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Postoperative Überwachung

Lesezeit: 1 Min.

Was ist eine postoperative Überwachung?

Als postoperative Überwachung wird die Phase nach einer Operation bezeichnet, während der ein Patient weiter von Anästhesisten (Narkoseärzten) und Pflegern betreut wird. In der Regel befindet sich der Patient in einem so genannten Aufwachraum. Diese Kontrollzeit nach einem operativen Eingriff gewährleistet, dass sich ein Patient gut von seiner Narkose und der Operation erholen kann und dass bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell gehandelt werden kann. Der operierte Patient bleibt so lange im Aufwachraum, bis er vollständig wach, ansprechbar und sein Kreislauf stabil ist, so dass er zurück auf seine Station verlegt werden kann.

Aufbau und Aufgabe eines Aufwachraums

In der Regel gibt es in jedem Operationsbereich einen angeschlossenen Aufwachraum, in den die Patienten gleich nach dem Eingriff gebracht werden. So sind alle Narkoseärzte und Chirurgen in der Nähe, falls eine Notfallsituation auftritt und der Patient schnell behandelt werden muss.

Der Aufwachraum ist mit allen Geräten ausgestattet, die zur Kontrolle der Herz-Kreislauf-Funktion und den Vitalparametern des Patienten notwendig sind. In einem Aufwachraum ist meist Platz für mehrere Betten, wobei diese durch einen Vorhang oder eine Trennwand voneinander getrennt sind. Dies ist für die betreuenden Ärzte und Pfleger wichtig, weil sie so jederzeit alle Patienten im Blick haben und schnell eingreifen können.

Jeder Aufwachraum wird von mindestens einem Anästhesisten (Narkosearzt) und mehreren speziell geschulten Anästhesiepflegern betreut. Die Betreuung eines frisch operierten Patienten im Aufwachraum ist notwendig, weil Operation und Narkose für den Patienten eine Belastung darstellen. Viele Regulationen und Funktionen des Körpers müssen während des Eingriffs teilweise ausgeschaltet werden, so dass diese sich danach erst wieder erholen müssen. Nach einer Narkose sollten Patienten frühestens dann auf ihre normale Station gebracht werden, wenn sichergestellt ist, dass alle Regulationsmechanismen und Körperfunktionen wieder normal stattfinden.

Die Überwachung in einem Aufwachraum dient damit der Kontrolle des Zustands des Patienten sowie der Vorsorge und Vorbeugung möglicher Komplikationen. Das bietet die Möglichkeit, Therapien durchführen zu können, falls diese notwendig werden. So werden beispielsweise eine postoperative (nach der OP vorgenommene) Schmerztherapie und die Behandlung von Übelkeit nach einer Narkose durchgeführt.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 03.03.2017
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