist es "normal" das man sooo lange Probleme hat?
 
blutegel  sagt am 31.10.2009
Guten Morgen,
Danke für´s Verständnis:-))
Also,nach 6 Tagen im KH wunderte er sich,dass ich "immer noch so krumm lief"....das sei doch nicht normal,eigentlich hat er noch nie solche Probleme gesehen,sagte er.Ich habe leider nicht gefragt,wieviele OP´s er in dieser Technik schon gemacht habe,dann beantworte sich das ja von selbst...kleiner Scherz...
Später sagte er,dass ich einfach warten solle,die Chance,dass sich der/die Clips lösen und ich meine Schmerzen los sei,sei ja wohl realistisch.Sie lösen nach ca. 3 Mon.auf.Mein Hausarzt sagt,er würde da wieder rein schauen lassen,der Chirurg sagt,er würde warten und ich müße die Entscheidung ja eh selber treffen,er könne mir nicht versprechen,dass eine Endoskopie Erfolg verspräche.Aber vor!!der OP,da "war es nur ein Klacks,8-10 tage KH und alles sei gegessen,ein wenig schonen und fertig ist die Geschichte,er freue sich schon auf meinen Bauch"und nach der OP sagte er,es habe ihm richtig Spass gemacht,die vielen Verwachsungen zu lösen...Plopp,Plopp..da fielen die Schlingen runter...
Das freute mich sogar ,dass mein Bauch ihm so viel Vergnügen bereitet hatte...inzwischen vermute ich,dass vor lauter FREUDE
die Sorgfalt ein wenig auf der Strecke geblieben ist.Eine rein hypothetische natürlich....
Ich gehe ihm inzwischen bestimmt auf den Nerv mit meinen Beschwerden...aber selbiger tut mir ja schließlich auch WEH!!
Nun zu deinen Schmerzen!!
Offene Bauchop´ziehen längeren Schmerz nach sich,allein schon,weil mehrere Bauchgewebeschichten wieder verschlossen werden.Man muß sich die Gewebestrukturen wie ein SANDWICH vorstellen.Ein dickes Sandwich,mit vielen Etagen.
Wir haben von innen einen Schutz(großes Netz=Omentum major)dann kommen noch diverse Muskelschichten=M.rectus abdomini liegt an der Oberfläche,M.transversus abdomini liegt in der tiefsten Bauchschichteine.Dazwischen liegen noch die schrägen äußeren bzw die schrägen inneren Bauchmuskeln.Die Sehnenplatte(die Aponeurose)liegt sozusagen davor bzw.in sehniger Querverspannung davor.SONST KÖNNTE MAN DAS SIXPÄCK NICHT ERKENNEN :-))
So..das alles wird nebst Nerven durchtrennt und!!hoffentlich gut wieder zugenäht(davon gehen wir natürlich aus).
wenn Du Dir diese vielen Gewebelagen nun vorstellst,dann wird Dir klarer werden,dass ein offener Bauchschnitt längere Zeit "meckert!"
Durch die(welche Beschwerden führten zu Deinen vielen VOR-OP´?)
OP´s vorher wird Dir das bestimmt bekannt vorkommen,dass es länger weh tun kann?!
Nun hat man noch einen FREMDKÖRPER an die Bauchstrukturen befestigt,da muß sich das gesamte INNENLEBEN erst mit arrangieren.Das kann schon mal 8,9,10 Wo.dauern.
Eines darf man nicht vergessen!!!unser Bauchfell,das Peritoneum ist überaus sensibel innerviert(mit Nerven durchsetzt)
...
Verzeih ihm sein "gemeckere"und folge seinen Anweisungen:schone Dich,dann hat das Netz auch die nötige Zeit,sich in die Bauchstruktur einzufügen.Es soll ja auch stabil werden und BLEIBEN!!Das drehen gelingt noch!nicht,weil Du dazu die schrägen Bauchmuskel brauchst(haben doch auch nen OP-Schaden,der aber vorüber geht!!Und auf dem bauch geht nicht(noch nicht!!)weil doch dann alle Strukturen GRQUETSCHT werden,da würde ich als Nerv auch AUA schreien,weil Du Dir dann nichts gutest tätest und unsere Nerven schützen uns doch auch vor Schaden :-)
Habe noch Geduld mit Deinem geschundenen Bäuchlein,streichele es und sei gut zu ihm(und höre auf Dein Bauchgefühl,traue ihm ruhig)
Manchmal hilft es,wenn man ein kleines Kissen unter/an die Bauchseite legt,dann hat das ganze im Schlaf etwas STÜ[Link anzeigen]in Bauch wird Dir sagen,ob ihm das gefällt,probiere es aus!
Wo hast Du die OP´s machen lassen?
Alle an der selben Klinik?
Lieben Gruß
 
