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Aufwachraum und Intensivstation


Was passiert nach einer Operation?

Ist die Operation beendet, werden die Patienten vom Anästhesisten noch im Operationssaal gegebenenfalls wieder aus der Narkose aufgeweckt und anschließend in den Aufwachraum transportiert. Dort werden sie von einem Oberarzt der Anästhesie und einer erfahrenen Anästhesieschwester betreut. Auch hier erfolgt die Überwachung von Kreislauf, Atmung und Bewusstseinszustand genau wie im Operationssaal mit EKG, Pulsoxymetrie (Messung der Sauerstoffsättigung im Blut) und automatischer Blutdruckmessung. Des Weiteren erhält der Patient ein wenig Sauerstoff über eine kleine Nasensonde.

Kurz vor dem Ende einer Operation in Vollnarkose erhalten die Patienten ein hochwirksames Schmerzmittel, um ein schmerzfreies Erwachen aus der Narkose zu ermöglichen. Klagt der Patient im Aufwachraum erneut über Schmerzen, so werden diese umgehend behandelt. Sind die Patienten wach und schmerzfrei sowie der Kreislauf und die Atmung stabil, so können sie wieder in ihr Zimmer auf die Station gebracht werden. Das ist in der Regel nach etwa einer Stunde der Fall.

Am Ende einer Operation in örtlicher Betäubung oder Regionalanästhesie sind weniger Maßnahmen notwendig. Der Patient bleibt oft dennoch einige Zeit in einem Raum in der Nähe des OP, um überwacht zu werden. 

Ambulante Patienten (ohne Übernachtung) können nach einiger Zeit die Klinik oder Praxis verlassen, sobald der Arzt dies erlaubt.

Falls eine Betreuung auf der Intensivstation nötig ist

Nach größeren und umfangreichen Operationen wie beispielsweise Operationen an der Leber oder am Gehirn, werden die Patienten nicht im Aufwachraum, sondern auf der operativen Intensivstation weiter betreut. Dies kann auch nach Komplikationen während der Operation notwendig sein.

Der Patient wird noch in Narkose auf die Intensivstation gebracht und dort an die Überwachungsgeräte angeschlossen. Hier wird dann die Narkose sanft ausklingen gelassen. Der Patient wird rund um die Uhr von qualifiziertem Intensivpflegepersonal sowie ständig auf der Station anwesenden Intensivmedizinern behandelt und überwacht. Auf der Intensivstation kommen verschiedene Verfahren zur Schmerzbekämpfung, zur Unterstützung von Atmung, Kreislauf und anderen Organfunktionen sowie Labordiagnostik, Mobilisation und Krankengymnastik zum Einsatz. Meist darf der Patient ein bis zwei Tage nach dem Eingriff wieder auf die Normalstation verlegt werden, da sich der Zustand in der Regel bessert beziehungsweise stabilisiert.

 


So läuft eine Operation ab

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V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

verfasst am 30.07.2010, aktualisiert am 06.12.2011.
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