Schmerzen, Rheuma, Weichteilrheumatismus, Rheumatische Erkrankung, Migräne, Neuralgie, Ischias, Reinfarkt, Schlaganfall, Apoplexie, Ischialgie, Dysmenorrhoe, Rheumatismus, Fieber, Kopfschmerz, Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates, ...
50 ST [ Andere: 100 ST ]
ratiopharm GmbH
3484719
rezeptfrei
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Fieber
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Magen- und Darmgeschwüren
- Krankhaft erhöhter Blutungsneigung
Das Arzneimittel soll nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei:
- Asthma
- Chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
- Vorgeschädigter Niere
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Kindern und Jugendlichen mit Fieber
- Zahlreiche der folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind eindeutig dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich.
- Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure durch Asthmaanfälle gefährdet (Schmerzmittel-Asthma).
Das gleiche gilt für Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber).
Häufige unerwünschte Wirkungen:
1) allgemein:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen und Mikroblutungen (selten bei kurzfristiger Anwendung);
2) bei Anwendung höherer Dosierungen:
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle;
- Kopfschmerzen, Schwindel;
-Magen-Darm-Geschwüre;
- Eisenmange/Blutarmut.
Das Arzneimittel soll nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel sowie Entzündungshemmer
- Gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Arzneimitteln
Personen älter als 12 Jahre:
- Bei Bedarf 2-3 Tabletten (600-900 mg Acetylsalicylsäure)
- Bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden)
Kinder 9-12 Jahre:
- Bei Bedarf 1 bis 1,5 Tabletten
- Bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden)
Kinder 7-9 Jahre:
- Bei Bedarf 1 Tablette
- Bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden)
- Mit reichlich Flüssigkeit nach den den Mahlzeiten einnehmen
- Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen längere Zeit oder in höheren Mengen nicht ohne Befragen des Arztes eingenommen werden.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Da der Einfluss auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure in den ersten 6 Monaten nicht eingenommen werden. In den letzten 3 Monaten ist die Einnahme nicht erlaubt: In den letzten 3 Monaten kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Hirnblutungen kommen.
- Acetylsalicylsäure geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling nicht bekannt sind, ist bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Einnahmemenge eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich.
- Bei längerer Einnahme oder größeren Mengen abstillen.
- Bei Einnahme vor Operationen bitte Arzt oder Zahnarzt informieren
- Bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen muss die Einnahmemenge verringert bzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.
- Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Personen, Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
- Bei Überschreitung der empfohlenen Einnahmemengen können die Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, insbesondere bei Kindern, erforderlich.
- Bei erhöhtem Harnsäurespiegel kann ein Gichtanfall ausgelöst werden.
- Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
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