Infektion, Mangelernährung, Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes, ...
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HEXAL AG
72206
rezeptfrei
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- Vorbeugung und Behandlung von Vitamin H-Mangelzuständen (Biotin-Mangel)
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
Allergische Reaktionen der Haut (Urtikaria).
- Es bestehen Hinweise, dass Antibabypillen (Antikonvulsiva) den Blutspiegel von Vitamin H senken.
- täglich bis zu 5 mg Vitamin H (Biotin)
- zur Behandlung der Erbkrankheit, des multiplen Carboxylasemangels: täglich 5-10 mg Vitamin H (Biotin)
- zur Vorbeugung sind weniger als 0,2 mg Vitamin H (Biotin) pro Tag ausreichend
- für niedrigere Mengen stehen Präparate mit geringerem Gehalt zur Verfügung
- Die Einnahme erfolgt mit ausreichend Flüssigkeit.
- Die Dauer ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Bei bestimmungsgemäßer Anwendung gibt es keine Einschränkungen.
- Mangelerscheinungen treten beim Menschen normalerweise nicht auf. Allerdings kann durch die Einnahme sehr großer Mengen von rohem Eiklar ein Vitamin H-Mangel ausgelöst werden.
- Beim erblichen Defekt, dem multiplen Carboxylasemangel ist der Vitamin H-Bedearf erhöht. Ein ausgeprägter Mangel zeigt sich an Haut und Anhangsgebilden und hat auch bestimmte psychiatrische Zeichen und Magen-Darm-Störungen zur Folge.