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Österreich: Impf-Tourismus aufgrund der Schweinegrippe

Der Impfbeginn in Österreich ist am 9. November 09

08.11.2009 - Die seit Monaten grassierende und nun wirklich akut auftretende Schweinegrippe H1N1, sorgt nicht nur für viele Diskussionen, sondern nun auch schon für einen wahren Impf-Tourismus in das Nachbarland Österreich. Einer der Gründe für diese Vorgehen so manch eines Deutschen, ist die Tatsache, dass wohl im eigenen Lande die Impfstoffe gegen den Virus mit zweierlei Maß gehandhabt werden.

Für die normale Bevölkerung hat nun die Reihenimpfung mit dem Impfpräparat Pandemrix begonnen, das allerdings etwas in das Kreuzfeuer der Kritik geraten ist, da es neben dem neuen Impfstoff zusätzliche Verstärker beinhält, die von zweifelnden Experten als noch nicht ausreichend in ihren Nebenwirkungen erforscht betrachtet werden. Dem gegenüber steht jedoch der Impfstoff Celvapan, der in Deutschland für Beamte, Politiker und Bundeswehrsoldaten geordert wurde und sich ohne Verstärker aufzeigt. Nach dem wahren Grund dieses Vorgehens wagt man kaum zu fragen, da es eigentlich recht offensichtlich ist, was sich hinter solch einem Vorgehen verbirgt. Und so verwundert es kaum, dass viele Deutsche nach Österreich fahren und sich dort impfen lassen, da im ganzen Land nur Celvapan ohne jegliche Verstärker gespritzt wird.

Celvapan des Pharma-Konzerns Baxter, wird sowohl in Österreich als auch in Tschechien hergestellt und das ohne die zweifelhaften Wirkstoffverstärker. In Österreich selbst, sind deutsche Impftouristen durchaus gerne gesehen. Fast schon entschuldigend wird von so manchen höher gestellten Personen die Notwendigkeit der acht Euro Arztgebühr für die deutschen Impfpatienten genannt, denn soviel kostet es, wenn man von auswärts kommt. Der Impfstoff selbst jedoch, wird auch bei Nicht-Österreichern von der Regierung bezahlt, eigene Landsleute müssen allerdings ebenfalls eine Gebühr in Höhe von 4,90€ entrichten. Die zuständigen Stellen in Österreich, empfehlen jedoch deutschen Impf-Touristen den Differenzbetrag bei ihrer Krankenkasse zur Übernahme einzureichen. Ob eine Übernahme dann tatsächlich durchgeführt wird, ist allerdings noch nicht bekannt geworden.

Der Impfbeginn in Österreich soll der 9. November 09 sein und in erster Linie eine Versorgung von Schwangeren und chronisch Kranken beinhalten. Da jedoch ein Impffläschchen zehn Dosen hat, werden demzufolge nach dem Anstechen auch zehn Patienten anwesend sein müssen und dass diese auch andere Menschengruppen beinhalten werden, ist mehr als wahrscheinlich.

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Letzte Aktualisierung am 09.12.2009.

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