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In Afrika revolutionieren Handys die Gesundheitsversorgung

Telefone in Afrika retten Leben

Eine ganze Reihe von mobilen Initiativen revolutioniert die Gesundheitsversorgung in Afrika und anderen Entwicklungsländern. Besonders in abgelegenen Gemeinden sind Handys für die Menschen oft die einzige Möglichkeit, Informationen von Ärzten entgegenzunehmen und weiterzugeben. Gesundheit und Gesundheitsversorgung sind seit jeher ein großes Anliegen in Afrika. Mobile Telefonie ist hier die Antwort.

Die Praekelt Stiftung verfügt über eine Vielzahl von Aktionen, welche die Mobilfunk-Gesundheitsvorsorge in Afrika fördert. TxtAlert, zum Beispiel, ist ein mobiles Werkzeug, das automatisierte SMS-Nachrichten zu Patienten schickt, um zum Beispiel an die Einnahme von Medikamenten zu erinnern. Ein spezielles Tool, genannt "Bitte Ruf mich an" erlaubt es den Patienten ihren Ärzten eine Rückrufbitte zu senden.

Das „Junge Africa Live“ ist ein digitales Forum, in dem afrikanische Jugendliche über ihre HIV-Erfahrungen berichten und sich mit Gleichgesinnten austauschen können. Es liefert auch nützliche Telefonnummern und Kontaktdaten zu HIV-und AIDS-bezogenen Organisationen. Das Ziel ist, die Krankheiten öffentlich zu machen und klare Fakten für die afrikanischen Jugendlichen zu liefern. Das Portal bietet auch Live-Chats mit Ärzten und Experten.

Gesundheit eVillages

Das vom Robert F. Kennedy Center und Ärzten ins Leben gerufene Interactive Health eVillages "gesunde Dörfer" versorgt Ärzte und Patienten in unterversorgten Regionen mit preiswerten Handys und High-Power-Diagnose-Tools. Gesundheit eVillages hat bereits Pilotprojekte in Haiti, Kenia, Uganda und der Greater Gulf Coast laufen.

Mehr als 1 Milliarde Menschen leben weltweit in unterversorgten Gebieten. Durch die Telefone werden nicht nur neue Gebiete erschlossen, sondern auch die Qualität der Pflege verbessert.
Die mHealth Alliance ist das führende Unternehmen der mobilen Gesundheits-Initiativen. Es vereinigt einige der größten Unternehmen und Organisationen in Entwicklungsländern. Gründungsmitglieder sind unter anderem die UN Foundation, die Rockefeller Foundation, die Vodafone Stiftung, die GSM Association usw..

Bei Medic Handy dreht sich alles um die Patienten-Arzt Pflege. Die SMS-basierte Plattform ermöglicht den Patienten eine häusliche Pflege, auch wenn sie physisch nicht von einem Betreuer besucht werden können. Die Organisation startete ein Pilotprogramm in Malawi, durch welches in einem Zeitraum von sechs Monaten schätzungsweise 1.200 Arbeitsstunden und mehr als $ 3.000 in Kraftstoff-und Transportkosten, eingespart wurden. Darüber hinaus erhielten mehr als 100 Patienten eine Tuberkolose Behandlung, nach ihre Symptomen von der Gemeinde bemerkt und an die Ärzte per SMS weitergeleitet wurden.

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Letzte Aktualisierung am 19.06.2012.
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20120620-Bessere Gesundheitsversorgung durch Handys in Afrika

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