Bluthochdruck, Anfall, Hypertonie, Angina, Angina pectoris, Koro, Herzrhythmusstörung, Migräne, Herzjagen, Vorhofflimmern, Reinfarkt, Anfallsweises Herzjagen, Tachyarrhythmie, Vorhofflattern, Schilddrüsenüberfunktion, Sinustachykardie, Thyreotoxikose, Stenokardie, Arterielle Hypertonie, Rhythmusstörung, Extrasystolen, Kammerflimmern, Ventrikuläre Arrhythmie, Hyperkinetisches Herzsyndrom, Tachykarde Herzrhythmusstörung, Koronare Durchblutungsstörung, ...
10X30 ST [ Andere: 30 ST 50 ST 100 ST ]
Merck Serono GmbH
2091604
rezeptpflichtig, verschreibungspflichtig
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit: Angina pectoris)
Das Medikament darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Bisoprololhemifumarat oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
- wenn Sie unter akuter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden oder eine Verschlechterung (Dekompensation) der Herzinsuffizienz auftritt, die eine intravenöse Therapie mit die Herzkraft stärkende Substanzen erfordert
- wenn Sie unter kardiogenem Schock leiden, welcher einen akuten, ernsten Zustand des Herzens darstellt und zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufversagen führt
- wenn bei Ihnen höhergradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Block II. oder III. Grades) ohne Herzschrittmacher auftreten
- wenn Sie unter dem Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
- wenn bei Ihnen eine gestörte Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (sinuatrialer Block) auftritt
- wenn Sie unter stark verlangsamter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz weniger als 50 Schläge/min) vor Behandlungsbeginn leiden
- wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (systolisch weniger als 90 mmHg) haben
- wenn Sie unter schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenfunktionsstörung leiden
- wenn Sie sich in Spätstadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befinden
- wenn Sie unter Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom) leiden, die in der Kälte zu Taubheit, Brennen und Farbveränderungen führen
- wenn Sie unbehandelte Tumore des Nebennierenmarks (Phäochromocytom) haben
- wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) vorliegt
Bitte besprechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt/Ärztin, wenn Sie annehmen, dass eine der oben aufgeführten Beschwerden auf Sie zutrifft.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
- Untersuchungen
Selten: erhöhte Triglyzerid-Werte, erhöhte Leberenzymwerte (GOT und GPT)
- Herz- und Kreislauferkrankungen
Gelegentlich: Verlangsamung der Herzschlagfolge (Bradykardie), Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Blockierungen), Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
- Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindelgefühl*, Kopfschmerz*
Selten: Ohnmacht (Synkope)
- Augenerkrankungen
Selten: Verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
Sehr selten: Konjunktivitis
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Selten: Hörstörungen
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Gelegentlich: Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte
Selten: Allergischer Schnupfen (Rhinitis)
- Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Verstopfung (Obstipation)
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Reaktionen wegen Überempfindlichkeit (Jucken, vorübergehende Rötung [Flush], Ausschlag)
Sehr selten: Haarausfall. Beta-Rezeptorenblocker können eine Schuppenflechte auslösen, verschlechtern oder zu psoriasiformen Ausschlägen führen.
- Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
- Gefäßerkrankungen
Häufig: Kältegefühl oder Taubheit in den Extremitäten
Gelegentlich: verstärkter Blutdruckabfall (Hypotonie)
- Allgemeine Erkrankungen
Häufig: Müdigkeit*, Schwäche (Asthenie)
- Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Leberentzündung (Hepatitis)
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Selten: Potenzstörungen
- Psychiatrische Erkrankungen
Gelegentlich: Depressionen, Schlafstörungen
Selten: Albträume, Halluzinationen
* Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/-in), wenn einer der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/-in), wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Kalzium-Antagonisten des Verapamil-Typs und des Diltiazem-Typs wurde eine verstärkte Blutdrucksenkung, verzögerte Erregungsleitung von Herzvorhöfen auf die Herzkammern sowie eine Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels beobachtet.
