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Laufen - Volksläufer

Lesezeit: 2 Min.

Laufen kann man auch mit dem Volk zusammen...

Was ist Laufen?

Betrachten wir zuerst einmal den Begriff des Laufens. Laufen ist eine schnellere Variante des Gehens und wird im Volksmund oft mit "Rennen" oder "Joggen" umschrieben. Im der Sprache des Sports jedoch wird das schnellere Gehen ausschließlich als "Laufen" bezeichnet. Der Begriff "Joggen" umschreibt als nur unzureichend den Laufsport als solchen und ist nicht mehr gebräuchlich.

Der Laufsport kann - wie fast jeder Sport - auf den unterschiedlichsten Leistungsebenen ausgeübt werden. Wichtig ist dabei einzig eine persönlich zu definierende Regelmäßigkeit, die aber jeder Läufer individuell nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Trainingsanfordernissen reguliert.

Wie wird Laufen für Volksläufer praktiziert?

Laufsport kann auf mehreren Ebenen betrieben werden. Wer Laufen nicht als Wettkampfsport betreibt, aber den Sport regelmäßig aufsführt, gehört zu den so genannten Freizeitläufern. Dabei stehen die sportlichen Ambitionen und die Leistungssteigerung eher im Hintergrund; im Vordergrund steht der Fitness-, Gesundheits- und Freizeitgedanke. Diese reinen Freizeit- und Spaßläufer werden auch als so genannte "Volksläufer" bezeichnet.

Für sie werden auch die "Volksläufe" ausgerichtet. Dabei handelt es sich um Wettkämpfe, bei denen der Lauf als solches und die Teilnahme im Vordergrund stehen. Der Olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" dominiert den Volkslauf. Natürlich nehmen an vielen Volksläufen auch Spitzenläufer statt, dies aber wohl eher zu Trainingszwecken. Die Ausrichter von Volksläufen sind meist regionale Sportvereine oder die Gemeinde selbst, die mit dieser Aktion ihren Mitgliedern oder Einwohnern ein attraktives Event anbieten und den Laufsport fördern möchten.

Was muss man als Volksläufer beachten?

Wer an einem solchen Volkslauf teilnimmt, wird damit automatisch zum Volksläufer. Im Gegensatz zu offiziellen Wettkämpfen, die von Verbänden ausgerichtet werden und strengen Anforderungen unterliegen, ist der Veranstalter von Volksläufen einigermaßen frei und ungebunden. Ein Teilnehmeer, also ein Volksläufer, muß nicht Mitglied in einem Verein sein, um am Volkslauf teil zu nehmen. Eine rechtzeitige Anmeldung und die Entrichtung einer geringen Startgebühr genügen.

Dennoch gibt es auch für Volksläufer bestimmte Regeln. In erster Linie sollte der Volksläufer seine eigene Gesundheit im Visier haben, und sich ärztlichen Kontrollen freiwillig unterziehen, auch wenn diese für den Sport nicht zwingend vorgeschrieben sind. Während der Laufveranstaltung unterliegt der Läufer den Weisungen des Veranstaltungspersonals, das ihn bei Mißachtung auch aus dem Lauf nehmen kann. Bei den einzuhaltenden Vorschriften handelt es sich im wesentlichen aber um Dinge, die einfach zu beachten sind: zum Beispiel dürfen während des Laufs keine anderen Läufer beeinträchtigt oder benachteiligt werden. Ein rücksichtsvoller und freundlicher Umgang sollte gepflegt werden. Auf der Strecke sollte kein Müll hinterlassen werden, also zum Beispiel keine Papiere von Müsliriegeln in den Wald geworfen werden. Für leere Getränkebehälter stehen an den Wasserstationen Sammelbehälter bereit.

Die Strecke darf nicht verlassen werden, bzw. wer die Strecke verlässt um eine Pause zu machen, muss sie an exakt derselben Stelle wieder betreten. Abkürzungen sind nicht zulässig und haben die Disqualifikation zur Folge. Die vom Veranstalter gestellten Zeitmesschips und Startnummern sind zu tragen.

Vor- und Nachteile des Volksläufer-Sports

Die Vorteile des Laufsports liegen auf der Hand: Kreislauf und Organismus werden gestärkt, die Gesundheit gepflegt und der Läufer erhält sich fit. Nur wer übertreibt, oder bei auftretenden Schwierigkeiten - zum Beispiel mit Bändern oder Gelenken - unvernünftig weiter trainiert statt eine Pause einzulegen, der riskiert gesundheitliche Schäden. Der Vorteil der Volkslaufbewegung besteht darin, dass auf einfachem Wege Menschen zum Sport animiert werden können, die sonst vielleicht nichts tun würden. Die Volkslaufbewegung bietet einen guten Rahmen für den Durchschnittssportler, denn im Leistungssport ist nur für wenige Platz

Das Fazit

Vernünftig und mit der richtigen Erwartungshaltung ausgeübt, ist der Volkslauf eine gute Sache. Jeder Teilnehmer sollte sich den Gegebenheiten anpassen und sich verantwortungsbewusst verhalten. Falscher Ehrgeiz oder zu hohe Erwartungen verderben nur den Spaß.
Letzte Aktualisierung am 24.07.2008.
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