Nicole1970  sagt am 31.10.2009
Hallo Blutegel,
danke für deine super Antwort-klasse geschrieben!!!!!!!!!!
Na dann werden wir mal schauen wie es weiter geht??!!!!
Ja die Bauch OP's wurden zu 90% alle in der selben Klinik hier in Düsseldorf durch geführt.Bin aber sehr zufrieden dort und habe vollstes Vertrauen zu dem Chirurgen-kenne ihn ja nun schon etwas länger-grins- 1998 begann meine "steile" Karriere. Ich bin oder WAR eine Adipositas Patientin, jetzt absolutes Normalgewicht, dank eines erfolgreichen Magenbypasses (Juni 2008). Ich hoffe nun das ich mit diesem Werdegang abschließen kann!!!!!
Wünsche dir ein erträgliches Wochenende
Lieben Gruss
 
blutegel  sagt am 01.11.2009
Guten Morgen!
:-))
Ich hätte auch Normalgewicht,wenn ich noch etwas wachsen würde...
und da man ja bekanntlich im Alter schrumpft,müßte ich doch noch ein wenig das Gewicht reduzieren.
Wichtig bei Narbenbrüchen ist im Besonderen,die Druckverhältnisse im Bauch möglichst niedrig zu halten.Dazu ist in 1.Linie die Gewichtsreduktion dienlich.Eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den gesamten Haltemechanismus auch sehr gut.Zumal ein ausgewogenes Verhältnis zwischen BAUCH-u.RÜCKRNMUSKULATUR von der Wirbelsäule mit dankbarem Applaus kommentiert würde/wird!!
Die ja bei großem Bauch ganz schön leiden muß.Aber von der Theorie hat man ja den Bücherschrank voll,gel??!!
"FREI NACH DEM MOTTO: alle sehen,wenn ich ESSE!! aber niemand sieht,wenn ich HUNGER habe" :-))
Sag´ mal ehrlich...
Starke Frauen brauchen kein Korsett,wir haben RÜCKGRAD..:-))
So...ich werde nun eine Drönung einwerfen,zur Reithalle fahren und Reitunterricht geben.
Ich schone mich und LASSE!! reiten.
Zwischendurch brauche ich eine Batterieneuaufladung!!
Das wirkt mindestens so gut (fast!) wie Schmerzmittel.
Also: TU´DIR WAS GUTES ZWISCHENDURCH!!
Eine Freundin hat in DD ein ANTIKMÖBEL-CAFFEE
glaube das heißt "halle 61°"in flingern.
Dir alles SCHMERZFREIE!! und bis bald dann mal.
B.SCH:
Pferdeblutegeltherapie [Link anzeigen]
 
corona_24  sagt am 01.11.2009
Hallo Ihr beiden!

Also kurz zu mir: w, 33, hatte 37 Bauchoperationen in Folge einer Blinddarm OP, die sich zu einer nekrotisierenden Fasciitis entwickelt hat. Nachdem ich die Fasciitis überstanden hatte, habe ich im Verlauf zwei Hernien aufgrund der instabilen Bauchdecke entwickelt und wurde 2x mit Netzeinlage operiert. Das erste Netz habe ich sehr gut vertragen. Das zweite Netz liegt jetzt seit März 2009 und komme damit nicht zurecht. Habe seitdem ununterbrochen Schmerzen, nehme Schmerzmittel (Sympal, auch Tramal, ab und zu Ibu und Paracetamol), mache Physio, Akupunktur und Osteopathie. Ostheopathie hilft noch am besten. Aber durchgreifenden Erfolg habe ich eher nicht, Linderung auch nicht wirklich. Im Ultraschall wurde Flüssigkeit unter dem Netz festgestellt. Mein Chirurg überlegt, ob er eine Laproskopie macht. Ich denke darüber nach, ob ich das Netz wieder entfernen lasse. Mein Chirurg hält davon nichts, da dadurch die Stabilität meiner Bauchdecke nicht mehr gegeben ist.
Vorgeschlagen wurde mir eine Schmerztherapie. Glücklich bin ich mit der Vorstellung nicht. Netz raus oder nicht?