Insbesondere die intravenöse Applikation von Kalzium-Antagonisten vom Verapamil-Typ kann zu einer ausgeprägten Hypotonie und AV-Blockierungen führen.
Zentral wirksame Blutdruck-senkende Arzneimittel, wie Clonidin und andere (z.B. Methyldopa, Moxonidin und Reserpin) können bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge, einer Verringerung des Herzauswurfvolumens und zu einer Gefäßerweiterung führen. Außerdem kann es nach Absetzen von Clonidin zu einem überschießenden Blutdruckanstieg kommen.
Die gleichzeitige Einnahme von CONCOR 5 Filmtabletten mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen:
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Kalziumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z.B. Nifedipin) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung sowie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche eine weitere Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels auftreten.
Die Herzkraft schwächende Wirkung (kardiodepressive Wirkung) von CONCOR 5 Filmtabletten und Antiarrhythmika (wie z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon, Amiodaron) auf Erregungsleitung und Kontraktionskraft des Herzens können sich addieren.
Parasympathomimetika können die atrioventrikuläre Überleitungszeit verlängern und das Risiko einer verlangsamten Herzschlagfolge erhöhen.
Die äußerliche Anwendung von Beta-Rezeptorenblocker (z.B. in Augentropfen bei GlaukomBehandlung), kann die Wirkung von CONCOR 5 Filmtabletten verstärken.
Bei gleichzeitiger Anwendung von CONCOR 5 Filmtabletten und Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (oralen Antidiabetika) kann deren Wirkung verstärkt werden. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie) - insbesondere schneller Puls (Tachykardie) - können verschleiert oder abgemildert sein.
Die gleichzeitige Anwendung von CONCOR 5 Filmtabletten und Narkosemitteln kann eine verstärkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Gegenregulationsmechanismen, z.B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), können beeinträchtigt sein. Eine Fortsetzung der Betablockade reduziert das Risiko für Rhythmusstörungen während Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte über die Behandlung mit dem Arzneimittel informiert werden.
Bei gleichzeitiger Therapie mit dem Arzneimittel und herzwirksamen Glykosiden (Digitalis) kann es zu einer stärkeren Verlangsamung des Herzschlags und der Überleitung im Herzen kommen.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) (z.B. Acetylsalicylsäure) können den blutdrucksenkenden Effekt von CONCOR 5 Filmtabletten abschwächen.
Bei gleichzeitiger Gabe von CONCOR 5 Filmtabletten und Sympathomimetika (wie z.B. Orciprenalin, Dobutamin, Adrenalin, Noradrenalin) kann eine Wirkungsabschwächung beider Substanzen auftreten.
Die blutdrucksenkende Wirkung von CONCOR 5 Filmtabletten kann durch trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine und andere blutdrucksenkende Arzneimittel verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger Einnahme von CONCOR 5 Filmtabletten mit folgenden Arzneimitteln muss beachtet werden:
Die gleichzeitige Einnahme von Mefloquin begünstigt eine Verlangsamung des Herzschlags.
Die gleichzeitige Einnahme mit Monoaminoxidase-Hemmern (außer MAO-B-Hemmern) kann zu einer Beeinflussung des Blutdrucks (Blutdrucksenkung, aber auch überschießendem Blutdruckanstieg) führen.
Die blutdrucksenkende Wirkung von CONCOR 5 Filmtabletten kann durch Alkohol verstärkt werden.
Grundsätzlich sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. In jedem Fall sollte die Dosierung individuell, vor allem nach der Pulsfrequenz und dem Behandlungserfolg, festgelegt werden.
Falls vom Arzt/Ärztin nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Bluthochdruck (Hypertonie)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal pro Tag 1 Filmtablette (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat täglich). Bei leichtem Bluthochdruck (diastolischer Blutdruck bis zu 105 mmHg) kann die Behandlung mit einmal pro Tag 2,5 mg Bisoprololhemifumarat ausreichend sein.
