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Analfistel ich bin am Ende

13 Beiträge - 9739 Aufrufe
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pinkybrain  fragt am 30.07.2011
Hallo zusammen,

im September 2010 hatte ich an der großen Schamlippe einen Abzess welcher sich selber geöffnet hat. Fraunarzt meinte ok es mus snichts gemacht werden. Die Beschwerden wurden besser gingen aber nie weg so das ich im Februar 2011 ins Krankenhaus zur Sprechstunde gegangen bin. Heraus kam mit Transsphinktäre Analfistel mit Restabzess an der linken Schamlippe 12 Uhr ssl.
Im März wurde eine partielle Fistelspaltung und Einlage eines Gummizügels operiert. Schmerzen waren dann erst mal weg jedoch kam bis zum Schluss also der nächsten OP im Juni weiterhin Sekret aus der äusseren Fistelöffnung an der Schamlippe.
Im Juni wurde dann die zweite OP gestartet Plastischer Fistelverschluss mit Sphinkternaht Lasergangobliteration und Advancement Flap.
Nach 7 Wochen war ich beim Proktologen zur Nachkontrolle und habe ihm gesagt das aus dem Loch an der Schamlippe immer noch Luft kommt. ER stellte dann mit Ultraschall einen Fistelgang noch fest mit kleiner Öffnung im Darm. Also vor einer Woche wieder eine neue OP wieder was mit LAser und einer Naht von innen. Gehe seit gestern wieder arbeiten, habe schmerzen beim sitzen und auch so ist ein wundschmerz da und es kommt nach wie vor aus der Wunde luft und ich meine sogar Stuhl. War gestern noch mal im Krankenhaus zur kontrolle. Der Arzt ist mit einem stäbchen in die Wunde und meinte das wäre normale Wundflüssigkeit ich müsste noch was abwarten. ICh habe im September wieder einen Termin bei meinem Proktologen und dann kann er eine rektale Untersuchung machen und sagen wie es ausschaut.
ICh weiss nur wenn ich STuhlgang habe das es in der Wunde anfängt zu brennen. ICh stelle mir die Frage wie ich die Wunde auf der Arbeit sauber halten soll!? Und ich habe Angst das ich schon wieder operiert werden muss. War jetzt schon so oft krank, verliere nachher meinen Arbeitsplatz. Ach ja morbus Chron habe ich wohl nicht, ist aber nie drauf untersucht worden.
WAS KANN ICH NOCH MACHEN?????
Bin echt am ENDE

Schon mal Danke und lieben Gruss

Petra
 
Haffnet  sagt am 30.07.2011
Suchen Sie sich doch eine spezialisierte Klinik etwa Prosper Hospital in Recklinghausen wo operativ tätige proktologische Kollegen arbeiten, die sich in Sachen Schließmuskelspalten und Rekonstruktion gut auskennen und öfter solche Fälle operieren. Leider gibt es immer wieder Fisteln, die verzweigen und nicht voll ausgeräumt werden können , die sodann mehrfache Operationen brauchen. Lassen Sie sich mit Lasern und weiteren "Zauberstäbe" bitte nicht beeindrucken, Sie brauchen nur einen erfahreren Operateur, der die Fistel voll ausräumt, die Schließmuskeln soweit wie möglich schon und auch rekonstruieren kann. MfG Th. Haffner Chirurg
 
pinkybrain  sagt am 30.07.2011
Vielen Dank aber von Köln nach Recklinghausen ist es doch etwas weit!?
M+sste ja auch zu den ganzen vorgesprächen dann dahin.
 
pinkybrain  sagt am 30.07.2011
Vielen Dank aber von Köln nach Recklinghausen ist es doch etwas weit!?
M+sste ja auch zu den ganzen vorgesprächen dann dahin.
 
pinkybrain  sagt am 30.07.2011
ES sieht wohl so aus als ob der Verschluss von innen nicht hält. und zwei OP´s sind ja in der REgel wohl auch normal einmal die Gummizügel op und dann den rest.
Oder?
Diese Laserbehandlung ist wohl recht neu was da genau gemacht wird kann ich leider auch nicht so genau sagen.
 
Preusse  sagt am 13.10.2011
Hi Pinkybrain,

in Köln gibt es doch das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Hohenlind. Die sind auf solche Erkrankungen spezialisiert und der Dr. A. Wilhelm hat in diesem Frühjahr auf einem Proktologenkongress einen Vortag zum Thema "Neue Methode zum plastischen Fistelverschluss mittels einer zirkulär emittierenden Lasersonde" gehalten.

Vielleicht können die Dir helfen.
 
