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Beckenbodentraining bei Blasenschwäche

Lesezeit: 1 Min.

Gezieltes Training der Muskulatur kann helfen

Viele Menschen, vor allem Frauen, die eine oder mehrere Geburten hatten, leiden unter Blasenschwäche. Diese Blasenschwäche oder Harninkontinenz macht sich bemerkbar, durch ungewollten Urinverlust beim Husten oder Niesen. Die Beckenbodenmuskulatur senkt sich nach Schwangerschaften und Geburten und drückt auf die Blase, während der Menopause erschlafft dieses Muskelgewebe noch mehr, die Folge ist eine Blasenschwäche. Doch nicht nur die Blase kann davon betroffen sein, viele Patienten berichten von Rückenschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Bei Frauen ist oftmals eine Gebärmuttersenkung die Folge. Keine Angst, es ist nicht unbedingt eine Operation erforderlich, ein einfaches und gezieltes Training kann hier wahre Wunder bewirken.

Beckenbodentraining bei Blasenschwäche
Beckenbodentraining bei Blasenschwäche

Der Beckenboden bei Mann und Frau besteht aus einem Muskelgeflecht, welches im Alter oder durch verschiedene Belastungen erlahmt. So wie man die anderen Muskeln des Körpers trainieren kann, so kann man auch mit einfachen Übungen die Beckenbodenmuskulatur festigen. So kann man ganz einfach beim nächsten Toilettengang einmal testen, wie gut die Muskulatur im Beckenboden arbeitet. Beim Wasser lassen einfach einmal den Urinstrahl zurück halten. Geschafft? Auf jeden Fall weiß man nun gezielt, um welche Muskelpartie es sich handelt und kann diese trainieren.

Übungen zum Beckenbodentraining:

Man legt sich entspannt auf den Boden und spannt den Beckenboden an, als würde man den Urin halten wollen, gleichzeitig spannt man auch die Muskeln im Po und die des Unterbauches an. Diese Spannung wird nun für einige Sekunden gehalten, am besten sagt man dabei die Wochentage auf. Beginnend mit Montag und bei Sonntag wird die Muskelspannung wieder gelöst. Dabei schön gleichmäßig und ruhig atmen. Bei der nächsten Übung werden die Beine angewinkelt, nun wieder Muskeln anspannen, aber nun auch die Beine fest zusammen pressen. Diese Übung täglich etwa 20 bis 30 Mal durch führen. Wenn man in dieser Übung routiniert ist, kann man sie sogar unterwegs an der Ampel oder beim Schaufensterbummel machen.

Letzte Aktualisierung am 16.04.2010.
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