Obstipation, Verstopfung, Entbindung, Röntgenuntersuchung, Portokavale Enzephalopathie, Gynäkologische Untersuchung, Obstipation, Leberversagen, Portale Hypertonie, Keimträger anderer infektiöser Darmkrankheiten, ...
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Verla-Pharm Arzneim.
4991401
rezeptfrei
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- Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht beeinflusst werden kann
- Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern
- Vorbeugung und Behandlung leberbedingter Hirnschäden
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
- Lactulose darf nicht angewendet werden bei Darmverschluss
Das Arzneimittel sollte nicht angewendet werden bei:
- Patienten mit Fructoe-Unverträglichkeit, Lactase-Funktionsstörung, zu hohen Galactosewerten im Blut Glucose/Galactose-Aufnahmestörungen, da die Substanz Fructose, Lactose und Galactose enthält.
- Akut-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen
- Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
- Bei mittlerer Dosierung: Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen mit vermehrtem Abgang von Winden.
- Anwendung bei leberbedingten Hirnschäden: zu hohe Natruimblutwerte
- Unter hoher Dosierung: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Langzeitanwendung, v.a. bei relativer Überdosierung (Durchfall): Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt mit entsprechenden Folgen.
- Säuglinge: Austrocknung, Natriummangel
Leberbedingte Hirnerkrankungen:
- Erwachsene: Einschleichend mit 1-1 1/2 Beutel 3mal täglich beginnen, Dosis dann allmählich auf 3-5 Beutel 3mal täglich steigern, so dass 2-3 weiche Stühle pro Tag entleert werden
- Kinder: Keine Angaben vorhanden.
Verstopfung:
- Erwachsene: 1-1 1/2 Beutel 1-2mal täglich
- Kinder: 1/2-1 Beutel 1-2mal täglich
- Lactulose kann in Wasser oder anderen Flüssigkeiten aufgelöst eingenommen werden.
- Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
- Der abführende Effekt kann nach 2-10 Stunden eintreten, bei ungenügender Dosierung können bis zum 1. Stuhlgang 24-48 Stunden vergehen.
- Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des Krankheitsbildes.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Es liegen beim Menschen keine Erfahrungen mit der Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit vor.
- Tierversuche ergaben keine schädigende Wirkung.
- Schädliche Wirkungen von Lactulose bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt.
- Während der Behandlung sollte auf eine ballaststoffreiche Ernährung besonders geachtet werden, da so die abführende Wirkung unterstützt wird. Geeignet sind vor allem Rohkostsalate und Vollkornprodukte.
- Der Verzehr größerer Mengen frischen Joghurts fördert die wichtige Besiedelung des Dickdarms mit Bifidusbakterien.
- Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter täglich) ist zu achten.
- Bei Diabetikern muss der Gehalt der Lactulose an verdaulichen Kohlenhydraten berücksichtigt werden.
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