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MG NOR, 20 ST

MG NOR

Überblick: Anwendungsgebiet, Erkrankung, Symptom

Herzrhythmusstörung, Herzjagen, Stress, Tachykarde Herzrhythmusstörung, Magnesiummangel, Magnesiummangel, Krämpfe und Spasmen der Muskulatur, Neuromuskuläre Krankheit, ...

Menge / Packungsgröße

20 ST [ Andere:    50 ST    100 ST    500 ST ]

Hersteller

Teofarma S.R.L.

PZN

4414715

Rezeptpflicht und Zuzahlung

rezeptfrei

Keine Abbildung
MG NOR
bei Fit Gesund Schön APOTHEKE
Teofarma S.R.L.
20 ST



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Preisvergleich: MG NOR

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Anwendungsgebiet (Indikation)

Bei welchen Symtomen/Krankheiten wird MG NOR angewendet?

Das Arzneimittel ist ein Mineralstoff-Präparat.

Das Arzneimittel wird angewendet bei

- nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.

Gegenanzeigen (Kontraindikation)

Wann darf dieses Medikament (MG NOR) nicht angewendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Magnesiumbis(hydrogen-DL-aspartat) 4 H20 oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind

- wenn Sie an schweren Nierenfunktionsstörungen leiden

- wenn Sie eine Veranlagung zu Nierensteinen (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese) haben

- wenn Sie an Erregungsüberleitungsstörungen zwischen Herzvorhof und -kammer (AV-Block) leiden

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können bei dem Arzneimittel auftreten?

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Unter der Einnahme von Magnesium sind bei intakter Nierenfunktion bislang kaum Nebenwirkungen beobachtet worden.

Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen. Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Behandlung vorübergehend unterbrochen werden; nach einer Stuhlnormalisierung kann die Behandlung mit einer verringerten Tagesdosis fortgeführt werden.

Bei hochdosierter und längerer Einnahme können insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeitserscheinungen auftreten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits ein erhöhter Magnesiumgehalt im Blut erreicht ist. In diesem Fall sollte die Dosis verringert oder das Arzneimittel vorübergehend abgesetzt werden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen können bei dem Arzneimittel auftreten?

Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Magnesiumhaltige Präparate sollen nicht gleichzeitig mit Eisen, Natriumfluorid oder bestimmten Antibiotika (Tetrazykline) eingenommen werden, da eine wechselseitige Behinderung der Aufnahme durch den Magen-Darm-Trakt stattfinden kann. Zwischen der Einnahme von Magnesium und Eisen-, Natriumfluorid- oder Tetrazyklinpräparaten sollte daher ein Intervall von 2-3 Stunden eingehalten werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Magnesium und Aminoglykosid-Antibiotika kann zu einer Verschlechterung des Zusammenspiels von Nerven und Muskeln führen (z. B. herabgesetzte Atmungsfunktion).

Magnesiumsalze können die Aktivität von Substanzen, die die Erregungsübertragung von Nerv zu Muskel hemmen (z. B. Pancuroniumbromid, Succinylcholinhalogenid) verstärken.

Die gleichzeitige intravenöse Gabe von Calcium führt zu einer verminderten Wirkung von Magnesium.

Bei gleichzeitiger Gabe von Calcium und Phosphat muss mit Resorptionsbehinderungen für Magnesium gerechnet werden.

Die Wirkung von Sympathomimetika und Herzglykosiden kann durch gleichzeitige Magnesiumwirkungen abgeschwächt werden.

Dosierung

Dosierung - Wieviel und wie oft wird das Arzneimittel angewendet?

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

Erwachsene und Jugendliche

1-3-mal täglich 1 Kautablette (entsprechend 121,5-364,5 mg Magnesium bzw. 5-15 mmol Magnesium).

Kinder ab 6 Jahren

1-3-mal täglich Kautablette (entsprechend 60,75-182,25 mg Magnesium bzw. 2,5-7,5 mmol Magnesium).

Die Dosierung richtet sich nach dem Grad des Magnesiummangels.

Dauer der Behandlung

Im Allgemeinen sollte das Arzneimittel so lange eingenommen werden, bis der Magnesiummangel ausgeglichen ist.

Eine Dauerbehandlung mit dem Arzneimittel ist möglich.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:

Schwere Überdosierungen mit eingenommenen Magnesiumsalzen werden zumeist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung beobachtet.

Bei Einnahme größerer Mengen können Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, eine herabgesetzte Atemtätigkeit, Muskelschwäche und Blutdruckabfall eintreten.

Bei leichter Überdosierung, die sich als Durchfall äußert, sollte die Einnahme vorübergehend ausgesetzt werden.

Bei Verdacht auf eine schwerwiegendere Vergiftung sollten Sie einen Arzt verständigen, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann!

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungshinweise

Auf welche Art und Weise wird das Medikament angewendet?

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Die Kautabletten sollen zerkaut gegebenenfalls mit etwas Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Sie sollten darauf achten, einen Abstand von 2-3 Stunden zwischen der Einnahme der Kautabletten und Eisen-, Natriumfluorid- oder Tetrazyklinpräparaten einzuhalten.

Patientenhinweise

Weitere Patientenhinweise zu diesem Medikament

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich

- bei leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen

- bei Flüssigkeitsmangel des Körpers (Dehydratation)

Bei längerfristiger Anwendung empfehlen sich insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion regelmäßige Kontrollen des Magnesiumgehalts im Blut.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt prüfen, ob der Mineralgehalt des Blutes die Einnahme des Arzneimittels zulässt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Aufbewahrung:

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Was haben Schwangere bei dem Arzneimittel zu beachten?

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Gegen die Einnahme des Arzneimittels in Schwangerschaft und Stillzeit bestehen keine Bedenken.

Wird das Arzneimittel kurz vor der Geburt eingenommen, sollte das Neugeborene während der ersten 24-48 Lebensstunden auf Anzeichen eines überhöhten Magnesiumgehalts im Blut ärztlich überwacht werden.

Wirkstoffe

  • Magnesium Ion: 121.5 mg
  • Magnesium DL-hydrogenaspartat 4-Wasser: 1803 mg

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