Dermatose, Asthma, Neurodermitis, Juckreiz, Asthma bronchiale, Pruritus, Nesselsucht, Insektenstich, Atemnot, Kontaktdermatitis, Sonnenbrand, Allergische Reaktion, Allergie, Hautkrankheit, Rhinitis, Atopisches [endogenes] Ekzem, Allergische Rhinopathie durch Pollen, Lichen simplex chronicus [Vidal], Urtikaria, Vorwiegend allergisches Asthma bronchiale, ...
10 ML [ Andere: 2x10 ML ]
Aliud Pharma GmbH
2756920
rezeptfrei
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Antiallergikum/Antihistaminikum. Cetirizin, der Wirkstoff des Arzneimittels, blockiert die Wirkung des Histamins, einer Substanz, die im Körpergewebe vorkommt und unter anderem eine laufende oder verstopfte Nase und Augenbeschwerden (Jucken, Rötung, Tränen) oder Hautjucken verursachen kann.
Darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cetirizindihydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
- von Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Creatinin-Clearance unter 10 ml/min)
- von Kindern unter zwei Jahren.
Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
Bei 1-10% der Patienten sind Nebenwirkungen zu erwarten. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Mundtrockenheit.
Infektionen:
Gelegentlich: Entzündung im Rachenbereich
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten: verminderte Zahl der Thrombozyten.
Erkrankungen des Immunsystems:
Selten: Allergische Reaktionen.
Sehr selten: Anaphylaktischer Schock, angioneurotisches Ödem, Quincke-Ödem.
Psychiatrische Erkrankungen:
Gelegentlich: motorische Unruhe
Selten: Aggression, Verwirrtheit, Depression, Schlaflosigkeit.
Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit (bei Kindern und Erwachsenen), Kopfschmerzen, Benommenheit.
Gelegentlich: Übelkeit und Sensibilitätsstörungen, Schwindel, Erregbarkeit.
Selten: Krampfanfälle.
Sehr selten: kurze Bewusstlosigkeit.
Augenerkrankungen:
Sehr selten: Anpassungsschwierigkeiten der Augen (Scharfstellung), verschwommenes Sehen.
Herzerkrankungen:
Selten: Anstieg der Herzfrequenz.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums:
Gelegentlich: Schnupfen (bei Kindern).
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
Häufig: Mundtrockenheit.
Gelegentlich: Abdominelle Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit, zusammen mit Durchfall (bei
Erwachsenen und Kindern) sowie Verdauungsstörungen:
Sehr selten: Geschmacksstörungen.
Leber- und Gallenerkrankungen:
Selten: Leberfunktionsstörungen (Anstieg der Transaminasen, alkalischen Phosphatase, Gamma-GT und des Bilirubins).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz.
Selten: Nesselsucht
Erkrankungen der Nieren und des Harntraktes:
Sehr selten: Blasenentleerungsprobleme
Allgemeine Erkrankungen:
Gelegentlich: Unwohlsein, Kraftlosigkeit.
Selten: Ödem.
Untersuchungen:
Selten: Gewichtszunahme.
Das Nebenwirkungsprofil von Kindern unterscheidet sich von dem Erwachsener.
Wenn einer der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Aktivität des Zentralnervensystems dämpfen (z.B. Schlafmittel), ist Vorsicht geboten.
Allergie-Test: Die Anwendung von Cetirizin ist 3 Tage vor einem Allergietest abzusetzen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Dosierungsanleitung ein.
Erwachsene und Kinder über 12 Jahren:
1-mal täglich 20 Tropfen (entsprechend 10 mg Cetirizindihydrochlorid) in einem Glas Wasser. Sollte es zu Schläfrigkeit kommen, können die Tropfen abends eingenommen werden.
Kinder im Alter von 6-12 Jahren:
2-mal täglich (morgens und abends) 10 Tropfen (entsprechend 5 mg Cetirizindihydrochlorid) oder 1-mal täglich 20 Tropfen (entsprechend 10 mg Cetirizindihydrochlorid) in einem Glas Wasser.
Kinder im Alter von 2-5 Jahren oder Kinder mit einem Körpergewicht unter 30 kg:
2-mal täglich (morgens und abends) 5 Tropfen (entsprechend 2,5 mg Cetirizindihydrochlorid) oder 1-mal täglich 10 Tropfen (entsprechend 5 mg Cetirizindihydrochlorid) in einem Glas Wasser.
Ältere Patienten: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Anwendung bei eingeschränkter Nierenfunktion:
Patienten mit mäßiger Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-50 ml/min) nehmen 1-mal täglich 10 Tropfen (entsprechend 5 mg Cetirizindihydrochlorid) in einem Glas Wasser. Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht geboten.
Das Arzneimittel darf von Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Creatinin-Clearance unter 10 ml/min) nicht eingenommen werden.
Einschränkung der Leberfunktion:
Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist Vorsicht geboten.
Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Art, Dauer und den Verlauf der Beschwerden. Wenn sich trotz Einnahme Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
Überdosierung:
Mögliche Zeichen einer Überdosierung können Benommenheit, Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit, aber auch - insbesondere bei Kindern - Erregbarkeit sein. Weiter können Kopfschmerzen, Halluzinationen, Krämpfe und Mundtrockenheit auftreten. Bei Überdosierung ist auch ein Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen möglich. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
Vergessene Einnahme:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie vom Arzt verordnet bzw. in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Tropfen zum Einnehmen. Sollte es zu Schläfrigkeit kommen, können die Tropfen abends eingenommen werden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
Wenn Sie Cetirizindihydrochlorid, dem Wirkstoff des Arzneimittels, über einen längeren Zeitraum einnehmen, kann es zu einem erhöhten Kariesrisiko durch Mundtrockenheit kommen. Sie sollten Ihre Mundhygiene daher regelmäßig und besonders sorgfältig durchführen.
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht geboten.
Die Ausscheidung von Cetirizin kann bei eingeschränkter Leberfunktion und Nierenfunktion beeinträchtigt sein. Bei Einnahme von Patienten mit diesen Erkrankungen ist Vorsicht geboten.
Cetirizindihydrochlorid kann die Wirkungen von Alkohol verstärken. Aus diesem Grund ist bei gleichzeitigem Alkoholkonsum Vorsicht geboten.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Aktivität des Zentralnervensystems dämpfen (z.B. Schlafmittel), ist Vorsicht geboten.
Kinder: Kinder unter zwei Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
Ältere Menschen: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Ihre Reaktionsfähigkeit kann durch die Einnahme beeinträchtigt sein. Dies sollten Sie in solchen Situationen berücksichtigen, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, z.B. beim Führen eines Fahrzeuges.
Das Arzneimittel kann die Wirkungen von Alkohol und Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das zentrale Nervensystem verstärken und somit Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Die Daten einer begrenzten Zahl von Schwangerschaften zeigen keine unerwünschten Wirkungen von Cetirizin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten oder ungeborenen Kindes. Derzeit sind jedoch keine weiteren relevanten epidemiologischen Daten verfügbar. Deshalb sollten Sie Cetirizin nur mit Vorsicht anwenden, wenn Sie schwanger sind und vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.
Cetirizin sollte in der Stillzeit nicht eingenommen werden, da Cetirizin in die Muttermilch ausgeschieden wird.
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