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Triathlon - Lauftraining

Lesezeit: 3 Min.

Die dritte Disziplin ist das Laufen...

Was versteht man unter einem Triathlon - Lauftraining?

Der Triathlon ist eine Sportart, bei welcher die drei Disziplinen "Schwimmen", "Radfahren" und "Laufen" nacheinander betrieben werden. Ziel ist es, als erster das Finish zu erreichen. Der Triathlon erfordert also höchste Ausdauer und scharfes Training in allen Bereichen. Gerade beim Laufen, der letzten Disziplin des Triathlon, kommt es auf jeden Funken Energie an. Doch gerade hier machen die meisten Sportler Fehler und übertreiben beim Training oder fokussieren die falschen Aspekte.


Für wen eignet sich ein Triathlon - Lauftraining?

An einem Triathlon können prinzipiell alle teilnehmen, welche die nötige Kondition mitbringen sowie Talent und Begeisterung für die drei dazugehörigen Disziplinen besitzen. Allerdings sollte in jedem Fall vor dem Training und erst recht vor einem Wettkampf der Hausarzt aufgesucht werden, um festzustellen, ob überhaupt die körperliche Konstitution für einen Triathlon gegeben ist. Gerade übergewichtige Menschen sollten sich beim Triathlon - Lauftraining zurücknehmen und zunächst mit Walken oder Wandern beginnen. Das Lauftraining stellt eine hohe Belastung für die Muskeln und Gelenke dar und sollte daher mit Bedacht betrieben werden. In diesem Fall ist Geduld sehr wichtig, um sich nicht schon während des Lauftrainings den Körper kaputt zu machen. Auch Menschen mit degenerativen Erkrankungen oder Epilepsie sollten sich vorher ganz genau informieren, inwieweit das Training ihnen schaden könnte und inwieweit es genau im Gegenteil Besserung bewirken könnte.

Wie ist der Ablauf eines Triathlon -Lauftraining?

Zunächst muss der Körper aufgewärmt werden. Hierzu zählen leichte Dehnübungen und Lockerungen der Muskeln. Danach kann das eigentliche Laufen beginnen. Hierbei gibt es die Möglichkeit eine Strecke hin und zurück zu laufen, einen Rundweg zu laufen oder einfach eine gewisse Zeit lang im Park zu joggen. Der Laufstil sollte hierbei möglichst bodennah und ohne Hüpfer sein. Dies ist am gelenkschonendsten und damit am gesündesten. Kurze Gehpausen, bei denen aber noch ein höheres Tempo als beim normalen Spazieren herrscht, können immer wieder gemacht werden. Sie bieten dem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen und aufzutanken, und haben quasi keinen negativen Einfluss auf das Training. Manch einer verliert durch solche Pausen aber an Schwung und Motivation. Solche individuellen Reaktionen muss jeder für sich einschätzen und im Training beachten.

Was ist zu beachten (Dauer, Ausrüstung, etc.)?

Wichtigstes Gebot beim Triathlon - Lauftraining ist: Nicht übertreiben! Zunächst gilt es, eine gewisse Kondition aufzubauen, und dies gelingt nicht durch Höchsttempo über kurze Strecken. Viel sinnvoller ist es, wenn man sich eine feste Zeit vornimmt, die man laufen will (zu Beginn sind 30 Minuten ideal) und dann so läuft, dass man dieses Ziel auch erreicht. Des Weiteren sollte das Tempo zu Beginn der Trainingseinheit immer etwas langsamer sein als zum Ende hin. Überhaupt sollte die Geschwindigkeit eher mäßig sein. Wenn man sich während des Laufens noch gut und mit vielen Worten unterhalten kann, dann stimmt die Geschwindigkeit. Eine weitere Möglichkeit, um die Laufgeschwindigkeit zu optimieren, ist ein Pulsmesser. Dieser zeigt den aktuellen Puls sehr genau an. Steigt dieser zu hoch, läuft man zu schnell. Die Trainingseinheiten sollten auch nicht jeden Tag stattfinden. Zu Beginn genügt es völlig, wenn man 3 Mal in der Woche trainiert.
Zu der richtigen Ausrüstung zählen ferner professionelle Laufschuhe. Diese sollte man sich nie ohne eine Beratung durch einen Fachmann kaufen. Die falschen Schuhe können nämlich die Füße und Gelenke kaputt machen, während die richtigen Schuhe sogar eine Fehlhaltung des Fußes teilweise ausgleichen können.

Das Fazit

Das Triathlon - Lauftraining ist eine gute Möglichkeit, um die Kondition zu verbessern und generell fit zu werden. Es sollte dosiert angewendet und auf keinen Fall übertrieben werden. Die richtige Technik ist dabei genauso wichtig wie eine professionelle Ausrüstung. Natürlich muss es aber wie bei jeder anderen Sportart auch vor allen Dingen um den Spaß gehen.

Letzte Aktualisierung am 24.07.2008.
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