Schönen Abend und viele Grüße
corona_24
 
blutegel  sagt am 02.11.2009
Hallo Corona,
zuerst einmal hast Du mein ganzes Mitgefühl!!
Es ist,gelinde gesagt,voll Schei....!!!wenn man irgendwo im Körper ein "Störfeld" hat.

Wenn es "NUR" die Schmerzen wären,die einen aus dem normalen Lebensrhythmus reißen...
aber leider hat Schmerz einen großen Zugriff auf die Psyche.Auch hat man Angst,es könne noch schlimmer kommen....
Die ganz normalen Existenzängste machen einen ja schon irre im Kopf!!

Nun gut,ich in meinem Fall bin davon überzeugt,dass eine 2.,wenn nicht sogar 3.Meinung einzuholen,nicht falsch sein kann.
In jeder Klinik kann etwas SUBOPTIMAL laufen,das kann man nicht voraussehen.In jedem Körper können ungünstige Verhältnisse vorliegen,die man auch nicht voraussehen kann.

Aber es kann nicht falsch sein,sich um sich zu kümmern und weiteren FACHARZTRAT zu bemühen.
Falsch kann nur sein,nichts zu tun!!

Was hat diese heftige Sache bei Dir ins Rollen gebracht??
Es können doch nur aerobe oder anaerobe Keime gewesen sein oder eine immunologische Körperreaktion??!!
37!!?? Bauch-OP´s??!!
Das ist ja der SUPERGAU!!
Kein Wunder,dass da der DOC nicht ran möchte.
Wie sind denn deine Blutwerte??
Seröse Flüssigkeit allein ist ja noch nicht wirklich schlimm.
Es kommt darauf an,wieviel produziert dein Körper??
Über welchen Zeitraum??

Wo sind denn die Narbenbrüche lokalisiert?
Hast Du 37 offene OP´s gehabt?Waren dabei Verwachsungen ein Thema?

Schmerzen solltest Du nicht auf DAUER HINNEHMEN.
Das zerfrißt Dich!!

Aber es muß immer in Relation gesehen werden.Niemand nimmt Neuroleptika,wenn er sich in den Finger schneidet,was ja auch schon mal 14 Tage schmerzen kann ;-))...

Ja,manchmal müssen Netze wieder raus.
Das kann aber wirklich nur der Chirurg entscheiden.Frage noch einen 2. oder 3.!!!
Dann brauchst Du Dich nicht ärgern,dass eine Chance nicht genutzt wurde.
Ich mache das in dieser Woche auch!!
Alles Gute,Kopf hoch...
 
corona_24  sagt am 02.11.2009
Hallo!

Danke für Deine Antwort.

Die ganzen Operationen waren im Unterbauch Bereich nachdem die linke Troktarstelle nach der Blinddarm-OP vier Wochen später wieder aufgegangen war (September 2007). Erst haben wir abgewartet, dann ist die Haut um die Stelle immer weiter abgestorben. Ich bekam hohes Fieber, CRP 290, Leukos sind bei mir meistens normwertig. Das Ganze wurde durch sowohl durch aerobe als auch anaerobe Keime ausgelöst. Im Dezember 2007 musste ich dann alle zwei Tage in den OP, abgestorbene Haut entfernen und dann neues VAC-System anschließen. Aufgrund der Größe der Wunde (35x7cm) war das Entfernen nur unter Vollnarkose möglich.

Als Nachschlag habe ich dann noch die beiden Hernien entwickelt, eine Oberschenkelhernie und eine Leistenhernie. Bei mit Netz versorgt. Das zweite Netz vertrage ich seit März nicht wirklich. Mit einer 2. oder 3. Meinung bin ich sehr vorsichtig. Ich bin privat versichert, jeder Arzt möchte direkt maximal Diagnostik machen, damit habe ich leider schon 2x sehr schlechte Erfahrungen gemacht. In meinem Krankenhaus habe ich nach wie vor ein gutes Gefühl. Mein Chirurg ist halt in der Zwischenzeit mehr als vorsichtig geworden. Kann ich auch nachvollziehen.

Nur nicht unter kriegen lassen!

