Als einer der Auslöser für einen Herzinfarkt und Schlaganfall, gilt die Arteriosklerose inzwischen bei den Wissenschaftlern als eine Autoimmunerkrankung und wird zu den herrschenden Volkskrankheiten eingereiht. Tatsache ist, dass bei einer Arterienverkalkung die Verengung und Verhärtung der Gefäße langsam voranschreitet und auf Dauer gesehen zu starken körperlichen Veränderungen führt. Derzeitige Prognosen sehen in dem rasanten Voranschreiten der Arteriosklerose die kommende führende Todesursache Nummer Eins und das bereits bis zum Jahre 2020.
Eine Prognose, die angesichts der derzeit von einer Arterienverkalkung rund acht Millionen betroffenen Menschen nicht weit her gegriffen ist. Verursacht wird eine Verkalkung der Arterien durch einen schleichenden Prozess. Feinste Kalkablagerungen vereinen sich bei einer bestehenden Arteriosklerose mit weiteren Ablagerungen von Blutfetten und Bindegewebe sowie Thomben in den Arterien und verursachen auf Dauer eine hohe Undurchlässigkeit des Blutes. Folglich kommt es zu einer Untervorsorgung von Nährstoffen und Sauerstoff, was bis zu einem Verschluss der Arterien und somit zu einem Schlaganfall oder auch Herzinfarkt führen kann.
Als Ursachen für eine Entstehung einer Arteriosklerose werden gleich mehrere Faktoren angeführt. So zählen ein Rauchen, Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, hohe Blutfettwerte und Bluthochdruck oder auch eine genetische Disposition und Stoffwechselerkrankungen. Diese Symptome einer bestehenden und fortschreitenden Arterienverkalkung zeigen sich je nach Ausprägung der Erkrankung allenfalls in Durchblutungsstörungen, denn bis zu einem Herzinfarkt oder auch Schlaganfall wissen viele Betroffene nicht einmal, dass sie schon Jahre an einer Arteriosklerose leiden.
Obwohl die Arterienverkalkung zu einer der am meisten nachgeforschten Erkrankungen zählt, scheint eine effektive Bekämpfung noch in einiger Ferne zu rücken. Letzteres auch deshalb, weil selbst die Wissenschaftler immer noch keine eindeutigen Belege über die wahren Ursachen einer Arteriosklerose-Entstehung herausgefunden haben, was natürlich die Forschungsarbeit für präventive Maßnahmen oder einer erfolgreiche Behandlung nicht gerade einfacher gestalten lässt. Bei dem momentanen Wissenstand hilft folglich nur möglichst alle heute bekannten Risikofaktoren möglichst einzugrenzen oder falls möglich gänzlich auszuschalten.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2010.