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christian-74  fragt am 08.09.2008
Hallo, ich habe bald eine OP wegen einer Analfissur. Habe aber davor Angst weil bei meinem Stiefvater bei einer Nieren-Op einiges schief gelaufen ist. Er ist seit der Op Inkontinent hat teilweise keine Gefühle in den Beinen und tut sich z.B. schwer im Treppenlaufen. Meine Op ist ambulant und mich würde es noch Interessieren wie bei Euch die Op und die Vorbereitungen gelaufen sind. Hattet ihr Vollnarkose oder Lokalanesthesie, bekamt Ihr Katheter falls ja brannte es, wie ist es mit der Intimrasur wie wird man gelagert etc. Ich hoffe ihr könnt mirdie Angst nehmen
Vielen Dank im voraus
 
newton  sagt am 08.09.2008
Hi Christian, was ist denn bei deinem Vater schief gelaufen? Das ist ja keine so große OP. Hattest du schon mal eine OP mit Narkose? Ich glaube, das größte Risiko birgt die Narkose. Eine Freundin von mir ist mal an einem Analabszess operiert worden und hat eine kurze Vollnarkose bekommen. Mach dir keine Sorgen. In der Regel ist die Narkose heutzutage kein Problem mehr.
 
christian-74  sagt am 09.09.2008
Was bei meinem Stiefvater schief gelaufen ist weiß niemand so genau, ich weiß nur daß bei ihm die Beine abundzu taub sind und ihm nachts immer wieder die Beine einschlafen. ich vermute daß die Ärzte bei der Nierenop oder Narkose irgendein Nerv erwischt haben. Die Op ist mittlerweile über 2 Jahre her und er hat immer noch Probleme.
 
newton  sagt am 10.09.2008
Ok, ich kann deine Angst verstehen. Aber es gibt ja unterschiedlich schwere OPs und ich glaube, deine ist nicht so schlimm. Ich würde mich an deiner stelle nicht so verrück machen. :-)
 
radu  sagt am 05.10.2008
Hi Christian,

vor 10 Tagen wurde ich wegen Analfissur in Freiburg mit Vollnarkose operiert worden. Man sagte mir, dass die OP etwa 10 Minuten gedauert habe. Im Krankenzimmer wachte ich, es war nur einbißchen unwohl daunten. Ich bekam einen grossen Eiskissen. Nachmittag durfte ich schon beim Essen aufsitzen und in der gleichen Nacht hatte ich den Stuhlgang. Es tat nicht so weh, nach dem Abduschen mit warmen Wasser war es i.O.

Nach 3 Tagen wurde ich entlassen. Zu Hause musste ich 2 mal am Tag Dichlofenac-Zäpfchen einführen, sonst keine andere Schmerzmittel. Täglich esse ich wie normal, beim Frühstück noch Weizenkleie in Fruchtjogurt dazu und am Abendessen eine Tüte "Mach-den-kot-weich" in wasser gerührt.
Soweit so gut. Die Wunde trocknet sich langsam.
Da habe ich 2 Fehler gemacht:
- an einem Tag hatte ich gar keinen Salat gegessen, der Stuhlgang war etwas hard, die innere Wunde riss sich wieder auf. Ay ay, bei jedem Stuhlgang brannt es wie in der Hölle (?). Am nächsten Tag aß ich nur Salat und gekochte Kartoffel. Es wurde wieder gut.
Am Do. dieser Woche habe ich das Zäpfchen weggelassen, normal sitzen ... bis ich am Samstagmittag gierig Fleischkäse (mit viel Salat) und Abend eine halbe Kebap gegessen habe. Ich wurde sofort gnadenlos bestrafft! Weil in der Fleischkäse und in der Kebap Pfeffer war, wurde der Schleimhaut am After geschwollen. Alles tat höllisch weh!! Trotz des Einnführen von Diclofenac! Bis So. nachmittag, als ich zum 4. Mal auf dem Klo war, ist alles wieder i:O., der Schmerz war auf einmal weg!

Also: viel Salat essen, scharfe, versteckte Gewürze vermeiden

Die OP war nur ein Klacks, was hinterher kommt ist wichtiger.

 
christian-74  sagt am 07.10.2008
Danke für die Antwort. Übermorgen ist es leider soweit. Mal schauen wie es wird.
 
christian-74  sagt am 12.12.2008
Hallo, bei mir ist es super verlaufen. Nach 25 Minuten war alles vorbei, inklusive aufwachen. Ab und zu hatte ich dann beim Stuhlgang leichte Schmerzen aber nicht so schlimm wie vor der OP. Blutungen bis zu 6 Wochen sind laut meinem Arzt normal bei mir waren sie nach 3-4 Wochen weg. Das Schwerste war für mich die Reduzierung der Nervennahrung ( Schokolade ). Bis jetzt habe ich es noch nicht bereut.

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