Euch gute Besserung und viele Grüße.
 
blutegel  sagt am 03.11.2009
Guten Morgen Corona,
CRP,auch als "Akutphase Protein" bekannt
C-Reaktives-Protein-
Das ist ein Parameter,der (schneller als BSG )auf Geschehen im Körper hinweist,deren Ursache oft inbakteriellen Infekten oder Entzündungen zu finden sind.
Normwert: < 5 mg/l
Nach OP: zw.50 u. 150 mg/l
Bei chronischen Erkrankungen zw.10mg/l und 50mg/l
Es gibt aber einige Erkrankungen,bei denen ist der CRP-Wert falsch hoch!!
Dazu zählen die Autoimmunerkrankungen:z.Bsp.Rheumafaktoren sind dann erhöht(Körpereigenes Immunsystem zerstört nicht,wie es ja gelernt hat böse Eindringlinge.Sondern es greift einfach die eigenen Körperzellen/- strukturen an)
Oder auch bei Lipidämie,da ist auch gern der CRP-Wert erhöht.
Leukos im Normbereich kann,(bei CRP erhöht) auch bedeuten,dass sie im Grunde zu niedrig sein können.
Sie gehören zu den weißen Blutkörperchen(Immunabwehr).Sind sie IMMER im Normbereich??
Wie stellt es sich dar,ich meine die Netzunverträglichkeit?
Ziehen,Entzündungen,Schmerzen,Verdauundsprobleme,Fremdkörpergefühl,Neurologische Störungen,Abstoßungsreaktion des Körpers...??

Ja,das kann sein,dass man sich auf einen DIAGNOSTIK-TOURISMUS begibt.STIMMT!!
Deshalb ist es wichtig,dass man Vertrauen vermittelt bekommt.
Ein guter Arzt,welcher das vermitteln kann.
Deshalb ist das eigene Bauchgefühl auch stimmig!!
Bis bald und dahin alles GUTE!!
B.Sch.
 
blutegel  sagt am 04.11.2009
Hallo
 
blutegel  sagt am 17.11.2009
Hallo all ihr Bruch-OP´s

Bin wieder unter den "LEBENDEN"!!
Habe abgewartet und siehe da...mir ging es von Tag zu Tag besser.
Die Schmerzen ließen nach,ich reduzierte folglich auch die Schmerzmittel,holte mir(weil es ja besser wurde)dann letztlich doch keine 2. Meinung ein und bin ziemlich gut zufrieden(inzwischen).Doch,wenn ich nun doch noch einmal Bruchprobleme bekommen sollte,werde ich von vorn herein eine Spezialklinik aufsuchen.

Dass überall etwas schief gehen kann,das weiß ich aber in den größeren Zentren ist man auf kritische Verläufe besser eingestellt.

Mein Favorisierte Doc. ist Dr. Peitgen im Knappschaftskrankenhaus Bottrop.
Allen Hernien Patienten viel,viel Heilungserfolg
 
nadine19  sagt am 23.11.2009
hallo ,
ich hatte vor zwei wochen eine hernie mit quetschung und musste operiert werden lag 6 tage im kh und erst nach den 6 tage hat es angefangen zu nässen es kommt immer seröse flüssigkeit es ist nun schon zwei wochen her fäden sind auch alle draußen und seit gestern habe ich einer verhärtung unter dem bauchnabel mein arzt sagt mir nichts genaues nur das ich ab warten soll bis mittwoch habe angst das sie es nochmal auf machen müssen ...
hat das jemand schon mal gehabt ???

liebe grüße nadien
 
Nicole1970  sagt am 23.11.2009
Hallo Nadien,
ich würde morgen in das Krankenhaus fahren wo es operiert wurden ist und es sollte dort ein Ultraschall erfolgen wenn immer noch seröse Flüssigkeit Austritt, denn "Normal" kann es ja nicht sein!!! Ich drücke dir beide Daumen
 
wally-radic  sagt am 13.10.2013
Hallo Nicole
habe erst heute - 13.10.2013 - die IPOM-Diskussion gelesen - meine OP wurde am 2.10.13 durchgefuehrt - seitdem heftige Schmerzen
Wie geht es Dir heute
Gruß Wally
 
wally-meta-radic  sagt am 13.10.2013
Hallo Nicole
habe erst heute - 13.10.2013 - die IPOM-Diskussion gelesen - meine OP wurde am 2.10.13 durchgefuehrt - seitdem heftige Schmerzen
Wie geht es Dir heute
Gruß Wally
 
