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Gründliches Händewaschen beugt den Keimen vor

Der Mensch als laufende Keimschleuder

Es ist schon eine recht appetitliche Vorstellung, wenn man bedenkt, dass der Mensch nach einem Toilettengang rund 150 verschiedene Keime mit sich spazieren trägt. Diese tummeln sich dann auf den Handflächen und Finger, weil man es mal wieder versäumt hat sich die Zeit zunehmen, um die Hände mit Wasser und Seife gründlich von Fäkalkeimen und Viren zu reinigen. Nach dem Gang zur Toilette verteilt man dann diese Keime beim Händegeben, Türklinken und Telefonhörer anfassen oder an viele weitere Flächen, die wiederum von anderen Menschen angegriffen werden.

Eine Tatsache die dazu führt, dass sich Erkrankungen wie die Grippe fröhlich ausbreiten können und man dann selbst zur laufenden Keimschleuder wird. Besonders "vergesslich" zeigen sich bei diesem wichtigen Thema die Männer und konnte nun durch eine britische Studie auch wunderbar belegt werden. Wissenschaftler hatte hierzu 200.000 Reisende auf Autobahnraststätten beobachtet und mussten erschreckend feststellen, dass nur jeder dritte Mann sich die Hände nach dem Besuch der Toilette richtig mit Seife wäscht. Doch auch bei den Frauen sehen knapp ein Drittel keine Notwendigkeit sich die Hände zu waschen, wobei man hier klar sagen muss, dass immerhin rund 64% viel Wert auf die Hygiene legen.

Obwohl in allen Medien immer wieder darauf hingewiesen wird, dass sich Viren und andere Keime aufgrund einer mangelnden Hygiene an den Händen übertragen, scheint diese Nachricht noch lange nicht zu jedem Menschen vorgedrungen zu sein. Kampagnen mit Werbespots im Fernsehen, bunte Broschüren oder auch Aufkleber und Poster sollen nun gerade in Deutschland die Sensibilität für dieses gesundheitsfördernde Thema hervorrufen. Ob schlussendlich all diese Aktionen endlich dazu führen, dass die Menschen im Land vermehrt zu Wasser und Seife greifen, und das am besten mehrmals täglich, ist jedoch derzeit noch recht fraglich. Zu wünschen wäre es, denn somit könnten sowohl die Influenza als auch neue sich verbreitende Erkrankungen weitaus besser eingrenzen lassen als es bislang der Fall ist.
Letzte Aktualisierung am 26.01.2010.

Von A-Z
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