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Schock, Anaphylaktischer Schock

Es gibt unterschiedliche Arten von Schock-Zuständen, z.B. der anaphylaktische Schock oder der hypovolämische Schock...

Definition Schock

Der Schock ist in der Medizin definiert als unzureichende Versorgung der Körperzellen mit Sauerstoff. Lebenswichtige Organe werden in einem Schockzustand nicht mehr ausreichend durchblutet. Für den Patienten bedeutet dies ein hochdramatisches und lebensgefährliches Kreislaufversagen. Aufgrund von verschiedenen Ursachen kommt es zu einem Missverhältnis zwischen dem Durchblutungsbedarf der Organe und dem Herzzeitvolumen. Dies wiederum führt zu einer Störung der Mikrozirkulation, die zu einer Übersäuerung (Azidose) und zu einem Sauerstoffmangel der Gewebe und des Blutes führt. Die häufigste Ursache für einen Schock ist der Blutdruckabfall.

Man spricht auch dann von einem Schock, wenn der Blutdruck stark abgesunken ist (systolischer Druck (höherer Wert) liegt unter 100 mmHg) und gleichzeitig ein hoher Pulsfrequenz (Puls über 100) besteht. Der Schockindex berechnet sich wie folgt:

Schockindex = Pulsfrequenz / oberer Blutdruckwert.

Liegt der Schockindex über 1, so besteht eine akute Lebensgefahr.

Alle Schockarten führen zu einer kritisch verminderten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung (Ischämie) des Gewebes. Es kommt zu einer Minderfunktion und Versagen des Gewebes, die bis hin zum Absterben führen kann (Infarkt).

Man unterscheidet zwischen fünf Schock-Formen:

  • Hypovolämischer Schock (Mortalität sehr variabel)
  • Kardiogener Schock (Mortalität 60 bis 90 Prozent)
  • Septischer Schock (Mortalität 35 bis 40 Prozent)
  • Neurogener Schock
  • Anaphylaktischer Schock

 

Ursachen eines Schocks

Hypovolämischer Schock

Der hypovolämische Schock wird auch als Volumenmangelschock bezeichnet. Sie entsteht durch eine unzureichende Blutmenge in den Blutgefäßen (intravasale Blutmenge). Der absolute Blutvolumenmangel führt zu einer verminderten Füllung der Herzkammern. Das Schlagvolumen nimmt ab. Kann dieser Zustand durch eine erhöhte Herzfrequenz nicht kompensiert werden, so kommt es zu einer Abnahme des Herzzeitvolumens.

Ein Hypovolämischer Schock kann verursacht werden durch:

  • Flüssigkeitsverlust: durch Verbrennungen, Hitzekollaps, Peritonitis (Bauchfellentzündung), Fistel (rohrförmige Verbindung zwischen 2 Hohlorganen), Erbrechen und Durchfall. Hier besteht ein relativer Volumenmangel.
  • Blutverlust: auch hämorrhagischer Schock genannt. Hier besteht ein absoluter Volumenmangel und wird ausgelöst durch starke Blutungen nach Unfällen (Traumata), Ösophagusvarizen, Aortenaneurysmen oder anderen schweren Verletzungen. Häufig sind die Blutungen von außen nicht sichtbar.

Ein Blutverlust von 20 Prozent, entspricht etwa 1 Liter, kann in der Regel noch gut kompensiert werden, wobei ein Blutverlust von 50 Prozent ohne Therapie fast immer tödlich endet.
Ein hypovolämischer Schock kann auch durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr entstehen, besonders bei alten Menschen.


Kardiogener Schock

Der Kardiogene Schock wird auch als Herzschock bezeichnet. Das Herz ist hier nicht mehr in der Lage genügend Blut, zur Versorgung aller Körperzellen, zu pumpen. Es besteht somit ein Pumpversagen des Herzens und der Schock ist die Folge dieses Versagens. Ein Kardiogener Schock kann auftreten z.B. nach einem Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern), Klappendefekte oder nach einer hypertensiven Krise.
Ursachen des Kardiogenen Schocks:

intrakardial (am Herz selbst):

  • Herzmuskelerkrankungen z.B. Myokardinfarkt, Myokarditis
  • Klappenerkrankungen z.B. Aortenklappeninsuffizienz
  • Herzscheidewand- oder Papillarmuskelruptur
  • Arrhytmien z.B. Vorhofflimmern

extrakardiale (außerhalb des Herzens) Ursachen:

  • Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels)
  • Herzbeuteltamponade
  • Tumorbedingter Erguss im Herzbeutel (Perikardkarzinose)
  • Lugenembolie u.a.

