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Paracetamol 250mg Heumann, 10 ST

Paracetamol 250mg Heumann

Überblick: Anwendungsgebiet, Erkrankung, Symptom

Schmerzen, Fieber, Schmerz, ...

Menge / Packungsgröße

10 ST

Hersteller

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

PZN

7341939

Rezeptpflicht und Zuzahlung

rezeptfrei

Paracetamol 250mg Heumann - Top Angebote

Unverbindliche Preisempfehlung:
1,46 €
Preisspanne bei Versandapotheken:
0,73 € - 1,46
Alle Preise inkl. MwSt.

Anwendungsgebiet (Indikation)

Bei welchen Symptomen/Erkrankungen kommt das Arzneimittel zum Einsatz?

Für Kinder von 2-8 Jahren (13-25 kg)

Schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum). Wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:

- leichten bis mäßig starken Schmerzen

- Fieber

Gegenanzeigen (Kontraindikation)

Wann darf Paracetamol 250mg Heumann nicht verabreicht werden?

Darf nicht angewendet werden:

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind

- wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei Paracetamol 250mg Heumann auftreten?

Leber- und Gallenerkrankungen:

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10000): Leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen).

 

Erkrankungen des Immunsystems:

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10000): Allergische Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem) bis hin zu einer Schockreaktion.

Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.

Bei empfindlichen Personen ist eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) ausgelöst worden.

 

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10000): Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).

 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen können bei Paracetamol 250mg Heumann im Zusammenhang mit anderen Medikamenten auftreten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wechselwirkungen sind möglich mit:

- Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht)

- möglichen Leber-schädigenden Substanzen, z. B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin, Carbamazepin (Arzneimittel gegen Epilepsie) sowie Rifampicin (Tuberkulosemittel). Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Anwendung auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol zu Leberschäden kommen. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

- Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Paracetamol sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

- Gerinnungshemmenden Arzneimitteln (oralen Antikoagulantien, insbesondere Warfarin): Die wiederholte Anwendung von Paracetamol über mehr als eine Woche verstärkt die Blutungsneigung. Die Langzeitanwendung von Paracetamol sollte in diesem Fall nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Die gelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keine Auswirkungen auf die Blutungsneigung.

 

Auswirkungen der Anwendung von Paracetamol auf Laboruntersuchungen:

Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

 

Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol angewendet oder verabreicht werden.

Dosierung

Was gibt es bei der Dosierung von Paracetamol 250mg Heumann zu beachten?

Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.

13 kg - 16 kg bzw. 2 - 4 Jahre:

Einzeldosis 1 Zäpfchen (entsprechend 250 mg Paracetamol)

Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 3 Zäpfchen (entsprechend 750 mg Paracetamol)

 

17 kg - 25 kg bzw. 4 - 8 Jahre:

Einzeldosis 1 Zäpfchen (entsprechend 250 mg Paracetamol)

Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 4 Zäpfchen (entsprechend 1000 mg Paracetamol)

 

Besondere Patientengruppen:

Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.

Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz: Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Ältere Patienten: Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Kinder: Eine Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren bzw. unter 13 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Patientengruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch für diese Patientengruppe geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen zur Verfügung.

 

Behandlungsdauer:

Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wenden Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.

 

Überdosierung:

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Wenn eine größere Menge Paracetamol angewendet wurde als empfohlen, rufen Sie einen Arzt zu Hilfe!

 

Vergessene Anwendung:

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Anwendungshinweise

Was gibt es bei der Anwendung des Medikaments zu beachten?

Das Zäpfchen wird möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit eventuell Zäpfchen in der Hand erwärmen oder kurz in warmes Wasser tauchen.

Patientenhinweise

Patientenhinweise für das Arzneimittel

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:

- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind

- wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)

- bei vorgeschädigter Niere

Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiederanwendung von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Wenden Sie das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen an.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Paracetamol hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Anwendung eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Was müssen Schwangere bei der Anwendung Paracetamol 250mg Heumann berücksichtigen?

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Paracetamol sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten Paracetamol während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Wirkstoffe

  • Paracetamol: 250 mg

Generika

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