Sie fehlen nur selten auf dem Frühstückstisch, gelten als traditioneller Bestandteil von Ostern und erfreuen sich allgemein einer großen Beliebtheit: Die Hühnereier. Auch wenn sich um diese leckeren Eier viele Diskussionen ranken, erweisen sich Hühnereier grundsätzlich als gesund und können folglich dem menschlichen Organismus zahlreiche wertvolle Nährstoffe zur Verfügung stellen. Klein, praktisch und vielfältig in der Zubereitung unterschiedlicher Speisen, konnten Wissenschaftler nun eines der größten Vorurteile zum Thema Hühnereier außer Kraft setzen.
Dieses Vorurteil basiert hierbei auf der Tatsache, dass sich in Hühnereiern Cholesterin befindet und den vergangenen Annahmen nach dafür verantwortlich zu zeichnen ist, dass der menschliche Cholesterinspiegel ungesund in die Höhe treibt. Diese konnte nun im Rahmen einer Studie widerlegt werden, die in der Vergangenheit durchgeführte Studien zum Thema Eier und die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen in ihren Ergebnissen festigten konnte. So kamen die Wissenschaftler unter anderem zu der Erkenntnis, dass selbst ein täglicher Verzehr von zwei Hühnereiern bei gesunden Erwachsenen keine nennenswerten Veränderungen im Gefäßsystem auf den Plan rufen. Zudem erweisen sich Eier in der Ernährung als kleine Nährstoff-Kraftpakte, die eine Vielzahl von gesunden Vitalstoffen für den Menschen bereithalten.
Geht man dem Hühnerei einmal etwas näher auf die Spur, dann findet man in erster Linie einen Anteil von rund 25% Eiweiß und knapp 20% Fett, wovon die Hälfte zu den ein- und mehrfach gesättigten Fettsäuren zählt. Dank nur 1% Kohlenhydrate, eignen sich Eier unter anderem auch für eine Low-Carb-Diät, die bekanntlich auf Eiweiß basiert und inzwischen von vielen Frauen und Männern zur Umsetzung gebracht wird. Die wahren gesunden Aspekte im Hühnerei finden sich jedoch in der enthaltenen Vitamin- und Mineralienzusammensetzung. Zu den im Ei enthaltenen Vitaminen zählen Vitamin A, E, D, Biotin sowie alle Vitamine aus B-Gruppe. Eine Ergänzung stellen die Mineralstoffe Magnesium, Kalzium, Kalium, Jod, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Fluor und Kupfer dar.
Aufgrund der langen Haltbarkeit von durchschnittlich 20 Tagen sind Hühnereier zudem in der Aufbewahrung ebenso praktisch als auch in der Verwendung. Ob gerührt, weich und hart gekocht oder doch lieber als Zutat in vielen leckeren süßen und deftigen Speisen-Hühnereier sind viel besser als ihr Ruf und erlauben es zu jeder Jahreszeit die Gesundheit geschmackvoll zu unterstützen.
Letzte Aktualisierung am 08.03.2010.