Bluthochdruck, Angst, Anfall, Hypertonie, Angina, Angina pectoris, Koro, Herzrhythmusstörung, Migräne, Herzjagen, Vorhofflimmern, Reinfarkt, Herzleistungsschwäche, Angstsyndrom, Anfallsweises Herzjagen, Tachyarrhythmie, Vorhofflattern, Schilddrüsenüberfunktion, Sinustachykardie, Thyreotoxikose, Stenokardie, Arterielle Hypertonie, Rhythmusstörung, Extrasystolen, Kammerflimmern, Ventrikuläre Arrhythmie, Hyperkinetisches Herzsyndrom, Tachykardie, Tremor, Koronarinsuffizienz, Hyperthyreose, Arrhythmie, Kreislaufbeschwerden, Koronare Herzkrankheit, Herzstolpern, Chronische Herzinsuffizienz, Funktionelle Herzbeschwerden, Sekundäre Hypertonie, Zittern, ...
30 ST [ Andere: 50 ST 100 ST ]
1 A Pharma GmbH
819094
rezeptpflichtig, verschreibungspflichtig
- Bluthochdruck
- Bei gleichbleibenden Schmerzen in der Herzgegend nach körperlicher Anstrengung (chronisch stabile Angina pectoris)
- Chronische Herzmuskelschwäche
Gegen alle Arzneimittel können Reaktionen wegen Überempfindlichkeit auftreten, dann müssen Sie das Arzneimittel (Carvedilol - 1A-Pharma 25mg Tabletten) unverzüglich absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Medikament darf nicht eingenommen werden bei:
- Herzbedingtem Schock
- Ungenügendem Ausgleich einer verminderten Herzleistung (dekompensierte Herzinsuffizienz)
- Verschluss eines Lungenblutgefäßes durch ein verschlepptes Blutgerinnsel (akute Lungenembolie)
- Plötzliche Schmerzen in der Herzgegend während körperlicher Ruhe (vasospastische Angina pectoris)
- Erniedrigtem Blutdruck
- Erniedrigter Herzfrequenz
- Gestörter Erregungsweiterleitung im Herzmuskel
- Veränderungen am Herzen durch eine Blutdrucksteigerung im Lungenkreislauf (Cor pulmonale)
- Asthma
- Tumor der Nebenniere (Phaeochromozytom)
- Leberfunktionsstörungen
- Stoffwechselbedingtem Überschuss an Säuren im Blut (metabolische Azidose)
- Gleichzeitiger Einnahme stimmungsaufhellender Arzneimittel
Das Medikament nicht einnehmen bei:
- Geblockter Erregungsweiterleitung im Herzen (Schenkelblock)
- Blutdruckabfall bei Lagewechsel
- Akuten entzündlichen Herzerkrankungen
- Veränderungen der Herzklappen oder des Herzausflusstraktes
- Arteriellen Durchblutungsstörungen
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sollten das Medikament nicht einnehmen.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Calciumhemmern oder Arzneimitteln, die den Herzrhythmus normalisieren (Antiarrhythmika), ist eine sorgfältige Überwachung von Blutdruck sowie Herzfrequenz und -rhythmus nötig, da dies zu einem verstärkten Blutdruckabfall, verlangsamter Herzfrequenz und/oder Herzrhythmusstörungen führen kann.
Bluthochdruck:
- An den ersten beiden Einnahmetagen 1/2 Tablette pro Tag (entsprechend 12,5 mg Carvedilol)
- Danach 1mal pro Tag 1 Tablette (entsprechend 25 mg Carvedilol)
- Bei ungenügender Wirkung Erhöhung der Menge nach frühestens 14 Tagen auf 2mal pro Tag 1 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 25 mg Carvedilol)
- Nicht mehr als 2 Tabletten pro Tag (entsprechend 50 mg Carvedilol)
Ältere Menschen:
- Zu Beginn 1/2 Tablette pro Tag (entsprechend 12,5 mg Carvedilol)
- Bei ungenügender Wirkung Erhöhung der Menge nach 14 Tagen auf 2 Tabletten pro Tag (entsprechend 50 mg Carvedilol)
Chronisch stabile Angina pectoris:
- An den ersten beiden Einnahmetagen 2mal pro Tag 1/2 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 12,5 mg Carvedilol)
- Danach 2mal pro Tag 1 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 25 mg Carvedilol)
- Bei ungenügender Wirkung Erhöhung der Menge nach frühestens 14 Tagen auf höchstens 2mal pro Tag 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Carvedilol)
- Ältere Menschen sollten nicht mehr als 2mal pro Tag 1 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 25 mg Carvedilol) einnehmen.
Chronische Herzmuskelschwäche:
- Zu Beginn 2mal pro Tag 1/8 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 3,125 mg Carvedilol)
- Wenn diese Menge vertragen wird, sollte die Menge in Abständen von jeweils mindestens zwei Wochen auf 2mal pro Tag 1/4 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 6,25 mg Carvedilol), dann 2mal pro Tag 1/2 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 12,5 mg Carvedilol) und danach auf 2mal pro Tag 1 Tablette (entsprechend 2mal pro Tag 25 mg Carvedilol) erhöht werden.
- Die erforderliche einzunehmende Menge muss für jeden einzeln und unter strenger ärztlicher Überwachung ermittelt werden.
- Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit zu den Mahlzeiten einnehmen
- Die Einnahme des Arzneimittels langsam und über einen längeren Zeitraum hinweg beenden
- Das Medikament wird im Regelfall über längere Zeit eingenommen
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Apotheker/-in) einnehmen!
- Über eine Einnahme von Carvedilol - 1A-Pharma 25mg Tabletten während einer Schwangerschaft liegen keine Erfahrungen vor.
- Der Wirkstoff vermindert die Durchblutung der Plazenta (Mutterkuchen), was zu Wachstumsstörungen, zum Tod des Ungeborenen oder zu einer Frühgeburt führen kann.
- Das Medikament sollte nur nach ausgiebiger Nutzen-Risiko-Abschätzung eingenommen werden.
- Die Einnahme sollte 72-48 Stunden vor dem erwarteten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, so muss das Neugeborene für die ersten 48-72 Lebensstunden überwacht werden.
- Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über.
- Bei Herzmuskelschwäche können sich die Beschwerden bei Einnahmebeginn verschlechtern.
- Die Einnahme des Arzneimittels bei schwerer Herzmuskelschwäche, Salz und/oder Flüssigkeitsmangel oder niedrigem Blutdruck kann zu einem verstärkten Blutdruckabfall führen.
- Häufige und regelmäßige ärztliche Untersuchungen (z.B. Nierenfunktion, Körpergewicht, Blutdruck, Herzfrequenz und -rhythmus) durchführen lassen
- Warnzeichen bzw. Beschwerden einer akuten Unterzuckerung können durch das Medikament verschleiert oder verzögert werden.
- Bei strengem Fasten ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung der Blutzuckerwerte erforderlich.
- Die Beschwerden einer Schilddrüsenüberfunktion (erhöhte Herzfrequenz, Zittern) können durch das Medikament verschleiert werden.
- Die Einnahme des Arzneimittels bei Herzmuskelschwäche mit niedrigem Blutdruck und zusätzlich Herzerkrankungen, die durch eine verminderte Blutzufuhr verursacht werden (ischämische Herzkrankheiten), Gefäßerkrankungen oder verminderter Nierenfunktion kann zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen.
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