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Eiweiß | Eiweiße | Eiweiss | Eiweisse

Lesezeit: 2 Min.

Informationen zu Eiweißen | Proteinen 

Proteine

Da der Köper zu 20 % aus Proteinen besteht sind die Proteine (Proton= das Erste) die wichtigsten Grundbausteine des Körpers. Proteine auch besser bekannt als Eiweiße sind Makromoleküle, die aus verschiedenen Elementen dem Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und in Ausnahmen auch aus Schwefel aufgebaut sind. Die Bausteine der Proteine sind die proteinaufbauenden Aminosäuren, die durch Peptidbindungen zu Ketten verbunden sind. Durch die Aufnahme von Eiweiß über die Nahrung werden dem Organismus vor allem diese Aminosäuren geliefert. Aminosäuren benötigt der Körper für die Biosynthese körpereigener Proteine. Als Strukturproteine geben sie innerhalb des Organismus den Aufbau der Zellen und damit die Beschaffenheit von Geweben vor (Muskeln, Knochen und Haut sind besonders eiweißreich).

Ebenso fungieren Proteine auch als kleine molekulare Maschinen die im Organismus Stoffe transportieren (Hämoglobintransport welches im Blut für den Sauerstofftransport zuständig ist),chemische Reaktionen katalysieren und Signalstoffe erkennen. Als Antikörper dienen sie der Infektionsabwehr innerhalb unseres Immunsystems. In Form von Ionenkanälen regulieren sie die Ionenkonzentration in der Zelle und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln. Innerhalb der Muskeln sorgen bestimmte Proteine für die Kontraktion und somit für die Bewegung der Muskelpartien. Wichtig zu wissen ist ebenfalls, dass die ersten Proteine ab einer Temperatur von 42 Grad Celsius zerstört werden, daher besteht bei hohem Fieber ab 41 Grad Celsius Lebensgefahr. Ein Gramm Eiweiß liefert 4 kcal.

Wie wir also feststellen hat das Protein (Eiweiß) eine Vielzahl von bedeutenden Aufgaben im Organismus und ist daher das wichtigste der Nährstoffe. Ein erwachsener Mensch benötigt ca. 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Wer ein erhöhtes Maß an  körperliche Belastung hat oder gar Leistungssportler ist muss seinen Eiweißkonsum auf mindestens 1,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht steigern um optimal versorgt zu sein. Ein Fehlen von Eiweiß innerhalb des Organismus geht oft mit sinkender Leistungsfähigkeit einher. Eiweißmangel kann sogar unter anderem die Ursache für Haarausfall, Müdigkeit und fehlende Regeneration bei Sportlern sein.

Von den 20 natürlichen vorkommenden Aminosäuren, die für die körpereigene Proteinbiosynthese benötigt werden, können neun (essentiellen Aminosäuren) vom Organismus nicht selbst hergestellt werden, diese „essentiellen Aminosäuren“ müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Beim Menschen handelt es sich sogar um 21 Aminosäuren die Reihe der bekannten Aminosäuren wird durch das Selenocystein ergänzt.

Die neun essentiellen Aminosäuren sind:

  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Isoleucin
  • Histidin
  • Valin
  • Threonin
  • Tryptophan

Außer Lysin was  in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht oder nur sehr wenig vorhanden ist sind die o. g. Aminosäuren meistens in pflanzlichen als auch in tierischen Proteinen enthalten. Die Mischung der verschiedenen Aminosäuren bestimmt den Charakter und die Funktion des Proteins.  Je mehr essentielle Aminosäuren in einem Eiweiß enthalten sind, desto vollwertiger ist dieses. Wie bereits erwähnt sind tierische Nahrungsmittel in der Regel hochwertiger da den meisten pflanzlichen Nahrungsmitteln oft mindestens eins der essentiellen Aminosäuren fehlt. Milch und Eier enthalten zusammen das qualitativ beste Eiweiß, da sie alle neun essentiellen Aminosäuren in einem günstigen Verhältnis enthalten. Es gilt wie bei den anderen Nährstoffen darauf zu achten, seinen Organismus optimal zu versorgen und auch einen Überschuss an Eiweiß zu vermeiden. Übermäßige Eiweißzufuhr kann zu Verlusten von Mineralien führen. Produkte aus dem Eiweißabbau müssen von der Leber verarbeitet werden und von den Nieren ausgeschieden werden, dabei werden dann oft Calcium, Magnesium und andere wichtige Mineralstoffe ausgeschwemmt.

Genauere Informationen zum Thema Eiweißstoffwechsel finden Sie unter der Rubrik Stoffwechselvorgänge.

Letzte Aktualisierung am 13.12.2009.
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