swampie2000  sagt am 20.08.2014
Hallo Blutegel,
schön das es dir wieder besser geht. Was hast du gemacht, habe nichts gelesen.
Ich M 43 hatte vor 3 Monaten eine Narbenbruch OP mit Netzeinlage. Der Heilungserfolg war schleppen. Als es mir endlich besser ging...Vor ca. 2 Wochen bekam ich ab und zu ein Stechen neben der Narbe, es wurde immer schlimmer. Gebückte Haltung etc. Am Morgen nach dem Aufstehen ist alles in Ordnung. Sobald ich mich zum Kaffee setze und danach aufstehe, zieht es mich runter.
Hast du mir einen Tipp ? Danke LG swampie
 
nanny  sagt am 23.05.2016
Hallo,

Wie ging es nach den postoperativen Schmerzen 3 Monate nach der Bauch-Op weiter? Habe ähnliche Beschwerden immer noch und auch neu jetzt mittlerweile fast 6 Monate nach laparoskopischer Narbenhernioplastik (IPOM).
 
problembauch  sagt am 14.07.2016
Hallo Corona,ich lese dein Vortrag und glaube wir stehen beide in der gleicher Reihe beim pechausteilen.
Ich hatte 2013 eine mit allen Komplikationen verbundene (ERCP) .Die Folge Riester bauchdecken Bruch 1014 Netz Anlage. Ich kann nicht sagen was für ein netzt und welcher Material ,der Chirurg sagte dass der Bruch ziemlich gross sei und ohne Operation geht leider nicht.
Genau zwei wochen nach der Operation,hat sich ein dieser Abscess unter dem Netzt gebildet.Da konnten die Radiologen ohne Operation mit Computer Topografie gesteuert punktieren.In 2015 fast 11 Monate danach,wieder ein abscess in gleicher Stelle (unter dem Netzt)da konnten sie wieder punktieren.Jetzt 2016 im Februar wieder rieser abscess ,diesmal musste man operieren,es sind nicht mal zwei wochen vergangen haben sich noch zusätzliche drei abscesse gebildet. Es ist furchtbar!Nach fast zwei monatlichen Krankenhaus Aufenthalt ging ich entlich nach Hause verbrachte aber nur 1 Tag da und wieder Krankenhaus,Re. Eierstock hat sich infiziert und noch eine Operation.Ich dachte dass ich nicht mehr nach Hause komme.

Was ich noch sagen wollte,seit der netzt Anlage habe ich permanente druckschmerz an der Stelle wo Netz implantiert ist. Der Chefarzt Chirurg sagt,dass man den netzt nicht ausbauen kann,der ist mit der bauch decke verwachsen und der Darm wird von dem Netzt gehalten.Der schmerz ist immer da und damit muss ich leben. Ich muss jede zweite Woche zum Arzt um die Entzündungs Werte zu kontrollieren.Ob die Abscesse aufgehört haben oder nicht,Wissen die Ärzte nicht!

Vielleicht liesst ihr mein Vortrag ,obwohl ihr schon länger geschrieben haben. Ich würde gern wissen wie ist bei euch ausging,ob die Probleme irgend wann aufhören?
Vielle grüsse
 
kaimy  sagt am 19.03.2017
Ich schreibe im Namen meiner Frau die ein Netz eingesetzt bekommen hat vor 8Wochen immer noch schmerzen brennen auf der Haut im Brustbein auf den Brustwarzen die Ärzte wissen auch nicht weiter hättest du vielleicht noch einen Rat und wie geht es dir heute?
 
Nannys  sagt am 19.03.2017
Hallo,

die "Katalog-Werbung" für diese 'Standard-OP' war Blödsinn. ich habe jetzt mehr als 16 Monate nach der OP mit Implantation eines IPOM-Netzes (Schlüsselloch-Op) eine dauerhafte Verhärtung an einer Naht und eine eingeschränkte Belastbarkeit der Bauchdecke zurück behalten. Meine sportlichen Aktivitäten sind massiv beeinträchtigt und auf Arbeit habe ich jetzt einen höhenverstellbaren Schreibtisch, um die belastungs, verdauungs- und spontan auftretenden Verkrampfungen, Spannungsschmerzen in den Griff zu bekommen. Auch eine Bekleidungsgröße mehr ist "hängen geblieben" ... Aber es war ja alternativlos und insofern werde ich auch damit lernen, zu leben...

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