Definition Nierenentzündung
Die Nieren spielen eine wichtige Rolle im Wasser- und Elektrolythaushalt. Sie filtern abgebaute Stoffwechselprodukte, sowie Elektrolyte wie Natrium und Wasser aus dem Blut. Durch die Resorption und Sekretion wird der Harn produziert und aus dem Körper ausgeschieden. Die Niere besteht aus mehreren Nephrons (Filtereinheiten) und Glomeruli (Nierenkörperchen). Glomeruli sind Bündel von Blutgefäßen und Harnkanälchen, welche kapselartig aufgebaut sind.
Unter dem Begriff Nierenentzündung werden alle akut oder chronisch verlaufenden Erkrankungen des Bindegewebes der Niere oder der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis) zusammengefasst. Die Nierenetzündung ist eine nicht eitrige Erkrankung, die gleichzeitig beide Nieren befallen kann. Hierbei ist die Filterfunktion der Niere gestört. Es kommt zur Ausscheidung von Blut (Hämaturie) oder Proteinen im Urin (Proteinurie). Zudem kann es zu einer Abnahme der glomerulären Filtration (GFR) als Ausdruck einer Nierenfunktionsstörung oder einer Blutdruckerhöhung (Hypertonie) kommen.
Eine bestehende Nierenentzündung kann mit der Zeit auch zu Veränderungen der nachgeschalteten Systeme (Tubuli und Interstitium) führen. Letztlich kommt es zur Erkrankung des gesamten Nephrons. Ein Nephron ist die kleinste funktionelle Einheit der Niere, die aus Nierenkörperchen und Harnkanälchen besteht.
Unter einer Nierenetzündung wird im Allgemeinen eine Erkrankung der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis) verstanden, sie ist die häufigste Form. Die Glomerulonephritis ist eine entzündliche Erkrankung der Glomeruli, den so genannten feinen Gefäßkügelchen der Nierenkörperchen. In diesem Bereich kommt es zu Einlagerung von Entzündungszellen, z.B. Makrophagen.
Insbesondere die akute Glomerulonephritis ist eine häufige Erkrankung bei Kindern. Sie verläuft in der Regel harmlos.
Es kommt nicht selten vor, dass die Ursache der Nierenentzündung nicht immer bekannt ist. Es handelt sich um eine eher seltene Erkrankung, die aber die zweithäufigste Ursache für ein Nierenversagen darstellt. Bei etwa 20 Prozent der Patienten liegt ein sekundär nephrotisches Syndrom vor, dass heißt Auslöser ist eine bestehende Krankheit z.B. der Diabetes mellitus.
Es dauert in der Regel mehrere Jahre bis sich die ersten Beschwerden deutlich machen, da die Nieren relativ hohe Funktionsreserven haben.
Die Heilungschancen sind ziemlich hoch, wenn die Erkrankung frühzeitig diagnostiziert und behandelt wird.
Die Einteilung der Glomerulonephritis (Nierenentzündung) kann in zwei Gruppen erfolgen.
Man unterscheidet zwischen einer primären Erkrankung der Glomeruli, dass heißt ohne jeglichen Hinweis auf eine bestehende Grunderkrankung und einer sekundären Beteiligung der Glomeruli, das bedeutet eine Schädigung im Rahmen unterschiedlicher Systemerkrankungen, verschiedener Infektionskrankheiten oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln.
Je nach Ort der Entzündung und der Reaktion der Nierenkörperchen kann man zwischen fünf Syndromen unterscheiden:
Asymptomatische Proteinurie und/oder Hämaturie
Bei dieser Form sind im Urin Eiweiß (Proteinurie) und/oder Blut (Hämaturie) nachweisbar. Weitere Beschwerden und Symptome sind nicht vorhanden. Es handelt sich meistens um einen Zufallsbefund.