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal pro Tag 2 Filmtabletten (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat täglich) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal pro Tag 20 mg.
- Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal pro Tag 1 Filmtablette (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat täglich).
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal pro Tag 2 Filmtabletten entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat täglich) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal pro Tag 20 mg.
- Dosierung bei Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leichterer oder mittlerer Ausprägung ist eine Dosisanpassung im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) und bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollte eine Tagesdosis von 10 mg Bisoprololhemifumarat nicht überschritten werden.
- Dosierung bei Älteren
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig.
- Dosierung bei Kindern
Das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) sollte nicht von Kindern eingenommen werden, da die Sicherheit und die Wirksamkeit nicht untersucht worden ist.
Die Dosierung des Arzneimittels darf ohne Anweisung des Arzt/Ärztines/Ärztin nicht geändert werden. Auch eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung sollte nicht ohne Anweisung des Arzt/Ärztines/Ärztin erfolgen.
Die Behandlung mit dem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Überwachung. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt/Ärztin.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
- Überdosierung
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt/Ärztin. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung mit dem Arzneimittel sind verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus), starker Blutdruckabfall, akute Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und Unterzuckerung (Hypoglykämie).
Bei Überdosierung sollte die Behandlung mit dem Arzneimittel nach Absprache mit dem behandelnden Arzt/Ärztin abgebrochen werden.
- Vergessene Einnahme
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt/Ärztin verordnet, fort.
- Therapieabbruch
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt/Ärztin abgesprochen zu haben.
Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte - insbesondere bei Patienten mit Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronarer Herzkrankheit: Angina pectoris) - nicht abrupt, sondern grundsätzlich ausschleichend (d.h. Halbierung der Dosis im Wochenabstand) beendet werden, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes des Patienten führen kann.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin.
Sie sollten die Filmtablette morgens vor, während oder nach dem Frühstück unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
- Besondere Vorsicht ist geboten bei der Einnahme von CONCOR 5 Filmtabletten ist erforderlich:
- Wie auch andere Beta-Rezeptorenblocker kann Bisoprolol die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erhöhen.
- Wenn Sie eine allergische Reaktion aufweisen, teilen Sie Ihrem Arzt/Ärztin mit, dass sie das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) einnehmen, damit er dies bei der Behandlung Ihrer allergischen Reaktion berücksichtigen kann.
- Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
- Die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose) können durch Bisoprolol maskiert werden.
- Bei Patienten mit einem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom) darf das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) erst nach vorheriger Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern verabreicht werden.
- Ihr Arzt/Ärztin kann eine besondere Behandlung (z.B. zusätzliche Arzneimittel) anordnen, wenn Sie eine dieser Beschwerden aufweisen.
- Wenn Sie eine Vollnarkose erhalten, muss der Narkose-Arzt/Ärztin von der Therapie mit Betablockern unterrichtet sein. Gegenwärtig wird empfohlen die Therapie weiter zu führen, da während der Operation möglicherweise auftretende Rhythmus- und Durchblutungsstörungen des Herzens günstig beeinflusst werden können. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der Operation für notwendig erachtet wird, sollte dies ausschleichend erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
- Bei Bronchialverkrampfung (Asthma bronchiale) oder anderen chronisch obstruktiven Lungenfunktionsstörungen, die mit Symptomen einhergehen können, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten und eine Dosiserhöhung des ß2-Sympathomimetikums erforderlich machen.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken: Die Anwendung von CONCOR 5 Filmtabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen und zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) für Kinder unzugänglich aufbewahren!
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/-in) um Rat.
- Das Medikament (CONCOR 5 Filmtabletten) sollte während der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-RisikoAbschätzung durch den Arzt/Ärztin eingesetzt werden.
- Ob Bisoprolol in die Muttermilch übergeht, ist nicht bekannt. Vom Stillen während der Einnahme von CONCOR 5 Filmtabletten wird daher abgeraten.
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