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Doppler-Sonographie

Lesezeit: 1 Min.

Was ist eine Doppler-Sonographie?

Die Doppler-Sonographie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, um die Blutströmung in Gefäßen betrachten zu können. Grundlage des Verfahrens ist der Doppler-Effekt, welcher die Veränderung von Frequenzen bei sich bewegenden Objekten beschreibt. Auf die gleiche Weise wie die Doppler-Sonographie funktioniert die Duplex-Sonographie, bei der der Blutstrom mit verschiedenen Farben abgebildet wird. Doppler-Ultraschall und Duplex-Ultraschall kommen unter anderem zur Feststellung und Beurteilung einiger Gefäßerkrankungen zum Einsatz.

Die Doppler-Sonographie - wann wird sie durchgeführt?

Doppler-Sonographie und Duplex-Sonographie sind Standarduntersuchungen, wenn es um die Beurteilung von Blutgefäßen geht. Durch diesen Ultraschall kann abgeschätzt werden, wie es um den Zustand der Blutgefäße im ganzen Körper bestellt ist. So können Veränderungen der Gefäßwand (z. B. Kalkablagerungen), Verengungen und Verlegungen und insbesondere die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses gesehen werden. Daher erfolgen die Doppler-Sonographie und die Duplex-Sonographie häufig beim Verdacht auf Gefäßkrankheiten, um diese feststellen oder ausschließen zu können. Des Weiteren kann die Untersuchung auch zur Kontrolle nach Eingriffen der Gefäßchirurgie durchgeführt werden.

Somit können viele Gefäßerkrankungen mit Hilfe der Doppler- und Duplex-Sonographie erkannt werden. Festgestellt werden können z. B. Engstellen (Stenose) und Gefäßverschlüsse, besonders von Beinarterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK), Gehirnarterien (Schlaganfälle), Nierenarterien, Baucharterien und Eingeweidearterien. Es können beispielsweise aber auch Gefäßaussackungen (Aneurysma) dargestellt werden. Bei Venen können durch die Doppler-Sonographie und Duplex-Sonographie Erkrankungen wie Thrombose oder Blutstauung (Krampfadern, chronisch-venöse Insuffizienz) festgestellt und beurteilt werden. Ebenfalls kann die Untersuchung am Herz wichtig sein, hier wird sie Echokardiographie genannt. Bei schwangeren Frauen kann der Zustand des Kindes im Mutterleib beurteilt werden, z. B. können bestimmte Erkrankungen, Herzfehler oder Fehlbildungen gesehen werden.

Letzte Aktualisierung am 16.07.2009.
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sagt Schicki   vor 11 Tage  106712

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fragt Mariefu   vor 20 Tage  26

Heute hatte ich ein Hydro- MRT. Da die Assistenzärztin nach 5x stechen keine Vene fand, hat der Oberarzt (der eigentlich kommen sollte) angewiesen, ... mehr

Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
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Schwierige Frage.
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