Anzeige

Wenn wir Angst haben, wird unser Körper in einen Alarmzustand versetzt

Man muss lernen, mit Ängsten umzugehen

30.11.2009 - Ob das Monster unter dem Bett, die Schritte hinter einem auf dem nächtlichen Nachhauseweg, eine negative Nachricht oder die bevorstehende Prüfung-Auslöser von Ängsten gibt es soviele wie es Menschen gibt und macht weder vor Kindern noch Erwachsenen halt. Und doch fragt man sich immer wieder, was löst solche Ängste in einem aus, welche Prozesse sind in der Entstehung der Ängste beteiligt und wozu ist Angst überhaupt sinnvoll? Fragen, denen auch die Wissenschaftler beständig auf den Grund gehen und nun aktuell in einer weiteren Studie zu einer näheren Beantwortung geführt haben.


Zunächst eine kleine Exkursion zu der Frage, was Angst eigentlich ist. Angst ist eine Grundemotion im Menschen ähnlich wie Trauer, Freude oder Wut und soll dabei helfen in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. Bei solch einem Angstgefühl weiten sich die Pupillen, die Aufmerksamkeit steigt zu einer hohen Spannung an, das Herz klopft aufgrund einem Mehr an Adrenalin und die Seh- und Hörnerven erweisen sich als sehr sensibel. Daneben steigt die Atmung an, die Muskulatur spannt sich und ein Zittern und Schwitzen wechselt sich mit einer Übelkeit oder Schwindel ab. Eine starke Reaktion des Körpers, die an und für sich vollkommen gesund ist, jedoch bei einer anhaltenden Angst körperlich und seelisch krankmachen kann.

Phobien, also krankhafte Angststörungen, treten unter anderem im Bezug auf das Fliegen, große Menschenansammlungen, kleinen Räumen oder beim Autofahren auf. Panikattacken hingegen strömen ebenfalls unter dem Aspekt der Angst auf den Betroffenen ein und können bis zu einem Gefühl der Todesangst gehen. Unabhängig um welche Ängste es sich handelt, kann es ja nach Schwere nötig werden mit einer Therapie und der Einnahme von Medikamenten Linderung zu erzielen, denn gerade hierbei tritt der Zustand der Angstlähmung ein, was es unmöglich macht sich aus dem Haus zu bewegen oder arbeiten zu gehen.

Ein Angstgefühl ist jedoch nicht nur etwas das eine einzelne Person betrifft. Im Gegenteil kann Angst auch im Kollektiv entstehen, bewusst manipulativ geschürt werden (Medien, Politiker etc.) oder sich zeitgleich bei gravierenden Ereignissen auf tausende Menschen übergreifen. Erdbeben etwa zählen zu solchen Ereignissen und dem Phänomen, dass viele gleichzeitig die Symptome der Angst verspüren. Konkret zu seiner Angst stehen, so auch zu einer anhaltenden Angststörung, lässt der Angst weniger Chancen und zeigt eine wachsende Persönlichkeit. Sich einfach nur darin ergehen und leiden, ist nicht sinnvoll und der Mut, sowie ein Lernen was die Ängste ausdrücken wollen, verhelfen zu einem besseren Umgang mit dieser Thematik und auch einer möglichen Manipulation anderer. Und wenn gar nichts hilft: Sich Situationen vorzustellen, die eine Wut in einem auslösen, vertreiben die Angstgefühle, denn Wut ist emotional stärker als das Gefühl der Angst.

 


« Kleidung aus Biobaumwolle immer beliebter Ein gutes Hausmittel gegen Husten »

Letzte Aktualisierung am 11.12.2009.

Angst Körper

Anzeige
Anzeige