Schmerzen, Krampf, Atemnot, Herpes, Ischialgie, Halswirbelsäulensyndrom, Ataxie, Lumbago, Atemnotsyndrom, Zervikalsyndrom, Gürtelrose, Hexenschuss, Lidkrampf, Stoffwechselstörung, Blepharospasmus, Trigeminusneuralgie, Hyperphosphatämie, Interkostalneuralgie, Myoklonie, Diabetische Polyneuritis, Lateralsklerose, Torticollis spasmodicus, Spitzfuß, ...
60 ST [ Andere: 100 ST 30 ST ]
Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
4942704
rezeptfrei
- Zur Behandlungen von Missempfindungen bei durch Diabetes verursachten Erkrankungen der Nerven (diabetischer Polyneuropathie).
Gegen alle Arzneimittel können Reaktionen wegen Überempfindlichkeit auftreten, dann müssen Sie das Arzneimittel (THIOGAMMA 300 ORAL) umgehend absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von THIOGAMMA 300 ORAL bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche sind von der Behandlung mit dem Medikament auszunehmen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
-- rektale Applikation:
-Bei insbesondere empfindlichen Personen oder bei vorgeschädigter Schleimhaut können Irritationen der Rektalschleimhaut auftreten.
-Bei Diabetikern mit durchblutungsbedingten trophischen Störungen kann es zu verstärkter Darmschleimhautreizung kommen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
-- orale Applikation:
- Übelkeit und Erbrechen
-- orale und i.v. Applikation:
- bei Patienten mit Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen kann sich der Zustand durch die Veränderung im Wasserhaushalt verschlechtern und zu Lungenödem und/oder Herzversagen führen.
- bei Diabetikern: Hyperglykämie
- Da die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und oralen Antidiabetika verstärkt werden kann, sollte insbesondere zu Beginn der Behandlung der Blutzuckerspiegel engmaschig überwacht werden.
- Unter Umständen ist die Insulindosis bzw. die Dosis der oralen Antidiabetika zu reduzieren.
- 1-2 Kapseln (300-600 mg a63-Liponsäure) täglich.
- Bei starken gestörten Sinneswahrnehmungen (Dysästhesien) im Rahmen einer schweren diabetischen Polyneuropathie kann zu Beginn eine Behandlung mit Umgehung des Magen-Darm-Kanals (initale parenterale Therapie) erfolgen.
- Die Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
- 30 Minuten vor den Mahlzeiten, da die Einnahme der Kapseln während des Essens die Aufnahme des Wirkstoffes behindern kann. Dies ist insbesondere zu beachten, wenn auch eine verlängerte Magenentleerungszeit besteht.
- Da es sich bei der diabetischen Polyneuropathie um eine chronische Erkrankung handelt, kann eine Dauertherapie notwendig sein. Im Einzelfall entscheidet der Arzt/Ärztin.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin einnehmen!
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte das Medikament nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
- Schwangere und Stillende sollten sich einer Behandlung mit dem Medikament nur nach ärztlicher Anweisung unterziehen.
- Versuche ergaben keinen Hinweis darauf, dass das Medikament einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die frühe Embryonalentwicklung hat
- Über einen möglichen Übertritt von von THIOGAMMA 300 ORAL in die Muttermilch ist nichts bekannt.
- Grundlage der diabetischen Polyneuropathie-Therapie ist die optimale Diabetes-Einstellung.
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollte kein Alkohol getrunken werden, da die Wirkung von THIOGAMMA 300 ORAL durch Alkohol abgeschwächt werden kann.
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