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Abteilung: Klinik für Neurochirurgie

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Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH

Neurochirurgie

Telefon:
K. A.
Fax:
K. A.

Stationäre Fälle:
693


Personal der Abteilung

Ärzte:
8
Fachärzte:
4
Belegärzte:
0
Pflegekräfte insgesamt:
21.8
Examinierte Pflegekräfte:
20
Examinierte Pflegekräfte mit einer Fachweiterbildung:
1

Apparative Ausstattung

  • Elektromyographie (EMG)/ Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit
  • Die Neurochirurgische Klinik nutzt zum intraoperativen Neuromonitoring ein computergestütztes multimodales neurophysiologisches Gerät, um Nerven bei Operationen optimal zu schonen, wichtige Zentren im Gehirn (wie z. B. die Bewegungsregion) zu lokalisieren und um die Funktion des Rückenmarks bei der Operation zu überwachen.
  • Diagnostisches intraoperatives Ultraschallgerät
  • Neben der Neuronavigation kann dieses Gerät zur Lokalisation von intrazerebralen Zysten, Tumoren oder auch zur Lokalisation des Ventrikelsystems eingesetzt werden.
  • Stereotaxie
  • Zur Entnahme von Gewebsproben bei Tumoren, zur Punktion von Zysten oder Abszessen kann die Stereotaxie eingesetzt werden. Im Carl-Thiem-Klinikum wird diese sowohl CT- als auch MRT-gestützt durchgeführt. Bei der MRT-geführten Stereotaxie muss der Rahmen, der am Kopf des Patienten befestigt ist, metallfrei sein. Die Messplatten zur Lokalisation des Zielpunktes sind mit kleinen Röhrchen versehen, in die Kupfersulfat-Lösung gefüllt wird und die dadurch im MRT sichtbar sind. Die Zielpunktberechnung erfolgt über eine computergestützte 3 D-Planungs- und Fusionssoftware damit die stereotaktisch geführte Probeentnahme oder die stereotaktisch geführte Implantation intrazerebraler Stimulationssonden exakt erfolgen kann. Man kann neben dem Zielpunkt auch den Eintrittspunkt und die Trajektionsstrahlberechnung durchführen.
  • Endoskop
  • Die Neurochirurgische Klinik nutzt ein Neuroendoskop für endoskopische Operationen im Ventrikel, z. B. für Probeentnahmen, Zystenperforationen oder zur Ventrikulozisternostomie. Dabei wird ein spezieller pneumatischer Haltearm und ein Navigationskopf zur genauen Führung des Endoskops eingesetzt.
  • OP-Navigationsgerät
  • Die kranielle Neuronavigation ist infrarotgesteuert, wobei ein dreidimensionales virtuelles Bild des Kopfes auf dem Computer anhand von MRT-Bildern in allen 3 Schnittebenen erstellt wird. Diese virtuelle Realität wird mit der Wirklichkeit mittels Registrierung von aufklebbaren Markern am Kopf in Übereinstimmung gebracht, so dass sich der Arzt mit infrarotmarkierten Instrumenten jederzeit im Kopf des Patienten orientieren kann. Des Weiteren wird die spinale Neuronavigation genutzt, wobei der Röntgenbildwandler mit LED`s markiert ist. Die Registrierung erfolgt an einem präoperativ erstellten Spiral-CT (Fluoronav).
  • Highspeed-Fräse (75.000 Umdrehungen/Min.)
  • Spezielle mit Druckluft arbeitende Fräse zur leichten und sicheren Abtragung von Knochen, einsetzbar sowohl im Wirbelsäulenbereich als auch am Schädel.
  • Ultraschall-Gewebszertrümmerer und Absauger (CUSA)
  • Dieses Gerät kann zur Tumorverkleinerung schonend für das umgebende Gewebe eingesetzt werden. Besonders hilfreich ist dies bei sehr großen Hirntumoren, die zur besseren Präparation der Tumorgrenzen zunächst von innen her verkleinert werden müssen.