Akutes nephritisches Syndrom
Dieses Syndrom zeichnet sich durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn. Auslöser ist meist eine vorausgegangene Infektion.
Glomerulonephritis, rasch fortschreitend (rapid progredient, RPGN)
Die RPGN kann durch unterschiedliche Grundkrankheiten ausgelöst werden und führt zu einer Zerstörung der Nierenkörperchen, deren genaue Entstehung aber noch unbekannt ist. Innerhalb der Nierenkörperchen (Glomeruli) kommt es zu halbmondförmigen Zellhaufen, die über Wochen und Monate hinweg zu einer Niereninsuffizienz führen können.
Die Erkrankung tritt meist nach einer İnfektion, sekundär im Rahmen einer Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis) oder idiopatisch auf. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, die jedoch alle Altersklassen und beide Geschlechter betreffen kann. Besonders häufig sind Männer zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr von dieser Krankheit betroffen. Die RPGN ist ein akuter Notfall, die sofort behandelt werden sollte, da es ohne Therapie zu einem raschen Funktionsverlust der Niere führen kann.
Nephrotisches Syndrom
Unter dem nephrotischen Syndrom werden mehrere Symptome zusammengefasst, die bei verschiedenen Erkrankungen der Glomeruli auftreten. Das nephrotische Syndrom zeichnet sich durch einen hohen Proteinverlust, Ödeme und einem Anstieg der Blutfettwerte (Hyperlipoproteinanämie) aus. Somit kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Niere kommen. Die Erkrankung tritt am häufigsten bei Kindern bis 4 Jahre und bei jungen Männern auf.
Chronische Glomerulonephritis
Jegliche Formen der Glomerulopathien (krankhafte Veränderungen der Glomeruli) können in eine chronische Nierenerkrankung übergehen. Im Endstadium der chronischen Nierenerkrankung kann es zur Bildung von Schrumpfnieren kommen. Neben dem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) führt die chronische Glomerulonephritis häufig zu einer dauerhaften Dialysebehandlung.Eine Nierenschädigung kann lange Zeit kompensiert werden. Die Filterfunktion der zerstörten Gewebe wird durch die gesunden Nierenkörperchen übernommen. Die Erkrankung schreitet nur langsam voran. Erst nach einer Gewebsschädigung von über 60 Prozent des gesamten Nierenpaares kommt es zu einem Funktionsverlust. In etwa einem Drittel der Fälle kommt es zu einem Nierenversagen.
Ursachen einer Nierenentzündung
Die genaue Ursache der Nierenentzündungen bleibt oft unbekannt. Ursache sind meistens aufsteigende bakterielle Infektionen, Harnwegsinfektionen bzw. hämatogene Streuung, sowie die Behinderung des Harnabflusses (z. B. durch Nierensteine).
Die wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Nierenentzündungen sind folgende:
- ImmunkomplexeEtwa 75 Prozent der Nierenentzündungen werden durch immunologische Mechanismen ausgelöst. Dabei kommt es zu Einlagerungen von so genannten Immunkomplexen. Immunkomplexe sind Verbindungen eines Antigens (z.B. Krankheitserreger) mit einem spezifischen dazugehörigen Antikörper. Durch die Bindung wird das Antigen unschädlich gemacht. Über die Bildung des Antigen-Antikörper-Komplexes kommt es zu entzündlichen Veränderungen an den Nieren.
- Autoantikörper Autoantikörper sind vom Körper produzierte Abwehrzellen, die gegen das körpereigene Gewebe gerichtet sind. Diese Autoantikörper lagern sich in die äußere Zellschicht der Gefäßwände der Glomeruli ein.
- Entzündliche Prozesse
- Obwohl die Glomerulonephritis eine entzündliche Erkrankung ist, wird die Infektion nicht durch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufen. Der eigentliche Entstehungshintergrund der Entzündungen ist bislang unklar. Entzündliche Veränderungen führen zu einer Störung der Filterfunktion der Niere, dadurch kommt es zu einer unerwünschten vermehrten Ausscheidung von Eiweiß und Blut bzw. Blutbestandteilen mit dem Urin.