Haffnet  sagt am 15.10.2011
Das Ergebnis würde mich auch sehr interessieren, ob sich um Wissenschaft oder Praxis handelt, was sich bewährt..Würde für eine Nachricht sehr dankbar.. LG
 
goldfisch78  sagt am 14.04.2012
Hallo zusammen,


ich bin ganz neu hier und habe eine ganz dringende Frage:
Bin vor genau 15 Tagen operiert worden:
Suprasphinktäre Analfistel. Wurde ausgeschnitten und die Schließmuskel wieder vernäht.
Jetzt habe ich heute morgen beim Ausduschen schon ein Stück Fadenknoten ausgespült und in der (großen) Wunde ist eindeutig noch mehr Faden zu sehen.
Ist das nicht zu früh? Habe solche Angst dass die Naht aufgeht und die OP nichtig gewesen ist!!? Nun ist heute natürlich Samstag und am Montag bin ich erst wieder beim Arzt.
Bitte, weiß jemand was dazu?
GLG

 
Unbekannt13  sagt am 27.09.2012
Hallo Zusammen,

ich hatte vor etwa einem halben Jahr einen Abszess im Scheidenbereich der aus einer Suprasphinktäre Analfistel resultierte. Nach der Abszess OP wurde der übliche Silikon Faden gelegt und ich mit dem Ratschlag entlassen die Fistel in 4 Wochen entfernen zu lassen. Heilungschancen etwa 50% da durch die hohe Fistellage dabei auch der Schließmuskel durchtrennt werden sollte. Geplant wurden 2 Wochen Krankenhausaufenthalt und weitere 4 Wochen Arbeitsunfähigkeit. Ich war total verzweifelt. Dazu sollte ich im Krankenhaus eine Woche künstlich ernährt werden um den Therapieerfolg nicht zu gefährden!. Diese OP wollte ich auf keinen Fall machen lassen. Ich habe nach verschiedenen Therapieformen gesucht und eine Ayurvedaklinik in Klagenfurt gefunden die sich auf solche Behandlungen spezialisiert hat. Ich habe mich dann dort operieren lassen. Dabei wurde unter Kurznarkose ein speziell behandelter Faden in den Fistelkanal gelegt, der eine Heilung der Fistel von Innen heraus verursacht. Der Faden wächst dann Stück für Stück raus. Je nach Länge des Fistelgangs sind 1 bis 5 Behandlungen notwendig. Bei mir war alles nach dem 3. Mal verheilt und ich habe seitdem keine Probleme mehr. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft und ich war in der Zeit keinen einzigen Tag krank geschrieben.
Wenn man keine spezielle Versicherung hat muss man die Bahandlung allerdings selbst bezahlen. Aber ich habe es keinen Tag bereut. Die Ärzte dort sind sehr kompetent und erklären alles verständlich.
In Indien wird diese Behandlung sehr häufig und erfolgreich angewandt.
Ich bin heilfroh dass ich mich nicht für die herkömmliche Behandlung entschieden habe und bin so um eine komplizierte OP herum gekommen.

GlG
 
Seekrabbe  sagt am 16.07.2014
Hallo :)
habe gerade deinen Beitrag gelesen und mich würde interessieren, wie lange es dauert bis der Faden wieder ganz herausgewachsen ist...kannst du eine ungefähre Angabe zu den Kosten machen? warte seit 4 Monaten darauf, dass meine Fistel (nach Analabszess) wieder zuwächst.
Eine Woche nach meiner Abszess-Notoperation habe ich mich in einer Spezialklinik vorgestellt, da meine Schmerzen immer noch unerträglich waren. Dort wurde mir der Faden, der für eine Drainage gelegt worden war entfernt. Mir wurde vom leitenden Arzt, einem renommierten Proktologen geraten, keine weitere Operation (Sanierung) durchführen zu lassen, zumindest nicht dort, wo der Abszess operiert wurde. Eine solche Fistel würde in 50 Prozent der Fälle von alleine wieder zuwachsen, sodass man nichts mehr unternehmen müsste. Außerdem wäre eine OP in meinem Falle „ungünstig“. Bei der letzten Untersuchung vor einem Monat ist nur eine minimale Besserung festgestellt worden. Habe in der Zwischenzeit selber recherchiert und bin teilweise fassungslos, wie wenig Informationen ich vor und nach der OP mit auf den Weg bekommen habe, besonders was alternative Therapien angeht. Durch meine Recherche bin ich auch auf Ayurveda und die Klinik in Klagenfurt gestoßen. Unter anderem auch auf einen Beitrag, der bei Analfisteln zu einer Therapie mit Curcuma, Triphala Guggulu und einem dritten ayurvedischen Kraut, an das ich mich spontan nicht erinnern kann rät. Seit einem Monat nehme ich Curcuma und Triphala Guggulu als Kapseln und habe allgemein das Gefühl, dass es besser wird. Die Schmerzen im Darm sind deutlich zurückgegangen. Ob es damit zu tun hat, weiß ich natürlich nicht, aber gerade über Curcuma habe ich in letzter Zeit nur positives gehört. Also bleibe ich vorerst dabei, da ich eine weitere OP unbedingt vermeiden will. Auch meinem jetzigen Arzt muss ich alles und jede Information aus der Nase ziehen. Dadurch habe ich immerhin gelernt, dass ich Eigenverantwortung für meinen Körper habe und selber auf die Suche gehen muss.
Alles Liebe und Gute!
 