  • CO2-Laser
  • Er kann insbesondere bei Rückenmarkstumoren eingesetzt werden oder zum flächigen Verdampfen (Vaporisierung) von Tumorgewebe.
  • Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)
  • 24h verfuegbar; Im OP werden strahlenreduzierte C-Bögen und Bildwandler genutzt, wobei bei speziellen Wirbelsäulenoperationen sogar zwei voneinander unabhängige Bildwandler in 2 Ebenen eingesetzt werden. Dies bietet eine optimale Sicherheit bei Instrumentationen, z. B. bei Verschraubungen der Wirbelsäule oder Wirbelkörperersatz.
  • Mikrovaskulärer intraoperativer Dopplersonograf
  • Dieses Gerät wird speziell in der Aneurysmachirurgie und in der Chirurgie arteriovenöser Malformationen eingesetzt. Hier kann durch Aufsetzen einer sterilen Mikrodopplersonografiesonde auf ein Gefäß die Flussgeschwindigkeit gemessen werden. Hier kann festgestellt werden, ob durch den Aneurysmaclip ein Gefäß noch eingeengt ist oder ob Teile der Gefäßfehlbildung noch durchblutet sind. Hierdurch kann der Operationsablauf entscheidend beeinflusst werden.
  • Neurogenerator
  • Der Neurogenerator wird im Bereich der funktionellen Neurochirurgie zur intraoperativen Stimulation, zur Thermokoagulation und zur Impedanzmessung eingesetzt. Das Gerät kann zur Schmerzausschaltung bei einer Trigeminusneuralgie oder bei Wirbelsäulenbeschwerden eingesetzt werden, bei dem die Schmerzen von den Nervenendigungen der Wirbelgelenke stammen.
  • Freischwingendes OP-Mikroskop
  • ... mit Xenon-Hochleistungsbelichtungsquelle, Zoom-Optik, Autofokus und integrierter Videokamera. Die Anschaffung eines zweiten OP-Mikroskops mit Möglichkeit einer Fluoreszenzmikroskopie und der Einspielung von Neuronavigationsdaten ist geplant. Des Weiteren steht ein spezieller OP-Stuhl mit integrierten Armstützen zur Verfügung.
  • Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät
  • Die Neurochirurgische Klinik nutzt ein transkranielles Dopplergerät, mit der die Flussgeschwindigkeit der hirnversorgenden Arterien gemessen werden kann. Hier kann bei Aneurysmapatienten rechtzeitig ein Gefäßspasmus (Blutgefäßverkrampfung) erkannt werden, so dass eine geeignete medikamentöse Therapie eingeleitet werden kann.
  • Knochenbank
  • Im OP ist eine Knochenbank zur Kryoasservierung entnommener Schädelknochen vorhanden, die entnommenen Schädelknochen werden bei – 83° eingefroren, wobei die Temperatur ständig überwacht wird, so dass eine sichere Aufbewahrung bis zur späteren Implantation der autologen Schädeldachplastik gewährleistet ist.
  • Telemetrie-Einheit
  • ... zur Programmierung und Überwachung von implantierten Pumpensystemen, die zur Abgabe von bestimmten Medikamenten in den Rückenmarkskanal bestimmt sind. Des Weiteren können mit diesem Gerät auch Rückenmarkstimulationssonden zur Schmerztherapie eingestellt und umgestellt werden.
  • Programmiergerät
  • ... zur Umstellung von verschiedenen Ventilsystemen zur Hydrozephalusbehandlung.
  • Spezialinstrumentarien
  • Im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie sind zahlreiche Spezialinstrumentarien zur Wirbelsäulenstabilisation von dorsal (Titan-Polyaxialschrauben) und von ventral (Spezialcages, z. B. Extensionscage) vorhanden. Des Weiteren sind Spezialinstrumentarien zur Implantation von Bandscheibenprothesen vorhanden.

