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Laparoskopische Gallenblasen-OP bei Morbus Crohn

3 Beiträge - 633 Aufrufe
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habnefrage  fragt am 11.01.2015
Hallo, hab eine Frage:
Ist eine laparoskopische Gallenblasen-OP bei Morbus Crohn und früherer Darm-OP gefährlich? Solle die offene Operationsmethode zur Gallenblasenentfernung vorgezogen werden?
Portrait Dr. med. Peter Stehling, Privatarztpraxis Dr. Lothar Weiss/Dr. Peter Stehling, Karlsruhe-Durlach, Chirurg, Orthopäde
Dr. Stehling  sagt am 12.01.2015
@habnefrage,
Die sog. S3 Leitlinien fordern sogar das laparoskopische Vorgehen bei Gallenblasensteinen. Es mag zwar zu fachlich für Sie sein, aber sehen Sie sich mal diesen Link an:
[Link anzeigen]
Selbst wenn Verwachsungen durch die Vor-OP bestehen, sind diese ebenfalls laparoskopisch beherrschbar.
Die Gesamtrisiken sind deutlich geringer als bei der "offenen" OP.
Eine exakte Vordiagnostik ist natürlich wie immer unerlässlich.
Ich hoffe Ihnen ein wenig geholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Besserung. Wenn Sie noch ergänzende Fragen haben, dann frei heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Peter Stehling aus Karlsruhe
 
deleihohe  sagt am 28.02.2015
Hallo Herr Dr. Stehling, ich habe am 11.11.2014 die Gallenblase entfernt bekommen mit der Schlüsselloch-Chirurgie. Nach 2 1/2 Monaten hatte ich wieder Schmerzen. Nach Aufsuchen eines Facharztes wurden mittel Ultraschall weitere Steine im Gallengang gesichtet und dann mit (ERCP) und 7 mm Einschnitte am Gallengang entfernt. Nach exakt 1 Woche wieder Schmerzen und wieder beim selben Arzt eine erneute Ultraschall mit anschließender ERCP und weitere Einschnitte um 6 mm der Rest aus Gallengang entfernt. Nun habe ich ein verändertes Verdauungsverhalten dahingehend, dass ich 2 bis 3 mal am Tag Stuhlgang habe der nicht hart ist und auch kein Durchfall. Ist das al normal anzu sehen? Vielen Dank für Ihre Antwort.
MfG

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