Alle aufgelisteten Erkrankungen können zu einer verminderten Pumpleistung des Herzens führen, welches wiederum zu einer verminderten Durchblutung der Peripherie führt und der erste Schritt für die Entwicklung eines Schocks ist.
Der Hauptunterschied zwischen kardiogenem und anderen Schockformen ist das Lungenödem mit begleitender Luftnot. Diese Schockart stellt somit eine Ausnahme dar, man darf in diesem Fall den Patienten kein Volumen durch Infusion oder Selbsttransfusion zuführen. Auch dürfen die Beine nicht hochgelagert werden, da es zusätzlich zu einer Überforderung des Herzens führt und unter Umständen ein Herz-Kreislauf-Stillstand verursachen kann.
Die übliche Schocklagerung darf in dieser Situation nicht durchgeführt werden (kontraindiziert), vielmehr sollte man den Oberkörper des Patienten hochlagern.


Septischer Schock

Der Septische Schock wird durch eine systemische Vasodilatation (Weitstellung) und einer gesteigerten Gefäßdurchlässigkeit verursacht. Dies wird meistens durch gramnegative Bakterien und Toxine ausgelöst. Der Organismus reagiert hier, auf eine generalisierte oder lokal begrenzte Infektion, mit einer generalisierten Entzündungsreaktion. Die Gerinnungskaskade und das Immunsystem werden durch Antigene oder schwere Traumata (z.B. große Operationen) aktiviert und führen zum klinischen Vollbild einer Sepsis. Durch die Gefäßweitstellung kann es als Folge zu einer Minderversorgung der Organe kommen. Besonders gefährdet sind die Verdauungsorgane, aufgrund der Gewebsundichtigkeit (entsteht durch die Unterversorgung mit Sauerstoff) begünstigen sie nämlich die Streuung von Bakterien. Bakterien und Toxine können aus dem Darm in die freie Bauchhöhle gelangen und dort zu einer Bauchfellentzündung (Peritonitis) führen. In 30 bis 60 Prozent der Fälle versterben die Patienten an einem Kreislaufversagen, Herzversagen oder einem Multiorganversagen.


Neurogener Schock

Beim Neurogenen Schock liegt ein inadäquater peripherer Gefäßwiderstand vor, infolge einer Lähmung der glatten Muskulatur der Blutgefäße (Vasoparalyse). Hauptursachen sind hier eine Rückenmarkläsion oder ZNS Unfälle, mit fehlender sympatischer Gegenregulation. Durch den aufgehobenen bzw. fehlenden Einfluss des Sympathikus kommt es zu einer Weitstellung der Blutgefäße, welches zu einem relativen Volumenmangel führt. Der Neurogene Schock kann auch als Komplikation des spinalen Schocks auftreten.


Anaphylaktischer Schock

Der Anaphylaktische Schock ist ein akut eintretender Schockzustand der durch allergische Reaktionen ausgelöst wird. Sie ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion, mit einer enormen Histaminfreisetzung. Das Histamin führt zu einer Gefäßweitstellung mit relativem Flüssigkeitsmangel und einem Blutdruckabfall. Außerdem kommt es zu einer Verengung der Bronchien. Der Patient kann im Extremfall innerhalb weniger Minuten an einem Herz- und Atemstillstand versterben. Besonders gefährdet sind Patienten mit erhöhter Allergiebereitschaft, z.B. Patienten mit Neurodermitis oder Heuschnupfen.
Der anaphylaktische Schock kann verursacht werden durch:

  • Medikamente, z.B. Antibiotika oder Impfstoffe
  • Allergene (Substanzen, die über Vermittlung des Immunsystems Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen).

 

Symptome eines Schocks

Als Zeichen eines Schocks gelten ein schneller kaum tastbarer Puls, sowie ein Blutdruckabfall. Zudem kann man bei diesen Patienten eine blasse oder bläuliche kalte Haut, kalter Schweiß, Zittern, Frieren, Unruhe und Angst beobachten. In einem fortgeschrittenen Stadium sind die Reflexe geschwächt, die Patienten weisen hier bereits Bewusstseinsstörungen, eine flache Atmung und weite Pupillen auf.

Da der Schock durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann, können die Symptome auch sehr unterschiedlich aussehen. Sie müssen nicht immer auftreten und auch vollständig ausgeprägt sein.

Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass ein Schock auch durch hohe Blutdruckwerte ausgelöst werden kann. Besonders bei Patienten die unter einem Bluthochdruck leiden, können bei einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks eine mangelnde Durchblutung (Perfusion) bzw. Sauerstoffversorgung wichtiger Organe (Herz, Gehirn, Lunge und Niere) auftreten, die dann zu einem Schock führen.

