Eine Blutdruckmessung wird durchgeführt, um den Druck innerhalb der Arterien festzustellen. In den meisten Fällen geschieht die Blutdruckmessung mit Hilfe einer Manschette am Arm. Gemessen wird ein höherer (systolischer) und ein niedrigerer (diastolischer) Wert, die zustande kommen, weil der Blutdruck beim Auswerfen des Blutes aus dem Herzen höher ist als während der anderen Phasen.
Ein Bluthochdruck verursacht Schäden der Gefäße, des Herzens, der Niere und weiterer Organe. Ein zu niedriger Blutdruck ist meist weniger gefährlich, kann aber zu verschiedenen Symptomen führen.
Die Blutdruckmessung - wann wird sie durchgeführt?
Die Bestimmung des Blutdruckes ist aufschlussreich und verhältnismäßig einfach durchzuführen. Daher wird sie beispielsweise oft schon bei Gesundheitskontrollen vorgenommen. Die Blutdruckmessung dient am häufigsten dazu, einen Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) festzustellen oder bei bekanntem hohem Blutdruck den Wert zu kontrollieren.
Bluthochdruck ist eine Zivilisationskrankheit mit möglichen schweren Folgeerkrankungen, bleibt oft jedoch aufgrund meist fehlender Symptome zunächst unerkannt. Ein andauernd erhöhter Blutdruck kann, vor allem bei weiteren Erkrankungen wie Diabetes oder zu hohem Körpergewicht, unter anderem zu Arteriosklerose und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen. Lebensbedrohliche Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen können daraus resultieren.
Die Blutdruckmessung dient oft auch der Untersuchung bei erniedrigtem Blutdruck (arterielle Hypotonie). Die Folgen von niedrigem Blutdruck können z. B. Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme sein, schwere Schäden wie beim Bluthochdruck treten jedoch in der Regel nicht auf. Dennoch kann ein verminderter Blutdruck ein Anzeichen für einen Schock sein. Das ist ein Zustand, bei dem die Kreislauffunktion herabgesetzt ist und es zur Minderversorgung der Organe mit Blut kommt.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.