- Stoffwechselerkrankungen: Hierzu gehört vor allem der Diabetes mellitus.
- Drogenmissbrauch (Heroinabhängigkeit) oder langjähriger Arzneimittelmissbrauch, insbesondere von Schmerzmitteln, können eine Nierenschädigung verursachen.
- Zudem gibt es eine Reihe von Erkrankungen, die die Entstehung einer Nierenentzündung begünstigen, diese wären:
- Infektionen im Halsbereich und der oberen Luftwege, die durch Streptokokken verursacht werden. Besonders Kinder entwickeln hier eine Entzündung der Nierenkörperchen.
- Infektionskrankheiten verschiedener Organe, z.B. Entzündungen am Herzen oder der Leber. Die Erreger werden über die Blutbahn in die Nieren verschleppt.
- Harnabflussstörungen, diese können verursacht werden durch Einengungen (Stenosen) der ableitenden Harnwege, Nierensteine oder eine Prostatavergrößerung.
Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, daher sollten alle Entzündungen frühzeitig behandelt werden, da es sonst zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann. Obwohl die Glomerulonephritis eine eher selten auftretende Erkrankung ist, ist sie die zweithäufigste Ursache für ein Nierenversagen (Niereninsuffizienz).
Symptome einer Nephritis
Bis die ersten Beschwerden auftreten können in der Regel Jahre vergehen, da die Nieren eine relativ hohe Funktionsreserve haben. Der erste Hinweis für eine Nierenentzündung ist am ehesten die Veränderung der Harnausscheidung. Dies wird durch die gestörte Filterfunktion der Niere verursacht.
Folgende Beschwerden können bei einer Nierenentzündung auftreten:
- Verminderte Harnproduktion, statt 1-2 Liter pro Tag werden nur noch 0,5 Liter oder weniger ausgeschieden.
- Der Harn ist verfärbt: Ein trüber Harn ist ein Hinweis auf eine Proteinurie (Ausscheiden von Eiweiß). Eine Dunkelfärbung des Harns (bräunlich) dagegen weist auf eine Hämaturie (Ausscheidung von Blut) hin. Die Blutausscheidung kann aber auch so minimal sein, so dass sie nur mikroskopisch nachweisbar ist (Mikrohämaturie).
- Ödembildung: Die Nierenentzündung kann in einigen Fällen zu Flüssigkeitsansammlung im Gewebe führen, besonders an den Augenlidern und anderer Gesichtspartien, Beinen oder Händen.
- Bluthochdruck (Hypertonie): Der hohe Blutdruck kann als Folge zu Kopfschmerzen und Sehstörungen führen.
- Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu dumpfen Schmerzen in der Nierengegend kommen.
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Fieber, Schüttelfrost
- Brennen beim Wasserlassen
- Juckreiz
- bei Harnabflussstörungen können eventuell Koliken auftreten.
Die oben aufgelisteten Symptome treten meistens gemeinsam auf, man spricht dann von einem urämischen Syndrom.
Als Folgen der Nierenentzündung können zudem auftreten:
- Abgeschlagenheit und Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Evtl. vermehrtes Durstgefühl
- Häufiges Wasserlassen (Pollakisurie)
- Nierenversagen
Diagnose
In erster Linie erfolgt die Diagnostik der Nierenentzündung durch die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). In der Anamnese wird nach vorangegangenen Infektionen und der Medikamenteneinnahme gefragt, denn sowohl die Medikamenteneinnahme als auch Krankheitserreger können zur Bildung von Immunkomplexen führen. Durch die Krankengeschichte und die Beschwerden wie z.B. Blut im Urin, die vom Patienten geschildert werden, kann der Arzt zunächst den Verdacht auf eine Nierenentzündung stellen. Im nächsten Schritt erfolgt eine körperliche Untersuchung. Im Anschluss werden folgende Untersuchungen durchgeführt:
Urinuntersuchung
Der Urin wird insbesondere auf Eiweiß- und Blutausscheidung näher untersucht.