Kommt es zu einem Schock so werden in erster Linie nur die lebenswichtigen Organe wie Gehirn und Herz versorgt, dies wird auch als Makrozirkulation bezeichnet. Die Kapillargefäße der übrigen Organe werden in diesem Zustand kaum oder gar nicht durchblutet (Mikrozirkulation). Diese Erscheinung kann bereits nach einem Blutverlust von etwa 1 Liter auftreten. Nach einer gewissen Zeit kommt es zu einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) und zu einer Ansammlung von Giftstoffen im Gewebe und im Blut. Die Gefäße werden für die Giftstoffe durchlässiger, so dass sie unter Umständen auch in andere Körperregionen transportiert werden.

Erfolgt keine Behandlung über einen längeren Zeitraum, so kann es zu einem irreversiblen Schock kommen, mit der Gefahr eines Nierenversagens bis hin zu einem tödlich verlaufenden Multiorganversagen.
 

Hypovolämischer Schock

Symptome bei einem hypovolämischen Schock:

  • besonders auffällig sind hier die kollabierten Halsvenen
  • Blässe
  • Kalte und feuchte Haut
  • Starkes Durstgefühl
  • Unruhe und Kältezittern
  • Oligurie (Urinausscheidung weniger als 500 ml pro Tag).


Kardiogener Schock

Neben den typischen Symptomen (siehe oben) können beim kardiogenen Schock noch auftreten:

  • Hauptsymptom: Lungenödem mit begleitender Luftnot

 

Septischer Schock

Wichtige Zeichen bei einem septischen Schock:

  • Fieber
  • Unterkühlung (Hypothermie)
  • Blutdruckabfall, als Folge einer massiven Gefäßweitstellung
  • Sichtbare Ödembildung an den Extremitäten
  • Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Warme Haut


Anaphylaktischer Schock

Symptome bei einem anaphylaktischem Schock:

  • Blutdruckabfall, aufgrund der Gefäßweitstellung
  • Erythemen
  • Myokarddepressionen
  • Ödeme, z.B. Larynxödem
  • Urtikaria (Nesselsucht, ödematöse Hauerkrankung)
  • Schleimhautreaktionen
  • Unruhe, Kopfschmerz
  • Luftnot
  • Stuhl- bzw. Urindrang

 

Diagnose

Ein Schockpatient wird in der Regel sofort klinisch untersucht. Es erfolgt eine Blutdruckmessung und das Abhören (Auskultation) von Herz und Lunge. Dadurch kann man eine Verdachtsdiagnose stellen und überprüfen. Bei der Auskultation sind feuchte Rasselgeräusche über den basalen Lungenabschnitten, aufgrund des Linksherzversagens, zu hören.

Zudem sollte man im nächsten Schritt einen EKG schreiben, um einen Herzinfarkt frühzeitig zu erkennen, der als häufigste Ursache für einen kardiogenen Schock in Frage kommt.
Als weitere Untersuchungsmöglichkeiten stehen der Röntgenthorax, zur Erkennung einer Lungenstauung, sowie die Echokardiographie, die Aufschluss über wichtige Herzerkrankungen (Klappendefekte, Ventrikelfunktion) geben kann, zur Verfügung. Im Einzelfall kann auch eine Rechtskatheteruntersuchung notwendig sein.

Differentialdiagnose

Folgende Differentialdiagnosen kommen in Betracht:

  • Volumenverlust
  • Herzinsuffizienz
  • Hypoglykämie (niedriger Blutzucker)
  • Bedrohliche Infektionen
  • Anaphylaktische (allergische) Reaktionen
  • Toxic Shock Syndrome: Multiorganerkrankung die durch ein Toxin bildendes Bakterium (Staphylococcus aureus) ausgelöst wird.
  • nach außen: Verbrennung/Verbrühung, Polyurie (vermehrte Urinausscheidung), Hämorrhagie (Blutung).
  • nach innen: Pleuraerguss (Vermehrung von Flüssigkeit im Pleuraraum), Aszites (Ansammlung seröser Flüssigkeiten in der Bauchhöhle), Ileus (Darmverschluß).
  • Nebennierenrindeninsuffizienz

 

Therapie eines Schocks

Für die Behandlung des Schocks gilt grundsätzlich:

  • Gewährleistung der Atmung, eventuell künstliche Beatmung
  • Herz- Kreislauffunktion sicherstellen, dass heißt Untersuchung von Herzschlag bzw. Puls, eventuell Herzmassage.