Bodhichitta  sagt am 18.11.2016
Hallo,

muss das jetzt mal loswerden wo ich hier die ganzen Leidensgeschichten höre.

Heilung ist auch ohne Operation möglich, egal was hier sonst so geschrieben wird.

ich hatte eine eher kleinere Analfistel, ca. 3-4cm vom After entfernt, und diese endete im Darm ca. 4-5cm hinter dem After.

Schleppte die ca. 3 Jahre mit mir herum, eine Operation (auch wenn die laut Ärzten "nur klein" gewesen wäre) hatte ich abgelehnt, es hat zwar manchmal/meist genässt, je nach Entzündungsgrad welcher auch viel vom der Art des Stuhlgangs abhing, aber mich hat es sonst nicht sonderlich gestört, dachte mir das geht schon weg irgendwann.

So war es dann auch, nach einem längeren Aufenthalt in Griechenland (ca. 3 Wochen) war das ganze nicht verschwunden, aber zumindest abgeheilt.

Es gab kein Nässen mehr, und die Öffnung war verschlossen und alles fühlte sich prima an, man konnte den Fistelgang aber noch ertasten.

Das hielt dann so ca. 1-2 Jahre, dann war es irgendwann so dass ich länger nicht mehr aufs Klo gegangen bin und der "Monsterstuhlgang" nach 2 Tagen mit sehr festem Stuhl die alte Wunde im Darm wohl wieder aufgerissen hatte.

Jetzt, 2-3 Jahre später, ist auch das alles gut. In der Tat kann ich weder noch die Stele erkennen wo der Fistelausgang war, noch den Fistelgang fühlen.

Vor meinem letzten Urlaub war der Ort des Fistelausgang noch erahnbar, das ist jetzt komplett verschwunden.

Krass. Nichts deutet mehr auf die Fistel hin.

Wie kam es dazu?

Es gibt da zwei Faktoren, die aber sehr entscheidend sind weil sie so direkt IMMER mit dem Heilungsvorgang verknüpft waren

a.) ca. alle 2 Tage längeres Schwimmen bzw. Schnorcheln im Salzwasser

B.) Ernährungsumstellung in dieser Zeit.

Zur Ernährungsumstellung kann ich leider nicht ganz genau sagen was es jetzt war, zusammenhängende Faktoren waren aber immer:

- wenig bis kein Fleisch

- in Griechenland viele Tomaten, Obst und sehr gutes/reines Olivenöl, täglich Nudeln oder Reis

- in Panama und Mexiko sehr viel Obst und Gemüse, gar kein Fleisch, wenig bis kein Getreide

= WENIG FLEISCH

= VIEL OBST UND GEMÜSE

= WENIG BIS GAR KEINE VERARBEITETEN LEBENSMITTEL

Es kann natürlich auch sein dass das mit dem Salzwasser genügt um den Heilungsvorgang anzustoßen.

Man sollte in der Zeit idealerweise wohl auch weder Durchfall noch Verstopfung haben ;-)

So weit dazu.

Meine anderen Geschwister hatten auch alle Fisteln und haben diese operieren lassen... never Ending stories... die Armen.

Also, ran ans Gesunde Leben.

Am Meer verschwinden bei mir auch die meisten Allergien, Probleme mit den Atemwegen und alle anderen Kleinigkeiten die das Großstadtleben mit verschmutzter Luft so mit sich bringt.

Cheers,

Bodhichitta
 
Analfistel  sagt am 06.10.2017
Mich haben sie schon 10 mal erfolglos operiert. Ich bin auch am Ende
 
Analfistel  sagt am 06.10.2017
Hallo ich heiße Marion, ich leide unter mehreren Krankheiten, aber mir tut auch das Salzwasser mehr wie gut.

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