Unter dem Mikroskop kann man einzelne, ausgeschiedene rote Blutkörperchen und so genannte Zylinder erkennen. Zylinder sind kleine "Ausgussformen" der Nierenkanälchen. Sie können bei verschiedenen Nierenerkrankungen entstehen, ihre genaue Zusammensetzung kann wichtige Hinweise auf die Art der zugrunde liegenden Erkrankung geben. Außerdem kann man über den 24 Stunden gesammelten Urin (pro Tag) die Kreatinin- und Eiweißmengen bestimmen lassen.
Blutuntersuchung
Bei der Blutuntersuchung werden insbesondere der Kreatinin- und Cholesterinspiegel, sowie die Entzündungsparameter bestimmt. Ein hoher Kreatininwert im Blut kann ein Hinweis auf eine Ausscheidungsschwäche der Nieren geben.
Zudem kann man auch durch spezielle Verfahren Immunkomplexe oder Antikörper im Blut nachweisen. Diese lagern sich in den Nierenkapillaren ab und verursachen dadurch die Erkrankung.
Ultraschalluntersuchung
Mit der Ultraschalluntersuchung der Nieren kann man unter anderem erkennen, ob eine äußerliche Veränderung der Nieren bereits vorhanden ist z.B. Schrumpfniere oder Narbenbildung. Zudem kann man mit dem Ultraschall die Durchblutung der Nieren ermitteln.
Nierenpunktion
Mit Hilfe der Nierenpunktion kann man Gewebeproben aus der Niere gewinnen. Die Probe wird dann feingeweblich (histologisch) untersucht.
Die Nierenpunktion wird unter Ultraschallsicht mit einer dünnen Hohlnadel durchgeführt.
Nierenfunktionstests
Differentialdiagnose
Eine Nierenentzündung kann durch verschiedene Erkrankungen hervorgerufen werden. Die Erkrankung hat seinen Ursprung nicht immer in der Niere. Folgende Krankheiten können eine Nierenentzündung auslösen:
- Blasenentzündung
- Blinddarmentzündung
- Gallenentzündung
- Mumps
- Mandelentzündung
- Zufuhr von Salzwasser
Therapie einer Nierenentzündung
Die Behandlung der Nierenentzündung umfasst insbesondere folgende Punkte:
- Senkung des hohen BlutdrucksBei einer Nierenentzündung versucht man in erster Linie den hohen Blutdruck zu normalisieren, da sie einerseits schädlich für die Nieren selbst ist und anderseits auch andere Organe schädigen kann, z.B. Schlaganfall oder Herzinfarkt. Dies wird am besten durch blutdrucksenkende Medikamente erreicht. Der Blutdruck sollte etwa 120/80 mmHg betragen.
- Hemmung der Aktivität des Immunsystems Durch den Einsatz von Immunsuppressiva, z.B. Kortisonpräparate kann die Aktivität des Immunsystems gedämpft werden.
- Ernährungsumstellung
- Durch die Entzündung ist die Niere in ihrer Filter- und Ausscheidungsfunktion eingeschränkt. Deshalb sollte man die Ernährung auch entsprechend anpassen. Umgesetzt bedeutet dies, dass man pro Tag nicht mehr als 1,5 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Der Konsum von Salz sollte pro Tag nicht mehr als 5 7 Gramm betragen und der Eiweißverzehr sollte eingeschränkt werden.
Behandlung der verschiedenen Krankheitsbilder:
- Asymptomatische Proteinurie/ Hämaturie
- Eine geringe Eiweiß- und Blutausscheidung im Urin, bei normaler Nierenfunktion und normalem Blutdruck sind in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Weitere Kontrollen sollten dennoch erfolgen.
