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Tränende Augen: Auswirkungen und Diagnose

Lesezeit: 1 Min.

Auswirkungen und Begleitsymptome bei Augentränen

Wenn zu viel Tränenflüssigkeit auf dem Auge ist, dann laufen Tränen aus dem Auge und das Gesicht beziehungsweise die Wangen oder Schläfen herunter. Zu viele Tränen beeinträchtigen auch die Sehschärfe, weil sie sich als zu dicker Film störend vor die Hornhaut und auf den Unterlidrand legen.

Weitere Symptome hängen davon ab, welcher Einfluss oder welche Krankheit zu den tränenden Augen geführt hat. Reizerscheinungen führen zu geröteten Augen und zu einem brennenden Gefühl. Ähnliches kann sich bei Augentrockenheit bemerkbar machen. Bei Fremdkörpern oder einigen Erkrankungen können sich drückende Schmerzen finden. Allergische Reaktionen führen oft zu Schwellungen.

Bei einer Tränenwegsverlegung ist das tränende Auge das Hauptsymptom. Zusätzlich wird oft Schleim oder auch Eiter auf dem betroffenen Auge bemerkt. Die Folge einer Störung dieses Abflusssystems des Auges kann manchmal auch eine Entzündung des Tränensacks sein (welcher sich ebenfalls in den ableitenden Tränenwegen befindet).

Ein häufig tränendes Auge kann den Patienten dazu veranlassen, sich oft die herunterlaufenden Tränen abzuwischen. Auf Dauer kann das Lid erschlaffen und sich verziehen. Wenn es deshalb nach außen gekippt ist, wird es als Wischektropium bezeichnet.

Diagnose

Der Arzt fragt in der Anamnese (Untersuchungsgespräch) unter anderem nach den Symptomen und nach möglichen Auslösern für die tränenden Augen. Auch über eventuelle Vorerkrankungen lässt er sich informieren. Dann erfolgt ein Sehtest, schließlich eine Betrachtung des Auges in seinen Einzelheiten. Die Beurteilung erfolgt zum großen Teil vor der Spaltlampe, also der Untersuchungseinheit mit Vergrößerungsglas. Besonders achtet der Arzt auf Hornhaut, Bindehaut und die Lider (Stellung, Öffnungen der Tränenkanäle). Zur augenärztlichen Untersuchung gehört ferner die Betrachtung des Augenhintergrundes sowie oft die Augendruckmessung. Beim Verdacht auf trockene Augen als Ursache für tränende Augen können dafür Untersuchungen wie der so genannte Schirmer-Test erfolgen. Wird ein Verschluss der ableitenden Tränenwege vermutet, dann wird zunächst eine Tränenwegsspülung durchgeführt. Dazu wird über eine dünne, stumpfe Kanüle eine Salzlösung in den Tränenkanal gespült, um zu testen, ob sie durchgängig sind. Je nach den Befunden können weitere Untersuchungen erforderlich sein.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 14.08.2015
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sagt Alko   vor 3 Tage  19

Vor 2,5 Wochen wurde ich an der Netzhaut operiert und danach ein langsam resorbierbares Gas eingebracht. Jetzt ist das Auge noch immer entzündet. Ist ... mehr

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Ich mache mir Sorgen!!!   Offene Frage
fragt Gittel   vor 3 Tage  17

Ich würde vor 2,5 Wochen an der Netzhaut operiert Dabei wurde ein langsam resorbierbares Gas eingebracht. Jetzt ist das Auge noch entzündet und ganz ... mehr

 
sagt Annalea   vor 8 Tage  19

Habe eine chron. Uveitis anterior mit Sekundärglaukom, sehe nur noch Handbewegungen, habe schmerzen.

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