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Studie: Vitamin D senkt das Diabetes Risiko

Lesezeit: 1 Min.

Hering, Lachs oder Makrele haben viel Vitamin D

Vitamin D gilt als das Knochenvitamin für den Menschen, das zudem als einziges von dem Organismus synthetisiert werden kann. Neueste Forschungsergebnisse konnten aktuell aufzeigen, dass das Vitamin D das Diabetes Risiko ebenso senken als auch im Bezug auf Herzerkrankungen eine geringere Erkrankungsgefahr ermöglichen kann.

Studie: Vitamin D senkt das Diabetes Risiko
Studie: Vitamin D senkt das Diabetes Risiko
Wissenschaftler aus Großbritannien analysierten insgesamt 28 thematisch gelagerte Studien, in deren Rahmen über 100.000 Probanden mittleren und höheren Alters teilgenommen hatten. Der Fokus der Wissenschaftler lag hierbei auf den Auswirkungen von Vitamin D bezüglich eines metabolischen Syndroms, das eine Kombination aus Bluthochdruck, Übergewicht sowie negative hohe Cholesterin- und Blutzuckerwerte beinhaltet. Nach der Auswertung der einzelnen Studien, konnten die Forscher belegen, dass bei den mit einem metabolischen Syndrom belasteten Patienten mit einem hohen Vitamin D-Gehalt im Blut, dieses Syndrom zu rund 50% weniger vorkam als bei den Probanden mit einem niedrigen Gehalt. Ähnliche Ergebnisse konnten zusätzlich hinsichtlich einer Diabeteserkrankung oder auch Herz-und Stoffwechselerkrankungen verzeichnet werden.

Als hormonähnlicher Stoff erfüllt das Vitamin D im menschlichen Organismus eine hohe Vielzahl an wichtigen Funktionen. In erster Linie wird dieses Vitamin funktionell der Knochenbildung sowie der Steuerung des Immunsystems und der Gene zugeschrieben. Gebildet werden kann das Vitamin D aufgrund der Sonnenbestrahlung, die selbst bei einer Wolkendecke vorhanden ist und mit ihren UV-Strahlungen zur Herstellung des Knochenvitamins benötigt wird. Neugeborene erhalten aufgrund der noch nicht ausreichenden Nahrungs- und Lichtaufnahme prophylaktisch Vitamin D und in der therapeutischen Begleitung wird Osteoporose-Patienten dieses Vitamin zur Stärkung der Knochen gegeben.

Ein Vitamin D-Mangel ist bei einem gesunden Menschen in unseren Breitegraden nur selten ein Risiko, allerdings ist solch ein Mangel auch nicht ausgeschlossen und das im Besonderen bei einer fehlenden Aufnahme von Tageslicht, bestimmten Erkrankungen und einer desolaten Ernährungsweise. Letztere sollte folglich regelmäßig Fische wie Hering, Lachs oder Makrele auf den Speiseplan rufen und bei einer Eiweißallergie oder einer Antipathie gegen Fisch mitunter die Einnahme von einem Nahrungsergänzungsmittel in Erwägung ziehen lassen. Wichtig zum Thema Gesundheit und Vitamin D: Eine extrem hohe Dosierung kann jedoch das Gegenteil dessen hervorrufen, was man sich erhofft, denn ein Zuviel löst toxische Reaktionen im Körper aus.
Letzte Aktualisierung am 11.06.2015.
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