- Akutes nephritisches Syndrom
Die Therapie umfasst zum einen die Ödembehandlung, durch Einschränkung der Flüssigkeits- und Salzzufuhr und die Behandlung des Bluthochdrucks. Außerdem bei Streptokokkenentzündungen Antibiotika verschrieben.
- RPGN (rasch progrediente Glomerulonephritis)
Bei der RPGN gibt es keine einheitliche Therapie. Sie richtet sich nach dem Befund der Biopsie und der Grundkrankheit und sollte so schnell wie möglich eingeleitet werden..
In der Regel kommen Steroiden und Immunsuppressiva zum Einsatz. Ohne eine gezielte Behandlung führt diese Form der Nierenerkrankung schnell zu einer Niereninsuffizienz und macht oft eine Dialyse notwendig.
Nephrotisches Syndrom
Auch hier besteht die Therapie zunächst in der Ödembehandlung, durch Flüssigkeits- und Salzrestriktion, sowie die Einnahme von harntreibenden Mitteln (Diuretika). Weiterhin sollte man den Bluthochdruck und die Infektion behandeln. Durch die Gabe von ACE-Hemmern wird außerdem die Proteinurie vermindert.
Manchmal kann auch der Einsatz von Immunsuppressiva erforderlich werden.
Sind Medikamente oder Drogen die Ursache der Erkrankung, so sollte man diese sofort absetzen. In Frühstadium der Erkrankung ist dies Erfolg versprechend.
Chronische Glomerulonephritis
Bei Auftreten einer Niereninsuffizienz kann leider nicht mehr die Ursache behoben werden. In diesem Fall erfolgt nur noch eine symptomatische Behandlung.
Im Endstadium helfen nur noch die Dialyse (Blutwäsche in der künstlichen Niere) und die Nierentransplantation als lebenserhaltende Verfahren.
Prognose
Entzündliche Erkrankungen der Nieren heilen meist erst nach Monaten aus, auch wenn die Symptome oft schon frühzeitig verschwinden. Bei chronischen Nierenentzündungen kann es immer wieder zu akuten Krankheitsschüben kommen.
Akute Nierenerkrankungen dagegen haben oft gute Heilungschancen: die Erfolgsrate liegt bei Kindern um etwa 90 Prozent, bei Erwachsenen hingegen nur noch bei 70 Prozent. Trotz der Therapie können immer wieder Nierenstörungen zurückbleiben.
Daher sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt zu empfehlen.
Hinweise für Patienten
Generell ist immer zu empfehlen: Bei einem Verdacht auf eine Entzündung an den Nieren sollten Sie umgehend sich ärztlich untersuchen lassen. Selbsthilfe und eine Vorbeugung gegen die Nierenentzündung sind leider nicht möglich.
Sie sollten immer wissen, dass verschiedene Krankheiten auch irgendwann die Nieren betreffen können, daher sind rechtzeitige Untersuchungen sehr wichtig. Denn eine Nierenerkrankung kann schon labordiagnostisch nachgewiesen werden, bevor die körperlichen Beschwerden überhaupt auftreten. Somit kann man eine Nierenentzündung
vorbeugen bzw. rechtzeitig behandeln. Oft kann man dadurch eine Nierenschwäche und Nierenversagen effektiv vorbeugen.
Allgemeine hilfreiche Maßnahmen:
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, führt zu einer guten Durchspülung der Nieren und Harnwege.
- Verzichten Sie auf das Rauchen.
- Nieren- und Blasentee: Bei Nierenentzündung werden besonders folgende Pflanzen empfohlen: Kamille, Birkenblätter, Hagebutte, Johanniskraut, Hauhechel, Basilikum, Storchenschnabel, Zichorienwurzel und Gänseblümchen
Letzte Aktualisierung am 10.05.2010.