Der Begriff Monitoring steht für alle Arten der unmittelbaren systemischen Erfassung, Beobachtung oder Überwachung eines Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungsmittel. Durch den Vergleich von Ergebnissen kann sich ein Gesamtbild gemacht werden und Schlussfolgerungen besser abgeleitet werden.
Ziel des Monitorings ist, bei einem beobachteten Ablauf steuernd einzugreifen, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt beziehungsweise vorgegebene Schwellwerte unter- bzw. überschritten sind.
Aufgaben der Intensivüberwachung
Auf der Intensivstation werden schwerkranke Patienten fortlaufend über 24 Stunden betreut. Dies erfolgt zum einen durch die ununterbrochene Anwesenheit spezialisierter Pflegekräfte und Ärzte/Ärztinnen und andererseits durch moderne Techniken und Apparate, die die Patienten ständig überwachen, um im Notfall rechtzeitig eingreifen zu können.
Eine Intensivüberwachung ist vor allem bei Patienten erforderlich, deren Erkrankung eine kontinuierliche Überwachung am Monitor notwendig machen. Die Daten (diese sind in der Regel Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Blutdruck) werden dann an die zentrale Rechnereinheit übertragen und zur Auswertung gespeichert.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.