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Xyzall Filmtabletten, 100 ST

Xyzall Filmtabletten

Überblick: Anwendungsgebiet, Erkrankung, Symptom

Dermatose, Asthma, Neurodermitis, Juckreiz, Asthma bronchiale, Pruritus, Nesselsucht, Insektenstich, Atemnot, Kontaktdermatitis, Sonnenbrand, Allergische Reaktion, Allergie, Hautkrankheit, Rhinitis, Urtikaria, Allergische Rhinopathie, Allergie, ...

Menge / Packungsgröße

100 ST [ Andere:    50 ST    20 ST ]

Hersteller

Westen Pharma GmbH

PZN

1921564

Rezeptpflicht und Zuzahlung

rezeptpflichtig, verschreibungspflichtig

Alle Preise inkl. MwSt.

Anwendungsgebiet (Indikation)

Bei welchen Symptomen/Erkrankungen kommt das Medikament (Xyzall Filmtabletten) zum Einsatz?

- Antihistaminikum zur systemischen Anwendung

- Zur Behandlung von Krankheitszeichen (Symptomen) bei allergischen Erkrankungen wie:

  • allergischem Schnupfen (einschließlich persistierendem allergischen Schnupfen);
  • chronischer Nesselsucht (chronischer idiopathischer Urtikaria).

Gegenanzeigen (Kontraindikation)

In welchen Fällen dürfen Sie Xyzall Filmtabletten nicht anwenden?

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levocetirizin, ein Antihistaminikum oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
- wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist (schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min)

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die durch Xyzall Filmtabletten hervorgerufen werden können, sind:

- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Häufig (1 % bis 10 %) wurden überwiegend leichte bis mäßige Nebenwirkungen berichtet wie Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schläfrigkeit/Benommenheit.
  • Gelegentlich (0,1 % bis 1 %) wurden Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit und Bauchschmerzen beobachtet.
  • Weitere Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Schüttelkrämpfe, Sehstörungen, Schwellungen, Juckreiz, flüchtiger Hautausschlag, Nesselsucht (Schwellung, Rötung und Jucken der Haut), Atemnot, Gewichtszunahme, Muskelschmerzen, aggressives oder erregtes Verhalten, Leberentzündung (Hepatitis), abnorme Leberfunktionswerte bei Blutuntersuchungen und Übelkeit wurden ebenfalls berichtet.

- Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.

- Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion können sein: Schwellungen im Bereich des Mundes, der Zunge, des Gesichts und/oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken zusammen mit Nesselausschlag (Angioödem), plötzlicher Blutdruckabfall, der zu Kollaps oder Schock führt, was tödlich sein kann.

- Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen können bei dem Arzneimittel auftreten?

- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

- Bei Einnahme des Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel zusammen mit Alkohol eingenommen wird.
Bei empfindlichen Patienten könnte die gleichzeitige Gabe von Cetirizin oder Levocetirizin und Alkohol bzw. anderen zentral dämpfenden Mitteln Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben, obwohl für das Razemat Cetirizin gezeigt wurde, dass die Wirkung von Alkohol nicht verstärkt wird.

Dosierung

Wie häufig und in welchen Mengen sollte Xyzall Filmtabletten zur Anwendung kommen?

- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

- Die normale Dosis für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren ist 1 Filmtablette täglich.

- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion erhalten je nach Schweregrad der Nierenerkrankung gegebenenfalls eine geringere Dosis.

- Patienten mit ausschließlich eingeschränkter Leberfunktion sollten die normale vorgeschriebene Dosis einnehmen.

- Patienten mit gleichzeitig eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion erhalten gegebenenfalls eine geringere Dosis, die sich nach dem Schweregrad der Nierenerkrankung und bei Kindern zusätzlich nach dem Körpergewicht richtet.

- Die Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt.

- Für Kinder unter 6 Jahren wird die Anwendung des Arzneimittels nicht empfohlen.

- Bei deutlicher Überdosierung kann bei Erwachsenen Schläfrigkeit auftreten. Bei Kindern kann es zunächst zu Erregung und Ruhelosigkeit und anschließend zu Schläfrigkeit kommen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

- Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen oder eine niedrigere Dosis als von Ihrem Arzt verschrieben eingenommen haben, nehmen Sie deswegen keine doppelte Dosis ein. Warten Sie bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Dosis einnehmen sollen und nehmen Sie dann die normale, von Ihrem Arzt verschriebene Dosis ein.

- Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels früher als vorgesehen beenden, hat dies keine schädlichen Auswirkungen. Die Symptome der Erkrankung können aber allmählich mit einem Schweregrad wiederauftreten, der nicht höher ist als vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel ist.

- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungshinweise

Wie erfolgt die Anwendung des Medikaments?

- Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.

- Die Einnahme kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Patientenhinweise

Weitere Hinweise für Patienten zu dem Arzneimittel

- Für Kinder unter 6 Jahren wird die Anwendung des Arzneimittels nicht empfohlen, da mit den Filmtabletten keine Dosisanpassung möglich ist.

- Bei einigen Patienten kann unter der Therapie mit dem Arzneimittel Schläfrigkeit/Benommenheit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftreten. Wenn Sie beabsichtigen, Auto zu fahren, ohne sicheren Halt zu arbeiten oder Maschinen zu bedienen, sollten Sie zunächst warten und Ihre individuelle Reaktion auf das Arzneimittel beobachten.
In besonderen Untersuchungen wurde jedoch keine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, des Reaktionsvermögens und der Fahrtüchtigkeit gesunder Testpersonen durch Einnahme von Levocetirizin in der empfohlenen Dosierung festgestellt.

- Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel zusammen mit Alkohol eingenommen wird. Bei empfindlichen Patienten könnte die gleichzeitige Gabe von Cetirizin oder Levocetirizin und Alkohol bzw. anderen zentral dämpfenden Mitteln Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben, obwohl für das Razemat Cetirizin gezeigt wurde, dass die Wirkung von Alkohol nicht verstärkt wird.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Was ist bei Schwangerschaft im Zusammenhang mit dem Medikament zu beachten?

- Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind bzw. werden möchten oder stillen.

Wirkstoffe

  • Levocetirizin dihydrochlorid: 5 mg
  • Levocetirizin: 4.21 mg

Generika

 
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