Versorgungsschwerpunkte

  • Chirurgie der intraspinalen Tumoren
  • Ein besonderer Schwerpunkt ist auch die Chirurgie von Wirbelsäulentumoren und intraspinalen Tumoren, wobei sowohl stabilisierende Eingriffe an der Wirbelsäule als auch mikrochirurgisch Eingriffe am Rückenmark durchgeführt werden, letztere auch mit intraoperativem Neuromonitoring zum bestmöglichsten Erhalt der Rückenmarksfunktion.
  • Chirurgie der peripheren Nerven
  • Sowohl Engpasssyndrome als auch traumatische Läsionen und Tumoren im Bereich des peripheren Nervensystems werden komplett von der Neurochirurgischen Klinik versorgt. Mikrochirurgische Nahttechniken sowie Nervenanastomosen und Interponate, auch mit künstlichen Interponaten, werden auf modernstem internationalen Standard durchgeführt. Eine intraoperative Nervenstimulation ist ebenfalls möglich.
  • Diagnosesicherung unklarer Hirnprozesse mittels Stereotaktischer Biopsie
  • Selbstverständlich ist ein komplettes mikrochirurgisches Instrumentarium mit OP-Mikroskop, Neuronavigationseinheit, digitaler Bildverarbeitung, stereotaktisch geführte OP-Planung möglich. Computerisierte OP-Planung mittels Fusionssoftware. Schädelbasischirurgie wird interdisziplinär mit HNO-Klinik und Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt.
  • Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Einen besonderen Schwerpunkt umfasst die Wirbelsäulenchirurgie, wobei sowohl die dorsale als auch ventrale Versorgung an allen Wirbelsäulenabschnitten mit großer operativer Erfahrung durchgeführt werden. Transthorakale, transmediastinale, transabdominelle und retroperitoneale Eingriffe werden durchgeführt, ebenso sämtliche Techniken der Stabilisierung, der Bandscheibenendoprothetik sowie Wirbelkörperersatzverfahren bei traumatischen und onkologischen Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule.
  • Chirurgische und intensivmedizinische Akutversorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen
  • In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin werden sämtliche Verletzungen am zentralen Nervensystem, sowohl Schädelhirnverletzungen auch als Verletzungen am Rückenmark in gesamter Breite mit allen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten 24 Stunden am Tag vorgehalten.
  • Chirurgische Korrektur von Missbildungen des Schädels
  • Missbildungen des zentralen Nervensystems und des Schädels, die meistens im Kindesalter korrigiert werden, werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin durchgeführt. Dabei werden zur Platzierung von Kathetern intrakraniell moderne Ultraschallverfahren (Duplexsonografie) intraoperativ in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten angewendet. Kraniosynostosen und kraniofaziale Chirurgie wird in Zusammenarbeit und interdisziplinär mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt
  • Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen (z.B. Trigeminusneuralgie, Tumorschmerzen, chronischer Wirbelsäulenschmerzen)
  • "Elektrische Stimulation von Kerngebieten bei Schmerzen und Bewegungsstörungen (sog. ""Funktionelle Neurochirurgie“) "
  • Chronische Schmerzpatienten werden interdisziplinär mit Schmerztherapeuten aus der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt. Spezielle Schmerzkonferenzen werden im Haus abgehalten unter Beteiligung der Neurochirurgen. Neuromodulationsverfahren (elektrische Stimulation des Rückenmarks) zur Schmerztherapie und implantierbare Pumpen zur Schmerztherapie durch intrathekale Morphinapplikation sowie zur Spastiktherapie durch intrathekale Baclofenapplikation werden durchgeführt. Spezielle Weiterbildungen und Symposien in der invasiven Schmerztherapie wurden abgehalten.
  • Chirurgie der Missbildungen von Gehirn und Rückenmark
  • Missbildungen des zentralen Nervensystems und des Schädels, die meistens im Kindesalter korrigiert werden, werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin durchgeführt. Dabei werden zur Platzierung von Kathetern intrakraniell moderne Ultraschallverfahren (Duplexsonografie) intraoperativ in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten angewendet. Kraniosynostosen und kraniofaziale Chirurgie wird in Zusammenarbeit und interdisziplinär mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt
  • Chirurgie der Hirngefäßerkrankungen (Aneurysma, Angiome, Kavernome)
  • Sämtliche Gefäßdiagnostik ist im Haus vorhanden. MRT-/CT-Angiografie, digitale Subtraktionsangiografie, Dopplersonografie und intraoperatives Doppler. Alle operativen Möglichkeiten bei Hirngefäßerkrankungen sind im Hause auch notfallmäßig durchführbar.
  • Chirurgie der Hirntumoren (gutartig, bösartig, einschl. Schädelbasis)

Therapeutenpersonal

  • Ermächtigtenambulanz CA Dr. med. C. Schoof
  • Physiotherapeuten
  • - Sozialarbeiter

Facharztqualifikation

  • Ermächtigtenambulanz CA Dr. med. C. Schoof | Neurochirurgie
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