30 ST
Axcount Generika GmbH
3727576
rezeptfrei
Schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
Anwendungsgebiete:
- leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Fieber
Darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen und geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen).
Gelegentlich treten Übelkeit Erbrechen und Durchfälle auf.
Selten kommt es zu Magenblutungen und Magengeschwüren, sowie, vor allem bei Asthmatikern, zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen).
In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglykämie), sowie besonders schwere Hautausschläge (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) beschrieben.
In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zu diesen gehört auch Acetylsalicylsäure) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekriotisierenden Fascitis) beschrieben worden.
Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Bei länger andauernder oder chronischer Einnahme können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen oder Somnolenz sowie Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie) auftreten.
In seltenen Fällen kann nach längerer Einnahme eine Blutarmut durch verborgene Magen-Darm-Blutverluste auftreten.
Bei Auftreten von schwarzen Stuhl (Teerstuhl), Zeichen einer schweren Magenblutung ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Verstärkt werden:
- die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel (z.B. Cumarinderivate und Heparin)
- das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten, oder bei gleichzeitigem Alkoholkomsum
- die Wirkung von bestimmten blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen)
- die Blutspiegel von Digoxin, Barbituraten sowie Lithium
- die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat
- die gewünschten und unerwünschten Wirkungen einer bestimmten Gruppe von Schmerz- und Rheumamitteln
(nichtsteroidalen Analgetika/Antiphlogistika)
- die Wirkung von bestimmten Antibiotika (Sulfonamide und Sulfonamid-Kombinationen (z.B. Sulfamethoxazol/ Trimethoprim)
- die Wirkung von Triiodthyronin, einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion
- die Wirkung von Valproinsäure, ein Mittel gegen Krampfleiden (Epilepsie)
Das Präparat vermindert die Wirkung von:
- bestimmten Medikamenten, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (so genannte Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika)
- blutdrucksenkende Arzneimittel
- harnsäureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon)
Das Arzneimittel sollte daher nicht zusammen mit einem der o.g. Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Einnahme sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.
Kinder ab 6-14 Jahre:
Einzeldosis: 1/2 - 1 Tablette (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure). Die Einzeldosis kann falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Erwachsene und Jugendliche:
Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mg Acetylsalicylsäure). Die Einzeldosis kann falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert werden bzw. das Einnahme-intervall verlängert werden.
Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage ein.
Überdosierung:
Bei Überdosierung können Schwindel und Ohrenklingen, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenfalls erforderlichen Maß-nahmen entscheiden.
Vergessene Einnahme:
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Behandlungsabbruch:
Fragen Sie Ihren Arzt vor dem Abbruch der Therapie.
Zum Einnehmen.
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) und nicht auf nüchternen Magen ein.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- vor der Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndrom. Deshalb soll das Arzneimitteln bei Kindern und Jugendlichen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
- bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtmaßnahmen erforderlich.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Wird während längerer Einnahme des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Acetylsalicylsäure wegen eines erhöhten Risikos für Mutter und Kind bei der Geburt nicht eingenommen werden.
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis bei Schmerzen und Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.
Sollte im Einzelfall eine längere Einnahme bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 6 Tabletten/Tag, die 3 g Acetylsalicylsäure entsprechen) verordnet worden sein, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
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