Entzündungsparameter sind Blutwerte, die bei Erhöhung auf eine Entzündung hindeuten können.
Diese auch Entzündungsmarker genannten Werte sind das CRP (C-reaktives Protein), die BSG (Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit), die Leukozytenzahl (Menge an weißen Blutkörperchen) und außerdem die Immunglobuline (Antikörper) und eine Temperaturerhöhung. Die Werte können nicht nur bei Entzündungen, sondern auch bei manchen weiteren Erkrankungen ansteigen.
Die Entzündungsparameter - wann werden sie bestimmt?
Eine Bestimmung der Entzündungsmarker wird vorgenommen, um zu untersuchen, ob eine Entzündung vorliegt. Dies kann aus einer Routinekontrolle heraus oder im Verdachtsfall geschehen. Es lässt sich auch ersehen, wie schwerwiegend die Entzündung ist. So können die Entzündungswerte auch als Kontrolluntersuchung bei bereits bekannter Erkrankung abgenommen werden.
Nicht nur Entzündungen, sondern teilweise auch andere Erkrankungen können dazu führen, dass ein bestimmter Entzündungsparameter erhöht ist: Der Wert für CRP (C-reaktives Protein) steigt z. B. auch bei einem Herzinfarkt an, die BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) kann sich z. B. auch bei einigen Tumoren erhöhen.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.