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Fersenspornabtragung - Verhalten nach der Operation, Erfolgsaussichten

Lesezeit: 1 Min.

Verhaltensweise nach der Behandlung

Nach einem Eingriff sollte der operierte Fuß möglichst oft hochgelegt und gekühlt werden. In den ersten zwei Wochen nach der Operation sollte der Fuß nur teilbelastet werden, was ein Gehen mit Gehstützen notwendig macht. Nach Entfernung einer Haglund-Exostose (Fersensporn der Achillessehne) sollten Fersenpolster in den Schuhen getragen werden, die den Absatz um etwa einen Zentimeter erhöhen. Dadurch wird die Achillessehne entlastet. Eine Ruhigstellung im Gips ist nur in seltenen Fällen notwendig.

Trotz erfolgreicher Entfernung des Fersensporns wird den Patienten dazu geraten, auch nach der Operation weiterhin entsprechende Einlagen und geeignetes Schuhwerk zu tragen, um ein erneutes Auftreten der Beschwerden zu verhindern.

Erfolgsaussichten der Fersenspornabtragung

Bei richtiger Durchführung der Operation sind die Erfolgsaussichten der Fersenspornabtragung sehr gut. Die meisten Patienten berichten nach einem Eingriff über deutlich gebesserte Symptome bis hin zur vollständigen Schmerzfreiheit. Allerdings kann ein Erfolg wie bei jeder Operation nicht garantiert werden und es kann immer vorkommen, dass sich erneut ein Fersensporn entwickelt, der wieder Beschwerden verursacht.

Eine abschließende Beurteilung des Ergebnisses ist erst einige Monate nach der Operation möglich, wenn die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist.

Mögliche Behandlungsalternativen

Eine nicht-invasive (schnittlose) Behandlungsmethode bei Fersenspornen ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Dazu werden energiereiche Stoßwellen von einem speziellen Gerät erzeugt und über ein Wasserkissen auf den zu behandelnden Fersensporn übertragen. Damit können die Fersensporne und andere Verkalkungen in feine Teile zertrümmert werden, die anschließend vom Köper selbst resorbiert (wieder aufgenommen) werden. Zur vollständigen Entfernung von Fersenspornen sind mehrere Anwendungen der ESWT notwenig, die im Abstand von einer Woche erfolgen sollten. Die Therapie kann ambulant erfolgen.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 11.09.2017
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