Sofortmaßnahmen dienen beim Schock in der Regel dazu, den Kreislauf solange zu stabilisieren bis eine medikamentöse Therapie eingeleitet wird oder der ursprüngliche Blutverlust durch Infusionen oder Transfusionen ausgeglichen wird.
Besonders wichtig bei der Schocktherapie ist die Beseitigung der Ursachen, z.B. wenn eine Blutung vorliegt sollte dieses primär gestillt werden. Außerdem wird die Schocklagerung (Autotransfusionslage) empfohlen.


Schocklagerung

Die Beine des Patienten sollten 20 bis 30 Grad höher gelagert werden als der restliche Körper. Dies kann man entweder durch Hochhalten und/oder das Unterlegen von geeigneten Materialien erreichen. Das in den Beinen befindliche Blut (ca. 0,7 Liter) wird dadurch dem zentralen Körperkreislauf (vor allem den lebenswichtigen Organen wie Gehirn, Herz, Niere, Leber, Lunge) zur Verfügung gestellt.

Eine Schocklagerung und Volumengabe darf nicht durchgeführt werden bei einem kardiogenen Schock. Denn hier ist das Problem nicht das fehlende Blutvolumen, sondern eine Pumpschwäche des Herzens. Ganz im Gegenteil sollte bei einem kardiogenen Schock der Oberkörper aufrecht gelagert werden.

Eine Schocklagerung ist kontraindiziert bei:

  • kardiogenem Schock (dadurch wird das Herz zusätzlich belastet)
  • Erkrankungen/Verletzungen im Brust- oder Bauchbereich (Verschlimmerung der Beschwerden)
  • Erkrankungen/Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule, Becken und Beinen
  • Unterkühlung (das kalte Blut aus den Beinen sollte nicht in den Körperstamm fließen).

Bei der Therapie der Schockpatienten ist auch die Erhaltung der Körperwärme enorm wichtig, da aufgrund der Erweiterung der Gefäße, die Körpertemperatur um bis zu 3 Grad Celsius sinken kann. Der Septische Schock wird behandelt durch eine Sanierung des Infektionsherdes im Körper und einer effektiven Antibiotikatherapie. Zudem ist eine kreislaufstabilisierende Begleittherapie erforderlich. Dies umfasst in der Regel eine aggressive Volumengabe (kolloidale und kristalloide Infusionslösungen), Sauerstoffzufuhr, unter Umständen Transfusion von Blutprodukten und die Gabe von kreislaufunterstützenden Medikamenten, z.B. Noradrenalin oder Dobutamin.

Prognose

In der Regel lässt sich der Schockzustand gut beheben. Je nachdem welche Schockform und Ursache zugrunde liegt, sehen die Heilungsaussichten dem entsprechend auch unterschiedlich aus. So ist z.B. ein kardiogener Schock, der durch einen Myokardinfarkt bedingt ist, sehr ernst zu nehmen. Denn etwa 26 Prozent der Patienten versterben an dem kardiogenen Schock und seinen Folgen. Zudem versterben weibliche Schockpatienten ( etwa 66 Prozent) viel häufiger im Krankenhaus als männliche Schockpatienten (etwa 37 Prozent).

Hinweise für Patienten

Wichtig in diesem Zusammenhang ist das rechtzeitige Erkennen eines Schocks, denn sie kann sich allmählich und schleichend entwickeln und wird daher meistens kaum erkannt oder fehlinterpretiert.
Daher sollten Sie folgende Zeichen eines Schocks kennen:

  • Teilnahmslosigkeit oder auffallende Unruhe
  • schneller und schlecht tastbarer Puls
  • Blasse, feuchte und kalte Haut
  • Muskelzittern

Die oben aufgezählten Symptome müssen nicht immer alle auftreten.

Ist ein Schockpatient aufgefunden worden, so sollte man möglichst schnell Erste Hilfe leisten. Die Schockbekämpfung dient in erster Linie dazu, lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten (Atmung und Kreislauf). Folgende Maßnahmen sind sinnvoll und sollten daher durchgeführt werden:

  • Sichtbare Blutungsquellen sollten rasch und exakt gestillt werden.
  • Wundversorgung, z.B. bei Verbrennungen und Verätzungen Kaltwasser anwenden.
  • Schocklagerung, den Patienten auch möglichst in eine schmerzfreie Position bringen.
  • Beengende Kleidungsstücke ausziehen bzw. aufknöpfen.
  • Patient zudecken.
  • In geschlossen Räumen Fenster öffnen und Frischluftzufuhr ermöglichen.
  • Den Verletzten zu tiefer und langsamer Atmung anhalten.
  • Für Ruhe sorgen und den Patienten beruhigen.
  • Notruf durchführen: 112!

 



Letzte Aktualisierung am 07.05.2010.

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